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BORIS BECKI FC St. PAUL
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einem ZAP Mitarbeiter erstellten SPEX nach ZAP Zitaten stöberte, pflaumte mich eine sture
Hannoverannerin von der Seite an, das mir fast der Harry ins Gras fiel. Gut, kann sein, daß man in anderen Teilen Deutschlands auch darauf hingewiesen wird, das das Lesen in Zeitschriften verboten ist, aber was man hier in Geschäften oder bei Behörden, wie neulich auf der Zulassungsstelle als ich meinen neuen Mercedes anmelden wollte, passiert ist unglaublich, Darüber nachdenkend machte ich mich auf den Heimweg durch die Passarelle, die ekelhafte Konsummeile zwischen Raschplatz und Kröpcke, welche ich ohne Bedenken als das häßlichste Stück Deutschland bezeichnen kann. In dieser tristen Umgebung wurde mir schlagartig klar, warum bereits Anfang der 80er Jahre junge Leute aus Hannover Lieder sangen in denen es hieß: "Ich geh zum Bahnhof und zünd mich an" oder warum aus dieser Stadt so pessimistische Fanzines wie das letzte Hackfleisch herkamen. Die Sterilität der Architektur wird verstärkt durch die Sterilität der Sprache, in Hannover spricht man das lupenreinste Hochdeutsch in der ganzen Republik , es soll Leute geben die auf diesen traurigen Umstand sogar stolz sind.. und dann ist da noch eine andere Sache die weitaus bedrückender ist: die ewige Frage "WAS HAT DAS GEKOSTET ?", Hört sich verdammt düster und unmenschlich an, aber verdammt wahrscheinlich ist mir diese Stadt genau deshalb so sympathisch, hier kannst du dir deine tägliche Portion Hass abholen, die ideale Triebfeder für lebensfrohe Untermenschen und außerdem gibt es auch in Hannover "normale" Leute, ihr wißt wer gemeint ist, aber was mach ich hier eigentlich. Ich sollte doch ein Vorwort für das neue ZAP schreiben, und gerade weil gestern meine Partei in der DDR so einen überragenden Sieg errungen hat sollte ich glücklicher sein als Nestbeschmutzer hat man.... An dieser Stelle konnten wir Ernst Albrecht, dem Lächler, dem positivsten Mann der Hannoveraner HC Szene den Griffel entreißen, trotzdem ist das Vorwort hinüber. Wir planen für Juni, Juli, August oder September übrigens eine SPECIAL ZAP ‚wissen aber bisher selbst noch nicht genau wie das Ding aussehen soll. Falls ihr Anregungen, Vorschläge habt um welche Themen sich eine solche Ausgabe drehen sollte / könnte meldet euch bitte bei uns. OK, man sieht sich, haut rein und arividerci... nein über die Fußball WM wird unsere Spezialausgabe nicht berichten.... oder doch ? Die ZAP Federballauswahl und das Bild ist für Heyer, der im letzten Heft behauptet hat auf HC Gigs gäbe es keine Mädchen. Entstand in Berlin Anfang 1990.
Al Is ich neulich mal wieder in meiner örtlichen Bahnhofsbuchhandlung stand und in einer von
dieser Ausgabe. Seite 21: Boris hör die Signale Seite 23 - 24: Mit Manfred Krug und St. Pauli auf Achse. Seite 25 - 27: Tapereviews werden immer zahlreicher.
Seite 28 - 29: BLACK FLAG
KNABEN beschliessen die Zinereviewsund eine weitere Filmkritik
Seite 40 - 42: Ein paar News und Termine wie noch nie Seite 43 - 47 : Plattenreviews auch doppelt verkleinert, es
Ausgabe angelangt
INHALT
Seite 3: ERNST ALBRECHT persönlich.
Seite 4 - 5: Martin Büsser Seite 6 - 8: NOISE ANNOYS
Seite9: Das istdieHölle,echt Seite 30 - 31 : ASMODI ging nicht anders.
die Hölle. BIZZAR sleazen ein bißchen Seite 49: POLSKA MALCA Seite .10. 27.2.1125 um aus Jugoslawien WATERFRONT Records Seite 32-34:Gigreviewsund Seite 50 - 51 : MIDDLE werden von Brosi interviewt. Grillparties CLASS FANTASIES
Seite 13 - 16: SPERMBIRDS Seite 35: EMIL und die Seite 52 : Der JACKPOT Tour Tagebuch Detektive schießt den Vogel ab. Seite17-18: LESERBRIEFE Seite 36: Lee wächst wieder Seite 53 - 54: Kleinanzeigen Seite 19 - 20: BLITZKRIEG wie noch nie. und somit wären wir schon
BOYS sind echt die Bringer in
Seite 37 - 39: Die CORE- wieder am Ende einer
ZAP 3
10 Jahre Steppe - ein trauriges Buch wird aufgeschlagen....
Die Bilanzen der 80er sind abgeklungen, die Welt beginnt wieder nach vorne zu stapfen und schon sind Rückblicke ganz unaktuell geworden - trotzdem setzte ich noch einen drauf und frage euch: Wohin hat sich Englands Musik in den letzten 10 Jahren verkrochen ? War da noch etwas außer Onanie mit der eigenen ehemaligen Größe und nationaler Arroganz, so daß neben PIXIES nichts von amerikanischer und neben NEUBAUTEN / BOA nichts von Musik aus Deutschland in England größere Erwähnung fand ? Seit fast 10 Jahren liegt die Thatcher -Diktatur nicht nur politisch, sondern auch musikalisch brach, abgesehen von ein paar Hoffnungen, die sich aber noch nicht ganz durchsetzen konnten, Bands wie SNUFF eben: Ansonsten eine groß vor sich hindümpelnde Ebbe, so zäh wie der Londonder Nebel. ( Also mindestens der, den man aus Edgar Wallace - Filmen kennt).
Dagegen steht der Fact, daß Verfechter des Brit - Punks noch heute stolz darauf sind, mit ihnen ( CLASH, UK SUBS, SEX PISTOLS ) habe alles begonnen, wäre von Amerika nur aufgesogen worden.
Aber was solldas dumme Spielvom “I was Punk before you was”, als ob ein zeitlicher Vorteil wichtiger wäre als Intensität und Ehrlichkeit in der Musik ?! Das Argument, Amerika habe den 77er Punk einfach importiert und gedankenlos ausgeschlachtet stimmt absolut nicht: Es handelt sich vielmehr um zwei völlig verschiedene Generationen und damit um verschiedene Arten zu denken. Die englische Punk - Generation, die ich auch nur noch in ihrern Ausläufern mitbekommen habe, ist sehr schnell zu einem Haufen planloser Rumhänger geworden, denen das Aufreissen einer Bierdose in der Fußgängerzone schon zum anarchistischen Akt wurde. Trotz politisch korrekter Bands wie STIFF LITTLE FINGERS und CRASS waren die Ziele längst inhaltlos geworden. Ein Kerl mit Irokesen - Haupt frei nach STERN - Photo hat mich damals aufgeklärt: “Was heißt politisch ? Meine Frisur ist schon Politik, Mann !”- und für viele blieb es auch dabei. heute kann man ja an den Göttern kratzen, hoffe ich, ohne Arger zu kriegen ( und wenn, soll’s mir egal sein ): Songs wie “Anarchy In The UK” und “God Save The Queen” sind eigentlich nicht mehr als ein Haufen fetter Phrasen gewesen, die die Kids am Ende unbestimmt alleine gelassen haben: Istes jetzt Punk, die Fensterscheibe einzuwerfen oder der langhaarigen Hippiesau in die Eier zu treten oder was ist da mit “Destroy” gemeint ?!.
4 ZAP
Den eindeutigen Schritt tat erst eine amerikanische Band, die DEAD KENNEDYS: Hier wurde klargesagt, das “Destroy” sich erst einmal auf jeden selbst bezieht, daß wir erst einmal die mitläuferhaften Nebel aus unseren Köpfen beseitigen müssen, um klare Ziele erkennen zu können. Im Grunde war das der Knackpunkt, mit dem Hardcore begann.
Hardcore stellte einer Mode die Idee vom selbstdenkenden, ungelenkten Menschen gegenüber, der sich erst wehren kann, wenn er gelernt hat, Kontrolle über sich selbst zu haben. Darum ist Hardcore überall in der Welt, wo er als Mode auftritt, eine Pervertierung seiner eigenen Idee.
Zugegeben, daß aus England Ende der 70er die wesentlichen Impulse kamen - bevor Bands wie BLACK FLAG, MINUTEMEN, FLIPPER, HÜSKER DÜ und MISSION OF BURMA überhaupt wahrgenommen wurden, setzten in England WIRE, SWELL MAPS oder auch FALL radikale Akzente. Aber, Leute, das war einmal !
Heute sind WIRE der ideale Soundtrack zum Cocktailmixen geworden, FALL längst ausgebrannt zur sakkohaften Dandy - Kultur... äh, und was NIKKI SUDDEN von den SWELL MAPS so treibt, erfahrt ihr am ehesten aus so einschlägigen Fachzeitschriften wie dem WIENER, die es jetzt schon an jedem Kiosk geben soll. England zwischen 1982 und 1989 ? Die JOY DIVISION: - und CURE Trauergewänder, die nur bewiesen haben, daß sich mit sakralem Pathos noch am ehesten Jünger fangen läßt, übergehe ich
mal lässig. Und stehe dann einem
Einheitssumpf gegenüber, in dem alles zwischen SMITHS, JESUS AND MARY CHAIN und HOUSE OF LOVE wie ein eingekochtes Marmeladen-glas, das schon leichten Schimmel ansetzt, vor mir steht: süß, cremig, leicht zu schmieren....
gibt aber Karies !
Musik für Gymnasiasten - Romantik, die zwischen Mathe und Freundin noch ein wenig Wehmut und existenzialistische Lebenstrauer tankt.
Klar, GRINDCORE hat’s auch gegeben. Bleibt mir nichts anderes übrig als einzugestehen, daß ich das meiste Zeug nicht mag. Aber ich mag “Landspeed Record” von HUSKER DU. Nein, nicht weil die zuerst waren, sondern weil die HUSKERS auch mal wieder so melodische Songs wie “Pink Turns To Blue” bringen konnten, ohne sich was zu vergeben. Anders gesagt: Was nützen mir
99-Song-Platten, auf denen dank Geschwindigkeit 99mal Einheitsbrei geboten wird ?
Wir Verfechter amerikanischer Musik müssen uns oft den Vorwurf gefallen lassen, wir würden dem großen Imperialisten nachbeten und kaugummiknatschend alles adoptieren, vom Skateboard bis zum Kapuzenpulli, was da drüben gerade angesagt ist. So ein Quatsch !
Fast alle dort drüben aus dem Hardcore
entstandenen oder in seinem Umfeld stehenden Musiker ( also auch Leute wie NEIL YOUNG, haha) haben eine politisch korrekte Haltung und finden die imperialistischa Politik genauso bekämpfenswert wie wir alle. Während im englischen Underground Bands wie SPACEMEN 3 nichts anderes aus ihren Köpfen als Yunkie - Coolheit rausriffeln können ( obwohl die noch musikalisch ganz brauchbar sind ) und andere ihre “About A Girl” zum 1000mal besingen, bemühen sich viele US - Bands wenigstens, aktiv zu sein: die Ideen der DISCHORD Leute sind mir - auch wenn manchmal überzogen - wesentlich lieber als die der dauerkaputten UK SUBS.
Einer der Hauptgründe, warum sich Hardcoreaugen einfach nach Übersee richten müßen, ist aber, weil dort die intelligentere und intensivere Musik herkommt. Biafra sagte einmal, daß so ein morbides, faschistoides Land den Musiker automatisch zum Denken zwinge, dazu zwinge, sich ganz zu geben.
( Eigentlich sollte man das von den im Thatcher - Falkland - Dreck Grossgewordenen auch erhoffen können...). Hardcore hat in Amerika eine ganz andere Spannbreite bekommen, ist nie eingleisig geworden ( es gab auch nie solche Dogmen wie “Never Trust A Hippie”, die dazu hätten führen können, irgendwelche Einflüße zu verteufeln ): So vielseitig wie NO MEANS NO oder die BUTTHOLE SURFERS ist selten eine Musik gewesen (na ja, vielleicht der alte ZAPPA oder KING CRIMSON... die Grossväter sollte man nicht vergessen ). Die musikalische Offenheit in alle Richtungen hat es dazu kommen lassen, daß Leute wie MUDHONEY; RED HOT CHILLI PEPPERS und KRAMER zwar um Welten voneinander entfernt sind, aber doch einer Familie und einer Tradition angehören. SST ( von einigen inzwischen gehaßt ) war ein gutes Beispiel für funktionierende Vielseitigkeit : auf der einen Seite hatte man Bands wie BLACK
FLAG, DESCENDENTS und BLAST, auf der anderen Avantgardisten wie HENRY KAISER, ELLIOTT SHARP oder Bands, die beides miteinander vermischten ( z. Bspl. die ziemlich genialen ALTER NATIVES ). Keiner ist gezwungen, sich durch die Windungen von SHARP’s Streichorchester durchzuhören, aber dieses Durcheinander an musikalischen Ideen auf einem einzigen Label hat Hardcore die Impulse gegeben, nie zu stagnieren oder den fatalen Weg einzugehen, den Bands wie DRI und GANG GREEN gegangen sind.
In England gibt es zwar auch so etwas wie eine musikalische Familie, die allerdings so inzestiös ist, dass sie sich kaum mehr unterscheiden läßt. Was dort drüben an Geplätscher angesagt ist, so Sachen wie THE TIMES und THE PALE SAINTS, lassen sich zwar eh nicht als Hardcore bezeichnen, aber für meine Ohren ist das nicht einmal Underground im weitesten Sinne. Einfach: Im Laufe der Jahr zu Tode getriebene Popmusik. Wer hier von
Independent spricht, kennt sich kaum mit Begriffen aus. Es ist längst an der Zeit, daß die Musiker dort ihre Lauscher ein wenig weiter spannen als bis nach Manchester und London - sie müßten erschreckt feststellen, daß die Musik längst weitergegangen ist ohne daß sie es mitbekommen haben. Wenn dann langsam mehr Leben ins Königreich käme und mehr Bands wie HEAD OF DAVID, SNUFF und MEGA CITY FOUR sich gründen würden: Ich wäre der letzte, der dann noch einmal so einen Artikel schreiben würde.
Wenigstens haben wir in good damned Germany das Glück, ziemlich vogelfrei zu sein, so was wie ‘ne musikalische Vergangenheit neben Schlager und “ Da da da” gab's bei uns nie und wir können Ideen übernehmen von wo und wie wir immer wollen. dieser zerrisssen Zustand schadet gar nichts, solange aus ihm Bands wie ARM; PULLERMANN, SUCKSPEED, oder WELL WELL WELL hervorgehen. Wir haben halt die
Wahl, nach Übersee oder Britpopland zu schielen; was ja nicht heißt, daß deutsche Bands sich mit Kopieren zufriedengeben. Wenn man zum Beispiel PULLERMANN mit den BAD BRAINS vergleicht, dann ist das eher eine Beleidigung für PULLERMANN und nicht für die bösen Hirne. Außerdem machtes eh’ keinen Sinn, den neusten amerikanischen Hype einer deutschen Band vorzuziehen und etwa WELL WELL WELL nur deshalb schlecht zu finden, weil sie nicht aus Minneapolis kommen.
Solange Musik lebendig sein will, muß sie sich mit allem, was gerade in der Welt abläuft, beschäftigen, denn es gibt kaum etwas schlimmeres als sich auf der eigenen Vergangenheit auszuruhen. Erst recht, wenn die schon 10 Jahre zurückliegt. Und, Scheiße, wer das hier für ausgelutschte Binsenweisheiten hält, der ist reif, auf die nächste STONES Welttournee zu gehen. See you ( aber nicht bei den STONES ).
Martin Büsser
PUNKETC PRESENTS
Si LelasfellsteKetelgelet- Tote C-173
Swampdolls Six Pack PETC 17 MLP
Psychedelic Pop Wizards
BEER
The Midnight Men Mondo Teeno Experience PETC 18 LP
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VZW PUNK ETC - P.B. 41 - 1800 VILVOORDE-BELGIUM
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DIENTE
Ein Blick auf den Vorplatz der al Hamburger Fabrik, dem bekannten Veranstaltungsort in dem schon Udo
Lindenberg seine großen Erfolge
erzielte um heute dem Alkoholismus
verfallen in Schnöseldorf zu wohnen, Innere bestätigt unsere Annahme: Die i chaft besteht aus “Syen”, Bass
große MILLERNTOR OAR Party d des Interviews kaum zu statt. An diesem Ort haben wir uns mit i i indi NOISE ANNOYS verabredet .
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Frage wann NOISE ANNOYS si denn nun endlich auflösen werden wird verneint denn SO WITTE: “Wir kennen
Von meinem Beobachtungspunkt, Chefmanagerin En gr genau ep = ER an Witte, blonder uns seit Jahren verstehen uns gut un abrik hab IC einen phantastischen Se: unkrockjüngling, der sich nicht mehr , Überblick. Punkt sechs beendet die als solcher bezeichnet ‚Gitarrist. Bern En =. Be a a Zeituhr das Radioprogramm » as ine. Arne muß;jeden Moment ker We halb er Sn a a 2 ef er ee Aal ee hei ware, der ist mit dem R Gemisch von Musikern ine Managerin cherge Agi, ın sein ‚efahren “. Beh, l Aufnahmegerät auf der Bildfläche. Da a nehmen in der Küche unseres ee sche bean Or Eh steht er nun alleine und verlassen vor konspirativen Unterschlupfes Platz. er ne . ug Uhr. Ku 4 der großen Halle, ich eile hinunter Die Zeit vergeht, ein paar i En eiten mil wi L, War er erwische ihn - in den später, Ame ist immer noch an der er ee N ı -_ a yarR er Tikinnenräumen, kurze Begrühne frischen Luft, Sabine versucht ihn auszı Ai won Pe Es die ‚ Warten. Es ist zwanzig Minuten na telefonisch ZU erreichen. Hat der eg in a a ng an sechs, der Wind pfeift unangenehm Telefon am d? ; Free Mipich RR nd ae Se ehsonsten nichts, wir durchstöbert Die Zeit vertreiben wir uns mit - uch ein biß chen m ensch enscheu, vor kurz die Umgebung, auch ein Blick in ausführlichen Geschichten über Ame. Gllem am Telefon Wenn man ar den Müllcontainer bringt uns nicht Wirerfahren, daß erein lieber Jungeist außerdem so ein "schönes Mädel als weiter. FUCK OFF NOISE ANNOYS das er bald mit seinem Managerin hat dannistder Kontaktzu und deswegen ap Agi die | irgendwohin nach Nordnorwegen Veranstaltern usw. schon etwas Lindenstraße Wiederholung sausen. ; starten will, km in vier Wochen leichter herzustellen “ Wir ziehen uns in unser oder so ähnlich. Mir schießt es durch Sabine empört sich kurz, aber wo er Beobachtungszimmer zurück. Oben den Kopf: “Vielleicht hat © heute mit “echt hat, hat er recht der gute Witte angekommen entdecken wir eine der Tour angefangen 7". Es klingelt, So hat Sabine der Band ik an erem Rostlaube in der drei Figuren zu sitzen Arme ist da, zu spät, aber das istnormal. einen Gi er RTEX ehem scheinen, ; ein: "Wagen mit Künstler eben. Sein holdes Antlitz uk i& Mlschuppen in Bremen Dachgepäckträger , der aussieht als erleuchtet das Zimmer, wir sind alle | dem ara? ER, = Tour hate er schon etliche Taufelanın Ch, Einwurf: “Warum habt ihr dur besorgt, der BADRELIGION Tour avi hintersich gebracht. Eineletzte Chanse Karriere bei euren alten Bands di Henke er aufmerksam wurde u den Flop I vermeiden. > suefeln unterbrochen und NOISE ANNOYS erg er Fleck weg als Yorband runter, die Tür öffnet sich, der Blick ins gegründet” engagierte chi ie Tatsache daß Witte, der junge Mann, IP a BE ANNOYS die Anlage wilweht 2. bedient, Das ist ne sehr umfassende stellen konnten eine nicht en ar Fehr Ming unmaßgebliche Rolle gespielt hat und « Daraufhin „a Ger ZAP Schergen: Br ußerdem die ursprüngliche Vorband, «Ja, erzähl nur wir haben Z ir D ! die DICKIES wegen angeblicher ae n en 2 Drogenprobleme, Vorsicht könnte war en Fehler, denn der gute Witte auch ein Gerücht sein, aus allen Aufforderung allza wörlich. Aue en, Für die BAD RELIGION Tour kurzerhand aus
haben wir dann Demoaufnahmen unsere erste Single
ezogen. “Man will ja nicht mir leeren Händen da stehen” wie Ame es’ so schön ausdrückt. Witte: «DieSinglelief
schwappt schließlich unter Andreas Michalkes Zimmertür hindurch, ähnlich dem
"Ey Witte, haste ei ; : re Hosen e eigentlich nur die
gelben Nebel in den mıch sämtliche Interviewpartner so wie der zweite ZAP Scherge einhüllen und dem Raum eine urige Kneipenatmosphäre verleihen, eine Kneipe in der Dosenbier verkauft wird.. durchaus sympathisch. Irgendwann betritt auch Kneipenbesitzer Olaf die Schenke, fragt ob das meine Gäste sind. Ich jahe. Aber tauchen wir hinab in Wittes Wortmeer, in das Arme, der interessanterweise Ozeanologie studiert , nebenbei Kotletten trägt ab und an auch ein paar Gläschen hinzugießt. Wieder an Bord entdecken ; ; Ss ; wir in unserem Fangnetz i a Photo: Anne Ullrich TORPEDO : : i PUNKENSTEIN, RAMONES REVIVAL BAND, C3l, NAPALM, SCREAMER, SLIME und einige mehr, alles Bands in denen NOISE ANNOYS Mitglieder oder ehemalige NOISE ANNOYS Genossen späterhin ihr Glück versuchten. Man sieht das zumindest Witte und Arne schon von Anfang an in dieser Szene, die den speziellen Hamburger Sound geprägt hat aktiv waren. Witte wehrt sich zwar mit Händen und Füßen gegen die Tatsache, daß dieser spezielle Stil existiert und erst mit NOISE ANNOYS gebrochen wurde, aber: “Witte, frag doch mal 1000de von Leuten, die werden dir das bestätigen”. Klar NOISE ANNOYS klingen nicht ‚wie NAPALM oder TORPEDO MOSKAU, erst recht nicht wie BUTTOCKS wie von mir in einem freudschen Versprecher behauptet, die großen Poppunker BUZZCOCKS aus England assen da noch am ehesten, NOIS ANNOYS haben ihren eigenen Stil. Warum sich all die guten Hamburger in der Regel schnellst möglich auflösen wissen wirimmernochnicht. Witte gibt uns aber gleich die Antwort: “ Die Gruppen laufen hier ein / zwei Jahre, wenn’s dann einigermaßen ein bißchen aufwärts geht , die Medien sich für einen interessieren, dann zerstreiten sich die Bandmitglieder, werden größenwahnsinnig, jeder meint er könnte was eigenes machen, wär jetzt der Star” Die naheliegende
eigentlich ganz gut, auf der Tour haben wir einige verkauft mit einem besseren Vertrieb hätten es wesentlich mehr sein können, die LP verkauftsich Jetzt auch sehr gut, obwohl es da auch Vertriebsprobleme gibt, aber es geht eigentlich.” Während der BAD RELIGION Tour waren NOISE ANNOYS noch die sprichwörtlichen Nobodys, mit denen einige aus dem zahlreich erschienenen Publikum nichts anfangen konnten, im Gegensatz zu ersten eigenen Tour im Winter, bei der zwar wesentlich weniger Leute anwesend waren, die Stimmung dafür durchweg hervorragend, Schwierigkeiten gab’s bisher eigentlich nur in Berlin. Witte: “Wir haben jetzt schon viermal in Berlin gespielt und jedesmal war es tot.“ Ame: “Vielleicht beim nächsten Mal”. Man gibt einige Tourschoten zum Besten, als da wären der Auftritt in Nürnberg, das liegt in Bayern ( an dieser Stelle muß ich “DIE GUTEN” grüßen, die sich zur Wahl des Oberbürgermeisters stellen wollten ), aber auch sonst waren die chaotischsten Gigs die besten, meist ohne PA nur mit Übungsraum Equipment kam doch Stimmung auf. Ein Ame Zitat aus diesem kleinen Exkurs: “ Der Kunstverein in Nürnberg sieht aus wie ein Abenteuerspielplatz”. Find ich dufte. Warum NOISE ANNOYS nicht dem alten Hamburg Stil zuzuordnen sind ist schnell analysiert, Arne singt nämlich und gröhlt nicht nur rum, wie das die meisten deutschen Sänger machen, mit ‘nem guten Sänger haste schon die halbe Miete drin, der Vergleich zu den BUZZCOCKS muß allerdings auch fallen, obwohl Witte ein Fan von denen ist, jedenfalls hat er sie vor zehn Jahren schon zweimal gesehen und wird sie wohl auch auf der kommenden Tour nochmal angucken, obwohl etwas skeptisch auf Grund des lahmen Flops mit STIFF LITTLE FINGERS oder WIRE, die auch nach Jahren nochmal aus ihrer Gruft aufgetaucht sind ‚Witte: “ BUZZCOCKS waren ja mal richtig angesagt, so wie heutzutage BROS oder so aber needie sindja auch schon wieder out, NEW KIDS ON THE BLOCK oder so, hatten jedenfalls in England zwei Nummer 1 Hits, naja ganz so bekannt waren sie vielleicht nicht. “ Laut Arne macht den Band “duften Abgehrock” aber als Punk oder Hardcore Band oder Pop oder Teeniepopgruppe würden sie sich nie bezeichnen und in die BRAVO wollen sie auch nicht....... Jetzt noch nicht........ vielleicht nächste Woche. Jedenfalls will man sich nicht auf einen gewissen Publikumskreis beschränken. “Punk hat ja nicht nur eine bestimmte Musik sondern auch eine gewisse Haltung bezeichnet, aber das scheint heute nicht mehr so zu sein ? Oder? “ Witte: “Och, ich glaub schon, aber das ist immer eine Sache des Alter glaub ich. Ich bin ja nicht mehr siebzehn. Mit siebzehn hat man halt keinen Bock auf Schule, Lehre, seine Eltern. Ich bin Jetzt27,ich fühlmich in meinem Leben wohl, miristeigentlich alles scheißegal obwohl mich auch alles interessiert irgendwo, haha.”. Die Behauptung die Texte von Ame Vorgänger Combo C3I wären besser gewesen als die NOISE ANNOYS Texte ruft starke Gegenwehr hervor und bringt erstaunliche Tatsachen ans Tageslicht, Arne: “Die Texte von NOISE ANNOYS sind größtenteils gar nicht von mir, sondern Texte von den BIERSPIELERN oder von Witte. Ich hab die zwar überarbeitet, aber im Grunde genommen habich die einfach übernommen. Ich denke sie dürften, vor allem die neueren auch höheren Ansprüchen genügen. “. Die
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Diskussion warum englisch und nicht deutsch wollen wir euch ersparen, dieses Dickicht von Widersprüchlichkeiten war nur schwer wieder zu verlassen. Nehmt einfach sämtliche Fanzines in denen in den letzten 10 Jahren zu diesem Thema irgendwas gesagt wurde, mischt das ganze gut durch und das Ergebnis liegt euch vor, genauso überflüssig wie die Frage. MODERN TALKING waren jedenfalls auch im Ausland erfolgreich..... RAZZIA, ANGESCHISSEN sind aber auch nicht schlecht.
Lassen wir die Form mal hinten an stehen und Arne noch was zum Inhalt sagen: “Wir haben kaum politische Texte, es geht mehr um Alltag, ich möchte meine Texte mit einem gewissen Augenzwinkern verstanden wissen, man soll nicht immer alles so schrecklich ernst nehmen, sie sollen einen Anstoß geben “.
Wir kommen nun zum melancholischen Teil des Abends, warum ein Sampler wie PARANOIA IN DER STRASSENBAHN existiert, warum viele alte Aufnahmen wieder ausgegraben werden und das sich das eine oder andere Label da etwas unfair gegenüber den vermarkteten Bands verhält, wobei der PARANOIA... im Vergleich zum DAS WAREN NOCH ZEITEN oder gar DEUTSCHE KAMPFLIEDER von AGR eigentlich ein Topprodukt ist in dem die Geschichte ohne besagte Melancholie aufgearbeitet / dokumentiert wird. Bevor wir alle in Tränen ausbrechen wenden wir uns einer Figur zu die bis jetzteigentlichnochnie erwähnt wurde, für die Hamburger Punkszene jedoch ungemein wichtig war und leider vor kurzem das zeitliche gesegnet hat. Witte: “Papa Nitz, war echt der einzige der für die Bands in Hamburg was gemacht hat, der sich richtig um dich gekümmert hat, nicht wie andere Label, wo die Typen nur mal kurz ins Studio rennen, von wegen: Mach mal schneller, das kostetalles Geld. Der hat uns richtig gut versorgt, es gab da auch nie Verträge oder so... der war damals schon so Mitte vierzig, sah genial aus, so ein richtig schmieriger Althippie, Stirnglatze, hinten total fettige Haare, da konnste die Läuse zählen, voll fett, ‘nen tierischen Rauschebart mit Essensresten noch vom letzten Jahr. Der war einfach genial, voll geil, cool. Der hat uns ganz schön beeindruckt und für die Hamburger Punkszene sehr viel gemacht”.
Legen wir eine kurze Schweigeminute ein und wenden uns wieder den lustigeren Dingen des Lebens zu, wie etwa den grünen und orangen Kapuzenpullis der siebziger Jahre, die mit den großen Taschen als Witte und seine Kumpels nochkeine Punk Rocker waren, sondern sich brav die Dinger überstülpten und dann ihrem Hobby dem Schlittschuhlaufen fröhnten. Die Kapuzenpullis haben sich verändert, heute sind sie schwarzmit weißem ZAP Aufdruck, ( könnt ihr bei uns bestellen ) aber auch die Hobbys sind andere geworden, die Wurzeln der Gruppe in Form von SEX PISTOLS, DAMNED, SUZIQUATRO, SWEET liegen genau wie die ersten Frottee Kapuzenpullis in den 70iger Jahren . Sehen wir uns zu diesem Zweck Witte an: Witte ist ein medizinisches Wunder, er haßt jede Form von körperlicher Betätigung, ist gegen Vitamine allergisch, seine Hauptnahrungsmittel bestehen aus Zigaretten und Bier, wobei wir schon bei seinem ersten Hobby wären: Witte ist nämlich freiberuflicher Biertester, zu diesem Zweck fährt er im ganzen Lande umherund kommt zu folgendem abschließenden Ergebnis: “Das
ausgefallenste Bier mit dem ausgefallensten Namen war das Gotzmanns Grüner Bier, das war in Lemgo, ansonsten immer nur Holsten wir wollen ja keine Werbung machen, aber Holsten und vielleicht Astra.” Den ersten BATMAN (nicht den neuen !! ) Film findet er gut, Arne auch. Außerdem Fernsehen: Bundesliga, Sportkanal. Wir erfahren, daß unser Interview fast dem großen Schanzenspringen von Lacktieh zum Opfer gefallen wäre, allerdings wollte man Ame dann dochnicht alleine sitzen lassen. “Nachrichten find ich auch nicht schlecht oder BILD lesen, oder die Erotik Serie, gestern CHINA BLUE war wieder super, mit Anthony Perkins. Letzte Woche ARSEN UND SPITZENHAUBCHEN auch genial, Kult, KOTTAN ERMITTELT gibt’s nur auf Kabel, Julian Weber tanzt zu KUNG FU FIGHTING, auch nicht schlecht.”
Arne ist etwas anspruchsvoller, er liest gerne. Ame: “SCHOTENKAMPF, das sinnloseste Fanzine Deutschland, da steht drin welche Drops von ALDI am besten schmecken. “ Witte: “Neulich hat DUNJA RAITER gespielt, waren nur 100 Leute da “ Das die Musikbox im CLOCHARD, ‘ner Kultkneipe auf der Reeperbahn aufgeräumt wurde und selbst JOHNNY CASH und NEIL DIAMOND rausgeflogen sind stimmt uns alle sehr nachdenklich, sollte die NOISE ANNOYS Platte ursprünglich doch eiskalt “It's A Beautiful Noise” betitelt werden. Die Scheibe wurde von der Band übrigens ganz alleine produziert, zum ersten Mal, in einem unbekannten Studio des Besitzer angeblich was mit OUGENWEIDE zu tun haben soll, uuuuaaahhhh | Witte: “Wir hatten vier Wochen Zeit, das war optimal, deswegen ist es wahrscheinlich auch so gut geworden. Eigentlich sind wir technisch die schlechtesten Musiker die ich kenne” Oohhh, ooh, tief durchatmen ... JIINGO sind technisch sicher besser aber wie hat Ame richtig erkannt: “ Musik muß aus dem Bauch kommen, gerade viele deutsche Bands, auch Hamburger machen zuviel mit dem Kopf, ARM zum Beispiel. Wobei widerum vor allem der Gesang aus dem Bauch kommen muß. Henry Rollins ist beispielsweise ein sehr guter Sänger, obwohl der auch sehr viel mit Technik arbeitet. “
Wieder ergreift Witte das Wort und wir kommen in den Genuß eines ca. zwanzigminütigen Vortrags, der uns etliche Kultfilme wie BRAZIL, KENTUCKY FRIED MOVIE... alte Schoten, damals als ihm in Berlin die Gitarre geklaut wurde, neue Hamburger Bands MAGNETIC AD und vieles mehr bringt. Das Meer von Worten schwillt zu einer Sturmflut an, mir graut davor das alles auszuschöpfen, neunzig Minuten sind fast voll. Ich schließe die Schleusen, obwohl es noch Stunden weitergehen könnte, der Tod durch Ertrinken ist kein schöner, obwohl interessant war es trotzdem. Geben wir Witte noch ein letztes Mal das Wort: “Wir haben auch mal in Italien, in Pisa, gespielt, da sind wir unheimlich gut angekommen weil die Italiener die fahren nämlich voll auf unheimlich gute Musik ab.”
Sven lacht nochmal kurz auf, was er während des Interviews öfters mal gemacht hat, sein Leibgericht darf er trotzdem nicht verraten und
Ame: “Ich haße GELB”
Interview: Moses und Agi Eritrea,
Herbergsväter: Olav und Andreas, Hauptakteur: Witte Nebenrollen: Sabine und Arne
Komparse: Sven Aufführung: Moses
VOLKSGARTENSTR. 26-5000 KÖLN 1 TELEFON: 0221/32 53 73 TELEFAX: 0221/32 59 79
[o]=7.10]:7.9 /le7 1;
LP: OUT IN APRIL
DEATH METAL/THRASH 2:te Te] 10:34 707.2 3:17:37 27e101:14)
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LUXEMBURGER STR +» 37 + 5000 KÖLN 1 TELEFON 0221/325373
LIVE
So. 01.04. u;Tele] 1:7 LIU ERTL ®
H.R. + RAS MICHAEL Mi. 04.04.
THE CROPDUSTERS Do. 05.04.
HELL'S KITCHEN/BIONIC/URGH
So. 08.04.
THE LAZY COWGIRLS/HASS Di. 10.04. LERTEHTEHe] tete] s Leto] 3 27, Mi. 11.04.
1:7 91370277 So. 12.04.
14:13 le], 7.7274 07.\ 1073 > Ps ER LUNATICS/LOUDER THAN GOD Di. 17.04.
THE INVINCIBLE SPIRIT/SPACE [eo] 117 :Te) 45 Mi. 18.04.
RUDOLFS RACHE/TECH AHEAD Do. 19.04.
DI/LIBIDO BOYZ/MEMENTO MORI So. 22.04.
THE DAMBUILDERS Mo. 23.04.
BULLET LAVOLTA Di. 24.04. SILVERFISH Mi. 25.04.
Lay. 7.1 7.1)173 LIRPITLTR [01:17.101:1 7.05 So. 29.04.
WALKING SEEDS/TOBY DAMMIT Mo. 30.04. au:iele] 11:7 Di. 01.05.
MEGA CITY FOUR
#8 Januar 89 Schlug dank eines wirklich ausführlichen HENRY ROLLINS und des etwas "anderen" SNFU Interviews ein wie eine Bombe. Ansonsten: STENGTE DÖRER, ANGRY RED PLANET, HASS und natürlich wieder HACKFLEISCH und ETI- AREA. Daneben zum ersten Mal weit über 100 größtenteils zeitlose Plattenreviews. Dürfte die Nummer sein, die als nächste SOLD OUT ist. Du weißt jetzt natürlich was du zu tun hast.
STRENGEN
MELLS KITCHEN
#15 August 89 WE GOT THE GUTS, HOW ABOUT YOU; so isses. Nur noch wenige Exemplare. Mit INNER STRENGTH, BULLET LAVOLTA, HELLS KITCHEN, PULLER- MANN, MASSAPEAL, URGE, KINA, SCREAMING MAG- GOTS FROM HELL. Kann man sogar heimlich unter der Schulbank lesen.
fü rn t
#9 Februar 89
Kempunkt bilden die sensationellen Ergeb- nisse unseres 88er Polls, daneben gibt es etliche Interviews u.a. mit AMNESTY INTER- NATIONAL, DROO-
GIES , RATOS DE PORARO, ein umfang- reiches MILITANT
MOTHERS Gespräch. HACK-FLEISCH , ETI und jede Menge herzerfrischende Klein- igkeiten, auf die wir hier nicht näher eingehen können. Das du auch ohne dieses Heft nicht leben kannst dürfte klar
#17 Oktober 89 Göttergleiche Ausgabe mit der unvergesslichen Antje Knechten. Dazu CRUCIAL YOUTH, UNCLE SLAM, HARD ONS, KREATOR, INSANE HOMBRES, ANGELIC UPSTARTS,
SOCIEDAD VIO- LENTA, ARROGANT DWARFS, BOX-
HAMSTERS und wie schon in der Ausgabe zuvor ST. PAULI.
# 10 März 89 Die Nummer zehn brachte das bis dato beste Cover, kann man sich einrahmen und an die Wand hängen Auch vom Inhalt her stark und ein weiterer Schritt nach vorne. 2BAD, DICKIES (genau die tl), DISTORTED TRUTH, SPEX (genau das !!), DECEIT Interviews u.a. Sollte in keinem Haushalt fehlen, da Plichtlektüre für den Tag danach.
#18 November 89 Fabian Richter durfte sein erstes Cover zeich- nen. Inhalt: UGLY FOOD, EA 80, VERBAL ASSAULT,GORILLA BISCUITS, FIREHOSE, KILLDOZER, LAUG- HING HYENAS, WI- THIN RANGE, STENG- TE DÖRER uvm.
# 14 Juli 89
Gewinnt durch den alles umspannenden Japan Special. Außerdem mit dabei RKL, EST, OHL, IDIOTS, NAPALM DEATH, RED LETTER DAY, TOSHIMOTO DOLLS, und die Sommer Sensation FALSE PROPHETS. Orlando Rückcover zum an die Wand pinnen. OHL muß man sowieso lesen.
#11 April 89 Die Nummer, die ganz im Zeichen von STRAIGHT EDGE stand, zu dieser Zeit YOUTH OF TODAY und LETHAL AGGRESSION ge- meinsam auf Tour, was die Gemüter stark bewegte. Mit beiden Bands natürlich Interviews. Daneben COSMIC
#12 Mai 89 Die Jubiläumsnummer, ein Jahr ZAP aus diesem Anlaß GARY GLITTER auf dem Titelbild und so umfangreich wie selten. SPERMBIRDS, CAUSE FOR ALARM, AGENT ORANGE, LULL, METAL HAMMER, SHARK, SO MUCH HATE, LIFE BUT HOW TO LIVE IT, ARNO, H. P. LOVECRAFT; ETI AREA und zum erstenmal ohne HACKFLEISCH. Trotzdem auch für Fleischfresser geeignet
#13 Juni 89
Es geht mehr und mehr Richtung STREET, keine schlechte Entwicklung wie wir finden. Mit sehr viel SKA, BUSTERS, SUCKSPEED, NEU- ROTIC ARSEHOLES, NO MEANS NO, KNORPEL YOUTH, DROWNING ROSES und Tonnen mehr gutem Stoff, der euch abhängig machen wird. Macht nichts. Wir sind wirklich nette Dealer.
ROBERT GERNHARDT, REVELATION RECORDS, ARNO, HACKFLEISCH, LIVE AND LOUD. Für alle NYC Fans unersetzlich, für den Rest lediglich lebensnotwendig
So, dann sind wir wieder diesen Monat auch wieder mit ein paar schönen Preisen für die Abonnenten und die Nachbesteller. Apropos Nachbesteller. # 4 istnun endgültig weg, dafür haben wirnoch ein paar wenige Exemplare der seltenen # 3, # 5 und # 6, richtig die mit der Flexi und der MISFITS Story aufgetrieben, handelt schnell. Preise wurden diesen Monat von Jens Gallmeier ( SMARTIES ) gestiftet. Paket # 1 beinhaltet ein 7 SECONDS "The Crew" T - Shirt, diverse Aufkleber und Plakate, eine SHADOCKS 7", eine PHOSPHOR 7", eine HEILPRAKTIKER 7", sowieein ASPHALTINDIANER 7". Paket # 2 beinhaltet das gleiche wie Paket # 1. Also, haut rein, und denkt dran, daß ihr an der Verlosung auch teilnehmt wenn ihr beispielsweise nur ein einzelnes Heft nachbestellt.
Bedingungen zum Abonnement:
Ab sofort versenden wir keine Hefte mehr per Nachnahme !!!
Auf Abos werden keine Rechnungen ausgestellt.
Ein 5er Abo kostet 20 DM
Ein 10er Abo kostet 40 DM
DM) 3,50 DM pro Exemplar plus Porto ( 1 Heft 1,80 DM, 2-3 Hefte 2,40 DM, 4 - 12 Hefte „0
Geldbitte in bar, Briefmarken oder als Verrechnungsscheck der Bestellung beilegen bzw auf unser
Konto überweisen oder als Postanweisung zusenden. Schecks auf M. Amdt ausstellen. (K'TTNR.
2775 89 - 701 Postgiroamt Stuttgart. Unsere Adresse .
/M. ARNDT /POSTFACH 403/3000 HANNOVER
Aboabschnitt ausfüllen , ausschneiden, einsenden, bzw. fotokopieren, ausfüllen, einsenden...
Hiermit abonniere ich ZAP ‚ab der Nummer #9 0 /#10 0/#11 O/#12 O/#13 O/#14 O/#150/#170/#180 nachbestellen (entsprechende Nummern bitte ankreuzen)
Falls ich gewinne möchte ich Paket Nummer
Ich möchte 5 Ausgaben für 20 DM Ich möchte 10 Ausgaben für 40 DM
(einschließlich ) außerdem möchte ich#3 0 /#50/#60/ #8 O/
Das Geld habe ich
O bar beigelegt
O per Verrechnungsscheck beilegt
O auf das Postgirokonto Nr.277589-701 ‚Postgiroamt Stuttgart BLZ 600 100 70 an M. Arndt
überwiesen. #21
Zap 9
Bear
Das folgenden Interview ist zwar schon ein
wenig älter, aber an den Fakten, die hier genannt werden hat sich bis heute nichts geändert. WATERFRONT, das wohl berühmteste australische Label der HARDCORE Szene. Was sie von sich und ihren Konkurrenten halten könnt ihr hier erfahren. Das Gespräch wurde in einem
asiatischen Schnellimbiss auf der dicht
befahrenen GEORGE Street in Sydney
aufgenommen.
ZAP: Stell dich vor.
# Chris: Du weißt wer ich bin ! ( Chris
Duan, der bei WATERFRONT so
# einiges regelt ).
110 zap .
ZAP: Wann wurde WATERFRONT gegründet ? Chris: WATERFRONT wurde 1982 von meinem Partner Steve gegründet. Er veröffentlichte eine 7" EP von J.F.K. AND THE CUBAN CRISIS. Der Grund lag darin, daß PHANTOM RECORDS, die schon Platten veröffentlichten keine Lust dazuhhatten. Erarbeitete zwarbei ihnen, hat das Ding dann aber alleine durchgezogen und somit WATERFRONT ins Leben gerufen. Der Shop wurde allerdings erst 1985 von Frank und Steve aufgemacht. ZAP: Wergehörtzu WATERFRONT ? # Chris: Ich, Frank und Steve als Besitzer,
“
ae
Simon arbeitet für uns.
ZAP: Ihr habt zunächstalso das Label, dann den Mailorder gemacht, ist das richtig ?
Chris: Ja, aber der Mailorder war nicht besonders groß. Das war nur eine Nebenlinie. Als es dann zu groß wurde haben wir damit aufgehört, es war dafür auch nicht ausgebaut genug.
ZAP: Mittlerweile habt ihr euren
eigenen Shop, vorher allerdings mit anderer Adresse, in der Yorkstreet. Warum mußtet ihr umziehen ?
Chris: Die Miete wurde zu hoch.
ZAP: Ihr habt jetzt schon über 100 Platten rausgebracht. Die neue MASSAPPEAL ist die Nummer 105, wer enischeidet bei euch wer auf’s Label kommt und produziert wird.
Chris: Ich uns Steve, es kommt das raus
“
was wir mögen. Ok, unser Geschmack ist auch unterschiedlich. Das geht von wimpiest - melodic - accoustic - type - of - music bis hin zu härtestem Thrash, denn das ist das was wir mögen.
ZAP: Es scheint in Australien wirklich teurer zu sein Schallplatten zu produzieren. Die neue HARD - ONS kostete zuerst17$, späterdann 14$.1st es wirklich so teuer, in Europa scheint es billiger zu sein...
Chris: Die Bevölkerung ist einer der wichtigen Gründe, denn die Produktionskosten sind erheblich hörer und das Publikum ist kleiner. Das heißt, je mehr Platten du verkaufst, umso schneller kriegst du dein Geld wieder, aber da hier die Konsumenten weniger sind ist hier auch alles teurer.
ZAP: Und wie ist das mit der Steuer ? Platten fallen hier unter die Luxussteuer...
Chris: Ja, 20 % Steuern auf Platten. ZAP: Nicht nur das australische Zeugs istso teuer auch die Import - Scheiben. Ihr verkauft auch das Material sehr teuer im Vergleich zu uns in Europa, obwohl wir vom gleichen Distributor einkaufen.
Chris: Esmuß hierher geflogen werden. ZAP: Hähd, zu uns auch aus Amerika, aber “wir” sind trotzdem billiger. Chris: Das Porto kostet mehr und wiederum 20 % Steuern...
ZAP: Ich hab das Gefühl, das der australische HC - Konsument ziemlich engstirnig ist. Er kauft nur australisches oder sehr bekanntes amerikanisches Zeug. Die deutsche Hardcoreweli besteht für ihn nur aus
u, % 8
JINGO DE LUNCH und SPERMBIRDS. Woran liegt das ? Chris: Ohne die Deutschen angreifen zu wollen. Rock’n’Roll ist englischsprachige Musik. Es sieht so aus, daß die Europäer (hier ist wohl wie immer der Kontinent gemeint... der Fragesteller ) einfach keinen Rock’N’Roll spielen können. Nur Australien, USA und die Briten können es, weil sie Englisch sprechen. Aber warum das so ist, weiß ich auch nicht. Einiges an europäischem Hardcore hatte hier für eine Weile gute Nachfrage, deutscher und italienischer Hardcore. Aber das war nur normaler Hardcore und die meisten Leute sind davon angeödet. Sie sagen sich, daß ist langweilg, das hab ich alles schon gehört, eshatkeinen Sinn allesnochmal zu hören. Das ist der Hauptgrund. ZAP. Wie sieht’s mit dem Informationsfluß zwischen den Kontinenten aus ?
Chris: Sieht gut aus. Wir wissen was drüben abgeht, weil wir die Magazine bekommen. Wir lesen sie, wir bekommen die Platten immer sofort. Du mußt einfach nur ein Review lesen, dann weiß Du, ob die Platte gut oder schlecht ist. Da heißt, du mußt wissen wie der Schreiber drauf ist, damit du
- ihm glauben kannst. Irgendwann hat er
mal was besprochen, was wirklich großartig war, dann ist es normalerweise das nächstemal auch. Oder anders gesehen er hat seinen Geschmack im Arsch und er hat ein beschissenes Review gemacht, dann weißt du es könnte eine coole Scheibe sein, es ist verdammt einfach.
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ZAP: Wie definiert Zeitverschwendung ?
Chris: Wie meinst du das ? ZAP: Ich meine, als letztens ‘n Kumpel von mir ‘n Platte bei euch anhören wollte und sie sich sogar selbst auflegen wollte. sagte zeitungslesenderweise euer Glatzkopf zu ihm, daß er nicht seine Zeit verschwenden solle. Ich glaube, das war ein wenig unfreundlich.
Chris: Wer war das ?
ZAP: Der andere Deutsche, Frank... Chris: Ach, der Typ, der Typ ist doch zu fucking Phantom gelatscht und hat sich da die Scheiben gekauft. Warum sollten wir unsere Zeit verschwenden, wir müssen unseren Lebensunterhalt verdienen. Wir brauchen unser verdammtes Essen auf unseren Feuern und Dächer über unseren Köpfen. Warum sollten wir ihn bei uns Platten
ihr
anhören lassen und er kauft sie bei fuckin Phantom. Warum sollte er denn ihre Taschen mit Geld vollstopfen. Wir wollen die ( Phantom ) am Boden sehen und zwar mit Blechtassen.
ZAP: So ist also eure Beziehung zu Phantom Records ?
Chris: Ja, sie ist wirklich die schrecklichste. Pfftt. Wir wollen, daß sie drauf gehen II!
ZAP: Obwohl ihr eure Anfänge bei Phantom gehabt hattet ?
Chris: Ja, wir haben da alle gearbeitet, verstehst du nun, warum wir sietot sehen wollen. Wenn wir alle Phantom lieben würden warum hätten wir dann WATERFRONT RECORDS starten sollen ?
ZAP: Jetzt einmal etwas anderes, was bedeutet für dich Frieden ?
Chris: Persönlicher oder Weltfrieden ?
ZAP: Beides...
Chris: Persönlicher Frieden ist wenn ich auf’s Land fahre.
ZAP: Und Welifrieden ?
Chris: Das ist ‘ne Sache, die es nie geben wird !! So einfach ist das !!! Menschen sind beschissen ! Das ist die gleiche Frage, warum sind wir hier, warum existieren wir? Wassind wir, wirsindein Stück Fleisch und Blut was geboren wird und stirbt. So what, who cares ?
ZAP: Glaubst du, daß die australische Umwelt noch zu reiten ist. Australien steht an zweiter Stell bei den Müllproduzenten. Glaubst du, daß hier bald etwas passieren wird ?
Chris: Je mehr Leute darüber nachdenken, was siemachen umso mehr wird es der Umwelt helfen. Noch sind es wenige, aber wenn es erst einmal jedem bewußt wird, dann wird es noch eine
Wende geben. Du brauchst deswegen nicht verrückt werden, du mußt nur ein wenig dazu beitragen |
ZAP: Was hälst du von dem Statement eures Premierministers Nick Greiner: “Wenn es Leute wollen, daß die Blue Mountains gereinigt werden sollen, dann sollen sie dafür zahlen, wir vonder Regierung zahlen nichts !”
Chris: Das istrichtig so ! DieLeute sollen zahlen und außerdem sie zahlen es sowieso, denn sie bezahlen Steuern. Wenn es für’s Volk ist, dann sollte es es auch tun.
Danach wird das Gespräch etwas wirr und unser Starrreporter Brosi muß Rede und Antwort stehen... das wollen wir euch ersparen.
Interview: Brosi
Da kommen also all die tollen australischen
erstmal in Farbe vor.
A Scheiben her. Ist ja irre ! Stellt euch das Photo
NOW - the first single: „Like Me‘ / „Mr. Business“
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WUT/SO.S. serirıe
Auf der LP werden ER nicht melır erhältliche) °o
Stücke wiederveröf- fentlicht. Die "erste o° deutsche Skateband" (ja,ja) SHORS ist © mit den Stücken ihrerOÖo einzigen 7" und fünf weiteren sauguten ® Liveaufnahmen dabei. © OÖ
Von WUT gibt's Stücke den= "SpLit „02, die Or, 1985 auf MORE FUN mit den Rotting Car- cass erschien, außer-O c dem 2 Stücke vom Ö legendären "Göttin- ° oer" Sampler. Erstauf- lace (1000 St.) in
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multi-coloured- Vinyl! C "13.4 .HENGELO WETROBODIUN/ 2 14.4.UTRECHT FREE FLOOR
N Pi 15..4..KÖLN ROSE CLUB _ o 17.4.DÜSSELDORF ZAKKZ
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Io. EN X = AN .DORNBIRN SPIELBODEN
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In Zusammenarbeit mit der o° SPIRIT FAMILY erscheint dem- ‚S nächst. eine 12" .der Hannovera- o ner BIONIC auf AN. Die 4 Stücke je) stellen ihren bisherigen Output o erheblich in den Schatten! o ‘ Dazu 'ne super (ja!) Coverart I
12 ZAP von Fabi.
STISHTEITToRSrell];ır Yelz:177077
| 25.12. AALST / BELGIEN Nachdem jeder mühsam seinen Eltem |beigebracht hat, daß er am |. | jWeihnschtsfeiertag nicht am gemeinsamen Truthahnessen teilnehmen kann, setzt sich der bewährte SPERMBIRDS Trupp wieder in Bewegung: Die Band, Fabsich cl jeigentlich 2 BAD - Drummer ) als Fahrer und T - Shirt Verkäufer und | Mixer Joke. Dazu kommt Matzi, Rogers | | Freundin, als Roadie und Mädchen für | alles. Die 3 Kartons voller T - Shirts und Kapuzenpullis machen uns vor der Grenze noch etwas Sorgen, aber dank [der Faulheit deutsch - belgischer | | Grenzer bleiben uns Zoll Scherereien | erspart. | Wegen unserer verspäteten Ankunft ( | jein Punkt, der sich von nun an wie ein | roter Faden durch die gesamte Tour ziehen soll ) gestalteten sich eek und besonders der Aufbau des T - Shirt - Standes | schwierig: Es sind bereits eingiehundert Leute da, die sofort den Stand belagern [und Fabsich und Matzi ins Schwitzen | [kommen lassen. Mokka und Brob (] “SMURF - PUNKS” ) sind alte | Bekannte und haben den Gig wie immer bestens organisiert. Letztendlich ; en um die 450 Leute und | | yerhelfen uns zu einem gelungenen |
PDIEPENBEEK / BELGIEN ' | 26.12. |
| Zum ersten und einzigen Mal kommen | Br zu früh am Gigort an. Zu unserer Überraschung ist der P.A. Verleiher der Meinung, das ein Soundscheck unnötige Arbeit sei, und sich das nötige | während den ersten paar Lieder schon | | ergeben werde. Das Konzert selbst wird | das schönste der Tour: 350 tolle Zuschauer slammen, tanzen und ek eine tolle freundschaftliche | Stimmung: Wieder mal ist das Phänomen zu beobachten, daß sich Publikum und Band gegenseitig | anstacheln. Überrascht von dem netten [Empfang der Belgier, hüpfen, springen | und rollen Lee, Markus, Roger und | Frank über die Bühne, und das | es macht mit. Nach erlichen.| Zugaben zieht man sich gemeinsam erschöpft zum Bierstand zurück. ernachtet wird bei Harry, dem | Veranstalter: Ein kurz vor der | [Pensionierung stehender | Grubenarbeiter, der eine richtige World | History Of Punk in seinem eye stehen hat. Wir hören uns von ULTRAVOX über BLACK |FLAG bis zu FUGAZI durch, während uns Harry’s Frau und seine 12 jährige | Tocher fürstlich bewirten. Letztere liest juns jeden Wunsch von den Augen ab, | E redebracht herzerfrischend auf englisch und zappelt immer hektisch mit den | i Kemmy wenn ihr ein Wort nicht | einfällt. Auf ihrem Schulheft steht “Spermbirds" dahinter ein Herzchen gemalt. Wir fühlen uns wie BROS. | Insgesamt die nobelstes und schönste | ; | |bernachtung der gesamten Tour. | Am nächsten Morgen breche ich, derich [immer Angst habe, daß man mir was perBcchr, beim Abschließen der Badezimmertür den Schlüssel ab. Dank | |Frank’s Zimmermann - Lehre und |J& : Harry, der aufs Dach klettert und, : | Werkzeug durch die Dachluke reicht, | ; [kann eine Viertelstunde später der Fortbestand der Tour gesichert werde
i BOCHUM / ZWISCHENFALL | | Mit Tarnfarbe
| Das erste Konzert auf deutschem Boden, |
| nicht allzuweit von der belgischen | Grenze entfernt, beginnt ebenfalls gut: . Die Veranstalter, drei schnauzbärtige Typen mittleren Alters, von denen ich annehme, daß sich schwul sind, bereiten |
| uns einen äußerst netten Empfang (| Schwule sind eigentlich: immer nett ). Das Konzert ist mit 700 Leuten das |
| meistbesuchte der gesamten Tour und | ich habe fast kein Durchkommen mehr, als Tarnfarbe beginnen, von denen ich | leider nicht allzuviel mitbekomme, weil
| ich dem völlig überarbeiteten Fabsich am |
| T - Shrit Stand helfen muß. Als wir beginnen, kommt dermaßen Bewegung in die Menge, daß das Gerüst an der
| Decke, an dem die Disco - Beleuchtung | befestigt ist, runterkracht. Glücklicherweise wird niemand verletzt, | aber es dauert gut 20 Minuten bis
| Veranstalter und Leute aus dem
| Publikum den Schaden behoben haben. | Leider wird die Stimmung danach nie mehr so toll wie am Anfang. Nach
| längerem Smalltalk mit den | TARNFARBE Leuten übernachten wir dann bei Carsten, der sich leider als | Inhabereines Plattenvertriebes entpuppt,
| was die Band dazu verleitet, ihr sauer |
AJZ NEUMUNSTER 28.12. | mit GO AHEAD | Nach TARNFARBE wieder eine gute Band vor uns: GO AHEAD sind vier ziemlich junge Kerls, die gekonnt [ Punkrock vom feinsten von sich geben, leider aber auf ihren Cassetten sitzen | bleiben. Die Bühne machte Spaß: Nicht nur vor, sondern auch hinter uns und an | der Seite tanzı Publikum, sodaßman sich | vorkommt wiein “American Bandstand” oder “DISCO ’73". Dermaßen beschwingt, gelingt es uns sogar, ohne den obligatorischen dicken Schnitzer durchs Programm zu kommen.
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ALKMAAR / Holland 29.12.
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Photos: Christoph Lambert, Hendr: Peschel
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mit INHUMAN CONDITIONS und ROSTOK VAMPIRES
Den Weg zum Jugendzentrum erklärt uns freundlich ein Holländer, nicht ohne zu erwähnen, daß der Bandbus der letzten Band, die nicht zu gefallen wußte, im benachbarten Fluß. gelandet sei. Dermaßen vorgewarnt betreten wir den Laden , der die ( leider ) tpyischen Merkmale eines mehr oder weniger selbstverwaltetten Jugendzentrums aufweist: dreckig, stinkig, verklebt und versypht. Irgendwie scheint die Selbstverwaltung beim Regeln des abwechselnden Putzdienstes stets aufzuhören.
Schon beim Eintreten treffe ich zwei holländische Brieffreunde und stellefest, daß sich die ganze Arbeit mit der Post, deren Beantworung ich innerhalb der Gruppe übernommen habe, doch lohnt. Es macht einfach Spaß an einen wildfremden Ort zu kommen und bekannte Gesichter zu sehen. In der winzigen Backstage - Küche drängen sich bereits INHUMAN CONDITIONS und die ROSTOKER VAMPIRE. Letztere kennen wir schon von einem gemeinsamen Konzert. Die Jungs sind ein Phänomen: Sechs Wochen, in denen einige Gigs ausfielen, weil sich die Hauptband, IMPULSE MAN- SLAUGHTER, nach der Hälfte abseilten, in denen man sich die Grippe gegenseitig weiterreichte und in deren Verlauf man in einer Stuttgarter Disco von den Rausschmeißern übel verdroschen wurde, und trotzdem sind die Jungs noch bestens gelaunt und geben mir ihren Platzwunden und Veilchen ein Klasse - Konzert. Auch INHUMAN CONDITIONS, die als erste spielen, wissen zu gefallen und so ist der Boden bereitet für ein weiteres schönes SPERMBIRDS Konzert.
Noch ein Wort zur Reihenfolge: Wir haben uns auf der gesamten Tour nie darum gerissen, als letzte zu spielen, es war einfach so, daß niemand nach uns spielen wollte. Die Reihenfolge der Auftritte sollte also nie eine Hierarchie irgendwelcher Art widerspiegeln.
30.12. mit RAT PATROL
| Das hiesige Juz entpuppt sich als toller | Laden, wo es leckeren Schokoladenpudding zum Nachtisch | | ibt, der äußerst komfortable |
ackstageraum direkt auf die Bühne
führt, jedermann total nett zu uns ist, ar sogar an eine Gaderobe für's | Publikum gedacht wurde, was die | Besucher dem lästigen Problem | “Wohin mit der Jakce, wenn ich tanzen
| will ? “ entledigt. Fabsich kann von | | seinem T -Shirt - Stand endlich mal die Bühne sehen und wird prompt Zeuge
| des schlechtesten Gigs der gesamten |
| Tour. Das Publikum, ohnehin nicht allzu zahlreich erschienen, findet uns, | obwohl wir eigentlich gut spielen, ganz | offentsichtlich nicht besonders toll und
| wirkt reichlich gelangweilt, was Lee |
| veranlaßt, in mehr oder weniger | regelmäßigen Abständen ziemlich
| zynische Bemerkungen über das | Publikumsverhalten loszulassen.
| Dieses wiederum führt nach dem Gig |
| zum Streit, wie man einem solchen | Publikum zu begegnen hat. Hier mal so grob die zwei Grundtendenzen, die sich | im Verlauf der Diskussion | rauskristallisieren:
| - (Roger, Lee, Markus): Wennmansich | auf der Bühne einen abarbeitet um dem
| Publikum einen guten Abend zu |
| bereiten, und das reagiert mit | gepflegtem Gähnen, dann gebietet es
| die Ehrlichkeit, dem Publikum zu |
| zeigen, daß man enttäuscht ist. Außerdem kann das Publikum so ja vielleicht doch zum Mitmachen | animiert werden.
| - ( Frank, Beppo ): eine Band hat kein | Recht, irgendwelche Ansprüche ans | Publikum zu stellen. Schließlich zwingt einen ja keiner, sich auf die Bühne zu |
| stellen, im Gegenteil: Die Band fordert das Publikum per Plakat auf, zu |
| kommen und verlangt sogar noch Geld | dafür. Es ist deshalb das gute Recht des Publikums, die Band scheiße oder |
| langweilig zu finden, und es ist in | keinster Weise verpflichtet, nach jedem Lied zu klatschen oder zu jubeln, erst | recht nicht, zu tanzen. Jede
| Aufforderung ans Publikum mehr | Reaktion zu zeigen, ist im Grunde | gleich zu setzen mit dem Gedanken: “* Was - ihr findet uns nicht toll ? *, | Die Diskussion bringt kein Ergebnis , | wir einigen uns auf Unentschieden.
| EEE EUREN
gg Lg | |
HENGELO / Holland ] |
zap 15
WILHELMSHAVEN 31.12. im KLING KLANG mit BILLY AND THE WILLIES und DEAF KENNEDIES
Das Kling Kling eignet sich als ehemaliges Hotel hervorragend zur Tour - Pause und zum Sylvester feiern. Mit Konzertorganisator IKO, einem alten Bekannten von inszwischen zahlreichen Konzerten mit RUDOLF’S RACHE ist ausgemacht worden, daß wirnoch einen Tag länger dableiben, um uns vom Tour - Streß zu erholen. Viele Bekannte kommen um hier Slyvester zu feiern: Freunde aus Hamburg und der Ostsee, Imad mit Freunden aus Leipzig, Anne, die netteste Frau von Homburg, und last but not least Jürgen + Alex von der WALTER ELF. Die Feier beginnt mit BILLY AND THE WILLIES, neben ROSTOK VAMPIRES und HAPPY EVER AFTER sicher die beste Band, mit der wir auf der Tour zusammen gespielt haben. Danach wird Sylvester gefeiert, und Lee’s Freundin spuckt auf der Straße Feuer. Imad und seine Freunde beweisen, daß Ostdeutsche kein Tischfußball spielen können. Gegen halb 1 spielen dann wir und abschließend die DEAF KENNEDIES, eine Wilhelmshavenr Allstar - Band mit Jens und Iko von RUDOLFS RACHE sowie Jacke von LWS, Coverversionen, bis auch der letzte gegangen ist. Während alles müde und betrunken in die Betten fällt, quatschen Fabsich und ich mit Junge von BILLIE & THE WILLIES noch bis in den frühen Morgen über 2 BAD, SPERMBIRDS, WALTER ELF, EA 80 und Gott und die Welt.
HAMBURG / Markthalle 02.01. mit MAGNETIC AD und HAPPY EVER AFTER
Frank hat uns nach Wilhelmshaven verlassen, weil er wieder arbeiten muß und wird erst wieder in Memmingen zu uns stoßen. Sein Stellvertreter Joe, hat schon früher vor Roger bei uns Gitarre gespielt und seither immer wieder ausgeholfen, wennein Gitarrist malnicht konnte.. HAPPY EVER AFTER haben ihn mit nach Hamburg genommen und warten bereits, als wir ankommen. Wir sind gespannt auf Armin und Utes neue Band, die wir bishernur von 1 1/2 Single her kennen, und auf ihren amerikanischen Sänger Jason, der sich im weiteren Verlauf der Tour als äußerst sympathischer Zeitgenosse entpuppt. Die Markthalle ist nicht gerade der Hamburg Punk - und Autonomenszene liebstes Kind, und viele Leute, die wir eigentlich erwartet hätten bleiben wohl bewußt zu Hause. Wir haben aber eigentlich kein schlechtes Gewissen, weil Roger und Veranstalter Ingo ( der hier zum ersten mal ein Konezrt in der Markthallte veranstaltet ) den Preis auf 10, - drücken konnten, was bei drei Bands noch akzeptabel ist. Überhaupt kurz zu den Eintrittspreisen: Roger hat immer versucht, den Eintritt möglichst niedrig zu halten, und in einigen Fälllen mußten wir weniger Gage nehmen, um den Eintritt unter 10,- zu drücken. Die 10,- in der Markthalle waren der höchste Eintritt der gesamten Tour, meistens hat er sich irgendwo zwischen 5 und 8 DM bewegt.
Das Konzert eröffnen MAGNETIC AD eine Hamburger HC - Combo, die uns positiv überraschen und von denen man ziemlich sicher noch einiges hören wird. Und dann endlich HAPPY EVER AFTER; die den gutenEidnruck von der Single absolut bestätigen, aber seltsamerweise kaum ankommen und danach auch einen etwas unglücklichen Eindruck machen. Unser Auftritt macht
16 ZzAP
dann aber viel Spaß, und vieles, was uns von der Makrthalle und ihrem Publikum erzählt wurde, erweist sich zumindestens an diesem Abend als falsch.
AJZ Bielefeld 03.01.
mit HAPPY EVER AFTER
Der laut ZAP - Poll beste Gigort Deutschlands hat leider keine Heizung, unddie Bandholt sich hier wohl die Basis für die bis zum Ende der Tour auftretenden Erkältungssyndrome. Auch dieser Gig verläuft äußerst schlecht für HAPPY EVER AFTER. Trotz gut gespieltem Programm zeigt das Publikum kaum Reaktion und entläßt die Band ohne Zugaberufe von der Bühne. Wir versuchen die Nagolder zu trösten, denen der Mißerfolg zweifach zusetzt: Erstens nagt sowas am musikalischen Selbstvertrauen, und zweitens überlegt Sänger Jason zur Zeit, ob er in Deutschland bleiben oder nach Amerika zurückkehren soll, jeder hat den Eindruck, daß nach jedem Live - Mißerfolg die Chancen für HAPPY EVER AFTER, ihren Sänger zu behalten, geringer werden ( In der Tat ist Jason einige Wochen nach der Tour wieder in die Staaten zurückgekehrt, was aber wohl weniger mit HAPPY EVER AFTER zu tun hatte ). Bis zum Tourschluß rätseln wir, warum eine Band, die ich zum besten und interessantesten, was es zum Beispiel an deutschen HC - verwandten Bands gibt zähle, so wenig bei den Leuten angekommen ist. Irgendwie scheint sich die Mentalität normaler Rockkonzertbesucher, nur auf die Hauptband zu warten und alle vorhermit Nichtbeachtung oder gar Buhrufen zu strafen, auch in der hiesigen Szene breit zu machen.
m IN DER AU 4.01. mit HAPPY EVER AFTER
Die Au ist ein besetztes Haus mit Konzertsaal, in den im Bestfall ca. 200 Besucher reinpassen. Als wir spielen, ist der Laden völlig überfüllt, man kann kaum mehr stehen, und allein der Weg zur Bühne gestaltet sich für uns zu einem mittleren Konzert. Der Gig selbst läuft prima, auch wenn die PA ausfällt und Matzi, der Roadie, der ein Mikrofon bereits auffängt wenn es noch im Fallen ist, und Steffen, HAPPY EVER AFTER- Fahrer und Roadie, kräftig ins Schwitzen kommen. Fürs Publikum dürfte die Sache weniger lustig gewesen sein und wir beginnen, über die Größe zukünftiger SPERMBIRDS Gigs nachzudenken: Am liebsten spielen wir nach wie vor in den kleinen Läden, wo man direkt vorm Publikum steht, wo der Kontakt zwischen Publikum am besten ist, und wo bisher die beste Stimmung war. In solchen Läden sind wir qausi musikalisch aufgewachsen, in solchen Läden fühlen wiruns am wohlsten und in solchen Läden hatten wir unsere schönsten Konzerte. Inzwischen ziehen wir aber weitaus mehr Publikum als früher, was in besagten kleinen Läden zu chaotischen Zuständen führt: Das Publikum steht, zusammengepfercht wie die Heringe, teilweise gezwungenermaßen an Stellen, von denen aus man wenig oder gar nichts sieht, bekommt kaum Luft und was am schlimmsten ist: Irgendwann ist die Aufnahmekapazität des Ladens erschöpft, die Kasse wird zugemacht, und ein Haufen Leute, die teilweise von weit her gekommen sind, können wieder nach Hause gehen. Es sieht so aus, als würden Gigs wie in Calw oder Geißlingen auf Dauer nicht mehr machbar, und das stimmt doch irgendwie traurig. Zum Glück gibt es noch
Erunching, deadly, harsh, badass !
e New 7” in April e Tour Coordination: IBDe
genügend JuZe mit genügend großen Konzerträumen ( z.Bspl. Schorndorf, Bielefeld etc. ). Während dem Konzert teilen wir mit, daß dies das definitiv letzte SPERMBIRDS Konzert mit Joe sein wird, weil er mit Haushalt und Kindem einfach zuviel Arbeit hat. Wir sind alle ziemlich traurig, weil Joe zur allerersten SPERMBIRDS Besetzung gehört hat, und wir einiges zusammen erlebt haben. Ein kräftiges “Joe’s the best, Fuck the rest !” aus dem Publikum lockert die etwas wehmütige Stimmung dann doch kräftig auf.
MEMMINGEN 05.01 mit HAPPY EVER AFTER, und GULAG Bei der Ankunft in Memmingen ist die Stimmung bei HAPPY EVER AFTER am Nullpunkt angelangt, nachdem zu allem Unglück auch noch der Tourbus mit Kupplungsschaden stehen geblieben ist. Wir spielen in einer reichlich großen Halle, in der normalerweise wahrscheinlich Republikaner oder der Club der Abtreibungsgegner tagen. Während des Soundschecks gesellt sich noch eine griechische Band namens GULAG dazu, die gerade auf Tour sind und fragen ob sie mitspielen können. Als wir vom Soundscheck in den Backstageraum kommen, haben sienicht nur sämtliches Bier weggesoffen, sondern auch alle belegten Brote, die uns die ( äußerst sympathischen ) Veranstalter hingestellt haben, verdrückt. Der Besuch ist äußerst mäßig und reicht dem Veranstalter gerade zur Deckung der Unkosten. Das Publikum erfreut sich nicht nur am brutalen Treterpogo, einge finden es sogar lusitg,
im Vorraum Tränengas zu versprühen, und wir finden eine völlig verheulten Fabsich am T - Shirt - Stand vor. Unnötig zu erwähnen, daß HAPPY EVER AFTER mit ziemlicher Nichtbeachtung bestraft werden. Auch bei uns ist nicht gerade die Hölle los, aber aus unerfindlichen Gründen haben wir im Gegensatz zum Konzert in Hengelo trotzdem unseren Spaß - soviel ist auf einer SPERMBIRDS Bühne noch nie gelacht worden. Nach dem Konzert bekomme ich dann aber doch noch Krachmit Markus: Ich halte ihn füreinen faulen Hund, weil er beim Auf - und Abbauen so wenig hilft, und er hält mich für einen nervigen Quengler, der ihn immer als Sündenbock abstempelt, wo andere ( damit meint er Lee und Joke ) doch auch nicht mehr helfen ( womit er Recht hat ).
In dieser Nacht gibt es zum ersten und letzten Mal eine Übernachtung in einer Pension, was zum Tourabschluß auch mal ganz nett ist. Als wir morgens aufwachen, liegt reichlich Schnee. Die Staumeldungen im Radio lassen uns erblassen, und das Konzert in Wien wird abgesagt ( bei gleichzeitigem Nachholversprechen ). HAPPY EVER AFTER stellen fest, daß ihr Busnundoch ohne allzu hohe Kosten repariert werden kann. Zum Abschluß noch ein ein Wort zu Joke, unserem Mixer: Er hat es geschafft, auch aus den miesesten PA’s noch einen akzeptablen Sound rauszukriegen, was ganz erheblich zum Gelingen der Tour beigetragen hat. Alles in allem zwei tolle Wochen, und der Dank geht an alle Veranstalter, die druch die Bank absolut nett und korrekt waren, und an das Publikum, ohne das eh alles scheiße wäre. Man sieht sich wieder im September / Oktober I Beppo
FIAT
. Ki} . Böses Spiel Hallo Leute, hallo Konzertveranstalter Ill
Unter welchem Kriterium ich _dieses Geschreibsel hier einordnen soll, weiß ich bis jetzt noch nicht, vielleicht als Leserbrief oder viellicht als Kolumne oder als Hateletter oder... als... jetzt weiß ich's... W.U.T. II
Genau, ich habe einfach eine totale Wut, aufwas, auf wen und, oder warum ??? OK, ich fang jetzt richtig an und komm zur Sache. Ich habe mir in der letzten Zeit ziemlich viele Gedanken gemacht und zwar über ein Thema, das mir Persönlich sehr nahe steht, aber eigentlich uns alle angeht. Es geht um Konzerte, und zwar nicht um ihren Ablauf oder sonst irgendetwas vielbesprochenes, sondern ganz einfach mal um die Probleme einer Band. Ich denke ich muB langsam mal sagen daß ich selbst Sänger in einer Band bin, nämlich bei CROWD OF ISOLATED, damit ihr auch wißt, warum gerade ich das schreibe. Ich möchte vor allem die Veranstalter unter euch ansprechen. Da ich seit etwa drei Jahren die Gigs für unsere Band abmache, habe ich so meine Erfahrungen
emacht, besonders in Bezug auf
'onzertveranstaltung und vor allen Dingen mit dem, wie manche von den Veranstaltern mit Geld umgehen.
Beispiel Nr. 1:
Ich bekomm einen Anruf: - hallo Gurke, könnt ihr vielelicht am 23.13. in xyz spielen, das ist in Nordeutschland, und zwar wär das zusammen mit aaa - ooh super, also ich denk schon, da wollten wir schon Jange mal spielen. - Was verlangt ihr denn so ? -Eehm... ( bevor ich aussprechen kann ) -Also Spritkohle ist auf jeden Fall drin, vielleicht sogar noch'n Fünfziger mehr, wenn's gut besucht ist. - ( ich lege und komme zum Ergebnis von einer Strecke von 650 km und muß mich beherrschen, daß ich keinen Nervenzusammenbruch bekomme „ verweise dann auf den nächsten Tag und daß ich mich
mit meinen Bandkollegen unterhalten müsse. ) Meistens sage ich dann aber doch zu, .- 7 zu spielen doch stärker ist als alles
lere
Beispiel Nr. 2:
Ich bekomm mal wieder einen Anruf: - Hallo Gurke, also ich bin von der Solidaritätsgruj xxx und ich wollt euch fragen ob ihr am 24.13. vielleicht Lust und Zeit hättet auf 'nem Benefizkonzert hier in 000 zu spielen, und zwar gehts da um Prozeßkosten von dem und dem und dem, na wie wär's ? - (( ich habschon einen trockenen Hals und muß erst mal husten, da ich schon böses vermute ) -Ach ja das ist ja gemein, stimmt, da müßt man ja unbedingl etwas machen, die armen armen Leute, also ich denk schon, daß wir spielen, sorry ich hätte noch eine kleine unbedeutende Frage: Was könnt ihr uns denn zahlen ? ( hat mich echt Überwindu gekostet, das zu fragen ) - Mit Kohle siehts nicht so gut aus ( vielleicht könnten die uns ja mit Kieselsteinen bezahlen ), aber ich denk schon, daß so 150,- für Sprit drin sind und Freibier halt, vielleicht wollt ihr ja noch hier schlafen,da läßt sich schon was machen. Könnt ihr vielleicht eure Backline mitbringen ( Verstärker und Drumsst, für den Nichtmusiker ), äh das mit der Kohle müßte schon hinhauen, ihr wohnt ja da in der Nähe von Frankfurt, nee?? - Ja, das sind aber noch 250 km von uns ( sage ich voilg abwesend und blicke währenddessen auf die Eui arte vor mir, komme dann auf i amt 600 km). Ich überleg mir's dann noch und ruf dich morgen an.
Das waren jetzt nur 2 Beispiele, die am häufigsten vorkommen. möchte noch betonen,daß es mir bei dieser Sache nicht nur speziell um unsere Band geht, sondern ich lenke, daß es vielen Bands so geht, wenn nicht, werden sie jetzt vielleicht darauf aufmerksam. Leute, wißl ihr was 600 km in einem Ford - Taunus zu fünft bedeuten ? Dazu kommt noch: 1 Gitarrenverstärker, 1 Bass, 2 Gitarren, Snare, Becken, Ständer, ein paar Kleinteile und einiges an Taschen und Schlafsäcken und natürlich Werkzeug | - Ja uder nein ? Wißt ihr was, mir machte es noch nicht einmal so viel aus | Und ich nehme gern für ein gutes Konzert solche Strapazen auf mich und ich werde es auch immer wieder tun, weil wie gesagt, für mich das Spielen Live auf der Bühne immer noch das wichtigste ist, weil es ein wunderbares
Scheiße... egal... wird schon irgendwie. NEIN wird nieht. und vor-allen Dingen nicht
Gefühl ist, den Leuten etwas zu zeigen, eiwas zu sagen durch die eigene Musik, weil ich dieses Gefühl einfach brauche, kapiert ? - OK.
Sicher die 150,- reichen schon irgendwie für Sprit und sicherlich auch noch für den Liter Ol, den das Auto noch verlangt, aber Ill Man stelle nr eg 650 km nn 150,- 112 tunden gespielt, Hunger, nein mit den Nerven ( sowie körperlich ) Backline mitgebracht Ill... ABER, habt ihr schon einmal überlegt, daß eine Band auch proben muß um irgendetwas zu Stande zu bringen ? Wo probt man ? - Richtig in einem Proberaum. So, und überlegt jetzt mal ganz genau, es gibt nicht in jeder Stadt ein Jugendzentrum mit Ü - Räumen oder gar ein Autonomes Zentrum. Also muß man sich dann als Band etwas kommerzielles suchen, und das heißt MIETE, raus mit dem saftigen Zaster und zwar am Monatsersten und Ns ae Stromrechnung zu -,80 die Kilowattstunde ( zum Vergleich: vom Werk ca. 13 Pfennig ). Was soll man denn machen, es gibt in manchen Städten halt nix anderes und du mußt halt nehmen, was es gibt, sonst kannst du dich en auflösen. Wenn man dann noch das letzte Dreckloch erwischt hat, wie wir, ld los mit Renovierung und das ist auch nichl gerade billig und glauo ja nicht, daß das mit einem Mal getan wäre, da kommt immer wieder etwas. Bekanntlich spielt eine Band auch mit Instrumenten bzw. über Verstärker. "Ne Saite kostet ja nur 2,- ?” Alter, da kommt ganz schön etwas zusammen, denk an die Drumfelle, Sticks usw. Und man möchte ja auch nicht 10 Jahre lang mit der gleichen Gitarre spielen, die nach mindestens 5 Jahren nicht nur aussieht wie ein Fossil, sondern auch so klingt, das wollen wir den Leuten doch nicht antun |
Zum nächsten Punkt in der Tagesordnung: Für die paar Kröten noch die Backline mitbringen, OK, ist uns sowieso lieber auf demeigenen Kram zu spielen, man weiß ja nie was einen da an Museumsstücken bzw. Versandhausequipment erwartet. Aber worin transportieren, ich weiß nicht ob's in den Ford - Taunus inclusive 5
Leuten noch alles reinpasst..... Kombiniere... Bus leihen.... Geld Il .....ooh welches Gelı
The next thing: Thema Solidaritätsveranstaltungen für irgendwen oder irgendwas oder Antifa - Geschichte. Natürlich sind wir keine Faschisten und auch immer noch genauso links wie ihr, und wir möchten auch gerne zu manchen Aktonen beitragen und haben es schon oft getan, aber da drängt sich mir eine Frage auf: Was ist mit uns ‚ mit den Bands,, Um
jeden Scheiß kümmert ihr euch. Wer kümmert
sich denn um die Bands, wenn das Auto schon ie im Arsch ist und wie findet ihr die Tatsache, daß man nach 5 Jahren noch immer über einen Gitarrenkombo singen muB. Wird von uns verlangt, daß wir all unsere Kohle, die wir durch irgendwelche Jobs oder sei's durchs Arbeitsamt oder Zivildienst ranschleppen, in die Band stecken, also auch irgendwie für euch.
Wir wollen auch noch etwa leben, mal was trinken, oder essen gehen, dürfen wir das noch?... danke |
Ihr kümmert euch soviel um politische Aktionen und Benefzizveranstaltungen für dies und das und jedes, natürlich ist das ae so und auch sehr wichtig, aber bitte vergeßt die Bands nicht, die aufeuren Veranstaltungen spielen, wirwollen
er Em immer nur als Mittel zum Zweck fühlen.
Das wär's mit dem Geld, das man 'ner Band nicht gerade ein paar uralte Sandwiches hinstellt, nach 7 stündıger Fahrt, istden meisten jetzt auch schon zu Ohren gekommen. Auch das es weniger bevorzugt wird in halbfeuchten an sibirsche Verhältnisse erinnernde Räume zu nächtigen, ist mittlerweile bekannt.
Aber noch ein weiterer Kritikpunkt: Promotion. Bei machen hab ich gedacht, naja die können halt nicht so viel zahlen, die müßen ja auch Plakate und Anzeigen bezahlen und auch an die PA Leute und Verleih, dann kommst du hin und siehst... na ? .. NICHTS... nirgendwo ein Plakat oder auch nur die ANS HEN Ser Flyers und wenn, dann als hätte es ein Zweitklässer einer Sonderschule entworfen und dann die “PA”: Zwei Boxen, wenn man es so nennen darf, kaum
0% (2
sichtbar, die auch noch schlechter sind, als die von meiner Anlage zuhause, und die hab ich schon bei Aldi gekauft.
Also Leute, bitte etwas mehr Mühe oder ruft doch kurzbeimZAP oder TRUST oder sonstwo an und gebt die Termine durch, dann kommen auch mal mehr Leute zu den Gigs, und noch was: die meisten Bands stellen ja keine großen Ansprüche, was PA angeht doch der Gesang sollte zumindest vor und auch auf der Bühne deutlich zu erkennen sein, und nicht nur als undefinierbares Zischen. Ich denke es reicht jetzt, ihr Armen, sonst hab ich euch gleich ganz eingeschüchtert. Was das ganze soll ? Es soll nicht bedeuten,daß ihr uns und allen anderen Bands jetzt Schecks schicken sollt oder daß wir jetzt für jedes Konzert, das weiter als 300 Km weit u ist 1000 DM verlangen, sondern es sollte mehr oder weniger nur ein kleiner Denkanstoß sein, das ganze mal realistischer zu sehen, bevor man eine Band anruft. Vieleicht wußten ja einige von euch nicht was eine Band für Kosten hat, jetzt wißt ihr es.
Bitte denkt jetzt nicht: Da frag ich nicht mehr nach, ob die spielen die wollen ja so viel Kohle. Ruft bitte auch weiter bei uns an, keine Angst, wir werden keinen anschreien, wir sind eigentlich ganz nett und lieb und schüchtern und in den meisten Fällen spielen wir ja doch... denn ihr wißt Ja, warum wir spielen...nicht ?.... dann wird's aber Zeit... also bis dann am Telefon...
Das Feige hat sich jetzt wohl sehr negativ angehört, es gibt auch 'ne Menge Sachen, die man besser machen könnte. Aber ich will auch betonen, daß es 'ne Menge eh Auftrittsort gibt und daß es 'ne Menge Leute gibt, die sich echt Gedanken um die Bands machen und sich auch um diese kümmem, Beispiele: Hannover Glocksee, Wilhemshaven Kling rt, Ingolstadt, Berlin Rauchhaus, Homburg AJZ,
jaiblingen und noch viele andere, die mir jetzt leider nicht mehr alle einfallen.
Ich will euch jetzt noch mal für eure ganze Mühe
danken, ich weiß, die war manchmal wirklich
roß, vielen Dank und macht weiter so. Wir
zwar manchmal nicht so direkt gezeigt,
daß es uns sehr gut gefallen hat und daß das
Essen super und ihr saunett ward und und und, auf jeden Fall nochmal vielen Dank
Euer Gurke / CROWD OF ISOLATED
PLAGUE
Richtigstellung - Serge ) zum PLAGUE - Interview ( ZAÄP / Feb '90 ).
Ende '88 / Anfang '89 kontaktete mich Stefan Wiklander ( Punish Records / Schweden ) und fragte, ob ich Interesse / Zeit / Lust hätte, eine Deutschland Tour für "seine" Band als Art “Promotiontour" für die erschienene ( wieder subjektiv: sehr gute ) 7" EP machen würde. Weil mir die Band also sonderlich gefiel ( musikalisch zunächst ), forderte ich ihn auf, mir nebst Promo Platten, Bandinformation, möglichste Fotos zur Verfügung zu stellen und fragte, ob er für die Tour einen Tourbus hätte, da die Band in Stockholm landete und zuerst in Schweden spielen sollte (ganz praktisch), ob er für die Tour Poster rucken könne, sowie in Fanzines nebst Ankündigungen Suchanzeigen für Platte und Tour schalten könne. Antwort ( da & trotz wenii Kohle ) Ja, er stellt den "Tourbus”, Ja, er ist auc für Tourposter und Anzeigen und wolle dafür Geld schicken, das natürlich nie ankam respektabel abgeschickt wurde. Zudem hat die Band nur Zeit / Lust / Interesse gehabt im Hochsommer Juni / August '89 nach Europa zu kommen, owohl sie und Stefan wußten, daß die Tour zu dieser Zeit schlecht besucht sein würde ( "egal, wir wollen die Tour ja auch mit Urlaub - dannach ? - verbinden...” ) unter “leicht erschwerten Bedingungen" spielten THE PLAGUE / LUNATICS aus Berlin alo nur in Nordeutschland (FLB-HH-HB -PEINE-B-K } und wunderten sich über geringes Publikum und unausreichende Werbung / Plakate. Ich hatte nur soweit mir unter den Umständen möglich die Tour irgendwie bekannt zu machen, d.h. mit den ( wenigen ) Promo 7”es und ein bißchen Bandinfo, die ich nicht irgendwie behalten habe, noch habe ich die Band auch nur um eine Mark “abgezogen” ( das müßte Stefan am besten wissen, da er nebst einem Freund von
oMhereaı /&5
mir die Tour begleitete), THE PLAGUE wurden ( aus meiner Sicht ) nicht wie “nobodies” oder Scheiße behandelt und es ist der Hohn, daß Stefan ( Tourbegleitung und Labelboss und Fahrer, dessen “Tourbulli" aufder Transit Strecke nach Berlin liegen blieb und daraufhin das Konzert praktisch nicht mehr stattfand ) nun ein PLAGUE - Interview “aus seiner ganz objektiven Sicht, ( denn seit der Vorbereitung und Durchführung der PLAGUE/LUNATICS Tour haben Stefan und ich verständlicherweise Dissonanzen ) durchführt. Seltsam auch, das er zwar vor der Tour kein Geld für Poster/Anzeigen hatte, jedoch gleich nach der Tour in praktisch allen “größeren Fanzines / Music - Mags annoncieren konnte, nun sogar (6 Monate nach der Tour ) ein Interview machen kann, was_der Band unter Umständen vor der Tour wahrscheinlich auch nicht geschadet hätte. Wahr ist, ( aus meiner subjektiven Sicht again ), daß zwei von THE PLAGUE wirklich schlimmste Drogenprobleme hatten ( im Interview stark vermindert ), die selbst LETHAL AGGRESSION in den Schatten stellten, von denen ich in der “Intensität” vorher nichts wußte und die den Sänger Johnny dann -nochwährend der Tour-in Köln zum ziemlich abrupten Abflug “zwangen”, d. heißt ohne ihn weitergetourt werden mußte. Hoffe die Band bleibt bei der nächsten Deutschland Tour einigermaßen komplet, denn sie sind live ebenso gut, wie ihre 7" EP, das fanden auch andere und ist trotzdem bloß “subjektiv” I
Martin / Beck's Town
Wahr aus dem Interview erscheint mir recht subjektiv auch, daß es im VORTEX/Bremen gut geZAPftes Bier und Konzerte gab, doch zu unser aller uyeaeir wurde der Laden zum 1.2. mit lautem Knall / Konzert wegen zu subjektiven Nachbarn / Anwohnern geschlossen.
SR Tour / Auf den Kuhlen 21 /2800 Bremen
BOSKOPS/ SUCKSPEED
Das Konzert im Sumpf fand im Rahmen einer selbstorganisierten Tour statt, d. zum Zeitpunkt des Auftritts wares höchst unklar ob wir unser Geld wieder reinkriegen würden ( Plakate, Bus, Tel. ca. 2000,- ). Wir haben den Sumpf - Auftritt im Vorfeld als “Gewinn” - Auftritt angesehen um spätere “Verlust” - Auftritte ausgleichen zu können. Die kamen dann ja auch zum Beispiel in Köln ( 50 Leute ) oder in Erd,
30 Leute ). Die Kosten von CHEMICAL MAZ!
zogen sich lediglich auf diesen einen Auftritt. Da die Jungs meines Wissens über einen eigenen Bus verfügen, dürtten das also ungefähr die Spritkosten gewesen sein. Deshalb erschien mir die Teilung der Gage 50 / 50 nicht rer ri t. Da. BOSKOPS Willie bei dem
treit zwischen mir und Armin von CHEMICAL MAZE nicht dabei war, sich aber trotzdem ein wohlabgewogenes Urteil gebildet hat kann ich mir die Frage nicht verkneifen, ob Willi zu den Leuten gehört, die ‘so eeroh sind, daß sie sich von anderen was erzählen lassen, über eine dritte Person, die sie wahrscheinlich gar nicht kennen “?" (O - Ton Willi im selben Interview ). Michi von SUCKSPEED.
ZAP#2 Hallo,
Glückwunsch zum neusten ZAP ( #22) obwohl
ich schon längst all dies hinter mir gelassen
habe, gefreut habe ich mich doch. Bin wohl doch
etwas sentimental, obwohl die alten Zeiten
keineswegs immer “gut” waren. Es tut einfach ut, wieder einmal darüber nachzudenken. Was leibt ist die Zukunft.....
Sandro / Schweiz.
Vegetarier im Knast
„. zum Thema noch'n ee mein Anwalt schrieb mir, daß es, nach Durchsicht der Rechtssprechung keinen rechtlichen Standpunkt gäbe um Anspruch auf Versorgung
und RR. mit elarischer Kost zu stellen. Ähnliches schrieb mir auch mal die Strafvollstreckungskammer, ich halt's für Schwachsinn, gb! es da doch diesen Grundgesetz Artikel von wegen der Religions und Gewissensfreiheit, na, mal sehen wie das weitergeht, welche Möglichkeiten es noch gibt
zar 17
en. Sollte es wirklich keine entsprechenden Urteile geben würde es höchste Zeit, bin mal neugierig ob sie sich wirklich drauf versteifen. Noch was zum Intro # 22: If The Kids Are United... Sham 69
Oliver “Punk” Koch / Jean - Doldier - Weg 57/ 2050 Hamburg 80.
HäHä...
..hä, hä, mal ein etwas "anderes" ZAP... I Geil, finde ich echt gut, ich konnte es noch nie ab wie teilweise Leufe aus der HC - Scene mit Punk umgingen.. Wär HC nicht aus Punk entstanden gäb's ihn heute wohl höxtens in Form eines weiteren Industrieproduktes... wenn, überhaupt I Oh, und der Chef persönlich auf dem Cover... ll Eine Art N gig Vergangenheitsbewältigung.. ?! Why not ?Ill
KLARSICHT
„und wenn ich schonmal dabei bin: März 89 spielten wir ( d.h. KLARSICHT, bei denen ich am Schlagzeug saß ) mit den Berlineren MONOSUFFS im Juhei Miesbach. An sich verlief alles recht und gut, doch nach dem Gig vermißte ich ein Ridebecken und Stickes (alles zusammen ca. 200,-) . Auch Marty (vox.) fand sein Mikrostativ nicht wieder; genauso wenig wie die MONOSUFFS zu finden waren. Die saßen nämlich bereits mit ihrer Beute im Bandbus und verpißten sich nach Berlin. Istdas der Zusammenhalt, der zwischen uns Szenengenossen herrschen sollte ?| Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr diese Schweinereien in eurem Mag publik machen könntet.
Meikel
das einzukli
"Ey, haste mal’n Buch, SUBLIT hat's!
Untergrund + Phantastikliteratur Menelerstr.43, 3300 Braunschweig Katalog anfordern!
' BEEF JERKY LP/cCD -Produced by Jack Endino° °On tour in April/May° GLtetNouse
LANGE STR. 41 : 3471 LAUENFÖRDE WEST GERMANY
ABZIEHER
Hier Helge von FILTHY FEW I Ich möchte Euch voreinem weiteren Abzeiher warnen | Vor allem Bands, die auf der Suche nach einem Recordlable_sind. Laßt die Finger von DISSONANCE RECORDS Il Meister Wach macht nur große Sprüche, viele Pläne und die
rößten Versprechungen, aber im Endeffekt fehlt ihm die Kohle. Bands wie MEMENTO MORI, HHH (3 Jahre Wartezeit auf 'ne EP) aus Spanien, AFFLIC aus Holland, CANDYLICKERS, TANGO PERVERS, THE WHEEZE und FILTHY FEW haben inzwischen leidvolle Erfahrungen gemacht. Eigentlich sind wir mit Dummheit errige das wir uns mit dem Typ eingelassen haben. Zu viel Honig haben wir uns vor den Mund schmieren lassen und sind darauf reingefallen. Deshalb ist es an der Zeit euch vor ihm zu wamen. Sein neustes Projekt sollt die FILTHY FEW / WHEEZE Split LP sein, aber zum 3ten Mal ist das Release Datum ohne Ergebnis. verstrichen. Ob aus Geldmangel oder Desinteresse ? Ich weiß es nicht, aber zumindest werden wir ( FILTHY FEW) jetzt in Kürze ein paar Songs der Split LP auf einer 7" EP rausbringen. Es könnte aber immer noch passieren, daß Wacha die Split LP doch noch rausbringt, deshalb möchte ich euch vom Kauf abraten. Laßt die Finger davon, holt ae era gs EP I Is billiger undkommt besser
r
Noch ein Wort an CANDYLICKER und TANGO PERVERS: Eure dicken Vert: vergessen; da wird nie was draus | Nehmt lieber 'nen Anwalt und verklagt Wacha | Und
nebenbei möchte ich gar nicht wissen, wie viele
andere Leute er in den letzten Jahren ezogen hat, und wie vielen er noch Kohle ;;
schuldet. Also Finger weg IEs gibt genügend
andere Record Label, die korrekt sind I
Helge / Filthy Few
je könnt ihr ;
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Solidaritätsbeitrag: DM 8,00
BLITZKRIEG BOYS - Back To Nowhere !!
Schaut ihnen in die Augen, die gucken doch schon ganz böse.
BLITZKRIEG BOYS ist eine Combo aus Finnland, die einst eine geniale 7 song 7" veröffentlichte. Da diese Scheibe ruckzuck ausverkauft war wurde sie auf dem Düsseldorfer TEENAGE REBEL RECORDS Label nachgepreßt, wo vor kurzem auch eine LP mit dem Titel “Back From Nowhere” erschien. Der Sound der 4 Mannen aus Finnland ist schnell und einfach erklärt: 100 % Punk Rock, RAMONES - mäßiger flotter 1-2- 3-4 Abgeh-Pogo, hörbar für jedes Ohr. Aufgrund der Beliebtheit und mittlerweile errungenen Popularität dachten sich Sabine und Mosch, die Macher des Duisburger “Knockout Rec.” - Labels, die Band für eine Tour zu engagieren. Gesagt - getan, im Vorfeld überwiesen die beiden der Band 700,- für Schiff und Anfahrt - damit begann ein Fiasko nie gekannten Ausmaßes !.
Davon wollen euch Willi und Roman Brot heute aus dem SCUMFUCK HQ Bericht erstatten. Wir schreiben alles so auf, wie es in unseren Köpfen in
Erinnerung blieb, außerdem recherchierten wir bei unzählig vielen Geschädigten, damit keine
Unwahrheiten auftauchen. Wenn manches unglaubhaft erscheint: Es stimmt trotzdem ! Waren es einst die
SUBTERRANEAN KIDS, die hier in Deutschland nicht gerade vom Glück verfolgt wurden, so schossen die BLITZKRIEG BOYS mittels ihrer Tour den absoluten Vogel ab... Aber lest selbst, welch wundersame Geschichte wir für euch auf Lager haben !!!
30.1.1990. Das Schiff mit den 4 jungen, sympathischen Finnen erreicht den Hafen. Sabine und Mosch vom Knockout - Label holen sie ab und drücken ihnen 800, - in die Hand, als eine Art Übergangsgeld für langweilige Stunden. Innerhalb der ersten 3 Tage versaufen die BOYS die ganze Knete, nebenbei machen sie sich in ihrem ersten Quartier in Krefeld noch unbeliebt, wo sie bei einem SHADDOX Member die ganze Wohnung verwüsten. Der erste Rausschmiss folgt also schon am nächsten Tag, die nächste Übernachtung ist dann in Duisburg beim Mosch, wo sie sich ebenfalls absolut nicht zu benehmen wissen. Finnland ist nicht gleich Deutschland und das uns Deutschen ein Wirtschaftswunder ermöglicht jederzeit soviel Alkohol zu kaufen wie wir wollen, können sie scheinbar nicht ganz begreifen. Diverse Ausschweifungen sorgen dafür, daß schon jetzt die erste Warnung ausgesprochen wird : “Wenn ihr so weiter macht, ist Schluß bevor es los geht !”.
Es geht dann aber doch los, erster Gig in Gießen am 03.02., wo die BLITZKRIEG BOYS total besoffen ihren Set mehr schlecht als halbwegs recht runterspielen. Der Sänger fällt durch peinliche Ansagen und mysteriöses Verhalten auf, während die anderen 3 Mitspieler froh sind, gerade auf der Bühne stehen bleiben zu können. Anschließend kommt es zum Fast - Rauswurf aus der Wohnung in der sie pennen konnten, aber irgendwie geht es doch gut und die Tour weiter, die Fortsetzung findet in Venlo /
"
Holland statt ! Auch hier das gleiche Bild: Schlechter Auftritt, blödes Benehmen und totales Trunkensein.
Zurück in Duisburg ließ Mosch die 4 bei sich nächtigen. Leider blieb Mosch nicht zu Hause, und so war seine Überraschung am nächsten Tage sehr groß, als er einen verbrannten Wohnzimmerteppich, eine völlig demolierte Küch® und arg aufgebrauste Nachbam vorfand. Was machen nun ? Nach einem ernsthaften Gespräch zwischen den BLITZKRIEGERN ‚Sabine und Mosch gelobten die Musikanten Besserung. Ein neues Quartier wurde alsbald ausgemacht: Der besetzte Neumühler Bahnhof. Dort wurde den 4 ein kleiner, aber feiner Raum zur Verfügung gestellt, womit diese aber auch absolut nicht Einverstanden waren. Tags darauf trafen Roman Brot und Volker die Band nämlich in der Innenstadt, während eines feuchten Umtrunks erzählten unsere finnischen Freunde, daß sie keinen Bock hätten, bei den Polit - Leuten zu nächtigen. Besagter Umtrunk wurde übrigens von Volker finanziert, der gerade seine Arbeitslosenhilfe abgeholt hatte. Das Geld würde er schon im weiteren Tourneeverlauf wiederbekommen, wurde ihm von den BLITZKRIEG BOYS versichert.
Unwissend wie es Volker nun mal wahr, ließ er die Band daraufhin bei sich pennen. Selbstverständlich wurdees auch in dieser Wohnung lustig, denn ohne ein Wort zu sagen wurden Kühlschrank und Speisekammer geplündert und es begann ein flottes Brat- und Brutzelspiel - dementsprechen sah die Wohnung auch andemtags aus....
Und an diesem “anderntags” geschah dann etwas, was spätere Folgennach sich ziehen sollte..., doch wartet es ab ! Denn emeut ging es zu 6t in eine Kneipe um dem Alkohol zu fröhnen. Ein Geldspielautomat war gnädig und händigte den beiden spielenden Volker und Roman Brot 150,- aus, welche dann selbstverständlich auch noch versoffen wurden. Daß dies den
zap 19
BLITZKRIEG BOYS gefiel war klar, deshalb wollten sie auch in der Nacht erneut nicht im Neumühler Bahnhof schlafen. Kurzerhand wurde ein neues Quartier ausfindig gemacht, Susanne kam ins Spiel, denn sie stellte ihr Schlafzimmer für die 4 Finnen zur Verfügung. Da Susanne Mutter eines kleinen Kindes istund sichmüde fühlte, bat sie um Ruhe und legte sich in hin. Und tatsächlich, die Ruhe wurde halbwegs gewährt, bis auf folgenden Zwischenfall: Mitten in der Nacht steht der Sänger vor ihrem Bett und weckt sie, um ihr nebenstehend abgedruckten Zettel zu überreichen (der Zettel ist das
Original! ). se Sekedl
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Jon
"age jr oe
Bew
Es ging aber dann doch alles gut und die Frau konnte das Männchen von sich weisen...
Tags darauf folgte die Tourneeetappe Bonn, Köln, Bielefeld und Bremen, die auch ganz gut gemeistert wurde. Während dieser 4 Tage fielen unsere finnischen Helden zwar stets durch rüpelhaftes Benehmen auf, doch da > Tag andere Menschen mit ihnen
ontakt hatten, hielt sich alles im Rahmen und es geschah nichts weiter Schlimmes.
Wieder zurück in Duisburg durfte unsere Helden - Combo dann emeut bei Susanne schlafen; dort machten sie es sich jetzt richtig bequem, sprich Badewannenpartys, Klamotten aus Suzannes Schrank raus - BLITZKRIEG BOYS Klamotten rein etc. ! Als Umzugsarbeiten anstanden und alle Anwesenden halfen, die BLITZKRIEG BOYS jedoch räkelnd auf den Sitzen verharrten, folgte prompt der nächste Rauswurf, ist ja wohl kein Wunder !
Glücklicherweise hatte die Band aber inzwischen 500,- aus derfernen Heimat zugeschickt bekomme, das Geld reichte 3 Tage lang, um sich trinkender Weise über Wasser zu halten. Als das
A WONDERFUL A WONDERFUL A WONDERFL PLANET
CHUMBAWAMBRA. .. "English Rebel Songs 1381 - 1914" 12" SINK..."Another love triangle" Lp /// SNUFF,. ."snuffsaidbut.,
PLANET
Geld zu Ende war, fiel ihnen ein, daß es ja auch noch den Neumühler Bahnhof gab, den sie dann auch aufsuchten. Von dort aus tätigten sie einen Anruf bei Roman Brot, weil sie lieber wieder anderswo nächtigen wollten, doch diesmal gab’s nur ein beherztes “Fuck Off” für sie.....
So zog es die Jungs in eine Striptease Bar in die Altstadt Duisburgs, in der untereinander Streit entfachte. Der anwesende Volker wollte und konnte nicht mehr für die gnadenlosen Vier zahlen, es entstandt ein heilloses und handfestes Durcheinanderund zwei der vier BLITZKRIEGER waren plötzlich verschwunden. Die anderen beiden standen tags darauf vor Roman Brot’s Haustüre, der ihnen jedoch keinen Einlaß gewährte. Er rief ein Taxi für sie herbei, das sie bestiegen, nicht ohne vorher noch laut schimpfend über die Deutschen hergezogen zu haben, Sätze wie “Ich glaube, ihr Deutschen wollte euch einen Scherz mit uns erlauben, wißt ihr eigentlich, wen ihr vor euch habt ?” waren dabei noch das Harmloseste....
Schön und gut, aber es wird noch besser: Denn das bestellte Taxi wurde von den Beiden dazu benutzt, mal eben nach Berlin zu fahren ( Berlin und Duisburg liegen 600 Kilometer voneinander entfernt... ). Und das ist sowieso eine Geschichte für sich, denn laut: Taxifahrer gaben die BLITZKRIEGER sich als Rock - Größen aus, die Tourneen in USA und Australien vor sich haben, und in Berlin würden sie auf ihren Manager treffen, der selbstverständlich das nötige ar für die Taxifahrt berappen würde.....
Der knapp 50 jährige Taxifahrer lies sich darauf ein und fuhr los. Unterwegs tranken die Beiden unentwegt, während dem armen Taximann nur Zigaretten und Kaffe blieb. In Berlin angekommen, steuerten sie die Gedächtniskirche an, dort stiegen die beiden aus, liefen einmal um die Kirche rum, setzten sich wieder in den Wagen und meinten: “Unser Manager hat uns im Stich gelassen, fahren wir halt wieder zurück nach Duisburg, da kriegst du dein Geld für die Fahrt von jemandem anderen, denn wir haben viele Fans dort !”.
Erst jetzt ( ! ) befielen besagten Taxifahrer gewisse Zweifel, ob die Sache ganz richtig ist so, aber was sollte er machen, also fuhr er mit den beiden
wieder zurück, erneut 6 Stunden .
Fahrzeit, erneut Zigaretten und Kaffee auf der einen, Alkohol auf der anderen
PLANET 12,-
" 76,-
BILLY & THE WILLIES,..."cheese" Lp /// AURORA. .."Viszlat.." Lp 14,-
ur & Ib WILLIES OFFENDERS. .."I hate myself"
COLERA.,.."pela paz.." Lp/// RATOS DE PORAO, ,."Brasil" Lp..je..
PLighErbach" une Te 6,- 16,-
GOVERNMENT ISSUE..."Live" DoLp/// SPORTCHESTRA.. „Dolp..(UK).je. 20,-
"EARTH RAPERS & HELL RAISERS",.,, DoEp Comp. Sampler.12 Bands...
10,- GARBLE CRAT.,7 song 7" (US) /// NICTIMS FAMILY, ."son of.." 7" 6- OPERATION IVY Lp/// FALSE PROPHETS Lps///HATED EN je.. es VICTIMS FAMILY Lps///M.1.A..."murder in.." Lp///BAP Lp (SP);.. 13,- B.D.Q..."believe" 7"//A.P.P.L.E. 7"// SLOPPY SECONDS..."(G) 7" 5, HHHHHHHHHHHHHHH+Htsowie Livetapes..... T=Shletsin 0 Zives,. al. .„.andere Kassis,...Einzelstücke..... Second-Hand....... HH +
demnächst. ..OFFSPRING Lp & UNIFORM CHOICE Lp & LIFE BUT HOW TO LIVE IT...Live Lp & VERBAL ASSAULT, ‚Live ID "LOST & FOUND",. 5 Ep BOX & INSTED 7" & 7 SECONDS. ."skins..." 7" SEE&&&&hEEEE bei;
RALF POGGENSEE.,...AHORNALLEE 18....2114 HOLLENSTEDT 230VI7d
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Seite... Spät in der Nacht erreichten sie erneut Duisburg (SHADDOX hatten in dieser Nacht ihren vereinbarten Gig in Hamburg halt ohne BLITZKRIEG BOYS absolviert und waren schon auf der Weiterreise Richtung Berlin, denn dieses Date stand erst am nächsten Tag an ! ), und die Fragen nach dem “Wohin” tauchte auf... Auf dem Taxometer leuchteten mittlerweile freundliche 1200 DM auf, und langsam aber sicher wurde unser netter Taxifahrer nervös... Kurzerhand wurde wieder mal die Wohnung von Roman Brot angesteuert, doch dieser war gar nicht über diesen erneuten Überraschungsbesuch seiner Freunde erfreut, ebensowenig wie er in der Lage war, mal eben besagte 1200 DM auf den Tisch zu blättern. Der Taxifahrer bestand natürlich auf sein Geld, doch in den Finnengesichtern und bei Roman stand nur Ratlosigkeit geschrieben. Kurzerhand wurde wieder Sabine angerufen, doch weder sie noch die ebenfalls angerufene Ulla (die übrigens für die noch anstehende Japan - Toumee eingeladen wurde ) erklärten sich bereit, die Knete aufzubringen.
Roman Brot wurde es mittlerweile ein klein wenig zu lustig, und so schmiss er die Finnen samt Taxifahrer kurzerhand aus seiner Wohnung raus. Später dann, es ‘war bereits Morgens geworden, gingen er und Volker zur Wohnung von Susanne, um ermeut was wegen der Umzugsgeschichte zu regeln. Sie trauten ihren Augen nicht, als vor Susannes Haus erneut ein Treffen mit den BLITZKRIEGERN und dem mittlerweile reichlich genervten Taxifahrer stattfand, denn der Wagen stand dort und die Drei vor der Haustür... Der arme Taxifahrer war mittlerweile wirklich schon dem Herzinfarkt nahe, und er flehte förmlich: “Bitte Bitte Bitte, gebt mir doch.das Geld, mein Chef entlässtmich doch sonst, ich bekomme Wahnsinnsärger mit meiner Frau, Gebt mir doch bitte das Geld, ich kann nichtmehr, so helftmirdoch, was kann ich denn tun, ich hab sowieso immer nur Ärger mit ihr.... !“ Klingt zwar lustig, gelle, scheiße isses aber trotzdem.... Es half alles nichts, der Taxifahrer griff zur letzten Konsequenz, nahm den beiden Finnen die Pässe ab und verschwand zur Polizei....
Das Taxi war also weg, Roman Brot, Volker, Susanne ( die war mittlerweile hinzugekommen ) und die zwei Finnen jedoch nicht, und nun gings ab in Richtung Streit, bei dem die zwei BLITZKRIEGER erneut genialste Sätze der Bethel - Armut von sich ließen, wie beispielsweise: “He, passt mal auf, ich habe zu Hause einen Plattenspieler im Wert von 10000 DM, außerdem eine Plattensammlung, die mindestens 100 000 DM wert ist, wenn ich so tollen Besuch bekommen würde von Leuten wie wir es sind, würde ich sämtliche Sachen sofort verkaufen, damit es euch gut gehen mag. Wir Finnen sind nämlich Individualisten, ihr Deutschen seid jedoch alle gleich, s0000 gleich, es stimmt schon, was in unseren Geschichtsbüchern steht, daß ihr alle, aber wirklich alle Nazis seid 1”. Anschließend verschwanden die Beiden ins Nowhere, und wurden - vorerst - nicht mehr gesehen...
Daraufhin hörten wir einige Tage gar nichts von den BLITZKRIEG BOYS, weder von den beiden Berlinreisenden, noch von den anderen beiden, bis wir durch unseren alten Freund, den Taxifahrer, informiert wurden , denn der erhielt folgende Auskünfte, als er bei der Polizei wegen der Berlin Fahrt
Anzeige erstattete: Einer der 4 Nordländer saß mittlerweile in Haft, weil er total betrunken in eine Kneipe ging, dort total viel trank, nicht zahlen
onnte, daraufhin Ärger mit dem Wirt bekam, dieser rief kurzerhand die Polizei. Seit drei Tagen saß der Finne nun in Hafı, dort hielt er alle und alles wach, indendrei Tagen schlieferkeine Minute sondem zog stets schlagend und schreiend die Aufmerksamkeit auf sich... Hierbei handelte es sich übrigens um den Sänger, der nun völlig durchzudrehen schien, denn der Anruf, der ihm von der Polizei gewährt wurde, wurde von ihm dazu genutzt um Volker anzurufen. Ihm erzählte er dann folgende wundersame Geschichte: “He Volker, die wissen hier nicht, wie und wer ich bin, die können sich nicht vorstellen, daß ich überdimensionale Kräfte habe. Ich bin kürzlich nämlich in eine Kneipe gegangen, da ich kein Geld hatte, habe ich meine parapsychologischen Kräfte eingeseizt. Ich erhitzte die Kneipe mittels meiner Fähigkeiten auf 50 Grad Celsius, stellte mich vor so einen Geldspielautomaten und legie diesen lahm, damit er mir, wie neulich bei euch, 150 DM gebe. Der Wirt war ein Wahnsinniger und wollte mich daraufhin mit einem Hocker erschlagen, allerdings traf er nur den Geldautomaten, der ist kaputigegangen. Jetzt sagen die, ich hätte den Automaten kaputt gemacht.....!”
Mittlerweile hatten sich auch mal wieder die Besetzer des Neumühler Bahnhofs gemeldet, die bestätigten die Vermutung unsererseits, daß eben dieser Sänger jetzt wohl langsam aber sicher völlig abdrehen würde, wurde er doch von den Bahnhofsbewohnem dabei beobachtet, wie er mit Blumen redete und andere kleine Feinheiten...
Am Tage unseres 9ten SCUMFUCK Festival erschienen dann doch tatsächlich die drei übrigen BLITZKRIEGER im OLD DADDY, cool, locker, leicht und meinten ganz selbstverständlich, daß sie zu dritt spielen würden ( obwohl sie nichtmal Gitarre bzw. Bass dabei hatten) und daß sie jetzt zur Bühne gehen, um Soundcheck zu machen. Mosch und einige andere Leute verklickerten den dreien dann, daß die Tournee gelaufen sei und das sie nicht hier spielen könstten, da niemand wußte was los sei... Mittlerweile hatten wir als Veranstalter nämlich bereits eine gute Ersatzgruppe anreisen lassen: MIND OVERBOARD, die ließen wir auch spielen, schmissen die BLITZKRIEG BOYS ( oder sollten wir mittlerweile WITZKRIEG BOYS schreiben ? ) raus und für uns war das Problem erledigt.
Prolog zu dieser, wohl noch nie gekannten Tour einer Gruppe aus irgendeinem Land der Welt:
Der Sänger landete vom Knast in der Geschlossenen Anstalt von Oberhausen ( Klapsmühle - kein Witz ! ) , die anderen drei wurden einen Tag nach dem Festival von den Neumühler Bahnhöflern nach Bonn zur finnischen Botschaft gebracht. Der wirre Sänger wurde 5 Tage später von seiner Mutter abgeholt, konnte ihr jedoch kurz vor der Heimreise entkommen (1!) läuft jetzt mit einer Glatze in Duisburg herum und hat jeglichen Bezug zur Realität verloren !
Heute ist der 10.3. 90 und wir - Willi und Roman Brot - haben schon vieles mit Leuten / Bands aus der Szene erlebt und auch gehört, doch die Geschichte der BLITZKRIEG BOYS ist der absolute Höhepunk (t).
Zieht den Funktionären die
Tennissocken aus !
s Boris Becker, die bundesdeutsche Ball - Kanone Nr. 1 aus Leimen, sich vor einigen Monaten im Gespräch mit dem agazin SPORTS von seinem braven Image verabschiedete, ar wohl jeder erstaunt. Da zeigte jemand Flagge pro Hafenstraße und gegen die Bonzen, von dem hätte man sowas nie erwartet, Viele Tennisfans in Hamburg empörten sich jedoch über die multimediale Niedermache, die Boris anschließend wiederfuhr und beschloßen spontan, eine Kundgebung für ihn zu machen. Motto: ” Wir lassen uns nicht spalten imKampfumeine bessere Welt ! "Sozog amFreitagabend den 9.2. 90 also eine kleine, aber lautstarke Demo von ca. 50 Menschen ( keine Hafenstraßen Bewohner ) zur Hamburger “Sporthalle Alsterdorf “ wo die Nr. 2 der Weltrangliste im Rahmen einer Tennisgala spielte. Auf Transparenten und Schildern waren Sprüche wie: “Hinterm DTB ( Dt. Tennisbund )stehtdas Kapital, Borisunser Kampfist international !”, “Kein Borg mehr” und vieles andere zu lesen. Vor der Halle angekommen ertönten Sprechchöre wie “Boris wir warten, auf unsere Karten” um Bobele an die im Interview versprochene Freikarten zu erinnern. Die Securitate - Beamten in der Halle waren schon sehr nervös, als dann die Pittbulls zahlreich ( It. einigen Zeitungen “15 Peterwagen” ) aufmarschierten. Wir begrüßten sie mit: “Da kommen sie die Schelme, auf dem Kopf die Helme" und "Keine Gewalt ! “. Einer unserer Genossen verkündete den anwesenden Besuchern von einer Mülltonne aus die 10 Forderungen unseres Flugblattes, die teilweise von allen mitgesungen wurden.
Endlich hatte Boris die Signale gehört und 3 von uns wurden in seine Kabine zum Gespräch gebeten. Er freute sich über unser Erscheinen und bot uns allen Freikarten für die GERMAN OPEN im Mai am Hamburg Rothenbaum an, da die heutige Gala total ausverkauft war. Wir nahmen das Angebot dankend an, sprachen noch über dieses und jenes und tauschten schließlich unsere Telefonnummern aus. Mit den übriggebliebenen Karten der Schwarzhändler kamen kurze Zeit später zum Mißfallen der Ordner doch noch alle rein und auf dem Gang trafen wir Boris ein 2. Mal zum Gespräch. Es wurde kämpferische Solidarität ausgedrückt und dann hieß es
“Auf Wiedersehen am Rothenbaum !” Boris, wir kommen,
You’ll Never Walk Alone !
Spassgorillas Hamburg.
u LUD DOsBOYZ
A POWEREUE -BXERCESE IN TUNERUE-HARDEORE SAND -BUNR. 2... FUCKIN"GREAT (MRR)
FILDERSTADT. ._ Dh J.Hirscheneck... \ Reithalle... MANNHEEMSEN ZI 2 Feuerwache. CRAILSHEIM Jugendhaus... FRANKFURT Juz.Bockenheim...
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AUF ACHSE
... mit dem FC St. PAULI
Der zweite Tag nach Ende der Auswäfrtsfahrt nach Homburg: Gisbert sitzt vor 'nem Blatt Papier, in der zitternden Hand den Griffel, die Hirse immer noch randvoll angefüllt mit nichts weiter als galertartigem graugrünen Matsch. Irgendwas muß in den letzten Tagen schief gelaufen sein, die chemischen Vorgänge zur Wiederherstellung / Instandsetzung verschiedener Bereiche des Gehims, werden durch der Wissenschaft bisher unbekannte Prozesse blockiert, die Angst kommt auf das ein Teil dieses wichtigen Organs unterwegs irgendwo liegen gelassen wurde, nachdem man es teilweise außer Betrieb und an den unglaublichsten Plätzen auf Grund der Überflüssigkeit deponiert hatte... dazu die allgemeine körperliche Erschöpfung, hervorgerufen durch Vitaminmangel und die einseitige meist flüssige Emährung. 5 Stunden Schlaf im Schnitt trugen auch nicht im bedeutenden Masse zur Regeneration bei. Gisbert ist in dem Stadium in dem sich Magellans verbliebene Mannschaft nach der ersten Weltumseglung befunden haben mußte. Ein Wort
schwebt wie ein drohendes Damoklesschwert über ihm: SKORBUT !!...
OK, lassen wird das, zugegeben es war eine harte Schicht, wie derReiseleiter zu
sagen pflegte, aber nach einem Tritt in den Arsch was Gisbert doch zu bewegen, die Ereignisse rund um das Homburg Spiel nieder zu schreiben.
j “Homburg in die | Muppetsshow” .
23.2.1990. Ein IC der deutschen Bundesbahn bewegt sich mit zähen kaugummiartigen Bewegungen Richtung Süden. An Bord einige unentwegte St. Pauli Anhänger. Die unüberschaubare' Masse von ca. 30 Personen wächst in Frankfurt um zwei weitere Nachzügler an, die in Folge verpennungstechnischer Gründe, die Abfahrt des Zuges verpaßt und daraufhin in Hamburg kurzerhand ein Flugzeug bestiegen um in Frankfurt auf zu springen. Erwähnenswert vielleicht die tropischen Temperaturen in den beschissenen modemen IC Wagen und das daraus resultierende aus Rache völlig verkotzte Klo.
In Homburg waren die Cops erstmal völlig perplex, als unsere Gru geschlossen zum AJZ zog um die Schlafsäcke abzuliefern, normalerweise bedeutet eine Horde Hools die in Richtung dieses öffentlichen Gebäudes zieht eigentlich nur Ärgerund danach Papierkrieg. Auf Umwegen wurden wir zum Stadion
geführt, ein Räuber und Gendarmspiel wäre angebracht gewesen, dank einiger leicht angeschlagener Teilnehmer unserer Reisegruppe jedoch abgesagt. Im Stadion selbst war unser Mob dann inklusive einheimischer Hilfstruppen und anderer per Bus usw Nachgereister doch so ca. 400 Leute stark ( plus ca. 50 Cops, die sich inunseremn Block postiert hatten) das reichte aus um die 7000 II Homburger nieder zu brüllen. Ein fataler weiterer Beweis, das die Homburger das schlechteste Publikum der ganzen Liga haben, das eine Mannschaft die in der ersten Spielklasse spielt garnicht verdient hat. Anfangs ging St, Pauli in der Abwehr miteiner gewissen Härte zur Sache, ließ sich dann über weite Strecken auf den Homburger Antifußball im Mittelfeld ein um schließlich ein Geschenk von “Gundel” dem Homburger Schlußmann anzunehmen, der es nicht für nötig hielt einen Freistoß von Zander festhalten zumüßen. Der zweite Treffer kurz vor Ende war ein krönender Abschluß. Nach dem Abpfiff in Bullenbegleitung zum AJZ wo Nahrung fassen angesagt war, sowohl in fester als auch flüssiger Form um dann die Bands zu beobachten, die zum Tanze aufspielten, einige der mitgebrachten St. Pauli Prolls fielen durch fiese Aufnäher auf ansonsten endete der Abend wie er begonnen
hatte, für den einen oder anderen mehr oder weniger intim. Für den einen oder anderen endete der Abend allerdings überhaupt nicht. Kurz vor dem Einnicken wurde der Kopf nochmal in die Box gestopft um sich zum Frühstück eine gehörige Ladung MOTORHEAD reinzupfeifen. Selbige Gestalt sah man kurz danach auf dem Homburger Bahnhof Spitzensprüche wie “Homburg in die Muppetsshow” brüllen was die die Sonne genießenden Saarländerjedoch ruhig ließ, ein cooles Volk, wie jeder weiß. Wir verließen den Ort des Geschehens, bis auf Rüdis Stimme, die blieb in Homburg, muß dort irgendwo am Waldstadion rumliegen, falls die jemand findet schickt sie an die ZAP edaktion oder den MILLERNTOR ROAR, wird dann garantiert an Rüdi weitergeleitet, der mußte die restlichen Tage mit einer äußerst fiesen Ersatzstimme verbringen. Im Zug wurden die sich dazugesellenden Bahnbullen vollgeblubbert und ein bißchen provoziert was dank den eigens dafür mitgeführten Alkoholfahnen sicherlich kein Vergnügen für die Cops war. In Kaiserslautern stiegen zum Glück die Kaiserlsauterer Hools ( FCK spielte an dem Tag in Mannheim ) doch nicht ein, denn diese hätten die darauf folgende Woche sicher mit einem Drunk aus der
Ein St. Pauli Fan bei der Arbeit. Einem verwirrten jungen Mann muß ein "Ich bin stolz... " Aufnäher von der Jacke entfernt werden. Danach wird der Lappen feierlich dem Feuer übergeben.
Schnabeltasse begonnen, da unser Abteil beispielsweise von einem Monster gesichert wurde: O - Ton “Ihr bleibt sitzen, ich beschütz euch “ und das war ernst gemeint.
In Mannheim hieß es umsteigen, das Gros bestieg den Zug nach Hamburg, während der harte Kern einen kleinen Umweg über Köln einschlug um dort ein wenig auszuspannen und sich vom harten Alltag zu erholen. Karneval war angesagt. Bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof konnten wir beobachten, daß zumindest einem der Hamburger Fahrer das Umsteigen nicht geglückt war, er blieb mit ‘nem völlig planlosen Blick auf dem Bahnsteig zurück. In der Unterführung zu unserem Bahnsteig begegneten wir noch einigen Kaiserslauterer Kindern, die sich bei unserem Anblick in die Hose kackten, eine Bullenahm dies zum Anlaß seinem Köter die lange Leine zu geben, so daß dieser mir trotz Maulkorb fast den Finger abbiß.
r .. .
“Ausländer rein, Rheinländer raus! “
L.
Mit dem Ausstieg nach einer wie immer ätzenden Zugfahrt in den IC Wagen bestiegen wir mit dem Bonner Hauptbahnhof eine andere Welt. Die unglaubliche Welt des deutschen Kamevals, Faschings oder wie immer man diese Narrenzeit nennen will. Wir hatten eine furchterregende Verkleidung angelegt, zumindest mußte es so aussehen, denn so mancher verließ bei den in den folgenden Tagen durchgeführten Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln freiwillig unseren Wagen obwohl noch gar am Ziel der Reise angelangt bzw. bestieg unsere Bahn nicht als diese einfuhr. Natürlich kann dieser Umstand auch mit der Tatsache verbunden sein, daß der Großteil unserer Mannschaft dieeinmal angelegte Verkleidung während der ganzen Zeitin Bonn nicht mehr ablegte, was dazu führte das man zum Betreten des Schlafzimmers, in dem mich Freddie in der ersten nacht wie eine Wanze an die Wand quetschte, ein Brotmesser benötigte um sich durch die gelblich braunen Dunstschwaden einen Weg zu bahnen.
Eingeleitet wurde das Wochende mit einem gemütlichen Umtrunk bei strahlendern Sonnenschein vor dem BLABLA. Abends gab’s noch einen netten Spaziergang in Bonn und anschließender Gig im BLA, wo an allen drei, äh ja es waren drei tolle Tage verschiedene Punkbands auftraten, es immer rammel voll war und
durchgehend gute Stimmung herrschte. In unseren Reihen war zwar ein Ausfall zu bedauern, ansonsten gings uns gut und unser Reiseleiter versuchte sein bestes uns bereits auf der Zugfahrt mit den Gepflogenheiten der Eingeborenen vertraut zu machen. Sonntags gab’s einen kleinen Abstecher nach Brühl wo wir von Narren auf komischen Wagen mit: Süßigkeiten, Ramsch und Riesenschokoriegeln, was einigen Omas fette Beulen einbrachte da sie nicht schnell genug ausweichen konnten, beworfen wurden. Das Zeug landete später größtenteils durch das offene Fenster im Wohnzimmer eines Brühler Bürgers. Wir gröhlten ganz gut rum und amüsierten uns prächtig. Die Münsteraner “Armumdrehmaschine”, die später zu uns gestoßen war führte uns noch vor, wie man ganz schnell einen Teller leer kriegt und sorgte auch ansonsten für gute Schoten. Sehr groß die Enttäuschung am Rosenmontag, da der Bonner Umzug wegen dem aufkommenden Sturms abgeblasen wurde, der darauf folgende von uns durchorganisierte Umzug war nicht schlecht, Parole: “Ausländer rein, Rheinländer raus I”, aber doch etwas kurz und sicher nicht mit den Profis zu vergleichen. Mittlerweile hatte ich bereits eine Sehenscheidenentzündung vom Bierglas und Dosen halten welche sich durch eine weitere Belastung weder verbesserte noch verschlimmerte, deshalb betrieb ich diesen medizinischen Test weiter. Den schönen Abschluß dieses gesellschaftlichen Ereignisses setzte unser Reiseleiter, der mit der Verkleidung: “Besoffener-Mit- Ultradoofem-Faschingshut-Schläft- Am-Höhepunkt-Des- Abends- Auf- Theke” überzeugte. Dazu sein Blick.. orginal wie Stan und Ollie in einer Person. War schon geil.. sah richtig echt aus. Eh Reiseleiter wo gibt's diese Maske. Der Rückweg war relativ kurzweilig, derRestbegabsich zur Kur, ich nach einen extremen Kurzurlaub im Bremer Hauptbahnhof in ein Sanatorium. Insgesamt ein lustiges Wochenende für uns, aber nicht für alle die uns begegnet sind.
Gisbert
| FC ST.PAULI- | ı KARLSRUHER SC
Der unfähige Fahrer, eine überflüssige Bundeswehrkolone und das beschissene Wetter erfüllten ihren Zweck.
19:25. Am Hauptbahnhof Hamburg öffnet sich eine Wagentür, heraus springt ein Besucher der Begegnung FC
ST.PAULI - KARLSRUHER SC die um 19:30 beginnt. Dieser Besucher bin ich. Eine gewisse Eile erfaßt mich, hinter der Gegengerade erwartet mich mein Dealer mit der Eintrittskarte, verständlicherweise allerdings nur bis kurz vor Spielbeginn. Mein Entschluß zum ersten Mal in meinem Leben ein Taxi zu nehmen, wird durch das Gegröhle im Hauptbahnhof und die massive Polizeipräsenz erleichtert. Als wir 5 Minuten später im Stau stehen weiß ich, daß mein Entschluß eine Fehlentscheidung war. 10 Minuten nach Spielbeginn erreiche ich das Millemtor, zahle 11 DM für das Taxi, 12 DM für die Karte, da mein Dealer natürlich längst im Innenraum verschwunden ist und später nochmal 12 DM für die Karte die auf mich bis kurz vor Spielbeginn gewartet hatte. 35 DM für eine Begegnung, ein stolzer Preis. Vor allem bei meinem Einkommen, Wenigstens ist es feucht und die Temperaturen unter aller Sau . Die Mannschaft läßt sich davon nicht abhalten stürmt, stürmt und stürmt, erreicht bis zur Halbzeit nichts. Nach dem Seitenwechsel: Stürmt, stürmt und stürmt... just in dem Moment als ich meinem Nebenmann meinen Pullover zeigen willerzielen die Karlsruher das 1 : 0. Der Spielverlauf ist wie so oft auf den Kopf gestellt, wobei auch der Mann in Schwarz seinen Teil dazu beiträgt, da er keine Gelegenheit ausläßt den FC ST.PAULI zu verschaukeln Die Karlsruher haben einen erstaunlich großen Mobmitgebracht, dernach dem Treffer auch prompt eine Hauerei mit harmlosen Zuschauem entfacht. Das 1: 1 ist obligatorisch, der Siegtreffer will nicht mehr gelingen, naja, entspricht nicht ganz dem Spielverlauf, obwohl der KSC in der zweiten Halbzeit doch noch ein paar gute Szenen hatte, vor allem auf Linksaußen, aber immerhin wieder ein Punkt.
Nach dem Abpfiff versammelt sich draußen ein ganz guter Mob, ca. 200 Leute. Als wir loslaufen heften sich sofort die Cops an unsere Fersen, die völlig verwirrt sind, als sich unser kleiner Zug aufspaltet. Ansonsten keine weiteren Vorkommnisse.. bis wir kurz
nach der re durch außergewöhnlich starkes Blaulichtaufkommen und
Rumgegröhle auf den Straßen nach draußen gelockt werden. Am Hans Albers Platz geraten wir in eine heftige Schlägerei, laut Radio sind ca. 200 Personen daran beteiligt. Karlsruher und Hamburger Hools sollen eine Kneipe auseinandergenommen haben. Bei unserer Ankunft ziehen es die
Hools vor sich in einer Kneipe zu
verstecken, bzw aus dunklen Hauseingängen mit Flaschen zu werfen. Im Gegensatz zu den Zivis, die mit äußerster Brutalität, mit Hunden und Gas gegen uns vorgehen. Die Hauereien dauem ziemlich lange an, einige der Hools werden aus der Kneipe heraus in Schutzhaft genommen. Später gibt es auf der anderen Seite der Reeperbahn eine deftige Stein und Flaschenschlacht, gepaart mit Hauereien, wobei die Karlsruher den kürzeren ziehen. Die Auseinandersetzungen dauern von 23 bis ca 2 Uhr, es gab 65 Festnahmen und eine unbekannte Anzahl an Verletzten sowie die Erkenntnis, daßes sich bei der Hooliganszene tatsächlich um einen psychopathischen Kindergarten handeln muß. Die Karlsruher waren jedenfalls eine herbe Enttäuschen zählen sie doch zu den gefürchtesten der Liga, einzig gut, derPogo, den siein ihrem Block en. Vergiß es. Am nächsten Tag bekam ich vorgeführt was wahre Gewalt heißt, allerdings nicht von ein paar jugendlichen Schlägern sondern von erwachsenen Polizeibeamten. Irgendwelche Nazis wollten sich in so ‘nem Park treffen, die Gegendemo hatte 4000 Teilnehmer, die Nazis brachten 70 Leute auf die Beine, dazwischen ungefähr 2000 Cops mit Wasserwerfern und allem was dazugehört, wovon auch reichlich Gebrauch gemacht wurde. Als wir Richtung Park unter der Brücke zum Bahnhof Dammtor durchmaschierten, wäre der eine oder andere sicher stehen geblieben, hätte er gewußt das er auf dem Rückweg nicht mehr dabei sein würde. Die Schlacht auf der Moorweide erinnerte an Mittelalter oder Altertum, fehlte nur noch die berüchtigte “Schildkröte”. Mit Hilfe der Wasserwerfer wurden wir zurückgedrängt und in die Stadt gescheucht, wo einige Scheiben und Autos dran glauben mußten. Außerdem gab es wohl eine größere Anzahl von Verletzten auf beiden Seiten. Insgesamt en nur 23 Festnahmen, was bei auer und Härte der Ausschreitungen nicht viel ist. Die abendliche Millerntor Roar Party in der Fabrik war finanziell ein voller Erfolg, eigentlich ein Anlaß zufrieden zu sein, nachdem ich allerdings auf einer privaten Fete am späten Abend Zeuge einer letzten äußerst überflüssigen Schlägerei wurde hatte ich erstmal die Schnauze kräftig voll und machte micht auf die Socken, unverletzt aber trotzdem nachdenklich. Gisbert ;
Tapes weiterhin direkt an unsere Adresse in Hannover schicken oder an Herrn Kaiser bekannt auch als: EMIL c/o T.L. / Riedstr. 213 / 4352 Herten.
ASOZIAL Schlimmer geht’s nimmer Derartige Demos wird NO FUTURE wohl um '82 herum in Mengen erhalten haben: 1-2-3-4 Punkrock mit Singalong-Versuchen und Schepper- drums. Acht Songs in einer von jeglicher weiteren Information befreiten Hülle. Wenn’s nicht gerade die letzten Hänger sind, dann schätze ich einmal, daß unsere neuen Kollegen aus Duisburg die Band einmal auf Scumfuckfestivaltauglichkeit (was ein Wort!) testen könnten!
bei: 0511/640219
Emil
AYRAN
Take It Demo
Leicht verjazzter Punk / HC mit wummerndem Bass. So könnten sich NOMEANS NO zwanzig Jahre jünger, abgeschlossen von der Umwelt irgendwo in Bayern anhören. Spärliches Cover, Beilagen, Textblatt, schwankende Aufnahmequalität. 8 relativ lange Stücke , wobei man beim englischen Gesang bleiben sollte. “Es gibt kein Leben vor dem Tod “ hört sich trotz der deutschen Sprache manisch, abgespact, glaubhaft an. King Rocko macht trotzdem bessere deutsche Texte Für ca. 5 DM plus Porto. Gerd Hausmann /Färbergasse 31/8545 Spalt. Moses
BOOZE UP Der Kampf geht weiter Demo
BOOZE UP versuchen guten politischen Deutschpunk zu machen, sollte noch ein bißchen weiter versuchen und dann ein neues Tape aufnehmen, denn dieses Produkt versinkt ihm Meer der Durchschnittsauswürfe. Neu lediglich die Idee mit jedem Demo ein handsigniertes Standgummi für Zigaretten mitzuliefern. Für mich als Nichtraucher uninteressant, aber auch für Raucher nicht unbedingt ein Muß. Für 5 DM inklusive Porto bei Manuel Jentes / Im Allmend 5 / 6657 Gersheim 7. Moses
THE CASCADES Smash Up Your Violin ! Demo Profi Düster Rock, fähiger Sänger. Was will man als modemer Schwarzkittel von heute mehr ?? Und die wohnen nicht mal so weit weg wie die echten Engländer. Spielt mal “The Drunken Spider” an oder zerschlagt die Violine eurer kleinen Schwester zu “Smash Up Your Violin”. 8 Songs in 10 Spur
Qualität aufgenommen für 8 DM. M. Wild / Ludwigsplatz 6 / 8440 Straubing. Moses
DIE ALLWISSENDE BILLARDKUGEL Demo Nein, Leute, falsch getippt, hat nichts mit überdurchschnittlich intelligenten Skinheads zu tun, es handelt sich hierbei um eine Nachfolgeband des RIO REISER der 90er Jahre, der allerdings vertrackter, verrückter und anstrengender geworden ist. Beim ersten Änhören istes wirklich spannend Geschichten wie "Etwas Öffnet Die Tür" serviert zu bekommen, da außergewöhnlich außergewöhnlich, beim zweiten Mal nervt der monotone Gesang, der Drumcomputer und die Orgel, trotzdem eins der besten Tapes des Monats. Kommt mit Lolly und anderem überflüssigen Kram. Gut da verrückt.. 8 Songs für 8 DM inklusive
Porto bei Thies / Kirchborchenerstr. 57 / 4799 Dörenhagen. Moses
DISJECTA MEMBRA
Demo ‘90 In Gütersloh schaufeln vier mutige Knaben fünf drömelige Instrumentals auf ein Demo und lassen mich überlegen, wo man Interessenten für diese modeme Variante des Kraut- Rocks finden könnte. Wenn nicht bei den Zappies, dann vielleicht beim Oberstufen-Leistungskurs ‘Kritik der Rockmusik’, wenn der filzbärtige Pauker seine ELOY-LP’smitbringt und die Hauer in der Klasse vor lauter Muffe um ihren Notendurchschnitt die Klappe halten und ihren Hip-Hop, Hardcore, EBM, Thrash oder Punk weiterhin heimlich hören. Kiffermucke. für 10 DM bei: Marcus Mutz, Nordring 8a, 4830 Gütersloh 1Emil
DISPLACED
Wito’s Fete Bassloses Trio beginnt mit dem PINK
PANTHER Thema und plänkelt sich danach durch ein Programm mit eigenen Stücken und Coverversionen von den IDIOTS, U2 (1?), TOTEN HOSEN und SUICIDAL TENDEN- CIES. Gebt den Jungens noch 'nen Bass und dem Vocalisten den Hinweis, daß er häufig vorbei singt. Die Party mag es gebracht haben, das Tape tut’s nicht. bei: Andreas Salzsieder, Hölderlinstr.1, 2880 Brake Emil
DISTRACT REALITY / SHRETTLED ILLUSIONS This Is The Real Enemy Split Demo Split Tapes versprechen gemeinhin immer etwas Abwechslung falls die eine oder andere Band doch zu ermüdend ist. So kann man falls von dem in den Anfangsschuhen steckenden THRASHCORE mit Spartexten abgeneigten SHRETTLED ILLUSIONS Gebräu einfach umdrehen und flugs hat man die ausgereifteren besser aufgenommenen DISTRACT - REALITY mitEx DEF-CON Members in der Muschel, die fünf Burschen holzen und trashen gut los. Sympathischer Gesang und ebenfalls Texte auf Sparflamme, dafür exzessive Grußorgien. Könnte was draus werden, zumindest DISTRACT REALITY lassen Fähigkeiten erahnen, die zukünftige Jünger des Krachs den Rollkragenpulli gegen DEATH T - Shirts eintauschen lassen. Aufkleber ist
auch noch dabei Max Sturm / Am Stumpf 19 / 8884 Höchstadt. Moses
GERONIMO „A Couple Of Words For You... Demo
An den Instrumenten fitte dänische Jungs ( siehe Abbildung ) befreundet mit einem Sänger der internationalen Standard erreicht musizieren mit Vorliebe ultrafasten Speedcore, werden langsamer und nennen das dann Hardcore um mittles Schlagzeug wieder alles weg zu holzen. Ein gutes RAP Stück, ein paar Einlagen, der wie gesagt coole Sänger und die Coverstücke von DEAD KENNEDYS “Nazi Punks Fuck Off” und ANGRY SAMOANS sorgen für Abwechslung. Es gibt viele schlechtere Bands, die schon Platten gemacht haben. Mit dickem Textblatt, laßt euch von dem Photo nicht abschrecken. 6 $ oder 10 DM für20 Songs an: Torkild Thellefsen / Molleskoven 42 / 9260 Gistrup / Dänemark. Moses
GREAT BIG KISSES Dying in Idaho Benannt nach einem u.a. von JOHNNY THUNDERS gecoverten Song der SHANGRI-LAS kämpfen die
Düsseldorfer mit dem Etikett “Bilker Guns ‘n Roses”. Und damit wäre auch das Terrain abgesteckt, in dem die Fünf akustisch zu verorten sind. Punk-Rock ohne den letzten Biß bleibt Rock, da helfen auch nicht die herbeibemühten Verweise auf Punkwurzeln. Tralala Düsseldorf.
bei: Jörg Timp, Merowinger Str. 42, 4000 Düsseldorf 1
Emil
HANS WURST Demo
Die Würste hacken immer noch unschuldige kleine Instrumente und Trommelfelle in bewährter Waschküchenqualität in kleine Späne. LÄRRRMMM mit langsameren Passagen, in denen nachdrücklich bewiesen wird, daß man seine Instrumente tatsächlich nicht beherrscht und exzessiven Werbungs/ Film Soundcollagen. Diesmal übrigens nur 23 Songs für 6,- incl. Porto oder für 7.50 Nachnahme bei Andreas Martin / Sonnengasse 2 / 2808 Syke. Moses
HAPPY BUTHON
Demo
Melodischer. Folkpunk mit
Wehleidsstiimme, die dich an kalten
Winterabenden in deinem
Schaukelstuhl verträumt an eine
bessere Welt denken läßt. 6 Songs in
hervorragender Aufnahmequalität.
Schätze mal für 5 DM..
Christian Mayer / Hernerstr. 137 /4630
Bochum. Moses _ HOUSE OF SUFFERING DEMO
Mein. lieber Scholli, oder sollte ich lieber mein lieber Schetty sagen, denn so. heißt einer der mitverantworlichen Songwriter. und: Bx-WUT. Mitglieder, derer zwei ( Sänger und Bassist ) sich nun in dieser: Combo: zusammen mit einenm Ex - LEMMING PROJECT und
1. Gegenüber ir nur gebrettert, iene gefahren,
IMPULSE MANSLAUGHTER
Live in Hamburg
Das ist eine dieser Gruppen, zu denen meine liebe Ehefrau meint, wenn sie mich wieder einmal beim Reviewen überrascht: “Da gibt’s Leute, die so etwas den ganzen Tag hören?” “Jaja” ist dann meine gemurmelte Antwort und auf dem Tape mischt sich in den Vortrag des akustischen Abrißunternehmens folgender Dialog: “Wie findest du das Publikum?” - “Härter als bei Heino!” Die Abrißbime gibt's für 4 DM Schmerzensgeld bei:
Jan Wolter, Sandstückenweg 15, 2000 Schenefeld Emil
INTRICATE
„and Ifall
Das Ding in den Radiowecker mit Tapeteil ....and I fall morgens aus dem Bett. Es fängt ganz nett an und dann kommt der Tritt auf’s Gaspedal und in die Eier. Speedmetzel mit uuhuuhl- Vocals, mutigen Breaks und einlullenden Intros: viele Überraschungen für den
Metzelkopf! | für 6 DM bei: Jens Schembritzki, Hummelster
Str.20, 4010 Hilden Emil
KRYSA Longliw Rakenroul ! Hört sich mal an wie ein verlangsamte Form der alten UPRIGHT CITIZENS, mal wie KRYSA mit weiblichem Gesang, 6 Studiostücke, 2$ Liveaufnahmen. Geht qualitätsmäßig voll in Ordnung, das ist doch schon was. 5 Michael Schuller / Friedrichstr. 1/7730
Villingen - Schwenningen. Moses
LOCKJAW
6 Song Demo Relativ gut produzierter Midtempo HC manchmal ein bißchen zu rumpelig mit mindestens einem Ohrwurm ( Psyho - Mushroom ). Gut aufgemachtes Cover, auf Wunsch kriegt man sogar die Texte zugeschickt. 3 Jungs kriegen einen kompakten Sound hin, keine Anfänge . 5 DM plus Porto bei Martin Kliems / Amselring 32 / 3101 Wathlingen. Moses
MORTADELLICA Rehearsal Tape
Alle Achtung, die vielen Mitschnitte bekannter Kindersendungen und Märchenplatten von SESAMSTRASSE bis HUIBU sind in erstaunlich guter Qualität, dazwischen finden wir GORE mäßigen Brachialkellermetal aufgelockert durch DEATH METAL Persiflagen und immer wieder kehrenden HENNING Terror. WATCH OUT FOR THIS BAND !!! Moses
OLSEN BANDE Demo Während die ehemaligen führenden
26 ZAP
Köpfe der Wunstorfer Punk Szene nach Hannover gezogen sind und sich dort als Erwachsene dem Beruf des Plattenvertreibens widmen bzw. Comics lesen ist in der kleinen Gemeinde irgendwo in Norddeutschland eine neue Generation nachgewachsen die die gute alte Tradition pflegen und beispielsweise Politphrasen mit bodenständigem Deutschpunkrock unterlegen. Textlich geht’s gegen Nazis, Drogen usw... Ui, da eine Neuheit. Ein Text in französisch, geil !! Irgendwann wird die Olsen Bande vielleicht nach Hannover ziehen und Platten verkaufen bzw. Comics lesen während jüngere Leute die Tradition pflegen werden. So wie es immer war. Der Hit: Babylon’s Buming. Kennt ihr doch alle ! Eh von FREEZE wird auch geklaut, find ich gut.
Christoph Butenschön / Nienburger Str. 10 A /3057 Neustadt. Moses
PORKBOMB Pablo M.A.D.Head
Erstlingstape einer bundesdeutschen
Version zitronenköpfiger Dinosaurier. Klauen den Riff aus HATE YOUR FRIENDS und lassen ihre vier kraftvollen Songs putzmunter kreisen. Nur in diesem Fall wollen wir die Abrüstung mal beiseite und die Bombe krachen lassen!
für 3,50 DM plus Porto bei: W.Wagner, Atzbachstr.5, 6292 Weilmünster
Emil
SACK’N’ROLL Forever Compilation Das SACK “Harald” Ziegler, ein Gott ist und zwar ein ziemlich perverser müßte sich eigentlich schon herumgesprochen haben. Das er einige Verehrer hat ist auch klar, das diese zu den elektronischen Geräten greifen und selbst synthetische Klänge gepaart mit wahnsinnigen Texten herstellen ist neu. E - GAL, 3 BLEFUGE und andere erschrecken und verwirren mit Stücken wie “Meine Oma” genialer Refrain “Meine Oma, die ist allein”, “Pfefferminzbonbon”, “Gott Frisst”, “Marsianer” ( Stummfilmatmosphäre kommt auf ) dem “Wenn ich tot bin - Reggae” und mehr jeden normalen Mitbürger und auch mich, der sich wieder in die Cassettenszene Anfang der 80er Jahre zurückversetzt fühlt, von der ich nur wenig Ahnung habe, die ich mir
aber genauso vorstelle. Grafik und Design by SACK. Als Krönung kommt ‘ne Trompete im Duett mit 'ner Bohrmaschine zu Wort.
HERE COMES SAM Tapemailorder / Sonnengasse 2/2808 Syke. Moses
SOULCHARGE Demo ‘90
Poppiger Hardcore, falls es so etwas überhaupt jemals geben sollte. Vier temmpogeladene, durchdachte Songs mit z.T. mehrstiimmigem Gesang und sicherem Geknüppele. Kommt gut und in die Playlist!
-keine Anschrift-
Emil
SPARKIN PLUGS
Demo Die SPARKIN PLUGS erhoffen sich einen Platz am Gitarrenhimmel erspielen können, nun, wenn sie so weiter machen wird diese Hoffnung wohl erfüllt werden, das Demo zeigt zumindest, daß sich die Band auf dem besten Weg dorthin befindet, auch wenn
Bands, die in guter Qualität für Abwechslung und Entspannung vom harten Alltag sorgen. Neben den ich euch jetzt nicht nennen werde sind RULE 43, RIM SHOUT, DESPAIR, LOST BOTTLES, BAD TASTE, IDIOTS, KAMPFGAS und ein sehr schönes Outro vertreten. Alle Bands aus Dortmund, gute Mischung. Für 10 DM inklusive Porto und Verpackung bei LASTROCKER PRODUCTS / c/o Ben / Lenteninsel 8 / 4600 Dortmund. Moses £
TESTBILD
AIDS Infiziert Demo
Drei junge Männer in Bad Homburg, da wo nur Reiche wohnen, wie Herr Herrhausen, haben sich gelangweilt, die EINTÜRZENDEN NEUBAUTEN gehört und versucht es jenen nach zu machen. Sie waren erfolgreich. Nerven noch mehr als die Orginale. Titel: Epileptischer Tanz, Klaustrophobie, Motoröl ins Gesicht, Hospital, Sanitäre Anlagen, Kondenswasser, Abendessen... Für Leute mit Sinn für Kunst und Zerfall. Als Cover 'n echtes Photo. In den Rekorder werfen und volle Keule aufdrehen, wer’s am längsten aushält istecht hart. Mit Texten. Beispiel. Motoröl ins Gesicht: Nicht es muß Motoröl ins Gesicht mach die Fresse auf und dann schlagen wir drauf Maul auf du Schwein dann das Motoröl rein...
Dazu bleibt wohl nur noch zu sagen alle Englandspinner mit Genitalschmuck sind die letzten Wimps denn.. was einst positiv geladen war ist zu einem Zweipol geworden. Es gibt zuviele Vitame, die dich manipulieren.
EN RER Würden meine Kinder a so werden würde ich S mir pr: en machen. Für GERONIMO 8 ;nkiusive Porto bei.
abund zu doch zu extensiv gefidelt wird, das ein ZAPPA Fan seine wahre Freude dran hätte.
Torsten Oldenburg / Duissemstr. 51 / 4100 Duisburg 1. Moses
SCHOTENKAMPF RADION FANZINE #2
Tape vom 01.03. 90 NEIIINNN !! Hennah und seine perversen Genossen haben es geschafft, einmal im Monat gibt's im Offenen Kanal Hamburg die Sendung, die den Schotenkampf hörbar macht. Zwischen den Songs, ja richtige Stücke, von Punk und Hardcorebands gibt’s da zu hören immer wieder die Ansagen von den Moderatoren Hennah und Henne bei denen Realsatire und Verarschung fließend ineinander übergehen. Hennah sollte sich als. Werbespotsprecher für Valium oder adäquate Mittel bewerben. Nach Hamburg ziehen und einmal im Monat Radio hören. Moses
TALES OF TERROR Compilation Tape c 90 RIP OFF Il! Das sind doch die guten alten VICE SQUAD, hab ich doch auf Platte, jaja Bristol war geil, 'ne Super Stadt... ahh, das ist nur das INTRO, uff, doch kein RIP OFF sondern jede Menge
A. Vesper / Lorscher Str. 33 / 6380 Bad Moses
T.R.B. Demo Die Jungs aus Schneckenlohe bedauern, auseinertotaltoten Gegend zukommen, wo’s nur “Stumpfcore” vor’s Brett gibt. Dies dürften sie mit 99 % aller hardcorehörenden Bundesbürger vom Fränkischen Wald bis Ostfriesland gemeinsam haben. Der Sound ist an manchen Stellen so beschissen, daß man’s eigentlich kaum als Demo bezeichnen kann. Gibt trotzdem einen kleinen Eidnruck, daß da etwas vorhanden ist: Melodisch - anhörbare Songs mit ‘nem ausbaufähigen Sänger, der sich auch mal an’s Mikro traut, (Wovor deutsche Bands, die englisch singen, nicht selten Schiss haben). Dass gleich auf zwei Songs ihr Englischlehrer in die Pfanne gehauen wird (“We Have A Teacher Who’s Very Unfair” ) dürfte ihnen zwar bei Schulfeier - Auftritten wahnsinnig progressiv vorkommen, geht aber dem Rest der Welt am Arsch vorbei. Eine Aufnahme, auf der’s auch was zu hören gibt und weniger Danksagungen in die Musik gemischt, dann kriegen die Bayern auch mal ‘ne Chance. Bei Roland Kolb / Ankerstr. 9 / 8645 Steinwiesen. Martin Büsser
Homburg.
T.S.O.H. Demo
Oees g !! Was ist das ? Sind das die
OREMAGE des Punkrock. 3 Leute, früher waren’s vierhaben ihren eigenständigen Punk in erträglicher Qualität auf’s Tape gebannt. Besonderheit: Das Mädchen spielt hier nicht Bass sondern Gitarre. T.S.O.H. nicht T.S.O.L., leider.
Pohlstr. 26 / 1000 Berlin 30. Moses UFD Demo Tape
UFD sind eine Band die man entweder lieben oder hassen muß. Schätze mal, daß die meisten von euch letzterestun werden. Extremer Gesang mit depressiven Texten und einem extrem eigensinnigen Stil zu brutalem Stop
and Go Hardcore mit dem schnellsten | Mann an der Schießbude, der in | rumkriecht und |
Deutschland verdammt, der kann spielen, der kann echt spielen, zertrümmert falls gut gelaunt auch mal sein Drumset auf der Bühne, ihr könnt euch denken was dahinter steckt. Sehr schön die langsameren Passagen, Grüße aus Doomland, Gut gestaltetes Textheft. Eine lebendige Band die uns ein außergewöhnlich interessantes, kontroverses Gericht gamiert mit 3 Livestücken serviert. Zum Nachtisch gibt’s Negerküsse. “Lebenslust” ist auf Platz 1 der heutigen Hitparade - Instrumental.
Für 6 DM plus Porto mit sehr gutem Textheft bei Norman Schlimmer / Varangevillestr. 2/6451 Bruchköbel. Moses
various Artists AUF DER SUCHE NACH DER VERLORENEN PUBERTAT
Ein Großteil dieses obskuren Dokumentes wird von einer Band(?) namens DIE EPHESER bestritten, der Rest gehört gleichfalls obskuren Kämpfern wie z.B. DIE LETHALDOSIS DER OBSZÖNEN KRÖTEN. Mit Metzelbands oder Mark Sikora Metal kann ich nicht viel anfangen, aber das hier - atonales Geklimpere mit Noise-Anleihen und vocalem Gestöhne aus Selbstfindungsgruppen - ist noch viel weiter weg vom mir Erträglichem. Damit kann man noch nicht einmal die schönsten Crashs aus DER 7.SINN (Kult!) nachvertonen. Jeder darf sei- nen eigenen Hau auf eine ihm beliebige Weise therapieren (lassen), die fidelen Zappies und mich laßt aber bitte aus dem Spiel.
für 6 DM bei: Alumetal Recordings, = ya 19, 8303 Rottenburg
various Artists
NAIL YOUR HEAD Der im Vorwort des Beiheftes etwas unglücklich einherschwätzende Wolfram sollte sich lieber mit der Compilationerstellung begnügen: das kann er nämlich! Ausgezeichnetes Tape mit 30 Titeln von 14 Bands, hervorzuheben sind NOISE ANNOYS, HASS, RUBBER GUN und REBELLENBLUT: Punkrock und ganz nahes Umfeld, ohne Ausfall und überwiegend in Sahnequalil Voll der Bringer, ey! für 8 DM bei: Wolfram Röhrig, AerBeeneeg 96, 4600 Dortmund
Emil
VEITSTANZ Die Zeit ist reif Demo DDR Trash auf dem “Frei Zum Abriss “ Label. “Für unsere Fehler werden wir uns nicht entschuldigen, Fehler müßen einfach sein” steht auf der Rückseite. Die Stücke heißen Khomeni, Bonze, Terror, .... sind auch gegen Nazis, Schönhuber und andere Gesellen. Metalbelasteter Hardcore in der Anfangsphase, deutscher Gesang. Könnte sein, daß sich der Kauf dieses Demos für einige unter euch als Fehler erweist, aber Fehler müßen sein, oder 22??? Worth For Cheking Out. 5 DM plus Porto bei Michael Lange / Kolonie 44/3240 Haldensleben/DDR. Moses
WEIKL JACKSON Adolf Acid Tape Dieser inzwischen volljährige Autodidakt möchte also, wie er uns schreibt, geme in der HC Szene mitmischen. Darf er. Ein 3 - Song - Demo mit 2 Songs drauf ( weilderDritte nicht nur “Total Silence” heißt, sondern auch ist... ( uralte Banane, haben John Cage und CICCONE YOUTH auch gemacht, als ihnen nix mehr eingefallen ist ) lassen ihn leider vorerst nur die Verrücktheitse - Prüfung bestehen; Hardcore - Prüfungen können aber in der Regel auch noch bis zum dritten Anlauf bestanden werden. Da
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Verrücktheit (manche nennen’sFun)in dieser Welt allerdings unerläßlich ist, gibt's knappe 4 Minuten reine Instrumental Stücke für nur 4,50 DM zu beziehen bei: Weikl Jackson in 8162 Schliersee. ( Wenn du an der Vertreibung deines Werkes interessiert bist, teile uns den Strassennamen bitte noch mit - die Fliegenscheisse auf'm Demo ist leider unlesbar ). Martin Büsser
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NICE’N’SLEAZY
Zum ersten Mal erfuhr ich von der Existenz einer Band namens ASMODI BIZARR auf der Roten Rosen-LP der ihr-wißt-schon-wer, als MONIQUE die weiblichen Gesangparts bei “Im Wagen vor mir liegt ein Itsy-Bitsy-Teenie-Weenie” anvertraut bekam. Beim zweiten Mal erschraken sie mich als Vorgruppe auf der letztjährigen Tournee der TOTEN HOSEN. Dann wurd’s einige Zeit ruhig, bis:dann:in:der diesjährigen Januarausgabe des Düsseldorfer Szenekäseblattes PRINZ, die Fünf als “die musikalischen Hoffnungsträger:im letzten Jahr” bezeichnet wurden. Gleichzeitig schwirrten Gerüchte von einer Demo-
Flexi herum und zuguterletzt hämmerten überdimiensionale Plakate im: Düsseldorfer Stadtbild den Namen ASMODI BIZÄRR in die Augen zumindest eines sichtlich überraschten Autofahrers. Jetzt war genug! So ging das nicht weiter! Ein Interview mußte her’und zack! hier ist
es. Emil Elektrohler trifft in seiner zerrissenen Jeans auf einen Ledermini und einige geile Mexstiefel, verbringt einen netten Äbend bei Tuborg und Orangensaft und läßt nebenbei noch einen Rekorder
mitlaufen.
Wir hocken in der gemeinsamen Düsseldorfer Wohnung von MONI- QUE, der singenden Frontmaus, und STEVE, Gitarrist, anwesend sind dazu noch ANDY, Bass und Graphics, und RÜDIGER LADWIG, Promotions und Groupie-Abwimmler. Später trifft noch ANDREAS, der zweite Gitarrist, ein. Nur MATEIJ, Benjamin und Drummer, hat anscheinend Schlechteres zu tun und fehlt.
ZAP: Was hat euch zu Düsseldorfs größter musikalischen Hoffnung des letzten Jahres - wie unlängst im ‘Prinz’ zu lesen war - gemacht ge- bracht?
Monique: Gemacht gebracht? Das ist schön! Der Erfolg kam eigentlich da- durch, daß wir das Vorprogramm von den Hosen erfolgreich bestritten ha- ben. Deswegen sind wir dann auch auf einer breiteren Schiene bekannt ge- worden. Wir waren in der glücklichen Lage, daß wir mit den Hosen unter- wegs waren. Jede Kleinigkeit, die wir dann im Anschluß daran gemacht haben, Konzerte oder so, wurde mit besonderem Augenmerk begutachtet und honoriert. Da kam dann zum Beispiel die Frage nach Platten von uns, bis wir dann mit der Demo Flexi darauf reagiert haben.
ZAP: Wie ist es zu der Demo Flexi ge- kommen? Das ist doch ein ziemlich ungewöhnlicher Schritt.
Monique: Das war ‘ne Idee von
30 zAP
Andy....
ZAP: Gut!
Monique: ....der hat ja immer die besten Ideen, wenn es darum geht, marktstrate- gisch vorzugehen (lacht). Wir wollten einfach nicht mit ‘ner Demokassette hausieren gehen und mit dem Demopro- dukt mehr Aufsehen erregen, ‘ne Demo- kassette fällt häufig unter’n Tisch. ZAP: Was hat die Flexi gekostet? Andy: Tausend Mark.
ZAP: In was für ‘ner Auflage?
Andy: Tausend.
ZAP: Inklusive Cover?
Andy: Ohne Cover. Das Cover ist Billig- druck, das hat also pro Cover 13 Pfennig gekostet.
ZAP: Und was für’n Verteiler habt ihr bei der Flexi? Habt ihr da vorher schon ‘nen Plan gehabt, oder?
Andy: Die Flexi gehtnicht in den Handel! Die Flexi ist gemacht worden als Promo- Flexi, also um Gigs zu bekommen, um bei Plattenfirmen vorstellig zu werden und damit hat sich das auch schon. ZAP: Seit wann setzt ihr die Flexi ein?
Andy: Seit Mitte Dezember. ZAP: Habt ihr schon ‘ne Resonanz?
Andy: Resonanz insoweit, daß eben aufgrund derFlexi Konzerte stattgefun- den haben, das war das erste. Mitte Januar haben wir noch ‘nen Video gedreht, um halt das Paket, was an die Plattenfirmen geht, noch größer zu machen. Ich habe die Erfahrung ge- macht, daß bei Plattenfirmen sehr viel unter den Tisch fällt. Bei Demotapes mit Infos landet meist das Info im Pa- pierkorb und das Tape wird dann mit nach Hause genommen, und die Kids
..; der sogenannten A&R Manager kön- nen dann darauf ihre Musik aufnehmen.
Ein Tape fällt einfach nicht mehr auf!
Eine große Plattenfirma bekommt bis zu 600 Tapes am Tag - deswegen die
Flexi, als Punkt, der sofort ins Auge fallen soll. Wir lassen jedem offen, was er mit der Flexi macht. Wenn er sie als Untersetzer für seine Zimmerpflanzen nimmt, können wir auch nichts daran ändern.
ZAP: Das wär’ doch schade..... Monique + Steve: (Lachen)
Andy: Das Ding fällt erst einmal auf! Das Produkt ist nichts anderes als ein Demo, es istnichtmehrals ‘ne Achtspu- raufnahme, es ist nicht mehr als das, was andere Leute machen, wenn sie ‘nen Tape wegschicken, es ist nur an- ders verpackt.
Rüdiger: Der Produktweg ist auch ein- facher. Kopier mal tausend Tapes Tausend Flexis pressen zu lassen ist viel billiger und verlangt auch einen viel geringeren Arbeitsaufwand. Mach mal nur 50 Tapes! Erst mal 50 Tapes besor- gen, das ist schon für’n Arsch, 50 Tapes überspielen, 50 Cover machen, entwer- fen, kopieren und schneiden, dann gibt's schon ‘ne Sehnenscheidenent- zündung.
ZAP: Warum seid ihr dann ungefähr die ersten, die diesen Weg mit der Flexi einschlagen? Die anderen sind doch nicht bescheuerter als ihr.
Andy: Die Idee war einfach die: die war eines Morgens dal Wir sitzen hier bei uns im Proberaum, nehmen 'nen Acht- spurband auf, arbeiten daran, und was passiert jetzt mit dem Achtspurband? Ich arbeite noch in ‘nem Plattenladen mit dem Jürgen Krause zusammen, der früher in Düsseldorf viele Konzerte gemacht hat. Und ich weiß, was pas- siert, wenn er Bänder von Bands be-
kommt. Er guckt sich das Band an, ‘ne überspielte Kassette, liest den Namen. Wenn der Name interessant ist, hat die Band ‘ne Chance, gehört zu werden. Wenn die Verpackung schon uninteres- sant ist, also zum Beispiel einfach ‘ne Kassette ohne Cover, geht sie direkt in den Papierkorb.
Küdiger: Bei den Plattenfirmen geht auch schon viel beim Vorsortieren durch die Sekretärinnen oder Volontäre verloren. Bei einer Firma war ich jetzt mal da, und da lag die Flexi noch auf dem Tisch. Direkt auf dem Tisch und nicht zwischen tausend Tapesl
Andy: Für mich ist der Weg nicht unge- wöhnlich. Ich bin mit Flexis aufge- wachsen. In der frühen Punkphase war es fast üblich, daß zum Beispiel in den Zeitschriften Flexis lagen. Ich kannte dieses Medium Flexi einfach. Für mich ist das nicht so ungewöhnlich.
ZAP: Dann reden wir von etwas Unge- wöhnlicherem! Eigentlich gehört ASMODI BIZARR vom Musikali- schen her gar nicht in das ZAP hinein. Könnt ihr vielleicht für die Leute, die euch bisher noch nicht sehen durften und hören mußten, einmal kurz be- schreiben, wo ihr euch musikalisch verortet?
Andy: Musikalisch einfach unter dem Riesenbegriff Rock. Was die Leute jetzt davorsetzen, überlasse ich den Leuten selbst. Unsere musikalischen Einflüsse sind sehr vielfältig. Monique und ich kommen vom Punk, die beiden Gitarri- sten aus dem Heavy-Rock Bereich, und der Schlagzeuger kommt mehr aus dem Wave-Bereich....
ZAP: ...und aus der Tschechoslowa- kei...
Monique: ....und ist noch jung. Blut- jung!
Andy: ....verdammt jung....
ZAP: Wie alt ist er?
Monique: 21?
Andy: Gerade 20 geworden....
ZAP: Der ist also noch frisch? Monique: ....verdammt frisch...
ZAP: Seid ihr in ‘nem Alter, wo ihr die Frage nach dem Alter noch beantwor- ten könnt?
Steve: Ich bin 25, du bist 24einhalb.... nei: Ich bin auch 25, wir sind alle Andy: Ich bin 26.....
ZAP: Der Senior?
Steve: Noch ist er nicht über 30. Man
kann ihm noch vertrauen..... Andy: Ich find die Frage nach ‘em Alter ziemlich überflüssig....
ZAP: Die gehört zu einem tollen Inter- view einfach dazul
Andy: Die Band ist fünf Jahre alt. ZAP: Was wäre denn das nächste er- reichbare Ziel für die Band? Monique: Ein Plattenvertra
die Konditionen sin einer sagen würde, ich pä
ein, wie ihr seid - wunderbar! Andy: Das ist auch ‘ne ziemlich speku- lative Frage. Ich kann dir heute nicht sagen, wie ich reagieren würde, wenn uns ein Vertrag vorgelegt wird, der mir monatlich das und das garantiert. Kann ich heute nicht sagen. Ich weiß es nicht! ZAP: Könnt ihr schon von eurer Mi
ist natürlich da, ist bei jeder Band Steve: Ich kann auch nichts andere: ZAP: Bom to music? Monique: (lacht) Andy: Deswegen kann man die Frage stellen, aber beantworten kann man sie nicht. Rüdiger: Jeder hält sich auch im Endef- fekt für den möglichen Sprung den Rücken frei. Der Steve macht im Moment Zivildienst, der Andy jobbt, könnte jederzeit aufhören, der Andreas hat zuletzt, als es um einen Gig ging, auf seiner Arbeit in den Sack gehauen, Ma- Kin ‚ der Drummer jobbt auch nur so und onique istim Augenblick festin ihren Job eingebunden. ZAP: Noch mal zurück zum Beginn, da habt ihr von einer erfolgreichen Tour mit. den Hosen gesprochen. Wie hatssich für euch der Erfolg bemerkbar ge- macht? Andreas: Für mich zum Beispiel darin, daß 2000 Leute auf unsere Musik ab- fahren. Steve: Auch darin, daß 300 Leute zu ‘nem Konzert im hohen Norden kom- men, weil sie uns vorher mit den Hosen gesehen haben. Ei 3 r: Die Hosen hatten ja verschie- ands auf ihrer Tour als Vorgrup- pen. Und da war es auch schön zu se- hen, was es heißt, zum Beispiel zehn Gigs gut durchzuziehen und nicht ir- gendwie nach zwei Gigs nur noch ent- nervt weiterzuspielen. Einige kamen auch einfach mit der Bühnengröße nicht zurecht, war viel zu groß für die, die standen da wie die Marionetten rum. ZAP: Wie seid ihr mit der Bühnengröße zurecht gekommen? Monique: Wunderbar! Ichkammirvor, als wäre ich zu Hausel Andreas: Optimall Monique: Du wirst auch bei den Hosen nicht, wie es normalerweise üblich ist, als Vorband totgemischt. Das war total angenehm bei den Hosen. Du hast ge- nau die gleichen Bedingungen auf der Bühne gehabt wie die Hosen auch. Ich glaube nicht, daß wir das noch einmal bei einer Gruppe der vergleichbaren Preisklasse erleben werden. Wir hatten einfach ‘nen guten Sound! Und das
macht vielleicht auch aus, daß wir so gut angekommen sind. Man hat uns nicht sound- oder bühnentechnisch runtergeputzt, sondern wir kamen uns zu keiner Zeit als Support Act vor. Keine Minute!
ZAP: Und eure Coverversionen? Wie kommen die zustande?
Monique: Das entscheiden wir alle!
’79. Wir haben CAMPINOhat Hosen versucht
alle spontan ja ierig, vor ‘nem
elmir wieder das Gespräch ein und so kam es zu ILOVE ROCK’N’ROLLI
ZAP: Das ist eine schöne Geschichte! a ar haben’ s auf der Tour ge-
g ö: die typischen IZARR versuchen iel sich mit’ ihrem eige- :Disco-Sachen heranzu-
wagen. HOT ‚STUFF von DONNA SUMMER, dann war mal ‘ne Zeit BEATIT vonMICHAELJACKSON.... ZAP: ....das ist schwer.... Monique: Überhaupt nicht! SR er: Dann’ a mal JEEPSTER
‚REX und jetzt gibt's SUBSTI- TUTE von ol ZAP: Dieses Tittentrio aus ‚Ei busch’s Musikladen? Rüdiger: Genaul Monique; (lacht) Andy: Wen interessiert das.denn Monique: Den Leser! Steve: Den Tittenleser.... (alle lachen) ZAP: Schon TV-Auftritte geh. Andy: Ja, zweimal bei TELE 5 und mi unserem Video auf RTL PLUS. Beiden öffentlich-rechtlichen Anstalten noch nicht, aber wo soll man da auch auftre- ten? Da gibt’s ja nichts. Es gibt Formel Eins, wo die Charts hoch und runter genudelt werden. Die einzigen, die sich darum ein bißchen noch kümmem, sind halt die Privaten. ZAP: Wie wird man da behandelt? Andy: Behandelt wird man gut, bezahlt wird man sehr schlecht, eigentlich gar nicht. Die wissen ganz genau, daß die kleinen Bands das brauchen. Ich find’ das aber nicht schlimm, ich prostituiere mich danicht. Ich benutze das Medium, um meine Musik nach Draußen zu brin- gen und einen Kreis zu erreichen, den ich durch zehn oder fünfzehn Gigs nie bekommen werde. ZAP: Und? hatmannnoch einen Traum? Andy: Sicherlich. Ich würde mich freu- en, wenn morgen jemand anruft und sagt, ihr macht die Vorband der Vor- band der Vorband bei den ROLLING STONES im Müngersdorfer Stadion. Steve: (lacht) Andy: Warum nicht? Würde ich sofort machen! Ich habe keine Be- rührungsängste zu denLeuten, ich hatte keine Berührungsängste zu den Hosen-
Fans, ich habe keine zu Metal-Fans, ich m
habe keine zu ROLLING STONES Fans. Ich stell’ mich da hin, weil es mir Spaß macht, meine Musik zu spielen, egal ob im Müngersdorfer Stadion oder im Haus der Jugend. Ich grenz’ mich da
auch nicht ab nach irgendwelchen Fan- #
blocks. Wir haben auf Rockerfeten gespielt genau wie im alternativen Ju- gendhaus in Rendsburg, oder in Glad- bach auf ‘ner Behindertenparty. Da gibt’s keine Abgrenzung! ZAP: Ihr seid jetzt seit fünf Jahren da- bei. Könnt ihr irgendwelche gravieren- den Veränderungen auf der Szene aus- machen? Andy: Änderung ist, daß das Publikum immer ger und immer extremer wird. ei im Ratinger Hof bei 999 warich 17 und die Leute um mich herum alle älter als ich. Mittlerweile stelle ich fest, daß das Publikum 13, 14 ist. Steve: Das hat aber auch was Positives. Die gucken sich jetzt viel früher an, was so los ist. Andy: Ich hab’ ein ganz schlechtes Gefühl. ZAP: Ja? Andy: Ich arbeite in 'nem Indie-Platten- laden und stelle momentan fest, wie die jungen Leute sich gegenüber anderen Bereichen abgrenzen. Das finde ich un- heimlich schade, daß Leute bei uns in den Laden reinkommen, das Hardcore- USA Fach von vome bis hinten durch- gehen und nicht nach links oder rechts gucken. Monique: Die werden nicht nur jünger, sondern auch intoleranter. Musikmäßig reines Schubladendenken. Wenn die Band nicht bestimmten optischen Stan- dards entspricht, ist das direkt ‘nen Minuspunkt, wenn die Jeans zum Bei- spiel nicht genug Löcherhat. Oder weil die Haare nicht der Heavy-Metal Länge entsprechen. Andy: Die haben in diesem Alterbereits ihre Meinung über Musik gebildet und hören auch nur die eine Musik. Alles andere finden die nicht gut. In diesem Alter sich schon so festzulegen, das ist s000 konservativ...
Monique: Die können sich mit 13 noch
‚inen. Musikgeschmack bilden... no ie machen’s aber NAPALM
Beispiel, allelange Haare,
n tig. Aber dann gibt’s da die Tee, ‚die grundsätzlichnur das kaufen, as ‚Klingt. wie NAPALM DEATH. Der dann mit 14 oder 15 seinen schmack gefunden und das je ich ziemlich schade, wenn die '$ich in dem Alter so verschließen. Andreas: Es gibt auch immer weniger Liveclubs. Die Kiddies sind auch mitt- lerweile verwöhnt und hören lieber Musik vom Plattenteller. Bestes Bei- spiel, wir haben Heiligabend im Logo, in Bochum gespielt und ‘nen guten Gig abgeliefert. Die Leute standen aber nur rum. Anschließend ging die Disco los und da lief ‘nen Stück von uns und alle tanzten rum. ZAP: Das ist hart! Wie reagiert man da als Band? Andy: Als Bandkannman garnicht rea- gieren. Man glaubt an die Sachen, die man macht und zieht sein Ding durch. Oder man isteine der Bands, die immer
NGESCHISSEN/DAS MOOR Split LP
ANGESCHISSEN 7" "Angst macht
ARM "Its a kind of war' LP weird Stuff ANGRY RED PLANET 1. LP 10 DM/ 2. LP AFTER WORDS 8 Song 12" emocore BILLY & THE WILLIES 'Charles'
BILLY & THE WILLIES 'Cheese'
BULLET LAVOLTA "The Gift" LP/CD
BAD RELIGION 'Suffer" IMPORT
E BAD RELIGION "No Control' LP
Für mich die gravierendste
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ihr Fähnchen nach dem Wind richten. _
Wir möchten geme mit dem, was wir machen, beständig sein und unser Pu- blikum erspielen. Wir spielen sehr ger- nelive. Wenn wires wie auf der Hosen- Tour erreichen, daß uns von 2500 Leu- ten vielleicht 150 gut gefunden haben und die dann ihre Freunde zum näch- sten Gig mitbringen, so daß wir in Hamburg oder Kiel ohne Produkt 'nen Club mit 300 Leuten vollmachen, dann ist das okay.
ZAP: Ein das Schluß. Ich bedanke mich.
BAD BRAINS "Attitude' CD Roir Stuff 2 BUTTHOLE SURFERS "Widowermaker' 10"
BASTARDS "Monticello' LP
BEEFEATER "House burning down' LP BULIMIA BANQUET "Colon' LP weird BURIED ALIVE Comp. LP MIA, BR, R.CROSS
BLATANT YOBS LP holl. geiler CULTURE SHOCK "all the time"
CAPITOL PUNISHMENT 'Bulwarks '
CORRUPTED MORALS 'Cheese it"
CHUMBAWAMBA "English rebel songs" mLP
CHEMICAL PEOPLE "Ten fold ha DAG NASTY 1.,2.,3. LP
DISSENT "Epitome of Democracy' new LP
EA 80 1., 2. und 3. LP
EA 80 'Licht' LP + Single die 4.! EMILS 'Es geht uns gut' LP die 2. IP I
EX "Joggers & Smoggers' DoLP EROSION '"Thoughts' LP new St FUGAZI 1. und 2. MLP
FUGAZI First & Margin Walker
FUGAZI '3 Songs' EP shithotte Popsters FIREPARTY "New Orleans Opera'
FUCK EMI Engl. Comp. LP FIDELITY JONES "Piltdown Lad
GOVERNMENT ISSUE "You'und "Crash' je GOVERNMENT ISSUE "Finale' Live DoLP GORILLA BISCUITS "Start Today" LP
GOD "The Shametree' LP die 2. GULAG 'Big Talk’ griech. mel. HARDONS "Love is a Battlefield' LP HAPPY EVER AFTER 'No X Mist...
HASS "Keine Chance' neue 7"
HOWL 6 m. free 7" (ua Too Bad) z. Abschied
IGNITION "Ora£fying...' 12" JERRYS KIDS "Kill Kill Kill! KNIFEDANCE "Wolfhour' mel US
KUD IDIJOTI "Bolivia R'n'R Jugopunk LEMONHEADS "'Lick' neuer Geniestreich!
LEMONHEADS "Luka' EP schönes
LIFE IS CHANGE Comp. LP: EX, PLOT.. ’ The LEFT LP alaS. Distortion MDC "Metal Devil Cokes' LP neu!
MILITANT MOTHERS "Acid of li
MINOR THREAT "Out of Step' LP
MOVING TARGETS "Brave Noise"
MAGNETIC AD 4 Track EP HH Noise - Yeah
MUDHONEY "Mudhoney' LP
MEGACITY 4 "Tranzophobia' LP NO MEANS NO 'Wrong' LP/CD di NOISE ANNOYS "First Step’ LP OFFENDERS "Fight Back’ 7
OFFSPRING LP US HC TOR, ähni OFFENDERS 'Endless Struggle'
PLAID RETINA "Pink Eye' LP Lookoutband
POISON IDEA "Record Collecto; PARANOIA IN DER STRASSENBAHN RKL "Revenge is ..
RAT MUSIC... 1,2,3, als CD 2 RIKK AGNEW. "Yard Sale' 7"
STATE OF THE UNION DC LP Samı SOCIAL DIST.
SNUFF 'Snuff said.. SINK "Another love triangle'
SOULSIDE *Hot Bodi-gran' LP super LP
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SPORTCHESTRA "101 Songs about Sports"
STAND TO FALL LP kultiger ÖS 7 SIOUX LP dito
3 'Dark Days Coming" LP DC Sound! MRR Sampler "Freaks out'
THEY DONT GET PAID... UNITED MUTATION
VERBAL ASSAULT 'On' 5 Track 12" VISIONS OF CHANGE 'My minds eye' new LP ;, WALTER 11 'Die Angst des Tormanns' LP BANNED IN DC Photobuch aus Wash DC
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." LP old Stuff ROSTOK VAMPIRES "Pay the Price' MLP RED KROSS "Anette's got the Hits"
col. Vinyl SOCIAL UNREST 'Now & Forever"
"Moms little Monster" LP SOFAHEAD LP ex DAN Leute, aber Hallo! «scLR, Hymnen!
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BEEEEEEEETTEETTEESTEETTERTTE
“Eh,
EEEEERETETTETTT
sach ma warum machste sonne Scheiße
und kotzt hier rum ? “ - “Ey, weiß nich’ ey, aber warum pinkelst du denn daneben ?”
NOISE ANNOYS KW]
UNDERGROUND Köln Das UND HOUND ist eigentlich ein guter Laden, schade, daß da so selten bessere Konzerte stattfinden. Ja, da war auch eine Vorgruppe,aber die waren so schlecht, daß ich nicht einsehen kann, warum ich deren Namen überhaupt nur erwähnen soll. NOISE ANNOYS kommen auf die Bühne und blasen diesen ganzen regnerischen Kölner Trübsinn weg. Klar, die 2 finden die UNDERTONES, die BUZZCÖCKS und die ADICTS toll, aber warum, verdammt nochmal nicht ? Vor 6 Jahren tauchten auch überall Bands auf, die die WHO, die KINKS, die SONICS und wasweißichnochalles mit purer Energie neu belebten. Und Energie, das ist wirklich das hervorstechendste Merkmal dieser Hamburger Band, Ich konnte jedenfalls von der ersten bis zur letzten Sekunde nicht ruhig stehen bleiben, wer jemals auch nur ein bißchen was von Punk rock gehört hatte, der mußte NOISE ANNOYS wirklich feiern. Man kann auch '77er mit der zen Portion Adrenalin ( Oh gott, Rock
athos ) bringen, es muß nicht dieser jammervolle Aufguß sein, den viele reformierte a m Legenden den Leuten zumuten. Da sollnochmal jemand sagen, den Punk-Pop- Himmel gebe es nur über Kalifornien, nein, falsch, über dem kalten stürmischen Hamburg erstreckt sich dieses heilige Firmament ebenfalls | Lemmyseidank I NOISE ANNOYS haben mir den Glauben an Punk -Rock wiedergegeben, das ist wirklich das Wahre, nicht irgendwelche Ansichtskarten-Rosa- Domplatten-Iros, die nachmittags um3 schon so besoffen sind, daß sie solche Konzerte gar nicht besuchen können. Irgendwann kam dann "Teenage Kicks" und auch noch “Do You Wanna Dance”, es war einfach phantastisch, der Schweiß lief mir aus allen Poren ( Oh Scheiße, Rollins-Rock-Pathos ). Dann , nach 3 oder 4 Zugaben, wer weiß das schon so genau, sagte dieser begnadete Sänger einfach "Danke" und “Gute Nacht" - es war vorbei. Ich hätte gerne noch ein Budweiser ( natürlich nur das aus der CSSR ) getrunken, aber ich brauchte das Geld um mir direkt die LP zu kaufen, damit sich die beiden Gitarristen auch weiterhin ihre Wasserstoffperoxid - Haarfarben leisten können. Diese Platte sollte wirklich jeder haben - danach stapfte ich wieder in diese dunkle Kölner Regennacht.
Frank Schütze NO BRAIN NO PAIN,
BAFF TEGS, SORRY und WEDDING TACKLE 10.03. Juz Nagold
,_das erinnert an gewisse alle
Hardcore Tage mit SKEEZICKS und SPERMBIRDS und und... aber lassen wir das. Als wir glücklich am Konzertort eintrafen, hatten wir die erste Band bereits verpaßt. Wie ich hörte, waren NO BRAIN NO PAIN zwei Männeken, die sich auf der Bühne aber duchaus redlich abmühten. Wir durften dafür den Klängen der BAFF TEGS lauschen, einer Band aus Kaiserslautern, die beispielsweise ans Publikum appellierte, “Hey, seid nicht so lasch, ihr seid ja echt lasch” und ähnlich. Leider brachte es die lasche Mannschaft auf der Bühne mit ihren laschen, zigtausendmal gehörten Klängen auch nicht fertig, mehr Stimmung in die re zu er en son fen ori zes 'andmitglieder später durch Ultradumpfstumpf - Pogo für ganz besondere Atı häre... Danach kam SORRY aus Nagokl. Die Band
produzierte früher unter dem Namen TEST THE DISTORT Pogo - Punk a la BLITZ. Was sie jetzt boten, überraschte die meisten: du:
gefälliger Hardcore, recht punkig gespielt, mit einem Sänger, der nicht nur brüllte, sondern u Melodie rüberbrachte. Die 15 - bis 16
jährigen TOTE HOSEN und GBH Punks aus Nagold zeigten dabei, wie'man ausgesprochen peinlich pogen kann. Aber die Jungs lernen auch noch. WEDDING TACKLE aus Kaiserlaustern boten zuletzt die wohl beste Musik des Abends: abwechslungsreich, von fast poppigen Klängen bis zu derbem Hardcore - Gebratze. Da freuten sich die anwesenden Metal - Fans: Bierspritzend und Ba an demonstrierten sie “echt Punk, Alta”. Da wurde stumpf Be was das Zeugs hielt, natürlich ohne sich dabei auch nur andeutungsweise an der Musik zu orientieren ( Hauptsache, schnell),
da spielten die Muskeln, da wedelten die langen Haare, da wurden die Himreste in den leeren Schädeln hin und her geschaukelt. Ehrlich: Die ausgesprochen gute Band mit einem nett wirkenden Sänger hatte in diesem Moment dieses Scheiß - Publikum nicht verdient. Schade dafür.
Klaus Frick DINRWURZINTEWEIITD NICKS IRKIRA Kornstr. Hannover Va, endlich mal ein annehmbarer Eintrittspreis für zwei Bands, von denen eine nicht aus hiesigen Landen stammte. Über DM 5,- konnte man da nun wirklich nicht meckern. Zuerst spielten DIRTY DISTRICT aus Paris. Dazukann man nur sagen, daß es sich hierbei um eine technisch hervorragende Gruppe handelt, die von RAP über SKA bis zu REGGAE alles meisterlich beherrscht, was sich beim Hören des Mischpulttapes bestätigte. Von der zweiten Band THE NICKS kann man das nicht so sehr behaupten was aber auch erst beim Hören des Tapes aufgefallen ist. Hier handelt es sich zwar um recht gute Musiker, nur brachten es der gute Gitarrist und der gute Bassist nicht u fertig, ihre Instrumente nach den drei Bläsern zu stimmen, was beim Hören wirklich wahre Schreikrämpfe bei mir auslöst. Hinzu kommt leider noch, daß THE NICKS absolut nur Ska spielten, was nach 15 Konzertminuten_ ein
jefühl der Langeweile aufkommen ließ. Fazit: Gutes Konzert, ‘'s hat sich en einer so hervorragenden Band wie DIRTY DISTRICT auf jeden Fall gelohnt, DM 5,- zu bezahlen. Henning Bosse
SINK / SMARTIES I! enfall
Pl)
Bochum - Zwi ahrend der abtrünnige Teil der Hedaktıon sic! auf seine Weise bei GANG GREEN in derZeche vergnügte, um der SPEX-Knechtschaft die Treue zu halten, ließ es sich euer unerschrockener Reporter nicht nehmen, den Zwischenfall zu besuchen, obwohl er genau wußte, wie es enden würde: 10 Minuten von jeder Band gesehen und den Rest des Abends an der Bar verbracht... Als wir ankamen, gleich die erste Enttäuschung: Der türkische Imbiß hat Montags ten also nix Salat-Pizzal Scheißel Nach der Enttäuschung dann die Überraschung, es war nämlich proppenvoll im "Fall, hätte ich nicht gedacht. Sollten die Idioten aus Boston doch nicht mehr so die Anziehungskraft haben, oder schreckte die Leute der Eintrittspreis in der Zeche( den GG aber verlangen müssen, um ihre Drogen zu finanzieren)? Na jedenfalls war's recht gefüllt und die Stimmung sehr gut. Meine Stimmun, bekam ihren ersten Dämpfer allerdings durc) die SMARTIES, die einfach nur grauenhaft waren. Die erste LP damals fand ich ja ganz nett, aber mit dem was sie an diesem Abend boten hätten sie eher ins Vorprogramm irgendeiner AC/DC-Clone Band gepaßl. Da kamen SINK schon wesentlich besser, ne ganze Ecke härter als auf ihren Platten, aber doch mit ner Menge Feeling. Den Vergleich mit TARGET ÖF DEMAND( den Österreichern natürlich) finde ich gar nicht malso schlecht, und auch DCmäßig ist nicht falsch. Ein paar Blues-Sachen waren auch dabei und ein Stück hörte sich verdächtig nach ABBA an... Somitkamkeine Langeweile auf und das Publikum rastete stellenweise regelrecht aus. Sprich ein unterhaltsamer Abend, zumindest der zweite Teil desselben. Bemd
SNUFF / STAND TO FALL 28.2.90 Wehrschloß Bremem
ypisch Potter, reisen Hunderte von Kilometern, nur um Exil-Sauerländer zu treffen und Bands zu sehen, die eine Woche später im Heimatort spielen...naja. Nach einer Odyssee durch
'remen zu TilVGekd Herl, der uns eröffnete, daß wir zum Erreichen des Wehrschosses den gleichen Weg zurück fahren müßten, und einem stärkenden Zwischenhalt, erreichten wir tatsächlich unser Ziel, um gegen Entrichtung eines en Obulus genau rechtzeitig zu STAND TO FALL einzutreten. Selbige s; zwar recht wacker, doch muß ich en auch wenn Moses jetzt ein blutiges Beil scı soo. und mein Schädelüber's Parkeit rolit) (wieso ,
een. TI. FOR. ee TEN TEE NETT.
mich haben die 1 re Alpenbewohner auch nicht vom er gerissen ), daB sie mich nicht so recht überzeugen konnten. Wozu sie zwei Gitarristen haben, versteh ich nicht, live hörtman davon jedenfalls nichts. Irgendwiekam die Power der LP nicht rüber. Naja, schlecht war's nicht... SNUFF sind auch ne gute Band, die einen netten Set spielten, obwohl irgendwie unangenehm auffiel, daß man tisch jedes Ritf schon mal woanders gehört hat. Und Jimi Hendrix so zu vergewalligen, ist eigentlich unverzeihlich. Na wollen wir mal nicht so sein, i schon wesentlich schlechtere Gigs gesehen. Aber bedeutend unterhaltsamer als die Bands waren eigentlich die gestandenen Punk Rocker an der Bar, die eine mutig( bzw . als Bier verkaufte Gülle in ihren sophagus reg und rebellisch “Fuck” an die Wand sprühten( nein, es war nicht Steve “Fuckmachine” Heyer); selbige wälzten sich später noch Fakir-like in den Scherben am oden und übernahmen ein aus alten Bochumer Metalkreisen bekanntes Ritual, indem sie sich tenseitig mit Bier vollsprizten. Good unclean un. Von der Nacht zu fünft in Till's Wohnklo berichte ich lieber nicht, sonst steckt man uns zu GG Allin in den Knast. Bernd
SNUFF/ STAND TO FALL 8.3.90 BRINGT WANGRTU TO AN]
s soll ja Leute geben, di mei gleichen Bands reinziehen, ohne daß sie ihnen sorichtig gefallen... Damit diese meine Aussage nicht nur eine Behauptung bleibt, pilgerten wir also zum Zwischenfall es war ja Donnerstag und der Imbiß hatte auf), kauften noch einige Bierchen und tranken sie gut versteckt am Bahndamm, denn schließlich gefährden trinkende Horden die öffentliche Sicherheit. So sehen es zumindest die Anwohner( bzw bestimmte politisch motivierte Kreise), die bei jeder Zusammenrottung von zwei 16-jährigen Punkem das SEK anfordern; wahrscheinlich um die aus den umliegenden Kneipen torkelnden Vertreter der ehrbar arbeitenden Bevölkerung vor der Terroristen-Gefahr zu schützen. Nun denn, drinnen waren schon erstaunlich viele Leute versammelt und STAND TO FALL machten den Anfang, heute nur mit einem Gitarristen{ der andere war offensichtlich erkrankt). Machten ihre Sache jedoch ein gut, mitreißen konnten sie mich zwar auch diesmal nicht so recht, aber okay war's doch. Wahrscheinlich habe ich einfach schon zu viele Bands gesehen, um noch richtig zu begeistern zu sein( manche nennen das Altwerden...buhu). SNUFF legten ebenfalls wieder einen ordentlichen Gig hin, aber wenn sie nochmal Jimi Hendrix verunglimpfen, werd" ich sauerll Um das zu vermeiden, bin ich am folgenden Tag auch nicht nach Bielefeld gefahren, obwohl man mir berichtet hat, daß ein gewisser HC-Multiaus Harınover seinen Büroturm verlassen hatte, um sich unter das gemeine Vok zu begeben... Sicher dagegen ist, daß die vereinten Mächte der Achse Neuendeich-Dortmund die Bar gesprengt haben. Bernd
STAND TO FALL /SNUFF 08.03. Bochum / Zwischenfall
Verdammt, wieder eines dieser Konzert über die man nichts negatives sagen möchte, da die Bands einfach gut waren. Aus Österreich erfreute man das_einigermaßen zahlreiche Publikum mit den Trashkanten, die wir sonst wohl mit MARTHA SPLATTERHEAD verbinden würden. Man hat aber kein Jodeldiplom, sondem was eigenes, was fürs Leben... Aus England kamen Melodie - Core - Stücke mit erfrischenden Beschleunigungsphasen. Wir alle liebten SNUFF dafür oder lernten es in dieser Nachhilfestunde ( wie ich auch. Welch Frevel | ). Man coverte HENDRIX_( nicht wiedererkennbar, der alte a, THE WHO ( > ich jedenfalls ) und THE SPECIALS ( Im 'reak wurde klar: This Is Ska Il). Außerdem mögen die BANGELS zwar kürzere Röcke und ‘ne hübschere Sängerin ( by the way, schöne Grüße an die Zaubermaus von der linken Box ) haben, aber “A Hazy Shade of Winter" wurde hier besser geklaut. Es war alles s0000 schön... hey, ich habs, ja. was zum rummäkeln ( be negativ, he, he ): Die Mafia erdreistete sich, das Bühnentauchen durch demonstrativen Sitzstreik auf dem Bühnenrand zu unterbinden. Wer genug Sprungkraft hatte,
versuchte es danach aber vom Boden aus. Nächstes mal wollen wir aber wieder von oben, ist da klar, Pate ?1? Gonzo
CASPAR BROTZMANN WERKEN MR : 15.02, Hannover, Bad
j orsima 'stellen. An asse wär mir beim Betrachten des Eintrittspreises fast das Bier aus der Hand gefallen. 14,- für 'ne Berliner Band ist schon ne Sauerei. Aber offenbar halten es ein Großteil der Jazzer für angebracht, hohe Eintrittspries zu nehmen. Was soll's, ich hab schluchzend die 14 DM bezahlt und dann ein wirklich gutes Konzert elrebt. Was Caspar Brötzmann da mit seiner Gitarre machte, erinnerte schon streckenweise an Jimi Hendrix, wobei Herr Brötzmann aber um einiges mehr am rumnoisen war als Hendrix zu damaligen Zeiten. Was da durch eine mordsmäßig laute und extrem schlecht 'emischte Soundwand zu erknnen war, würde ich als ausgesprochen noisigen Free - Jazz bezeichnen. Die Songs schienen zwar strukturiert zu sein, was aber beim Konzert direkt kaum auffiel. BRÖTZMANN schien ziemlich gelangweilt zu sein, tat jedenfalls zeimlich arrogant, Leider neigte sich die Breite seiner kleinen Tricks immer weiter dem Ende zu und er wiederholte sich oft ( darum spielte er wohl auch nur 75 Minuten, hähä I) Und, oh Wunder, der letzte Song ( “Blechton" ) besaß sogar festgelegte Strukturen. Achso, seine Mitmusiker $ Bass und Schlagzeug ), übrigens auch äußerst fähige Leute spielten eine meistens wunderschön monotone, aber niemals langweilig werdende Begleitung zum “Meister”, als was Brötzmann ( der früher en bei der Banperäer Skinband DIE ALLIIERTEN gespielt hat ) sich wohl seiner Bühnenshow nach fühlt. Fazit: Tolles Konzert, aber, wie gesagt, der Eintrittspries... hust |. Henning Bosse
0 0107>) SINK 07.02. Rose Club Köln nude.
Die in ZAP Nr. 18 au verlaßlen pers ae konnte ich bei diesem Gig nicht nachvollziehen. Sicher, die Jungs gaben sich viel Mühe eine beachtliche Anzahl von Breaks und Muskstilen in ihren Stoff reinzubringen, allerdings kam mir das Ganze etwas knochentrocken oder gar schon blutleer vor.
Also, ihr Recken aus dem hohen Norden, ihr könnt wirklich gut spielen, doch manchmal ist etwas weniger tatsächlich etwas mehr. Darüberhinaus müßt ihr euch die Frage stellen lassen,warum ihr das Publikum ignoriert ( zumindest bei diesem Gig ), denn selbst wenn Kent zwischen den Songs mal was sagte, hater immer verkrampft zur Seite geguckt, niemals in Richtung der Leute, die wegen ihm und seiner Band gekommen waren. UGLY FOOD könnten noch viel besser werden, wenn sie einige Verkrampftheiten über Bord werfen und etwas mehr Notiz von ihren Zuhörern nehmen würden. Was il das, wenn sich ein neapolitanischer Pizzabäcker mit Bierbauch ( dem argentinischen Kapitän des SSC Neapel nicht anz unähnlich ), der, während er barfuß Erg Ag immer wieder dieDrumsticks wie einst Mi j ei
Tucker auf den Fingern | ein Hippie am Bass und ein Har Krishna an Gitarre und Mikro zusammentun ? Ganz genau, das ist SINK I
Daß Ed Shred mal bei den STUPIDS Gitarre gespielt hat, das weiß jeder, daß er aber auch rührig bemüht ist Deutsch zu sprechen, konnte man auf diesem Gig bzw. dieser Deutschland Tour erfahren. SINK spielten keinen HC, keinen Metal, keinen Grind, keinen Weißdergeierwas, sondern schlicht und einfach nur Punk - Rı das aber verdammt gut, straight, witzig, locker... usw... aan l Als Zugaben kamen dann noch ein paar langsamere Country - Songs, zu denen der mittlerweile hinzugekommene Aushilfsgitarrist lässig lärmte. Ed Shred ist wirklich ein Prima - Kerl, mit einer Prima - Ausstrahlung, in einer Prima - Band, die an diesem Abend ein Prima - Konzert gab. Elvisseidank gibt es solche Bands ( Fern re etwas schwache LP sage ich besser nichts ).
Frank Schütze
SHADDOX / FRIENDS OF BETTY 16.02. Glocksee / Hannover
An diesem Abend sollten eigentich noci BLITZKRIEG BOYS spielen, die aber aus mir unbekannten ( der Redaktion und euch mittlerweile auch bekannten
Gründen ausfielen. Trotzdem wurde voller Eintrittspreis verlangt: DM 7,-.. Naja, dafür, daß da 'ne Ami - Band bei war, ist das schon in Ordnung. Zuerst SHADDOX aus Krefeld, spielen technisch guten und melodiösen Punkrock. Leider war der Set mit 70 Minuten aber ein bißchen überlang, weil sich die Songs alle recht stark ähnelten. Danach spielten dann FRIENDS OF BETTY aus
'hicago. Damit hatte wohl keiner gerechnet | Was da als Ami - Punkrock - Band erwartet wurde ephe sich als äußerst geniale 60's Sub - Punk - Band im Stile COSMIEPSYCHOS /MUDHONEY IDie Masse war davon dann auch sehr istert. Nur leider gibt's hier schon wieder was zu kritisieren: Da ich, wie auch diese beiden Konzerte fast alle mit dem Mischpult mitschneide, muß ich beim Hören der Tapes oftmals starke Einschränkun, machen, was bei FRIENDS OF BETTY leider auch so ist. Das ist leider oftmals so: Da sieht man ein absolut geniales Konzert und glaubt, daß die Band wer weiß wie spielen kann, dann hört man das Tape und .... PENG I Was da teilweise an Fehlem
ff haarsträubend | Bei FRIENDS OF BETTY gab's da öfters mal ungestimmte Gitarren etc. Und wenn die nicht so verflucht besoffen wären, hätte man sogar eiwas von Texten verstehen können | O.K., trotzdem ger u Henning Bosse
ARIOYARN BE RUN EION THE RABIES, THE INFENSI, D.T,A RS DI RUE 2707 u 5 DIN 24.02. Sumpf, Hannover
un, das war ne lange Nachl, bDsonders, w enn man selbst als letzter auf die Bühne muß. Bei mir war's in dem Fallso (HANNEMAN ROLLINS, ja, ihr Mega - Idioten, ihr Blödsäcke, die es nötig hatte, mich beim Konzert vollz: In und zu begrabbein . Tja, auf j all war's 'ne verflucht lange Nacht mit Progarmm von 23 Uhr bis 5 Uhr. ASOZIAL macht 'ne den Anfang, und das heißt soviel wie: Die erste von drei aufeinander ig mi Punkrock - Bands. ET ESTET 1a8 ein en lagzeu; N Sorry, Thomislav | ). [MM dem (n) Doler ASZOIAL - Sänger(n) hatte es 'ne besondere Bewandnis: Einige Songs u der Begaeiget und für den Rest wurde der gute Helı IEUTRON BOMB zurate gezogen ( übrigens fester er bei ASOZIA 13 weswegen 'ne Menge NEUTRON BOMB - Rui arm habt ihr keine Si
en an Band gespielt, Jungs ?l
r grandiosen Band gespielt, Jungs denke da nur an die beiden göttlichen NB - Auftritte im Oktober und Silvester ' 89 I Tja, nach 60 Minuten ASOZIAL kamen dann RAT'S GOT THE RABIES, der wohl Haupt - Publikumsmagnet des Abends auf die Bühne und erledigten ihre Aufgabe glänzend in 60 Minuten voller Routine und Perfektion. Naja, wer 'n paar Jahre bei den BOSKOPS ges ielt hat... Danach traten dann THE INFENSI auf. Nochmal Punkrock, nur diesmal 70 Minuten, und es tut mir wirklich leid, das zu müssen, es war 'ne nervenzersägende Ritf - Schrubberei, die oftmals auch recht unpräzise war. Der Masse gefiel's nur von Band zu Band besser. Sauft nicht so viel, Leute | Dann kamen D.T.A. aus Isernhagen ( hoho, sogar 'ne ausländische Band Il‘) auf die Bühne und konnten so einige Leute aus süßen Träumen reißen. Die Musik war recht Metal bzw. HC lastig, aber extrem eigenwillig und gut gespielt. Nur der Gesang war wirklich arg di: n I ( Sucht euch mal 'n Sänger I) Ihr Set war auch viel zu kurz; 30 Minuten. Aber es war schon spät genug, und Hanneman Rollins war froh, daß er endlich auf die Bühne konnte ( Man will ja auch ma ins Belt, nech ?). Über mich schreib ich jetzt aber nichts da macht ein Zuschauer ( Danx an Uli ): “Megaultrah| leathmäßig schmerzvoll Absolut fucking einzigartig I Der fuckinggrindsuckingmäßige Smasher des Abends | Megaultralauter Gitarrennoise | Absolut sucking höllenmäßig I HULLEBROT I“ Hm, da kann ich auch nix mehr hinzufügen. Wer's gesehen hat und anderer Ansicht ist, ist selber schuld | Fazit: Für wirklich lasche DM 4,- verdammt viel Mucke, ich würde fast s e Zuviel | Watch out for the next Ghetto - Fi . Festival I es lohnt sich bestimmt | Anmerkung: For den 14.04. ist das nächste geplant. Voraussichtlich werden DEMEN u.a.
spielen. Henning Bosse
SINK/S Bochum, Zwischenfall 19.02. 1990
Natürlich nicht, schließlich sind CORROSION OF CONFORMITY ja auch nicht Vorgruppe sg Schmach ihr Götter | ). Dann schon lieber ins Zwischenfall, wo doch tatscählich noch die Jalousien runter waren. Glücklicherweise entschied sich die Mafia den Laden bald zur Beendigung der Prohibition zu öffnen. Die Wartezeit vertrieben wir uns dann ersimal mit Kickern ( bei 3 Spielen für 'ne Mark hat man was fürsein Geld |} und small tak über das nicht sehr zahlreiche Publikum. Und wieder ging eine Jalousie hoch und die Konzertarena re EEE A iger Irgendwann fingen dann die SMARTIES mit ihrer Stimmungs [ ?) Musik an. Komisch, aber nacheinigenL wurden pe Zuschauer noch weniger. Naja, war wohl nich! so lusitg. Fun Punk sitmmt wohl doch nicht und außerdem wunderte man sich, warum das T - Shirt des Sängers " Do You Like It S\ ?* fragte. Im Laufe des weiteren Abends kam dann Bill Stevenson auf die Bühne... Ach nee, der SINK Drummer trug nur ein ALL T -Shirt. Und Eddie Shreddie sah ganz Krshna - mäßig aus. Mußte also lustig werden, oder nimmt jemand sowas ernst ? Beim zahlenden Volke machte sich jedenfalls ein Joker - Grinsen breit. Nichts für Moses - typed Hate - Fanatiker also. Aber bei einer Coververson von BONEY M mit polnischem m B roundchor ( jetzt weiß ich Fr arian its 2 Herzinfarkte hatte
- der Tipper - ) hatten die vier SINKer spätestens alle auf ihrer Seite. Dazwischen ( Nicht - Billy und Doch - Bone; ha lagen unterhaltsame... hm, i er... Blues - Core Minuten.
n hat, wird nicht erfahren was handfestes Ententraining, äh Entertaining ist. Da kommt man sogar auf die Idee, die
Zugabe mittels "SINK - Again “ ( ielwarnung ) zu erzwingen letztlich doch verworfen ). Das ist Rock'N'Roll dachte
vei man sich und stimmte flugs noch "Twist & Shout” und *Jailhouse Rock” an. Eben, sag ich doch, 1000 mal witziger und, vor allem, besser als jeder Fun Punk. Noch 'ne Anekdote von der Toilette gefälligst ? “Eh, sach ma warum machste sonne Scheiße und kotzt hier rum ? * - "Ey, weiß er aber
yaarsemchsheaauc LYLARRY'S / RUFF RUFF DY
Gloc ‚Hannover
Va, endlich mal wieder was neues und Irisches aus Hannover | Die LYLARRY'S sind 'ne wirklich erstaunlich selbstständige Band, die aber icht allzu langen Bestehens technisch noch nicht so ganz perfekt ist ( ich denke da nur an den etwas schrägen Backing - Gesang ), was sich aber mit Sicherheit bald geben wird. Musikalisch würde ich sie ingendwo zwischen FEHLFARBEN, MINUTEMEN und 60's einordnen, eine recht interessant Mischung also. Ich bin mir sicher, daß man von einer so einfallsreichen Band ( während des ganzen Sets liefen im Hintergrund 50er-Filme y 'ne M hören wird. Nun zu RUFF RUFF AND IEADY aus London. Hierbei handelt es sich um eine aus schwarzen und weißen Musikern gemischte Band, die technisch absolut excellent ist ohne jegliche Abstriche | Sie spielten einen niemals langweilig werdenden et aus Rap- und Reggae- Mucke. Hier wurde auch der Nicht-Rap-und-Reggae-Fan begeistert ( 's ging mir eng so |). Ebenfalls 'ne sehr ielversprec Band, bishei
vielv. , von der man rn noch nicht allzuviel gehört hat. Fazit: Es hat sich durchaus gelohnt, bei dem Schweißweltter inne Glocksee zu rg allein schon wegen den LYLARRY's I DM 7,- Eintritt sind aber 'n bißchen viel, oder ?1? Denkt mal an die Kom - Verhältnisse |
Henning Bosse
ITI NO MORE / EAKY FUKIN WEIRDOS
2.02.90 Loft / Berlin
edermanns Lieblinge zum zweilenma innerhalb von drei Monaten auf den Brettern des
Loft. Nicht das eye sur hatte sich geändert,
die Shows glichen sich wie ein Eidem anderen. Vom Opener "From Out Of Nowhere"” bis zur letzten Zugabe "War Pigs” wurde exakt das gleiche Programm runter, ul. Was heißt runtergespult ? FAITH NÖ MORE sind ohne Frage einer der potentesten Bands dieser Tage, sie haben lange Haare, Perfektionisten an den Instrumenten, einen stimmgewaltigen durchtrainierten Sänger, echte Bühnenpräzens
und Songschreiberqualitäten. Trotz deutlicher Einflüße gleiten FAIIH NO MORE nie_in idiotische Heavy Metal oder HIP HOP- Klischees ab, aber ihr Fehler ist, sie tun niemandem weh, sind null aggressiv. Du guckst dirdie Show an, hasteine gule Zeit und fertig. Es BERERER die behaupten, das reicht. Nagul, mir nie: ; Allein bei der Erinnerung an die Vorband FREAKY FUKIN WEIRDOÖS drehen sich mir heute Messer im Magen, so peinlich und dümmlich-arrogant war deren Vorstellung. Aus München stammen die und ich frage mich, ob es da unten als cool gilt, sich so aufzuführen. Musikalisch mag diese Band ihre Pluspunkte haben, das wird allerdings völlig verwischt, wenn dich die rasende Wut befällt, angesichts der im Br Fe nglisch a ed gen schnippischen Bemerkungen und dem albernen Posing auf der Bühne. Zu Publikumslieblingen len die es wohl nie bringen. Dirk Hasseler
RED HOT CHILI PEPPER 2.20 V
Da hätte mehr drin sein müssen. Vor Jahr und Tag hatte ich die RED HOT CHILI PEPPERS nn einmal live erlebt, und ich glaube mich erinnern zu können, die Halle befriedigter verlassen zu haben. Nicht, weil sie diesmal die Socke-über-den-Schwanz-Nummer nicht acht haben, sondern weil ich das Gefüh, alte, die fahren nur mit halber Kraft. Rein formal gab es natürlich nichts zu mäkeln satter Sound und gute Bühnenshow, aber letztendlich doch bloß. Wenn ich jetzt sage, daß RED HOT CHIL PEPPERS eine fantastische Band sind, löfte i wohl kaum Geheimnisse. Die einzige Band, die ich kenne, die Funkpassagen hart und 'adeaus spielt und sich dabei nciht in wirrem ludel und endlosen Improvisationen verliert. Aber wie ich schon sagte, das Feuer wurde nicht entflammt, kaum Ansagen, kein "Thanks" und kein "Good Night" beim Verlassen der Bühn Nach langem Geschrei dann noch ein obligatorische Zugabe, dann Saallicht, Musik, Schluß und Pfeifkonzert. Nach etwas mehr als einer Stunde stand ich schon wieder auf der Straße und überlegte, was mit dem noch anzufangen wäre. Um jetzt keine Verwirrungen aufkommen zu lassen, ich zähle nicht zu denjenigen, die in Tränen ausbrechen und sich den absurdesten Unsinn ausdenken, wenn sie mal eine müde Show einer Band, die mehr drauf hat, sehen ( siehe BAD BRAINS ), aber enttäuschend war es schon. Dirk Haeseler
DROWNING POSERS /7 INCH BOOTS 10.03. 90 Juz St. Ingbert
an tra ınetem Samstagvormittag im DROWNING ROSES Bandbus wiederfand, ich weiß es nicht mehr. Dennoch gelang es mir dank meiner Anpassungsfähigkeit und Einsatzfreude, mich in die bis in die Haarspitzen motivierte Road - Crew erg deren Aufgabenbereich bereits im Vorfeld peinlich genau abgesteckt war: Bier trinken, nach Essen schreien und durch übles Benehmen auffallen. Die Fahrt war lang, der Stimmungspegel schwankend zwischen offenem Hass und $ blödsinniger Gaudi, wie Stimmungskanone F.C. Hömer sich an Bord befindet. Zwei Stunden später als angekündigt $ trafen wir am Bestimmungsort ein, wo es uns $ binnen kürzester Zeit glückte sämtliche $ Sympathien zu verspielen. egrüßte Bart die 5 betreten aus den T - Shii uckenden | Organisatoren mit einem zünftigen "Seid ihr die Herbergsbrüder ? ", während Zahni Bammungeloe - dort Ari im Saarland i parodierte. Becagerich auch, daß der Soundcheck di so lang geriet wie es sich vorgestellt hatten. Aber kommen wir doch zum Wesentlichen, den Gigs. Den Opener machten 7 INCH BOOTS vor gut 200 Leuten. Der Sound war jedoch dermaßen beschissen, daß du nur erahnen konntest, was diese Band über die Rai zu bringen versuchte. Hinter brummendem Baß und ee surrender Gitarre glaubte ich einen New York Hardcore - AufguB ausmachen zu können. Wer weiß, vielleicht täusche ich mich und es sollte etwas ganz anderes sein. Viele Monde ist es her seit ich DROWNING ROSES zuletzt live sah, damals noch mit altem Trommler. Und soviel steht fest: Die Monate des Suchens und Zweifelns waren es wert, dennBart an den Drums hat das, was diese Band dringend braucht: Power, Technik und Groove. Alles Dinge, die du brauchst, wenn Songs nach vorne los: sollen. So voll - frontal wie an diesem Abend habe ich DROWNING ROSES noch nicht erlebt. Der Sound war vorher noch einmal_ deutlich korrigiert worden, logisch. Wenn Fragen wie "Ist das Hardcore ? Metal ? Rock ?" gar nicht erst auftauchen, weil das überhaupt nichts zur Sache tut, dann weißt du,
Ten. ren
immer wenn $
OUT NOW LIVE! LP
ZAP 33
da die Band gut ist, und wenn troiz neuem Gewande befindende Raum doch gut
unmenschlicher Hitze Bewegung im Saal ist, gefüllt, sehr gut die Idee mit den Podesten, wirkt
dann weiß die Band, daß sie nicht Hunderte jetzt größer. STAND TO FALL präsentierten
von Kilometern umsonst gefahren ist. Zahni überwiegend die Stücke ihre neuen LP, die
war kreidebleich als er von der Bühne taumelie leider zu rockig und nicht so kraftvoll wie auf
und Prüses_T - Shirt enthielt einige Liter Platte rüber kamen, vor allem der Gesang ,
Schweiß. Erst gegen Me war der absolut nicht mehr ACCUSED - Iike wirkte
Flüssigkeitsverlus: zu lichen. Pech für etwas saftlos, zumal die auf der Platte zu
uns, daß sich 7 INCH BOOTS nebst ihrer hörenden Kapriolen völlig wegfielen... wirkten
mitgereisten halben Schulklasse als wahre auf ihrer allerersten Tour wilder, vielleicht in
rheinische Frohnaturen entpuppten, die bereits diesem Heft noch eine kleine Story zur STAND
um 8 Uhr morgens lauthals Witze rissen und TO FALL Geschichte.
über unsere leblosen Körper turnten. Danke. SNUFF lies ich mir durch die Lappen gehen,
Nun, dafür war das Frühstück gut, die Sonne sollen wieder gut gecovert haben, zu Gunsten
schien und als wir uns auf der Rückfahrt - der - völlig bekloppter Sprüche und belangloser
wie war das Wort noch gleich, Bart ? - Witze welche nach dem Gig zusammen mit o
pitoresken Landschaft erfreuen durften, war STAND TO FALL und Zahni bis zum Etiketten
die Welt wieder irgendwie in Ordnung... Exzess weitergeführt wurden. Pere erzählt
Dirk Haeseler grade, des sich jeder im Publiukum einen 9 Cover wünschen durft, Höhni wählte ALTERNATIVE
iz = N um ULSTER . Der Wunsch wurde erfüllt, Höhni zZ kehkär STAND TO FALL / SNUFF lächelte. SNUFF stellten sich mit "Wir sind u © 12.03 Br und wir sind Inselaffen” vor.
LS BS LRTILITONG , IQ -YHS -Kassetten
EL NE D.I., MUDDY BRAINS und Teile des Publikums doch bereits am 1. 16.3.90 -DAT-Kassetten März angereist um sich dem kulturellen orn/H: ä Ereignis eines HC Gigs hinzugeben. Warum Korn / Hannoveı I dies beim erst angeseizen Termin nicht MUDDY BRAINS spielten ohne Bassisten was
jeklappt hat ? Darüber breiten wir lieber den einen beschissenen Sound nach sich zog. D:l e_pge N} Mantel des Schweigens. Die Zuschauer waren Zucker., allein daßsieOC LIFE gespielt Preisliste bei 4 jedenfalls schienen mißtrauisch geworden u haben war das Ticket wert. Ein regierender Pit sein ob der kornschen wurde geregelt von weiblichen Wesen. Es war Konzertankündigungspraktiken, so waren bis 9 hot, really hot. Coole Gitarrendynamik „ schier Uhr ca. 2 zahlende . year anwesend, zu unglaubliche Hooks und höllenmäßige Beginn des Gastspiels der Österreicher und Temperaturen. Das Wetter war auch gut, wie in ihrer englischen Kumpel hatte sich der in Calilomien.
Pere
Bnlainlalalaia
new stuff om WE BITE im spring 1990901 An \y NY BAY WIDE,
4 s
STORNBRINGER| en No PRNATEHELL ® SUCKSPEED DEATH IN ACTION zlahgss]ı>= STORMBRINGER 12” & EP JUST FOR OUR SAKE LP & (D PRIVATE HELL LP & CD A cover version of the DEEP PURPLE Their second LP now with Excellent Hardcore from L.A. in
allefeWofelgte/at-Ittete/gte complete new line-up! the early C.O.C. style, now licensed
+ a new recorded version of Great melodic Thrash-Metal! to Europe with two bonus tracks! "The Raid” Conly on 12”)!
2 SCHLIESSMUSKEL - (alEtoKeYZelllelell-WatelstH SCHLIESSMUSKEL jenicer FETT. MEHR musKELn ns
m wen. 7 MLP &cD incl. 4 bonus songs! ‚After 8 years of existance their RICHIES FISH LICENCE EP
best record yet, 8 tracks of great RICHIES Germany Tour in april. Punk-Rock! may and june together with SCHLIESSMUSKEL West & K u ER Inte = East Germany Tour in april KyN 5 N le a SIR R tooether with MIMMIS & Gönninger Str.3 : D-7417 Pfullingen ' @=0049.7121.78993 Weniger Fet, mehr Muskeln! | ABSTÜRZENDE BRIEFTAUBEN! Distributed by SPY
Andreas, Hans-Georg und ich hatten Robert Gemhardt in Frankfurt besucht und wir vier hockten nun beim Chinesen in der Nähe der