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OF THE
Museum of Comparative Zoology
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| Kie<t,, | nd Nachtrag :31- Die \erstenerungen von Kieslingewalda , u ee SR 4 ochsisch.- böhmscun Kyradesebt DEU Zur Charakterıshk des eichsise 3) 1848,
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MUS. COMP. zooL. LIBRARY.
MAR A 1966
HARVARD UNIVERSITY
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Charakteristik
der
Schichten und Petrefacten
des
sächsisch - böhmischen Kreidegebirges,
von
Hanns Bruno Geinitz,
Dr. phil., Lehrer der Physik an der Königl. technischen Bildungsanstali, und der Gesellschaft für Natur- und Heil- kunde, der für specielle, besonders vaterländische Naturgeschichte, der für Botanik und Gartenbau zu Dresden, der naturforschenden Gesellschaft des Osterlandes, des naturwissenschaftlichen Vereins im Neustädter Kreise etc. ordentl., corresp. oder Ehren - Mitgliede.
Mit 25 Steindrucktafelnm
Lo] Als >
” Dresden und Leipzig,
inder Arnoldischen Buchhandlung.
1839 — 1842.
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W oT w:o. rT.dt.
Gleich interessant wie dem grölseren Publico mulste dem geognostischen der Bau des Tunnels bei Oberau werden. Es wurde dadurch ein wichtiger Durchschnitt eröffnet, deutlich genug, um Aufschlufs zu geben über die Reihenfolge der Schichten des säch- sischen Plänergebirges. Reste einer untergegangenen Schöpfung, die darin vorkommen, und von denen die Halden reichhaltige Fundgruben für petrefactologische Sammlungen werden mufsten, machen es fast jetzt erst möglich, eine genauere Parallelisirung der verschiedenen Schichten unseres Kreidegebirges zu veranstalten.
Im ersten Abschnitte vorliegenden Schriftchens sei es mir erlaubt, meine Beobacht- ungen über die Schichtenfolge unseres Pläners niederzulegen, insoweit Natur oder Kunst mir den Weg zu ihm bahnte. Die auf folgenden Blättern zusammengestellten Untersuch- ungen, wobei ich.Naumann’s vortrefflicher Karte, Section Dr een“ gefolgt bin, erstrecken sich vorzugsweise auf die Regionen zwischen Meifsen, Oberau, Wein- böhla und dem Plauen’schen Grunde. In einem zweiten Hefte hoffe ich bald eine Reihe von Beobachtungen jenseits dieser Bezirke den jetzigen anzureihen.
Der zweite Abschnitt des ersten Heftes umfalst einen grofsen Theil der für un- sere Formation charakteristischen Versteinerungen.
Ich freue mich, öffentlich hier meinen Dank aussprechen zu können für die Güte, womit mir die schönen Sammlungen des Königlichen Cabinets zu Dresden, des aka- demischen zu Freiberg, des Herrn Oberforstraths Cotta und dessen Sohnes, Herrn Dr, B. Cotta zu Tharant, der Herren Directoren Blochmann und Langguth zu Dresden und vieler aan Herren geöffnet wurden.
Die meisten der vorgekommenen Petrefacten besitze ich selbst, theils durch ei- gene Excursionen, theils durch den rühmlichen Eifer des Herrn Hübler in Strehlen, in dessen Sammlungen von Versteinerungen und geognostischen Suiten aus unserer Um- gebung die schönsten Exemplare in gröfster Auswahl stets zu finden sind.
Be Bestimmung derselben, von denen ich in vorliegendem Hefte die Fische, Insecten, Crustaceen und einen grolsen Theil der Bivalven anführen werde, bin ich den vortrefflichen Werken von Goldfuls, Agassiz, Bronn, L. v. Buch, Man- tell, Sowerby, Desmoulins u. s. w. gefolgt. Der Text zu denselben soll kurze Diagnosen aller einzelnen Species enthalten. Ich glaube diefs durch den von vielen Seiten ausgesprochenen Wunsch um so mehr entschuldigen zu können, da gröfsere Werke doch schwerer zugänglich sind.
Endlich spreche ich öffentlich noch meinen gröfsten Dank denen aus, die, wie die Herren Hofräthe Dr. Carus, Dr. Reichenbach und Dr. Seiler, Professor Dr. Reich und Dr. B. Cotta, sowohl mit Rath und That mir bei meinen Untersuchun- gen beistanden , als auch durch die gröfste Liberalität bei Benutzung von kostbaren Werken mich kräftig unterstützten.
Die ganz treuen Abbildungen , welche ich der vielfach ‚erprobten Meisterhand des Herrn Kupferstechers Harzer in Dresden verdanke, werden, nach der Natur ge- zeichnet, nur diejenigen Exemplare darstellen, die entweder ganz neue Arten sind, oder von denen es mir längst schon wünschenswerth erschien, eine übersichtliche bildliche Darstellung zu aelken, wenn auch vielleicht schon einige in anderen grölseren Werken vereinzelt sich finden sollten.
Möchte sich dieser Beitrag zur geognostischen Kenntnifs von Sachsen einer günstigen Aufnahme erfreuen!
Dresden, am Iten Juli 1839.
Geinitz. r
SEINEN S
Vorwort . : e B 00, & E e : 3 & ; dal e . . p MI. A.
1) Geognostische Beschaffenheit des Tunnelgebirges bei Oberau . . = ©
2) Pläünerkalkstein von Strehlen . © ö : < A TA: : : 5 i i -85—5
5) Plänerkalkstein von Weinböhla, im Spitzgrund, Plänermergel bei Zaschendorf, Oberau,
> Gröbern und Meilsen . . E R 5 B 0 : ! , ! 3 x : li)
4) Pläner am linken Eibufer zwischen Gauernitz und dem Schooner Grunde . R ; -6—-7
5) Verhältnisse des Pläners zwischen dem Schooner und dem Plauen’schen Grunde . e -9— 8
6) Pläner am Eingange des Plauen’schen Grundes . : B . ® R . AN R - 8—10 B.
Petrefacten des sächsischen Kreidegebirges.
I. Fische x Ä S R 2 2 4 R 5 h x R Sl ; \ pp W-—-13 II, Insecten i x } } R 2 r \ : A 3 ; \ N x ra —14 III. Crustaceen : A } , y ; A J 2 R : a DUER. ! ArUR- 14
IV. Mollusken E 3 ; 5 - 2 . : . - 5 R , b . . -14—-3
=... 72... - 2.22... 0... 0.
Index Petrefactorum
e
sSsaxoniae et Bohemiae formatione cretacea.
\NB. Von Abbildungen sind nur die, welche ich selbst nachgesehen habe, citirt.
Abkürzungen der Namen von Autoren und Werken sind am Schlusse des Bandes erklärt.
Bei Aufzählung der Fundorte bin ich durchschnittlich, wie im ganzen Werke, der Richtung von NW. nach SO. gefolgt, so dassihre Lage auf den Naumann’schen Karten leicht aufgefunden werden kann.
Es wurden nur die Sammlungen genannt, welche Exemplare einer Art besitzen, von der noch keine Abbild- ungen existiren.
Ein Fragzeichen vor dem Fundorte bezeichnet das Unbestimmte der Formation, nach der Species das Zweifel- hafte ihrer Bestimmung.
Ein B. hinter den Fundorten bedeutet Bohnen H. S. — Hippuritenschicht,
0. L. — Oberlausitz, Pl. Gr. — Plauen’scher Grund.
Klassen, Ordnungen, Autoren, Unterer } Unterste En Pläner- Oberer Familien, Gattungen| Synonymen, Abbildungen | Quader- | Pläner- ee kalk Quader- und Arten. und Citate. sandstein. |bildungen. | OCT “ Isandstein. Mergel. 1. Fische. Cyeloiden. Osmeroides Ag.
— _ Lewesiensis. Ag: Poifr. foss. Vol. 5, Tab. 60.
: — Leonh. Br. Jahrb. 1835,
493. Salmo Lewesiensis
Mant. Geol. Sufs. Tab. 34, F.1;
Tab. 386, F. 1; Tab. 40, F.1.
Halec Ag. Uns. Taf. II, Fig. 3, a.b. p-11.
| a Fa Strehlen. Hundorf B.
Schloss-
berg bei
Teplitz.
_ Sternbergü. Ag. Verh. d. Ges. d, vaterl. Mus.| --:: | Sec bremen June Kan in Böhmen 1834. — Leth. geogn. nigsgrätzer p- 249. — (Prager Museum.) KenB) Palimphyes? Ag. Uns. Taf. I, a— c. p. 10. Strehlen. Ctenoiden.
Beryz Ag. p _ ornatus. Ag. Vol.4, Tab. 14.a. Tab.14.b.| - - - - Sa Ba O2 Strehlen. Ten: 14. c. Fig. 1-6. Tab. 14. Hundorf B. — Zeus Lewesiensis Mant. GT 34, Fig. 6. — Uns. Taf. II, Fig. 3. cl. p. 11.
= Zippei. Ag. Verh. d. Ges. d. vat. Mus. in
SmecznaB. Böhmen 1834. (Prag. Museum.) Ganoiden. y Macropoma Ag. Kr — Mantellii, yon © an 65. — Leth. g. Weinböhla. 4, Fig. 8. — Koprolithes Strehlen. U dat Il, Fig. 4, 5, p. 18 Hundorf B. und 88. Placoiden. Ozxyrhina Ag. _ Mantellü.
Ag. Vol. 3, Tab. 35, Fig. 1-9. — Mant.G.S. Tab. 32, Be 4 und 8. — Uns. Taf. II, Fig. 4 ‚p- 12 und 38.
Zwischen |Weinböhla. Plauen und| Strehlen. Koschütz. |Hundorf B. Wesnitz- | Lissa bei thal bei Prag. Pirna.
und Arten.
Otodus Ag. appendiculatus.
Odontaspis Ag. rhaphiodon.
Notidanus Ag. microdon.
Hypsodon Ag.
Lewesiensis.
Galeus Ag. pristodontus.
—
appendiculatus.
Enchödus Ag. halocyon.
—
Ptychodus Ag. a. Zähne. polygyrus
latissimus.
Schlotheimü.
mammillaris,
decurrens,
h. Flossenstacheln. articulatus.
nov, Sp,
ZI. Insecten. Cerambycites? m.
Klassen, Ordnungen, Familien, Gattungen| Synonymen, Abbildungen
Autoren,
und Citate.
Ag. Vol.3, Tab. 82, Fig. 1-25. —
Squalus mustelus Mant. G. S, Tab. 32, Fig. 2. 5. — Squalus cornubicus Schloth. Uns. Taf. 1. Fig. 3. a. b. p. 11.
Ag. Vol. 5, p. 71, Tab. G. Fig.1. Tue Taf. 1, Fig.5. a.b. p. 12.
Ag. Vol. 3, Tab, 27, Fig. 1. — Mant. G. S. Tah. 52, F. 22, — Uns. Taf. IX, Fig. 2, p. 88.
Ag. Vol. 5, Tab. 25. a. b. Uns. 'p: 68.
Ag. Vol. 5, Tab.26, Fig. 4-14. — Leth. &. Taf.33, Fig. 20.— Uns. Taf. I, Fig. 1, p. Il.
Ag. Vol. 3, Tab. 26, Fig. 28. — Uns. Taf. I, Fig. 2, p. 11.
Ag. Vol.5, Tab. 25.c. F.1-16. — Bronn Jahrb. 1835, p. 493. —
- Esoxr Lewesiensis Mant. G. 8. Tab. 44, Fig. 1, 2.— Uns. Taf. XVII, Fig. 33, 14, p. 63.
Ag. Vol. 3, Tab. 25, Fig. 4 11, Tab.25. b. Fig. 21-23. — Buck- land, Geology and Mineraloey P1.27.— Uns. Taf. XVII, Fig.6, p- 12 und 6. ö
Ag. Vol.3, Tab. 25. a. Tab. 25. b, Fig. 24-26. — Schlotheim, Petref. Tab. 13, Fig. 12. — Verh. der Ges. d. vat. Mus. in Böhmen 1827 Mai. Uns. Taf. VII, F. 5, Taf. XVII, Fig. 1, 2, 3, 112 p. 12 und 63.
dg. Uns. Taf. XVII, Fig. 4, 5, p. 68. r
Ag. Vol.3, Tab. 25.b. Fig.11-20. — Uns. Taf. XVII, Fig. 7, p.64.
Ag. Vol. 3, Tab. 25. b. Fig. 1-8. (P. altior Ag. Vol. 3, Tab. 25. b. Fig. 9-11.) — Uns. Taf. XV, Fig, 8, 9, 10, 12, p. 64.
Ag. Vol. 3, Tab. 10, Fig. 5, 6. — Mant. G. $S. Tab. 39. — ‚Uns. Taf. 1, Fig. 6, p. 12.
Uns. Taf. XIV, Fig. 1, p. 88.
Uns. Taf. II, IV, V, VI, Fig. 1, p- 18.
Uns. Taf. VI, Fig. 2, 3, p. 18.
Unterer Quader-
sandstein. |bildungen.
Welsch- hufa. Rippchen. Bannewitz.
Pläner- Sandstein oder Mergel.
Unterste Pläner-
Zwischen
Plauen und|Hundorf B.
' Koschütz. Gross- | Sedlitz.
Wesnitz- thal bei Pirna.
Tunnel bei Oberan.
Naundorf, | Weinböhla
rechte Elb-
Weinböhla.
Pläner- kalk.
sandstein.
Strehlen. Hundorf B.
Strehlen.
Strehlen.
Strehlen.
ufer unfern |Hundorf B.
Königstein.
Plauen.
Tunnel.
b.Koschütz üb Grassi’s Villa.
Strehlen. Hundorf B.
Strehlen. Hundorf B.
Weinböhla. Strehlen. Benätck B.
Hundorf. Benatek b. Jungbunz-
lau in B.
Strehlen. Bei Prag.
Strehlen.
Lissa B. (3 St. von
Prag.)
Strehlen.
Strehlen.
— I —
Klassen, Ordnungen, Autoren, Unterer ;| Unterste Be er Aber Familien, Gattungen| Synonymen, Abbildungen | Quader- | Pläner- AR a Ei Quader- und Arten. und Citate. sandstein.|bildungen. Mergel a Isandstein.
III. Krebse.
Astacus L —_ Leachü.
Mant. G. S. Tab. 29, Fig. 1, 4, 5. Tab. 30, Fig. 1, 2, 3. Tab. 31, Fig. 1-4. — Glyphaea Römer, Verst. d. norddeutschen Kreide- geb. p. 105. — Uns. Taf. IX, Fig. 1, p. 14, 39.
Uns. Taf. XVII, Fig. 15, a. b. ce. Scheren. u. Schwanzstücke p. 64.
Mün. Leonh. Br. Jahrb. 1830 p.64. — Römer, Kreide Tab. 16, Fig.
Hundorf B.
? ? Luschütz "Cytherina Lam. B.
_ subdeltoidea. Strehlen.
Hundorf B.
Lüschütz B.
= 4 5 22. — Uns. p. 64. a ollicipes Lam. E s 5 er p Bronnii, Röm. Kr. Tab. 16, Fig. 8.— Be- Strehlen.
lemniten-Schnabel? Br.Leth. Taf. 32, Fig. 16. — Uns. Taf. XIV, Fig. 9, p. 8. Röm. Kr. Tab. 16, Fig. 14. Uns. Taf. XVII, Fig. 16, 17,18, p.69.
— gracilis? etz Hundorf B.
IV. Anneliden. Serpula L,
— gordialis, Schloth. Goldf. Petr. Tab. 71, Fig. 4. Bannewitz!| ..... | Weinböhla var.: serpentina (hieher gehört Tunnel. Strehlen. auch die früher als $, spirogra- Elbstollen. Hundorf B. phis aufgeführte), Kopitz bei ur h Hipp. -Sch. h. De lin, B. var.: tortuosa. Uns. Taf.XXI,F.7.| . - - - 1. ©... |Hundorf B. var.: Planorbis. Uns. Taf. XXII,| Postelberg Rh. Fig. 11, p. 69. B. — Amphisbaena. |Goldf. Tab.70, Fig.16, Uns. p. 65. Elbstolln. |Koschütz. | Strehlen. Hundorf B. — _ ‚Rliformis. Sow. b. Fitton Tab. 16, Fig. 2. —| Postelberg S. socialis Goldf. P. Tab. 69, B. Fig. 12. (Biliner Mus.) Uns. p.65. — subfalcata. m. Taf. XXI, Fig.8, 9, 10, p. 65.| TyssaB. | .,.. Mn. en — tul i N en: ee Strehlen. Ppustulosa. m. Taf. XXI, Fig. 5, p. 65. ae Hundorf B. — KRotula. Goldf. Tab.%0, Fig.7, Uns. p.66. 1 IE -.... |Hundorf B. _ septemsulcata. |Reich. Uns. Taf. XXI, Fig. 6,| Koschütz. | Tunnel bei| Koschütz. p. 66. Bannewitz.| Oberau. | Kauscha. Elbstolln. k Ba Kopitz bei V. Mollusken. Pirna. A. Cephalopoden d’Orbigny. Nautilus L. Rule: — _ elegans. Sow. Min. Conch. Tab. 116. — Mant.|Rippchen. | .... Ann Weinböhla G. S. Tab. 20, Fig. 1. Tab. 21, | Bannewitz. Goppeln. | Strehlen. Fig. 1, 4, 8. — d’Orbigny, Pa.| Tharander Hundorf B. leont. Frang. Pl. 19.— N.radio-| Wald. Teplitz. tus Sow. M, C, Tab. 356. —| Nieder- Uns, p. 42. Schöna. Weinhöhl ES ; Sow, M. C. Tab. 122. — Quenst. Ak sr, Se. einhohla. ampler: de not. Naut, prim, p. 36: Uns.| Srallen, Hundorf B.
| p. 66.
Klassen, Ordnungen, Familien, Gattungen| Synonymen, Abbildungen
und Arten.
Ammonites v, Buch. 1. Planulaten. — Cottae.
2. Coronarier. _ Decheni.
3. Macrocephalen. _ peramplus.
4. Armaten.
— _ Rhotomagensis,
—_ Mantellii,
D. Flezuosen. —_ Falcatus.
_ noricus.
Scaphites Sow. u aequalis.
—_ costalus.
_ Aillsü,
Turrilites Montfort.
—_ polyplocus.
— undulatus.
Hamites Parkinson. _ istermedius,
Autoren, Unterer
Quader- und Citate.
Röm. Kr. Tab. 13, Fig. 4. Uns. p- 66.
Röm. Kr, Tab.13, Fig.1. var. Uns. p- 66.
Sow. M. C. Tab.857.— Röm. Kr. p-87. — d’Orbigny, Pal. Frang. Pl. 100, Fig.1, 2. — 4A. Lewesiensis Mant. G. $. Tab. 22, Fig. 2. — Sow. Tab. 358.— A. cinctus Sow. Tab. 564, Sie: 1.— 4. Stobaei Nilfs. Tab.1, Fig. 1, 2. — A. Selli- guinus Brongn. Pl. 7, Fig. 1. — Uns. Taf. XI, NE 2. Taf. XII, Fig. 4, var. p. 89, p. 67.
Defrance. Al. Brongn., desc. des env. de Paris Tab. 6. Fig.2. — Sow. M. C. Tab. 515. — A, Sussexiensis Mant. G.S. Tab. 20, Fig.2. Tab. 21, Fig. 10.— A.
oolzari Mant. Tab. 21, Fig. 16. A. catinus Mont. Tab. 22, Fie. 10. — Bronn Leth. g. Tab. 38, Fig.1,3.— d’Orbigny, Pal. Frang. Pl. 105, 106.— Uns. p. 39.
Sow. M.C. Tab. 55.— Mant. Tab. 22, Fig. 1.— A.navicularis Mant. Tab. 22, Fig. 5. — A. Gentoni Brougn., Deser. des env. de Par. Pl. 6, Er 6. — d’Orbigny, Pal. Frang. Pl. 108, 104. — Uns. p. 40 und 67.
Mant. G. S, Tab. 21, Fig. 6,12. — Sow. M. C. Tab. 529, Fie.1. — d’Orb., Pal. Frang. Pl. 99. — Uns. p. 62.
v. Schl. Röm. Kr. Tab. 15, Fig. 14.— Uns. p. 67.
Sow. M, C. Tab. 18, Fig. 1-3. — Leth. g. Taf. 35, Fig. 8 — 8. obliquus Sow. M. C. Tab. 18,
» Fig. 4-7. — S.striatus Mant. G. Ss. Tab. 32, Fig. 3, 4, 9, 11. — Uns. p. 40.
Mant. G. $S. Tab.20, Fig. 8, 12. — Uns. p. 67.
So. b, Fitton Pl. 15, Fig.1,2.3.— Uns. Taf. XII, Fig. 2,a.b.p. 41.
Röm. Kr. Tab. 14, Fig. 1, 2. — T.undulatus Uns. Taf. XII, Fig.1, p. 42 und 67.
Sow. M. €. Tab. 75, Fig. 1-3. — Mant. G. S, Tab. 25, Fig. 14 und 16. Tab. 24, Fig. 8.— Uns. Taf. XII, Fig. 3, p. 62.
Sow. M. C, Tab. 62, Fig. 2-8. — Mant. G. S. Tab. 23, Fig. 12. — H. funatus Brongn., desc. etc. Pi. 7, Fig. 7, — Uns. Taf. XVII, Fig. 35, p. 68.
Bannewitz. Rippchen. Tharander Wald. Po- lenzthal b. Schandan.
ne
sandstein. |bildungen..
Pläner- Ob Sandstein | Pläner- Q "is oder kalk. ee Mergel. 'sandstein. Strehlen ! Hundorf!B. Weinböhla! Strehlen ! Gauernitz. | Weinböhla! Goppeln. | Strehlen ! Hundorf!B. Strehlen. Tunnel. || Hundorf? An der Walkmühle beiPirna. Strehlen. (Freib.Ch.) Weinböhla. Strehlen. Hundorf B. Strehlen. Hundorf B. Strehlen. Weinböhla. Strehlen. Strehlen. Strehlen. | Strehlen. | Neusorge b Pa
Klassen, Ordnungen,
Autoren,
Familien, Gattungen Synonymen, Abbildungen
und Arten.
Hamites Parkinson. baculoides.
Römeri.
rotundus.
ellipticus.
alternans. alternatus.
fissicostatus,
plicatilis.
Belemnites-Breyn. minimus.
subquadratus ?
Aptychus H. v. Meyer. cretaceus.
complanatus.
B. Rhizopoden d’Orb.
Nodosaria Lam, linearis.
undecimcostata,
septemcostata.
Frondicularia Defr. ovata.
angusta.
Robulina d’Orb. Comptoni.
und Citate.
Unterer Quader-
Unterste Pläner-
sandstein. |bildungen.
Mant. G. S. Tab. 23, Fig. 6,7. — |Rippchen. Baculites obliquatus Sow. M. C.\Linke Elb- Tab. 92, Fig. 2, &. — Uns, Taf. |ufer d.schs.
XI, Fig. 6, p. 41.
m.— H. intermedius (Sow.) Röm. Kr. Tab.13, Fig. 15.— Uns.p. 68.
Sow. M. C. Tab. 61, Fig. 2, 3, 4. — Bronn Leth. Tab.33, Fig. 9. — Brongn. deser. des env. d. Par. Pl. 7, Fig. 9.— Sow, b. Fitt. Pl. 12, Fig. 2— NH. attenuatus Sow. M. C. Tab. 61, Fig. 5, 6. Mant. G. S. Tab. 28, Fig.8, 13. Tab. 19, Fig. 29. Sow. b. Fitton Tab. 12, Fig. 3. — Uns. Taf. XI, Fig. 7, a, p. 41.
Mant. G. S. Tab. 23, Fig. 9. — Röm. Kr. Tab. 14,F.5. Uns.p.41.
m, Taf. XVII, Fig. 86, p. 68.
Mant. G. $. Tah. 23, Fig. 10, 11. — Uns. Taf. 12, Fig.5, p.41.
Phillipps. Röm. Kr. Tab, 13.Fig.13. — Uns. p. 68.
Sow. M. C. Tab. 234, Fig. 1. — Mant. Tab. 23, Fig.1, 2. — Röm. Kr. Tab. 14, Fig. 7.— Uns. Taf. XI, Fig.4. Taf. XII, Fig. 2, p.41.
Lister. Br. Leth. Tab. 33, Fig.13. — Sow. M. C. Tab. 589, Fig.1. (die kleinere Form). — B. Listeri Mant. Tab. 19, Fig. 17,18, 25. — B. attenuatus Sow, M. C. Tab. 589, Fig. 2. — Uns. Taf. XVII, Fig. 32, 35, 34, p. 42 u. 68,
Röm. Kr. p. 83. Oolith. Tab.!16, Fig. 6.— Uns. Taf. XVII, Fig.50, öl, p. 42 und 68.
Mün. Uns. Taf. XVII, Fig. 25, a.b. — Anatifaconvera Röm. Kr. Tab. 16, Fig. 7.— Uns. p. 69.
m. Taf. XVU, Fig. 27, 28,29, p..69.
j
Röm. Kr. Tab. 15, Fig. 5.— Uns. Taf. XVII, Fig. 21, p. 69,
m. Taf. XVII, Fig. 19, p. 69. m. Taf. XVI, Fig. 20, p. 69.
Röm. Kr. Tab. 15, Fig. 9.— Uns. Taf. XVI, Fig. 9, 10, p.43 u. 69.
Nilfs. Tab. 9, Fig.22.— Uns. Taf. XVI, Fig. 22, p. 70,
Sow. Röm. Kr. Tab. 15, Fig. 34.|
Nautilus Sow. M.C. Tab. 121. — Lenticulites Nilfs. Tab.2, F.3.— Uns. Taf. XVU, Fig.24, p.48.
Pläner- =
Sandstein | Pläner- erer oder kalk. Quader-
Mergel. sandstein.
Schweiz. 2 Ober- ern Kreibitz. er ” Luschütz | Strehlen, - Luschütz | Strehlen. B. NER. ‚Strehlen, Strehlen. TyssaB. Strehlen. ber- . 3 Kreibitz? et Weinböhla. Strehlen. Strehlen. Böhmen. Elbstollen. | Elbstollen. |Koschütz. Goppeln. Tunnel. Tyssa B. TyssaB. Luschütz. |HundorfB. Tyssa B. e Luschütz. |Kutschlin. | Luschütz. | Luschütz. Sobrigau. | Strehlen. Tyssa B. bei Pirna. |Hundorf B. i i Luschütz. ö Hundorf. Bilin. Kutschlin. Gr. Sedlitz. Strehlen. Hundorf B. Bilin B.
= Mm — a ———————
Klassen, Ordnungen, Autoren, Unterer ° | Unterste | Pläner- n: Oberer Familien, Gattungen] Synonymen, Abbildungen | Quader- | Pläner- Sandstein PAS Quader- und Arten. und Citate. sandstein. | bildungen. = a [sandstein. rgel. Virgulina d’Orb. ” — Reussü, m. Taf. XVII, Fig. 25, p. 70. Luschütz. ’ Spirolina d’Orb, — aequalis. Röm. Kr. Tab. 15, Fig. 27. Uns. Kutschlin p- 70. B. — Iagenalis, Bam Dr Tab, 15, Fig. 28. Uns. Hey. - .. |Kutschlin. p- 70. — _ irregularis. Bam un. Tab. 15, Fig. 29. Uns. e Kutschlin. p. 70. C. Gasteropoden Cuv. (Cephalophoren Blainv.) Nerinea Defr. — _ Borsonii, Catullo, Röm. Kr. Tab. 11, Fig. 8.| Muschel- | - --- — Uns. Taf. XIV, Fig. 6,7, p. 48.| felsen bei
; Koschütz. Roeuleris Lam. R re ı N 1 —_ arkinsoni, ant. G. S. Tab. 18, Fig. 1, 2, 55a SAUER a. " 5.0 say SL
Fig. 1, 2. Taf. XVII, Fig. 5,
p- 44 und 70. {
— Buchü. Mün. Goldf. P. IN, Tab. 170, Fig.| Tyssa B. er, ee: Strehlen. 4. — Uns. Taf. XVII, F. 4, 6, p. 70.
— _ calcaratu. Sow. M. C. Tab. 349, Fig.6,7.—| TyssaB. | - -- - |Luschütz! |
R. stenoptera Goldf. II, Tab. 170, Fig. 6. — Uns. Taf. XVII, Fig. 2, p. 20.
— Reussü. m. Taf. XVII, Fig. 1. — R. Par- TyssaB. 205 Walkmühle
kinsoni Sow. b, Fitt. Tab. 18, bei Pirna. Fig. 24. — Uns. p. 70. Luschütz. — _ papilionaceo, Goldf.III, Tab.170, Fig.8.— Uns. Luschütz.
Taf. XVII, Fig.’ 7, 8, p. 71.
— elongata, Röm. Kr. Tab. 11, Fig. 5. — Uns. Taf. XVIN, Fig. 7. — Non R. elongata Sow. b, Fitt. Pl. 11, Fig. 16. — Uns. p. 71.
Luschütz. Strehlen.
_ acutirostris. Pusch, Palaeontologia Polonica Tab.|Tyssa? B. Strehlen. 11, Fig. 14. — Uns. Taf. XV, Fig. 3. Taf. XVII, Fig. 9? p. 44 und p. 71. — ewwarctata. m. Taf. XVII, Fig. 10, p. 71. 5.0.0.0 -. .. |Luschütz. — giganten, m. Taf. XVII, Fig. 11, 12, p. 71.| TyssaB. |H. S. bei Pleurotoma Lam. Kutschlin! — remote-lineata. |m. Tab. XVII, Fig. 5, p. 70. Tyssa B. EL 2... | Strehlen. Fusus Lam. - Postelberg — —? Uns. Taf. XV, Fig. 6, p. 44. sl. Tunnel. er en) e PER a Pläner- gang bei Pyrula Lam, neschlin. — fenestrata. Röm, — Var. Uns. Taf.XVIH, Fig.| .... et. Bilin. 13, p. 22. — cosiaia. Röm. Kr. Tab.11, Fig. 10.— Uns.| .... RN -. .. | Strehlen. Taf. XV, Fig. 4, 5, p. 72. — carinala. Röm. Kr. Tab.11,F.12.—Uns.p.22.| .... OR 07. | Strehlen. — Cotiae, Röm. Kr. Tab.11, Fig.9.— Fusus| .... fe 2». | Strehlen.
(Murex) quadratus Sow. b. Fiit. Tab. 18, The. 17.— Uns. p. 72.
Pläner-
Klassen, Ordnungen, Autoren, Unterer | Unterste r 2 Oberer Familien, Gattungen| Synonymen, Abbildungen | Quader- | Pläner- RER u Quader- und Arten. und Citate. sandstein. |bildungen. OUER ; sandstein. Mergel. ithi Lam. Ger N ulramtli. Tah.2l, Bio.1a Uns . | Strehlen. Taf. XV, Fig. 10, p. 22. m reticulatum. Röm. Kr, Tab.11, F. 18.— Uns. p.72. KM. : Strehlen. = Luschützianum, |m. Taf. XVII, Fig. 21, p. 72. Luschütz ! ERTE Ss imbricatum. m. Taf. XVII, Fig. 22, p. 72. Luschütz. | Strehlen. Conus L. i — cylindraceus. |m. Taf. XVII, Fig. 18, p. 72. Luschütz. Trochus L. e — Basteroti. Al. Brongn. Tab. 3, Fig. 3. — Luschütz. | Strehlen. Nilfs. Tab. 3, Fig. 1 — Pusch, Ueber dem Pal. Pol. Taf. 10, Fig. 15. — Sauer- Uns. Taf. XII, Fig. 9, p. 46. brunnen ; beiBilin. — concinnus. Röm. Kr. Tab. 12, Fig. 9.— Uns. hütz. f en Taf. XVIH, Fig, 20, p. 22. etz. Selle —_ laevis? Nilfs. Tab. 3, Fig. 2. — Uns. Taf. Tunnel. XV, Fig. 21, p. 46. — _ sublaevis. . Taf. XVII, Fig. 19, p. 23. Luschütz ! — Reichü. m. Taf. XV, Fig. 24, P- 47. Tunnel. ee Cirrus Sow. — _ depressus. Sow. M. C. Tab. 428.— Mant.G, Tunnel|beiOberau.| Weinböhla| .. .. S. Tab.18,Fig.18, 22. — Zieten, Strehlen. die Verst. Würtembergs , Tab. 83, Fig. . — Uns. Taf. XIV, Pleuroto maria Defr, Fig. 8, p. 47. — _ distincta. Dujard. Cirrus perspectivus Mant, Tunnel. Weinböhla.| .- - - G. S. Tab. 18, Fig. 21, 12. — (Fig. 6.) Strehlen. Trochus linearis Mant. G. S. Tab. 18, Fig. 17.— Sow. M. C. Tab. 428. — Uns. Taf. XIII, Fig. 8, 6? Taf. XV, Fig. 18, 19, p. 46. Heft I., als Trochus Rhodani auf- geführt. — Fittoni? Röm. Tab. 12, Fig. 10. — Nach Bei Prag. | - - -- Römer: Solarium ornatum Sow. b. Fitt. Tab. 11, Fig. 13. (Prag. Museum). Uns. p. 73. — granulata. m. (Trochus granulatus) Taf. XV, Tunnel. 29 90 Delphinula Lam. Fig. 20, p. 46. — carinata ? Sow. M. C. Turbo carinatus Tab. Strehlen. el Litorina Sow. 240, Fig. 8. Uns. p. 73. — rotundata, Sow. b, Fitt. — Turbo rotundatus |Bannewitz. Tunnel. Strehlen. A Sow. M. C. Tab. 433, Fig. 2. —|Tyssa! B. Koschütz. Auricula spirata Röm. Kr. Tab. Walkmühle 11, Fig.4. — Uns. Taf. XII, Fig. bei Pirna. 7, Taf. XIV, Fig. 10, Taf. XV. Luschütz. Turritella Lam. Fig. 16, 17, p. 45. — granulata, Sow. M. C. Tab. 565, Fig. 1. —| Muschel- | Tunnel. |N. Wartha.| .... un. Uns. Taf, XV, Fig. 7, 9, 11,! felsen bei Walkmühle p. 4. Koschütz. | bei Pirna. Goppeln. Tyssa! B. — nodosa Röm. Kr, Tab. 11, Fig. 20. — T. cathe- Muschelf. | Tunnel. . bo 2.2: dralis Sohl. — Uns. p. 28. b.Koschütz — _ propingua, m. Taf. XV, Fig. 12, p. 45. SR. 2 Strehlen. SED — concava ? Sow. M. C. Tab. 563, Fig. 3. — Tunnel. A AR 9.900
Cerithium ezcavatum Brongn, Tab. 9, Fig. 10. — Uns. Taf. XV, Fig. 15, p. %.
Klassen, Ordnungen, Autoren, Unterer | Unterste Kann“ Pläner- Oberer Familien, Gattungen| Synonymen, Abbildungen | Quader- | Pläner- 4A Pan kalk Quader- und Arten. und Citate. sandstein. ainnepn. Mergel " Isandstein.
Dentalium L. — medium.
— striatum.
\— glabrum.
Patella Lam. u orbis.
_ Reussüi. Fissurella Lam.
_ Buckü.
—_ depressa.
XV, Fig. 1, 2,3, p. 48.
Sow, M. C. Tab. 79, Fig:5,6.—| --- Sow. b. Fitt. Tab.18, Fig. 4. — Mant. G. 8. Tab. 19, Fig. 28. Uns. Taf. XVII, Fig. 25, 26, p. 74.
Sow. M. C. Tab, %0, Fig. 4, 5, 6. : RR — Mant. G. $. Tab. ı9, Fig. 4. > — Uns. Taf. XVII, Fig. 27, p. 74.
m. Taf. XVII, Fig. 28, p. 74.
Walkmühle| Strehlen. bei Pirna. Luschütz !
N. Wartha.| Strehlen.
Tyssalapalin. 0.
eo...
Röm. Kr. Tab. 11, Fig. 1. Uns. Taf. XVI, Fig. 4, p. 48.
m. Taf. XVII, Fig. 23, p. 74.
Tyssa B. Seren SE Strehlen.
Hundorf B. Hundorf B.
“tr... ...0.
m. Taf. XVI, Fig. 5, p. 48.
m Taf. XVII, Fig, 24, p, 25. „ensehntz. |" 2.) ‘
Turritella Lam. — lineolata. Röm. Kr. Tab. 11, Fig. 24. —| .... Bel, < ehe: Strehlen. Sa Var. Uns. ps 22. Sealaria L. R — pulchra ? Sow. b. Fitt. Tab. 16, Fig. 1.—| .... | Tunnel. unbe ee on ‚I Uns. Taf, 15, Fig. 14, 15, p. 35. Natica Lam. = canaliculata. Sow, b. Fitt. Tab. 18, Fig. 11. — Tyssa! B. oo... Strehlen. . . Uns. Taf. XV, Fig. 25, 26, p. 47. — acutimargo. Röm, Kr, Tab.12, F. 14, Uns. 33.\'TyssaB. | 5... 39 % ee — unicarinata. m. Taf. XVIH, Fig. 17, 17* —| TyssaB. | H. S. a ee Ben: N. carinata Röm. Kr. Tab. 12, Kutschlin. 35 Fig. 15. — Uns. p. 74, N m. Taf. XV, Fig. 27, 28, p. 4%. | +++: | Gross-|Sedlitz. Eingang d. Plauen’sch. . Grundes. — dichotoma. m. Taf. XII, Fig. 5, Taf. XVII,|BeiMaxen.| Tunnel. no. . Fig. 14, 16, p. 48. H. S. bei Kutschlin ! — _ rugosa, Höninghaus. Röm Kr. Tab. 12,|Postelbers| .... an \ Fig. 16. — Uns. Tat.XVI, Fig.) B. Da A Ver: » P- 48. - ’ Nerita Lam. 5 5 . Br costulata. Röm. Kr. Tab. 12, Fig. 12. 2 1-t Nach! Röm. bei Telt- schen im|Plauensch, Grunde. Melania Lam. R, n en decorata. Röm. Kr, Tab. 12, Fig. 11. ObeRSCHNS 00 5500 Nach Röm. Auricula Lam. 5 M. € Takes) Eir. le 5 i. Strehlen. —_ incrassala. ow, M, €. Yab. 168, Fig. 1,2.—| TyssaB. En lkmühl Cassis avellana Brongn. Tab. 6, a IE nähle Strehlen. Q Fig. 10. — Mant. G. 8. Tab. Luschütz. 19, Fig. 2. — Pedipes incrassa- tus Quenst. Wiegm. Arch. 1886. II. p. 249. — Leth. g. p. 307. Uns. p. 74, — sıulcata. Dujard. Röm. Kr. p. 7%, ist wohl| ...- one Strehlen. nur eine Varität der vorigen mit verlängerter Spira, Uns. p. 24. | —_ ovum. Dujard. Röm. Tab. 11, Fig. 3. —| -- >» Strehlen. Pedipes glabratus Röm. Uns. Taf. HundorfB,
...
Klassen, Ordnungen,
Autoren,
Familien, Gattungen) Synonymen, Abbildungen
und Arten.
D. Bivalven. a. Dimyarier.
Pholadomya Sow,
Albina.
bipicata. Panopaea Menard. Gurgites.
plicata,
? 2
Psammobia Lam.
Lucina Lam. Reichii.
Solen-L.
circularis.
compressus. Tellina L. Goldfufsi. Venus Lam. immersa.
parva.
tenera.
Venericardia Lam.
tenuicosta,
Astarte Sow. formosa.
Isocardia Lam. cretacea. Cardium L. Hillanım.
Neptuni.
bispinosum.
semicostaia.
I mn un
und Citate.
Röm, Kr, Tab. 10, Fig. 7. Uns. p- 49.
m. Taf. XX], Fig. 17, p. ©.
Al. Brongn, — Goldf.P. Tab.158, Fig.7. — Nilfs. Petr. Suec. Tab. 5, Fig. 9. — Uns. Taf. XX, Fig. 1, p, 9.
Sow. M. €. Tab. 419, Fig. 3. — Brongn. Tab. 9, Fig. 15. — Lutraria Gurgites — Goldf. Taf. 158, Fig. 5. — Röm. Kr. Tah. 9, Fig. 25.— Uns. Taf.XX Fig. 2, p. 9.
Taf. XX, Fig. 3, p. ©.
Röm. Tab. 9, Fig. 21. — Uns. Taf. XV. Fig. 6, p. 49.
Röm. Kr. Tab. 9, Fig. 15. Uns. Taf. XVI, Fig. %, p. 39.
m. Taf. XX, Fig. 4, p. %6.
Taf. XXI, Fig. 4, p. 73.
Röm. Kr. Tab. 9, Fig. 18. — Uns. Taf. XX, Fig. 32, p. 76.
Sow. b. Fitt. Tab. 17, Fig. 6. — Uns. Taf. XX, Fig. 5. — Cythe-
4? Uns. p. %6. Sow. M, €. Tab.518, Fig.4-6.— Taf. XX, Fig. 7, 6? Non. V.
parva Röm. Ool. Tab.?, Fig. 8. Uns. p. 49 und 76.
Som. b. Fitt. Tab.11, Fig.7. Uns. Taf. XX, Fig. 8, p, 76.
Sow, b. Fitt. Tab. 11, Fie. 7*. Uns. Taf. XX, Fig. 9, p. 76.
Uns. Taf. XXI, Fig. 19, p. 76.
Goldf. Tab. 141, Fig. 1. — Uns. Taf. XI, Fig. 6, 7, p. 53.
p- 38. Goldf. Tab. 144, Fig. 9. — Uns. p- 33.
Dujard. Röm. Kr. p. 71. — C. asperum Mün. Goldf. Tab. 144, 8. — Uns. p. 52.
Reich. Uns. Taf. XI, Fig. 1. —|N.Schöna.
Goldf. Tab. 159, Fig. 4. — Uns.
rea plana Goldf, Tab. 148, Fig. Kreibitz B.
Goldf. Tab. 151, Fig. 4.— Uns. |Postelberg.
Sow. b. Fitt. Tab, 16, Fig. 16, | Walters-
Sow. M. c. Tab. 14, Fig. 1. — -hütz. Goldf. Tab. 144, Fig. 4. — Uns. ne:
Pläner-
Unterer | Unterste Sandätki Pläner. Oberer Quader- | Pläner- a a Quader- sandstein. |bildungen. ae Ik, sandstein.
Mergel.
R 0 ?Sächs. SE Schweiz. L TyssäaB. | >» » Echt 2, TyssaB. | Gottleube-|thalbPirna| Strehlen. Eingang d.| Räcknitz. Plauen’sch. Grundes. TyssaB. .. oe . a Ka HS: 30 „Ne ee Kutschlin. TyssaB. Sr Koschütz?}| - ... Strehlen ? Goppeln. < rl er Tyssa! B.| Tyssa B. . zul : Postelberg. Tyssa B. ’ . 980 Tyssa B. SE Ö . Tyssa B . 3 Ober- Tyssa. ; . } Luschütz. | Strehlen. 5% | Luschütz, BE LI -.. | Euschütz. RT ER Tunnel, 00% dorf OL. she Strehlen. i Dorf y a Eingang d.|Plauensch.| ..- NER : Een des. bei Pirna. Tyssa! Eoosdrf B. Miecholup B. Bannewitz.| +» Zwischen % Rippchen Rippchen Cunnersdf. u. Goppeln. Kl. Naundf. H. S. 0... [HundöorkB.l ,... Kutschlin.
Pläner-
Klassen, Ordnungen, Autoren, Unterer | Unterste Sandstsi Oberer Familien, Gattungen] Synonymen, Abbildungen | Quader- Pläner- en Quader- und Arten. und Citate. sandstein, |bildungen. Meredl sandstein,
Cardium L.
— alutaceum. Mün. Goldf. Taf.144, Fig 5, Uns.| .... | Tunnel. Strehlen. elle: p. 92. , Eingang d.\Plauen’sch. Grun | des. — pastulosum. |Mün. Goldf. Tab. 144, Fig. 6, Uns.| Tyssa, H. S. e... [HundorfB.| .. p- 52. Postelberg | Kutschlin, — _ dubium. m. Taf.XVI, Fig.21. — Taf. XXI,| Rippchen. |Elbstollen.|Sobrigau. oe BE Fig. 20. — Spondylus fimbriatus) Goppeln. | Kopitz, £ Uns. p. 25 und p. 52. Maxen. | Gottleube-|Thal bei Cotta. bei| Pirna. Bilaer Grd.| H. S. Postelberg | Kutschlin. Schandau. | Lindenau|b.HaydaB. 2? St. Krei- Diceras Lam. bitz B. _ Sazonicum. m. Taf. VII, Fig. 1. a. b. vor.| .... Tunnel. a Nox RU
Jjalcatum m. Taf. VII, Fig. 2,
Cardita Lam. p IB.
Su in. Goldf. Tab. 133, Fig. 13.| .... „0... | Wesnitz- | Weinböhla| .... m, Ms. Tal XL, Fig. Ba grund bei | Strehlen. > Pirna. — obliqua. Pusch. Pal. Pol, Taf. 7, Fig.5,| ..-. nd ce 0... | Strehlen. iR C. Esmarkii Nilfs. et obliqua Pusch. Uns. p. 52. — striata, m. Taf. X, Fig. 5, p. 52. Tunnel. Be Su A Trigonia Lam, x Re: m. Taf. XXI, Fig. 1, 2, p. 54. Tunnel. Ed 4 300 R Elbstollen. Bi sulcataria. Lam. Dashayes, tr. el. de Conch.| Muschel- ABA 8.008 HEN. Such de livr. Pl.35, Fig.10. — Agas-|felsen von siz, etud. cerit. s. I. Moll. foss.| Koschütz. lelivr. Tab. 2, Fig.17. — Goldf.| Tyssa B. Tab. 157, Fig. 7. — Uns. Taf. 0 XXI, Fig. 5, p. 54. — _alaeformis. Park, Sow. M, C. Tab. 215. —|St.Kreibitz| .... Goldf,. Tab. 137, Fig. 6. — B.: Agass., et. crit. Tab.?, Fig. 14 -16, Tab. 8, Fig. 12. — Bronn. Leth, Taf. 32, Fig. 15.— Desh., tr. el, Tab. 38, Fig. 38, Fig. 3. _ (nucleus). Uns. Taf. XI, Fig. 9, p. 54. BL EINE “.... | Strehlen, Nucula Lam. — truncata, Nilfs. Tab. 5, Fig. 6. — Uns. Taf. er Walkmühle Strehlen. WE ne XX, Fig. 25. — N. Blochmanni bei Pirna. m. Taf. X, Fig. 8. — N, stria- Luschütz. tula Röm. Tab. 8, Fig. 26. — N. pectinata Mant. G. S. Tab. 19, Fig. 5, 6. — Uns. p, 50, 77. —_ ovata? Nilfs. Tab.5, Fig. 5, — Uns. Taf.) .... ... | Luschütz. | Strehlen. XX, Fig. 23, 24, p. 77. — Mantellü. m. Taf. XX, Fig. 22, — N. ovata 0... |Luschüz. | .... Mant. G. S. Tab. 19, Fig. 26, 27. Uns. p. 77. — Pproducta. Nilfs. Tab. 10, Fig. 5.— Pusch. 2 .... [Walkm.beil .... oo... P, P. Tab. 6, Fig. 10. Uns. Taf. Pirna. XX, Fig. 26, p. 77. Luschütz. _ semilunaris. Buch. Karstens Arch. 11, B, p. Luschütz. DOSE 815, Uns. Taf. XX, Fig.50, p. 77. Granaten- lager bei MeronitzB, _ concentricu, m, Taf, X, Fig. 9. Taf. XX, Fig. R ee Strehlen. 27, p. 3l. HundorfB.
— XI — ss RE EEE nn
Klassen, Ordnungen, Autoren, Unterer | Unterste En Pläne Oberer Familien, Gattungen] Synonymen,’Abbildungen | Quader- | Pläner- n le Quader- und Arten. und Citate. sandstein. | bildungen. , 0er iS sandstein. Mergel. Nucula Lam. ; — siliqua. Goldf. Tab. 125, Fig. 18. Uns.| TyssaB.| .».. Pestuncle Bam. Taf. XX, Fig. 28, 29, p. 77. — obsoletus. Goldf. Tab. 126, Fig. 4. — Uns.| Muschelf. |Eingang d.|Plauen’sch. Taf. IX, Fig. 2, p, 51. b.Koschütz Grun| des. = sublaevis? San C. Tab. 472, 4. — Uns.| .... .... 30 6,9 Strehlen. p. 51. _ Lens. Nilfs. Tab. 5, Fig. 4. — Uns. Taf. Posielberg.| .... [Walkmbeil ,... XX, Fig. 18, 35, p. 77. B. Pirna ! Luschütz ! | — ventruosus, m. Taf. XX, Fig. 20, 42, p. 77. | TyssaB. 90.0.0 oo. DCo0 0.Kreibitz, — brevirostris? Sow. M. €. Tab. 472, Fig.1. Uns.| Postelberg| H. S. a, Taf. XX, Fig. 19, 21, p. 76. B. Kutschlin. ö —_ umbonatus? Sow. M. C. Tab. 156, Fig. 2-4,|Rössel beil -... ÄArca Lam Tab. 472, Fig. 3. Tetschen, Bi radiata, Mün. Goldf. Tab. 138, Fig. 2. —| ---- aD Luschütz. | - + + Uns. Taf. XX, Fig. 13,14, p. 78. a fureifera, Galdp var, Uns. Taf. XX. Fig. 12, ek cha + ejege Luschütz.| .,.. p- 38. _ — n. s. der trisulcata Mün. verwandt.| +» . :» Tunnel. DAL, re Uns. p. 50. _ tenuistriata ? Mün. Goldf. Tab. 138, Fig. 1. 2... |! Tunnel. Gittersee. Ka } Uns. p. 50. Eingang d.|Plauen’sch. Grun| des. Berta? Nilfs. Tab.5, Fig.1. — Cueullaea.\ .... 000 ET: 00 Cucullaea Lam. IE ei E 8 3 — glabra. Sow. M. €. Tab. 67%. — Goldf.| Muschelf. |Eingang d.|Plauen’sch. | Strehlen. Tab. 124, Fig.1. — €, carinata|b.Koschütz Grun|des. Sow, Goldf. Tab. 124, Fig. 2?| Goppeln. Uns. p. 49. N.Schöna. 0.,Kreibitz. Postelberg. — _ trapezoidea. m. Taf. XX, Fig. 10, 11? p. 78. |Posielberg.| ..... |Luschütz! | .... — ovalis. Nilfs. Tab. 5, Fig. 3, — Uns. Taf.|Postelberg.| . - - - nor © .... XX, Fig. 16, p. 78. 2 — Römer. m. Taf. XX, Fig. 15. — Taf. X,| »--- | -*.- | + | Weinböhla We Fig. 10, 11 shlecez v: hen) Ringmerensis? Mant.G. S. Tah. NUR DA. 25, Fig. 5. — Uns. p, 50. — orbicularis. m. Taf. XX, Fig. 17, p. 28. 6 80 ... .. |Luschütz. Re b. Monomyarier. Modiola Lam. — laevigata, m. Taf. XX, Fig. 35, p. 78. Postelberg| ... EL. 0 O0 — arcuata. .|m. Taf. XX, Fig. 34, p. 78. Postelberg| .... Se: 0000 — spatulata. m. Taf. XXI, Fig. 7, p. 78. Postelberg| .... 3300 .... = = n.S., der semitexta Mün. verwandt.| - + Tunnel. 2.0 o... Mytilus Lam. Uns. Taf. X, Fig. 4, p, 78, — Cottae. - Röm. Kr. Tab. 8, Fig. 18. — Mo-| - +-» |Elbstollen.| Kauscha. diola Cottae Röm. Uns. Taf. X, Sobrigau. Pinna L. Fig. 5, p 56. 3 — quadrangularis. u Tb: 127, Fig. 8. — Uns.| Cotta. er Drure 2... [Schandau. p- 5. . — pyramidalis. Mün. P. decussata Goldf. Tab.|Bannewitz.| .... 00.0 |. Pirna. 128, Fig.1. — P,restituia Goldf.| Rippchen. Schandau. Tab.128, Fig. 1. — P. compressa| Tharander Postelwitz. Goldf, Tab. 128, Fig. 4. — P,| Wald.
xn
Perna Lam. lanceolata. Inoceramus Sow. concentricus.
a. concentricus.
b. propinquus.
Defr. Br. Leth. &. Taf. 32, Fig. PankratzB. 17. — Goldf. Tab.115, Fig. 10. — Uns. p. 80.
m. Taf. XXI, Fig. 18, p. 80.
| Tunnel.
Elbstollen. ‘ Sachsen!
Pläner- | Oberer kalk. Quader- sandstein.
I: Sachsen ! Strehlen. NT. Pe
Tyssa B. |Eingang d. |Plauen. Gr.
'Schandan ?
Klassen, Ordnungen, Autoren, Unterer | Unterste wii. Familien, Gattungen | Synonymen, Abbildungen | Quader- | Pläner- | Sandstein und Arten. und Citate. sandstein. |bildungen. | _0der _Mergel. Pinna, tetragona. Sow. M. C. Tab. 313, | Carsdorf. Fig. 1. — Uns. p. 55. N. Schöna. Bilaer Grd. Lang-Hen- nersdorf. St.Kreibitz B. — depressa Mün. Goldf. Tab.128, Fig.3, Uns.) Cotta. p- 52. St.Kreibitz Kaltenbach Limbach B. E= Cottae. m. Taf. XI, Fig. 1, P. obliquata| Cotta. Desh., tr. el. de Conch. Fl. 38, Avicula Lam. ns R a Ei N 1). _ radiata. m. Ta ig. sc es it 6 In. Taf. XX. Fig. 47, p. BT _ semiplicata. m. Taf. XX, Fig. al, P- si Postelberg — __ Pectiniformis. m. Taf. XX, Fig. 87, p. 79. Tagehätz. a er Taf. XX, Fig. 46, p. 79. dk = = der triptera Br. verwandt. Uns. p. 79. Postelberg Gervillia DT: Röm. Tab. 8, Fig.14. (6, C ). _ Reichü, öm. Ta ig. otiae t — Avicula Reichü Röm, Uns. az, Taf. x Fig. 2. — Mytilus an- Tyssa! B. he Mün. Goldf. Tab. 129, Postelberg Fig. 7. — Uns. Taf. XX, Fig. 36? p. 50 und 80. — anomala. Avicula anomala Sow.b. Fitt. Tah.| Tyssa B. 17, Fig. 18. — Uns. Taf. XX, Postelberg Fig. 88, p. — triloba. Röm. Kr, Tab. 8, Fig. 13. Koschütz. — solenoides ?
striatus.
planus?
Brongniarti. annulatus.
Cuvteri,
Lamarckü,
Park. Br. Leth. G. Taf.32, Fig.)9. Sow. M. C. Tab. 305. — Goldf.| Sachsen! Tab. 109, Fig. 8. Böhmen! Mün, Golf. Tab. 109, Fig. 9. —|0.Kreibitz. Uns. p. 25 und p. 81. (non Mant.) Goldf. Tab.112, Fig.| Sachsen! 2. — Uns. p. 25 und p. 81. Walters- dorf O.L.
Mün. Goldf. Tab. 113, Fig. 1. — Uns. p. 27 und 31.
Park. Sow. M. C. Tab. 441, Fig. 2. Goldf. Tab. 111, F.3.— Uns.
p- 27 und 31.
Golap Tab. 110, Fig. 7. — Knorr P. Il, Tab. D. 1. Fig. 1, 2. — Uns. p. 26 und 81.
Sow. M. C. Tab. 441, Fig. 1. — Goldf. Tab.111, Fig. = EROR P. Il, Tab. D. 1**, Fig. Uns. p- 26 und 81.
Mant. G, S. Tab. 27, Fig. 1 cordiformis Sow. M. C. Tab. 440. — Goldf. Tab. 110, Fig.6, a, — Uns. p. 26 und 81.
Strehlen.
Strehlen. Weinböhla ıHundorf B.| ?Kreibitz.
Strehlen. |Schandau. Weinböhla|(Frb. Gab.) HundorfB.
Strehlen. | Sächsische Weinböhla| Schweiz. Hundorf B.
Schandau. Stadt
Schandan. (Frb. Cab.) ? Stadt- Kreibitz B.
XIU
Je nn zT es EPREESEEESESESSESESG
Klassen, Ordnungen,
Autoren,
Familien, Gattungen| Synonymen, Abbildungen
und Arten.
Inoceramus Sow, undulatus.
latus.
Websteri.
orbiculuris,
Cripsii.
mytiloides.
lobatus.
Lima Desh. tecta.
divaricata.
Nilfsoni:.
Mantellii.
Hoperi.
aspera.
- elongata.
laticosta.
und Citate.
Mant. Tah.27, Fig.6. — Röm, Kr. Tab. 8, Fig. 12. — I. alatus Goldf. Tab, „a2, Fig.3, — Uns. p- 27 und 8
Mant. G. S. 27, ‚Fig. 10. — Sow. M. C. Tab. 582, ae 1. — Goldf. Tab. 112, Fig. 5 .— 1. tenuis Mant, Röm, Kr. Tab. 8, Fig. 11. — Uns. p. 27 und 31.
Mant. Tab. 27, Fig.2. — = striatus Mant. Tab. 27, Fig. 5. — 1. pictus Sow. Tab. 604, Fig. 1. — Uns. p. 81.
Mün. Goldf. Tab. 113, Fig. 2. — Uns. p. 27.
Mant. Tab. 27, Fig. 11. — Goldf. Tab. 113, Fig. 4. — Uns. p. 27.
Mant, G. S. Tab. 28, Gold. Tab. 113, Fig. 4. — labiatus Brongn. deser. des env. de Par. Pl. 3, Fig. 4. — Knorr P. II, Tab. D. X, Fig. 1,2. —
“ Uns. p. 27.
Mün. Goldf. Tab. 110, Fig. 3, — Uns. p. 28 und 81.
Goldf. Tab. 104, Fig. 7. — Röm. Kr. p. 58. — L. lamellosa Röm. Uns. p. 23,
Dujard. Röm, p. 58. —_ # anal m. Taf. IX, Fig. 7, p.
Röm. Plagiostoma is Nilfs. Petr. suec. Tab. 9, Fig. 1. — L. Hoperi ‚Goldf. Tab. 1104, Fig. 8? Uns. p. 82.
Al. Brongn. Pl.4, Fig.3. — Goldf. Tab. 104, Fig. 9. — Uns, p. 24.
Sow. M. C. Tab.580. — Br. Leth. Taf. 32, Fig.8. Uns. p. 24 u. 31.
Mant. G. S Tab. 26, Fig. Goldf. Tab. 104, Fig. 4. — Uns. Taf. XX, Fig. 43, 44. Taf. XXI, Fig..10? p. 23.
ISon M. C. Tab. 559, Fig. 2. — Postelberg
Mant. G. S. Tah. 19, Fig. 1. — Da lere Goldf. Uns. p. 24
Röm, Kr. Tab. 8, Fig. 9
18. — | Postelberg
Unterste Pläner-
Unterer Quader-
sandstein. |bildungen.
Postelberg Tyssa B. Zw.Eula u. Schneehrg. Fuss der Lausche. NachodB. eh per- ingsberge Bei st. Georgen-
thal, östl. v
ne «4
Kreibitz.
0.Kreibitz. Fig. 2. —| Thar.Wald
Cotta. TyssaB. Postelberg
Cotta.
Tunnel. H. S
Kutschlin.
H. S.
Kutschlin.
Pläner- Ober Sandstein | Pläner- a oder kalk. q = M ergel. sandstein. Strehlen. | Schandau. Hundorf B. Walkm. u.| Strehlen. \ Wesenitz- grund bei Pirna. Strehlen. Priessnitz, Strehlen. Zaschen- ?Tetschen. dorf bei Pirna. Hohe Schnee- berg B. Strehlen. Strehlen? |Schandau.
N. Wartha.| Strehlen.
Strehlen.
Weinböhla Strehlen. Hundorf B.
Strehlen. Hundorf B.
Luschütz.
N. Wartha.| Weinböhla|Schandau ?
Walkmühle| Strehlen. bei Pirna. Koschütz. | Strehlen.
d
XIV
— —
Klassen, Ordnungen‘, Autoren, Unterer Unterste Pine. Pläner- Oberer Familien, Gattungen Synonymen, Abbildungen | Quader- | Pläner- DR 2 kalk Quader- und Arten. und Citate. sandstein. |bildungen. SET j sandstein. Mergel. Lima Desh. h e — Reichenbachi, |m. Taf. VII, Fig.4. — Inoceramus Janig bei| Koschütz. sulcatus Sow, Goldf. p. 112? — Teplitz. Uns. p. 24. — multicostata. m. Taf. VII, Fig. 3, p. 24. Naundorf | Tunnel. Bernhard- b.Freiberg. stein bei Bielaer Hermsdorf. _ Grund. Königstein Rippchen. Hohe Postelberg Schnee- Kochatek berg. Lie- B. bethaler Grund, Bei Zittau. Johnsdorf 0.L. nr ’ tei 5 — aequicostata. |m. Taf. XX, Fig. 40, 41, p. 82. H. S. reg Pecten Lam. mi, a. Pleuronecten Röm. —_ laminosus. Mant. G. S. Tab. 26, Fig. 8. —| Postelberg Tunnel. |Luschütz. | Strehlen. Goldf. Tab. 99, Fig. 9, — Uns. p- 28. — membranaceus. |Nilfs. Petr. Suec. Tab. 9, Fig. 16.| Kohlsdorf.| Elbstollen.|Walkmühle| Strehlen. — Goldf, Tab. 99, Fig. 7. Uns. |Bannewitz.| Kopitz. |und. Wese-|Weinböhla p- 28. Goppeln. nitzgrund Tetschen. bei Pirna. TyssaB. Lücken- Dr b. dorf O.L; illnitz. P 2 5 ; f Walkmühle| Strehlen. Nilfsoni, Goldf. Tab.99, Fig. 8. Uns.p.33,| .... ar an! Lam. Goldf. Tab. 99, Fig. 6 un. = quamala. am. Goldf. Tab. 99, Fig. 6. — 3 # P. inversus Nilfs. P, S. Tab. 9, Aneciuiz Fig. 18. — Uns. p. 23. — var, octosulcatus m. Taf. XXI, Fig. 8, p. 83 — einetus. Sow. M. C. Tab. 371. — P. cir-| Peters- Kauscha. | - - - - one eularis Goldf, Tab. 99, Fig. 10.) walde. s Uns. p. 23. Postelberg — laevis. Nilfs. P. S. Tab. 9, Fig. 17. — Telt |schen. Uns. Taf. XXI, Fig. 9, p. 83. Hain in der | O.Lausitz. Lindenau |b.Hayda B. h \ Peters-|dorf B. — dubius. Brongn, Pl. II, Fig. 9. (Freib.| Tragels- .. Cab.). Uns. p. 52. berg bei Spittel- grund. ß. Arcuaten Röm. Böhm. Gr. = arcuatus, Sow. M, C. Tab. 205, Fig. 59. —|Rippchen. |Elbstollen. |Priessnitz. Nilfs. P. S. Tab. 9, Fig. 14. —| Goppeln. | Lücken- | Koschütz. Goldf. Tab. 91, Fig. 6. — Uns. | Postelberg| dorf O.L. |N.Wartha. h p- 21. St.Kreibitz — striato-punctatus.| Röm. Oolith. Nachtr. p.27. — Kr. Tunnel. |Walkmühle Sächs. y. Pusionen Röm, p- 50. Uns. p. 85. bei Pirna. Schweiz. — Faujasii. Dep. .Gaiaf. Tab. 93, Fig. 7. Uns. r Kauscha. A EN PS — eicatrisatus. Goldf. Tab. 98, Fig. 3. Uns.p.21.|Kl.Naundf. 4 (Frb. Cab.) — _ erispus. Röm. P. cretosus Defr, Goldf. Tab.| .... | Tunnel. 94, Fig. 2. Uns. p. 22. Eingang d. | Plauen, Gr. — comans, Röm. Kr, Tab. 8, Fig. 6. Uns. Tunnels.
p- 88,
XV
| EEE TEE TEE EEE EEE TEE TE B Pläner-
Klassen, Ordnungen, Familien, Gattungen
und Arten. |
Pecten Lam. serratus.
nitidus.
&. Tranquebariner Röm. ternatus.
squamifer.
. Opereulariner Röm. asper.
ö. Islandieoiden Röm. |
decemcostatus.
multicosiatus. Beaveri?
Neitheen Röm.
aequicostatus,
acuminatus,
quinquecostatus.
quadricosiatus.
striato-costatus,
notabilis.
digitalis. Spondylus Desh, spinosus,
undulatus,
Autoren, Unterer | Unterste S f Oberer Synonymen, Abbildungen | Quader- | Pläner- Dear Quader- und Citate. sandstein, |bildungen. 9 sandstein,
Mergel.
Nilfs. P. S. Tab. 9, Fig. 9. —|Eutschütz, | Zscheila. | Koschütz. NT. Goldf. Tab. 9, Fig. 3. Uns.| Tyssa B. |Elbstollen. p- 22. & Tunnel ? Mant. G. S. Tab. 26, Fig. 1. —| .... Be - ... |Weinböhla P. undulatus Nilfs. Uns. p. 21. Strehlen. Mün. Goldf. ‚Tab. 91, Fig. 35. —| - .... ° «+ |{Weinböhla] Sächs. Röm. Kr. p. 53. Uns. p. 8. Strehlen. } Schweiz. m. Taf XXI, Fig. 5, p. 83. Postelberg| .... 3000 5 En Lam. Sow. M.C. Tab. 370, Fig. 1. ... ... .... |Schandan. — Goldf. Tab. 94, Fig. 1. Uns. Adersbach. p. 28. nz Löwenberz | inSchlesien Nilfs. Goldf. Tab. 92, Fig. 3. —| Rippchen. | Elbstollen.| . Ist vielleicht Lime multicostata m, Uns. p. 21.
Mün. Goldf. Tab.92, Fig.2. Uns.|Rottwerus-| Zscheila. | ... k Sachs, p- 21. dorf. H. S. Schweiz. Postelberg |Kutschlin.
Sow, Goldf. Tab. 93, Fig. 5. Uns.) Tharander .. el i - al If. g Wald. Bes (Cotta’s Cabinet.) . Taf. XXI, Fig. 6, p. 84. Tyssa ! B.| Elbstollen. rs Eingang d.|Plauen, Gr. Lam. Goldf. Tab. 92, Fig. 6. —| Sachsen! |Copitz bei . 5 var. mit scharfen Rippen. —| Böhmen! irna. Uns. p. 22. Tyssa!! B. Pankratz!! BR Sow. M. C. Tab. 56, Fig. 4-8.—|Th. Wald.) Tunnel. Strehlen. |Königstein. Bronn Leth. Tab, 30, Fe, 6. —| Naundorf at Goldf. Tab. 93, Fig. 1. Uns.|b.Freiberg. Rune p-'22. N. Schöna. Bielaer Gr. OL. Pankratz. Postelberg Sow. Tab. 56, Fig. 1,2. — Goldf.\ Th. Wald |Elbstollen. Hohe Tab. 92, Fig. 7. Uns. p. 22. |?Scheiben-| Copitz Schneehrg. berg zw D£.Wehlen. Timbach u. Schandau. Kaltenbach ?Scheiben- B. berg zw. Limbach u. Kalten- hach B,
Goldf. Tab. 95, Fig.2. Uns. p. 22. Tyssa! B.| Lindenan.
b. HaydaB.
Mün. Goldf. Tab. 98, Fig. 3.|Th. Wald.| Tunnel. | Kauscha. oo Arge
Uns. p. 22. Rippchen, |Elbstollen, Tetschen, | Copitz.
Röm. Kr, Tab. 8, Fig. 7. Uns.| Tharand. .... . Be 5 Be.
Sow, M. C. Tab. 78, Fig. el Ser BR. “+. !Weinböhla. Brick Goldf. Tab. 105, Fig. 5. 8. Saner duplicatus Goldf. Tab. 105, Fig. Hundorf. 6. — Uns. p. 24.
m, S, truncatus Lam, Uns. p. 25 Tunnel. Strehlen.
und 82.
IR = ee EEE EEE EEE En EEE une nannnnsenenennnennn
— cornu arietis? an. Columba?
—_ Aquila,
— plicatula,
— haliotoidea,
— laciniata.
Ostrea Lam. a. Laeves. _ lateralis,
— vesicularis.
— trapezoidea, — Hippopodium.
Uns. p. 20.
Nils. P. S. Tab. 8, Fig. 1. —| Muschel- |Elbstollen.
Goldf. Tab. 72, Fig. 2, Uns. p- 20.
Goldf. Tab. 87, Fig. 3. (im Freib. Cab.). Uns. p. ‘20.
Lam. Röm. Kr. p.4%. — BE. undata Sow. Goldf. Tab. 86, Fig. 10. Uns. p. 20 und 84, — E, auri- cularis p. 20, 21. — Uns. p. 84.
Sow. M. C. Tab. 25. — Goldf, Tab. 88, Fig. 1. Uns. p. 20,
Goldf. Tab. 86, Fig. 12 — Nilfs. P. S. Chama Tab. 8, Fig. 2. Uns. p. 58. z
Nilfs. P. S. Tab. 7, Fig. 7, 8, 9,|Bannewitz. | Plauen.Gr. 10, — Goldf. Tab. 82, Fig. 1.| Goppeln.
— Uns. p. 19 und 34.
Brongn. Br. Leth. Tab. 32, Fig.1.! ph, Wald.|Eincans d 7 Goldf. Tab. 82, Fig. 1. —IN. Schöna. |Elbstollens
Gryphaea vericularis Lam.
Uns. p. 19.
m. Taf. XXI, Fig. 13, p. 84.
Nilfs. P, S. Tab. 7, Fig. 1. — Goldf. Tab. 81, Fig. 1. — Uns. p- 19.
Eingang d.\Plauen. Gr.|
Copitz bei | Pirna. Zaschendf.
...
felsen bei | Kutschlin. Koschütz. | (Pläner- gang.)
Eingang d. |Plauen. Gr. N. Schöna.| .... ren
oo. Costebande Sand | schicht bei Banne | witz ! Gr. Merg|thal B. Tunnel. |Zw. Plauen Elbstollen.|u.Koschütz Kauscha.
N. Schöna
Bannewitz.| ...»
Ueberall, H.S. u. Postelberg| Plänerg. v. Kutschlin. Lücken- dorf O.L. Bei König- stein. -! Plauen. Gr. 0 Goppeln. Goppeln. | Copitz. | Kauscha. Bannewitz Koschütz. Postelberg Postelbergl .... ea Tunnel? |N. Wartha. Brand- mühle bei Dohna. bei Pirna. Sauerbr.b.
Bilin.
Klassen, Ordnungen, Autoren, Unterer | Unterste ee ? Oberer Familien, Gattungen] Synonymen, Abbildungen | Quader- | Pläner- | Sandstein u Quader- und Arten. und Citate. sandstein. | bildungen. u alk. sandstein. rgel. Spondylus. 5 pe striatus. Sow, Dianchora striata Sow. M. C.\Th. Wald. Gross- |Sedlitz. BR .; A Tab. 80, Fig. 1. — Brongn.\N. Schöna. | Eingang d. | Plauen. Gr. deser. d. env, de Par, Tab. 5, Böhmen. Fig.3. — Goldf. Tab. 106, Fig, 5, a und c. — Uns. p. 58. i — . datus. Sow. Dianchora lata Sow. M. C.| , r ü Pre Tab. 80, Fig. 2, — Mant. 6.8. Koralinız. I Tab. 26, Fig. 21. — Uns. p. 82. — radiatus? Goldf. Tab. 106, Fig. 4. — Uns.| .... | Tunnel. p. 58. Kutschlin. — lineatus. Goldf. Tab. 106, Fig. 2. — Uns. -. 1Gr. Sedlitz, Strehlen ! Tal. XX, Fig. 39, p. 25. Bilin über demSauer- brunnen. — fimbriatus? Goldf. Tab. 106. Fig.2. Uns. Taf.| .... HR t oa XX, Fig. 45. — Uns. p. 82. Sirehlan — obliquus. Mant. G. S. Tab. 26, Fig. 12,| Tyssa B. |Gr. Sedlitz. Sirehlen. Ezrogyra Sow. Tab. 25, Fig. 1? — Uns. p. 82. e= Columba. Lam. Sow. M, C. Tab. 383, Fig.| Sachsen! | Elbstollen.| Priessnitz. 1, 2. — Goldf. Tab. 86, Fig. 9.| Böhmen! | Tunnel. | Goppeln. — Br. Leth. Tab. 31, Fig. 10, Kauscha. | selten) |b.Graupen.
Pirna! Liebethal. Grund. Schandau!
.
Strehlen Hohe (sehr |[Schneebrg. Strehlen.
Strehlen. Schönau
b. Teplitz.
_ vn —
Klassen, Ordnungen, Autoren, Unterer | Unterste a Pläner- Oberer Familien, Gattungen| Synonymen, Abbildungen | Quader- | Pläner- a in kalk Quader- und Arten. und Citate. sandstein. bildungen. Melget “ Isandstein.
Ostrea Lam.
‚„— Hülbleri. m. Taf. XXI, Fig.12, p. 20 u. 8.
Eingang d.|Plauen.Gr!| .... ak Telt|schen.
&. Plicat Gross-|Sedlitz.
. &. Plicatae.
— plicato-striata. Im. Taf. XXI, Fig. 14, 15, p. 58] Walters- | Tunnel = ö und 8. i dorf O.L. |Gr.Sedlitz., H. S. bei Kutschlin Kalk. Sandstein i b.HaydaB. — flabelliformis. |Nil/s. Tab. 6, Fig. 4. Uns. p. 19. le: d.. Strehlen. . — subplicata. m. Taf. XXI, Fig. 16, p. 85. iu H. S. a ae aners ERS Kutschlin. — carinata, Lam. Brongn. Descr. Tab. 3, Fig. 11.| Welsch- Elbstollen. — O.diluviana Nilfs. P.S. Tab.6,| hufe. Fig. 1.4— Zieten, Verst. Würtemb. | Bannewitz. Tab. 46, Fig. 3. — Sow. M. C|Th. Wald. Tab. 869. ° [Dippoldis- walde. Pankratz. Merklo- witz B. r — _ macroptera, Sow. M. C. Tab.468, Fig. 2, 3.—|Dippoldis-) Tunnel! | -. -. [Junge Ex. | Johnsdorf
0. diluviana Goldf. Tab. %5,| walde. in Strehlen. | Mühlsthr.
Fig. 2. Uns. p. 19. — p. 85. Tyssa. 5 nn L J Walters- dorf 0.L.?
c. Brachiopoden.
Terebratula Brug. e a. Plicosae. ! — triangularis. Nilfs. P. S. Tab. 4, Fig. 10, p.|Postelberg.
Tunnel. 1 86. — T. depressa Sow. ex p. Röm. Kr. p. 88. — T.rostralina? Röm. Ool. Tab. 18, Fig. 7. — T.triangularis et Gibbsiana Uns. Taf. XVI, Fig. 11. — Taf. XIX, Fig. 1, 2, 3, p. 59 und 85. — Gallina, Brongn. Descr. Pl. 9, Fig. 2. —|Bannewitz.| Tunnel. | Goppeln, AUT an Br. Leth. Tab. 80, Fig. 8. Uns. Rippchen. | Zscheila, Taf. XVI, Fig, 14. — Var. lata Elbstollen. Sow. Tab. 502, Fig. 1. — pect- Eingang d.|Plauen.Gr.| .... unculata Schl. Uns. Taf. XVI. — Kalk. Koschütz. Br, Leth. Tab. 30, Fig. 8. e. f. Sandstein Uns. p. 14. d. s. Schw. Gitschin B. — alata. Lom. Röm. Kr. p. 39. Uns. p. 14.|Postelberg| Kalk. Koschütz, | .... |Bernhard- Koschatek | Sandstein stein bei » bei Pirna. Hermsdorf. Hohe Schneehg ! Postelwitz bei : Schandan. — octoplicata. Sow. M. C. Tab. 118, Fig. 4, 5.| Th. Wald.) Zscheila. °... [Weinböhla|Wehlen an — Röm. Kr. p, 88. — Br. Leth.|Bilaer Grd. Sirehlen! | der Elbe. Tah. 30, Fig. 9. a-d. — Uns.|p, Königst. Böhmen! Taf. XV, Fig. 16, p. 15. | 5 — _ plicatilis. Sow. M. C, Tab. 118, Fig. 1-3. 0 no e ».. | Weinböhla v. Buch. Ter. p. 51. Ei Uns. a Wa Strehlen. pr 2. z Böhmen. —_ Pisum. Sow. v. Buch. Ter. p. 4%. — Br.| «:-- Zscheila. -... |Weinböhla Leth. Taf. 30, Fig. 7. — Uns. Strehlen! Taf. XVI, Fig. 18, p. 15. Böhmen!
Klassen, Ordnungen, Familien, Gattungen| Synonymen, Abbildungen
and Arten,
Terebratula. —_ Mantellianea.
8. Dichotomae. —_ strialula,
— gracilis. —_ ornata.
—_ truncala.
y. Laeves. — Ppectoralis.
—_ ovoides.
—_ var. minima, _ subrotunda ?
— _ semiglobosa.
‘ — carnea. —_ biplicata. — pumila.
Anomia L. —_ truncata.
d. Rudisten.
Hippurites Sphaerulites
$ Desmonlins. es agariciformis.
— undulatus.
— Sazoniae, — cylindraceus.
—_ ellipticus.
_ subdilatatus.
Autoren, Unterer | Unterste Pläner- ! Quader- | Pläner- Sandstein | Pläner- und Citate. sandstein, |bildungen. oder kalk, Mergel.
Sow. M. C. Tab. 587, Fie.5. —| -... ER, v. Buch, Ter, p.55. — Uns. Taf. Strehlen ! XVI, Fig. 17, p. 15. Böhmen ! Mant. G. S. Tab. 25, Fig. 7, 8,| ++» Luschütz. ! Strehlen. 12. — T. chrysalis Uns. Taf. Hundorf.
XVI, Fig. 12, p. 15 und 59.
v. Schl. v. Buch. Ter. Tab. 2, Fig.| ° 35. — Uns. Taf. XVI, Fig. 15,
Tunnel.
p- 16 und 59. Röm. Kr, B 40, Tab. 7, Fig. 10. Uns. p. 59. Sow. M. C, Tab. 587, Fig. 3.—| .... | Tunnel.
Uns. Taf. XIX, Fig. 17, p. 86. Röm. u 42, Tab. 7, Fig. 19.| -- -- Uns. p. 86. ’ (lata) Sow, M. C. Tab 100, Fig.| - =» 1,2. — v. Buch. Ter. p. 98. Uns. Taf. VII, Fig. 5, p. 17. Uns. Taf. XVI, Fig. 19, p,19. | ....
Tunnel.
Tunnel. | Koschütz. Eingang .d.|Plauen. Gr. bei Teplitz.
Sow. Tah. 15, Fig. 1,2. — T.| ....
Lens. Nilfs. P.S. Tab. 4, Fig.6. Hundorfi: Sow. M. €. Tab. 15, Fig.9.—| --+: | Zscheila. Weinböhla Br, Leth, Tab.30, Fig.11. Uns. Strehlen ! p- 16. Hundorf!
Bilin, Sow. M. C. Tab. 15, Fig. 5, 6.—| -...- zache Weinböhla Br. Leih, Tab.30, Fig.18. Uns. Strehlen ! p- 16. . Böhmen! Sow. M. C. Tab. 90, Fig. 2. —| «+. |, Zscheijla. v. Buch. Ter. p. 108, var, lata. Eingang d.|Plauen. Gr. Uns. p. 16,
Brongn. Deser. Pl. 4, Fig. 9. —| Goppeln. Magas pumilus Sow. M. C. Tab.|Postelberg. 119, Fig. 1—9, Br. Leth. Tab. | 39, Fig. 1. Uns. p. 87.
m. Taf. XIX, Fig. 4, 5, p. 87. Postelberg St.Kreibitz B. Blainv, — Desm. Essai sur les|Bannewitz.| Tunnel. Spherulites, — Br. Leth. Tab. 31, Fig. 6. — Goldf. II, Tab. 164, Fir. 1. — Uns. Taf. VII, Fig. 3. Taf. IX, Fig. 3, p. 17 und 59. m. Taf. XIX, Fig. 6— 10, p. 87. 8.0.00 H. S. Kutschlin.
Röm. Kr. Tab. 7, Fig. 1. Uns.|Th. Wald| H.S. |...
Taf. VII, F.2. Taf. XIX, F.15.— Kutschlin. H, Sazonicus Uns. p. 18 u. 88.
Desm. Sph. Pl. 4, Fig. 3, 4. —| Maxen? | Tunnel? Uns. Taf. VI, Fig. 1, e, d, Rottwerns- Fig. 6? dorf?
m. Taf. VII, Fig. 1. — Taf. XVI,| M.F. |Eingang d.|Plauen.Gr. Fig. 22, 23. — Taf. XIX, Fig.| Koschütz. | H. S. ; 13, 14, p. 18 und 59, Kutschlin.
m. Taf. XIX, Fig. 11, 12, p. 88. ee ler SHINS:
Kutschlin.
>... | Strehlen. A Hundorf. ee 0... |Weinböhla| .... Strehlen ! Böhmen ! Bannewitz | - - - - Ex: © a © (Sandsch.)
. 5 nn ge,
Oberer
Quader- sandstein.
Weinböhla | Wehlen an
der Elbe,
XIX —
=, Te nn N zz HEEHTSSESSSSDSSESSSEEG
Pläner-
Klassen, Ordnungen, Autoren, Unterer Unterste Sandaeı Plä Oberer Familien, Gattungen| Synonymen, Abbildungen | Quader- | Pläner- (ie en a Quader- und Arten. und Citate. sandstein. | bildungen. | _ OCT * Isandstein. Mergel. Sphaerulites. Pe ge m. Taf. IX, Fig.4, Taf. XIV, Fig.| Muschelf. |Eingang d. |Plauen.Gr.| .... | .... 3-5, Taf. XVI, Fie. 8, p.’60. |b.Koschütz|Kutschlin, = —_ Taf. XIX, Fig. 16, p. 88. e... [Kutschlin. >. 008 0560 er Caprina d’Orbigny. 2 — laminea, m. Taf. XIX, Fig. 18, 19, u. 19. Plänerg. Y. ehe) SER o.0 .... ER a. A. p. 8. Kutschlin. VI. Radiarien. Apiocrinites Miller. — _ ellipticus. Mill. Goldf. Tab. 57, Fig. 3. — Luschütz. | Strehlen. | v. Schloth. Petr. Encrinus ellip- ticus Tab. 25, Fig. 1. — Mant. G. S. Job, 36: Fig. 3,12. Uns. a Taf. XXI, Fig. 3, 4, p. 89. ‚ _ —? Uns. Taf. XXII, Fig. 2, p. 89. Int. Hundorf B. Asterias Lam, Y — quinqueloba, Goldf. Tab. 65, Fig. 5. — Röm| .... Sirehlen, Kr. Tab. VI, Fig.20. Uns. p.89. — Schulzüi. BR, —_ Selulee, über versteinerte| Th, Wald, Kae, Cdlarites Dam. eesterne Tab. 2. Fig.6.— Röm. chwelz. a. Cidaris Ae. Kr. Tab. 6, Fig. 21. Uns. p. 89. — . vesiculosa, Goldf. Tab. 40, Fig. 2. — Br,|Weissig h. Gr. Sedlitz.| Kauscha. | Strehlen, | Ditters- Leth. Tab. 29, Fig. 16, — Uns.| Pillnitz. | Tunnel. Plauen. | Hundorf, bach Taf. XXI, Fig. 1, p. 89. bei Maxen.|Copitz bei} Koschütz, | Bilin. (sächs. Tyssa B. | Pirna, Schweiz.) — papillata. Mant. G. S. Tab. 17, Fig. 13. Na -. | Strehlen. Uns. p. 90. — _ clavigera. König. Mant. G. S. Tab. 16, Fig. Gross- | Sedlitz. 2.chps 1: 14. — Röm. Kr. Tah, 6, Plauen. Gr. _ b.-Cyphosoma Ag. ig. 7. Uns. p. 90. Cid. granulosus. Goldf. Tab. 40, Fig. 7. Uns. p.90. : 3 Strehlen. |Sächsische Hundorf, | Schweiz. c. Tetragramma Ag. Kutschlin, Cid. variolaris. ı Brongn. Descr. P, II, Tab. 5, Fig.| Elbstollen.| Kauscha. > > 9. — Goldf. Tab. 40, Fig. 9. Sobrigau. Clyupeaster Lam. Uns. p. 9. Gross- | Sedlitz. Pygorhynchus Ag. : — _ conoideus. Röm. Kr, Tab. 6, Fig. 13. Uns.|PankratzB. 0 Ele 15 Nucleolites Goldf. p- 90. 2. Catopygus Ag. $ — earinatus. Goldf. Tab. 43, Fig.11. Uns. p.90.\Lang-Hen-|' Bu. 3 nersdorf. Th. Wald. Tyssa B. Postelberg. 2Scheiben- berg. Zw. Lim- bach und Kalten- b. Gassidulus 4g. ' bach B. — lapis cancri. Leske. Goldf. Tab. 43, Fig. 12. — |Postelberg. 5 Spatangus Lam. Br: Loth, Tab.29, Fig. 20. Uns. a. Micraster Ag. BI a — coranguinum, |Lam. — Br. Letk. Tab. 29, Fig.|\Th. Wald. 2. [Weinböhla| ascnecr 23. — Goldf. Tab. 48, Fig. 6. Siehe | nee — S. cor testudinarium Goldf. Hundorf B. b. Holaster Ag. Tab. 48, Fig. 5. Uns. p. 91. — granulosus, Goldf, Tab. 45, Fig,3. Uns. p. 91.) ?Kreibitz. Kauscha? Hohe
Schneebg?
Pläner-
a Autoren, Unterer | Unterste ; Sandstein | Pläner-
Familien, Gattungen| Synonymen, Abbildungen | Quader- | Pläner- und Arten. und Citate. sandstein. |bildungen.
Oberer
oder kalk. Quader- ı sandstein.
Mergel.
Ananchytes Lum. — ovata. Lam, — Goldf. Tab. 44, Fig.1.— Bronn. Leth. Tab. 29, Fig.22. — Echinusscutatus major v. Schloth. Uns. p. 91.
Wesnitz- | Strehlen. grund bei |Hundorf B. Pirna.
VII. Polyparien. Astrea Lam.
— _ geometrica? Goldf. Tab.22, Fig.11. Uns. Taf. Plänerg. v | Kauscha.
XXI, Fig. 5. Kutschlin. — minuta. m, Taf. XXI, Fig. 15, p. 92. Tunnel == geminata. Goldf. Tah. 33, Fig. 8. — Uns. Tunnel. ns mama More. Taf. XXI. Fig. 18, Var. p. 92. — _ eentralis. Mant. G. S. Tab. 16, Fig. 2—4. “+... | Plauen. |Weinböhla Madreporg. — T. escavata v. Strehlen. Hagenow, Leonh. Bronn Jahrbh. Hundorf B. Fungia Lam. 1830, p. 289. Uns. p. 92. —_ coronula. Goldf. Tab. 14, Fig. 16. — Tur- Tunnel. WE, binolia Königii Mant. Tab. 18,| Th, Wald. |Eibstollen. u Fig. 21, 24. — Röm. Kr. p. 25.|Kl. Naun-|Copitz bei Uns. p. 92. irna. Calamopora Goldf. | — .catenifera. m. Taf. XXI, Fig. 8, p. 93. Plänere.b.| ... - RUN Kutschlin. ? ? Uns. Taf. XXIII, Fig. 6. a. A. b. .. |Copitz bei | Goppeln. | .... B., p. 9. ira. i Ceriopora Goldf. Kutschlin — _ caespitosa? Röm. Kr. Tab. 5, Fig. 29. Uns. ö Atze -... |Hundorf B. Marginaria Röm. p- 98. — elliptica. v. Hagenow. Uns. Taf. XXI, Fig. or. «+ | Strehlen, : 16, p. 98. — Felamen. Goldf. Tab. 9, Fig. 4. Uns. p. 9. rn | 2.00. | Strehlen, Eschara, 3 h — . angustata. m. Taf. XXI. Fig. 17, p. 9. . er) en Strehlen. — Lima? v. Hag. Röm. Kr, p.1%. Uns. p.9. oe... | Teltschen.| . ., Discopora Bon 2L —t A H. S. Uns. Taf. XXIII. Fig. 5, p. 94. Kutschlin VIII Amorpho- zoen, See- schwämme. Scyphia Schweigger. ML, — subreticulaia. Mün. Uns. Taf. XXI, Fig. 12. —|Bannewitz.| Sobrigau? S. tenuis Röm. Kr. Tab. 4, Fig.| Rippchen. 1? Uns. p. 94. Dippoldis- walda. 2 Cotta. — _ cribrosa. Phillips. Röm. Kr. Tab. 4, Fig. 2. ec - “+ |Hundotf B. & — Uns. Tab. XXIII, Fig.4, Ey u _ subseriata. Röm. Kr. Tab. 3, Fig. 8. Uns. ee “+... |Schönau b. ; p- 9. Teplitz. — sulseria tue p. 9. Sandsch. | Koschütz, .. N affinis. v. Banne- | Teltschen. witz, i — angustlata. Röm. Kr. Tab. 3, Fig. 5. Uns.| .... >... |,Strehlen. Tab. XXI, Fig. 9, p. 95. t ak: Hundorf B,
Schönau b, Teplitz.
Klassen, Ordnungen, Autoren, Unterer | Unterste | Pläner- Familien, Gattungen| Synonymen, Abbildungen | Quader- | Pläner- Sandstein
und Arten. und Citate. sandstein. |bildungen. oder Mergel.
Scyphia.
Decheni.
infundibili- formis. _ furcata. Manon Schweigger. — seriatoporum. Siphonia Park. piriformis.
cervicornis ?
Achilleum Rinn. Jungiforme?
x
Morchella.
Spongites Auct. Saronicus.
IX. Pflanzen. Crassulaceen Decan- dolle, Sedites. —? Rabenhorsti, Salicineen Richard. Salixz L.
fragiliformis.
Credneria Zenker. cuneifolia,
tischem Umriss,
oben gezähnt. Coniferen Jussieu. Cunninghkamites Pısl. orycedrus.
Adraucarites Prsl. Reichenbachi.
Lycopodiaceen Swartz.
Lycopodites Brongn, insignis.
Filices Juss.
Chiropteris Rofsmäjsler.
Reichii.
mit quer ellip-
XXI
Goldf. Tab. 65, Fig. 6. Uns. p.%,
Goldf. Tab. 5, Fig.2. Uns. p. 9.
Goldf. Tab. 2, Fig. 6. — Röm.| ... Ool, Tab. 17, Fig, 24, 27, 28. Uns. p. 9.
Röm. Kr. Tab. 1, Fig. 6. Uns. . p. 96:
Goldf. Tab. 6, Fig. 7. — Sow.b.| ..-.- Fit. Kr 15. a. (Bil. Mus.) Uns.
Goldf. > Taf. XXH, Fig. 14. p- 96.
Goldf. Tab. 1, Fig. 3, Uns. p. 96. | Bannewitz.
Rippchen,
Goldf. Tab. 29, Fig. 6. Uns. Taf. XXI, Fig. 13, p- 96.
m. Taf. XXIII, Fig.1,2. — Schulze über verst. 'Seest. Uns, p- 96.
Ueberall
u. Böhmen.
m. Taf. XXIV, Fig. 5, p. 97. Bela
Zenker, Beitr. zur Naturgesch, der|Bannewitz.
Urwelt, Jena 1833, Tab. 8, Fig.) Tyssa. H. Uns. p- 97. Wälder- Thon von
Nieder-
Schöna,
Bronn. Letk. Tab. 28, Fig. 11.| W.T. Uns. p. 97. N, Schöna. Freiberger Gabinet, p. 97, W. T. N. Schöna.
Presi. Sternb. Suppl. Tab. 49, Fig.| W.T. 1. Uns. p. 97. N. Schöna. m. Taf. XXIV, Fig. 4, p. 9. Bannewitz. Walters- dorf Ob.L.
Reich., Freib. Cab. Conites Sternb.| W. T.
Br. Leth. p- 577, Tab. 28, Fig.|N, Schöna 13 ist das Fruchtkätzchen, p-98.
(Haliserites Sternb.)
Bronn Leth. Tab. 28, Fig 1. —| W.T. Haliserites Reichii Stb., Flora d.| N.Schöna, Vorwelt, Tab. 24, Fi 7. — Chir. elongata Rofsm. und Ch. obtusa
-.... (Gr.Sedlitz.)| .... h Tunnel? a eh - + | Koschütz. Krebs bei Pirna. Tunnel bei in Sachsen| Ohb.— Zw.
Pirna und
Lausitz.
..
A680 Strehlen. Hundorf B,
Pläner- kalk.
Strehlen? Hundorf B.
Strehlen.
Hundorf B.
Hundorf.
Hundorf B.
Kutschlin.
Strehlen.
Oberer Quader- sandstein.
Sachsen! Böhmen.
Dur ur
— XXI —
Klassen, Ordnungen, Autoren, Unterer | Unterste | ‚Pläner-
i > Oberer Familien, Gattungen) Synonymen, Abbildungen | Quader- | Pläner- Fereein Aus | Quader- und Arten. und Citate. sandstein, |bildungen. Merkel * | sandstein,
Rofsm. Cottain Leonh. Br. Jahrb. “| 1836, p. a Cotta, Pen Wand, } I, p. 57. Uns. p. 98. .B nn? De Sr v. Sternb. Bronn. Leth. Tab. 28, W.T. A Fig.12. — P. Reichiana Brongn. IN. Schöna. hist, d. veg. foss. Pl.116, Fig. 7. — P., fastigiata Presl. Stermb. ! 5 Fl, Suppl. Tab.25, Fig. 5. p. 98. — Schönae. Reich., Freib. Cab. W. T. Rn. ana DR lm N. Schöna : Pterophyllum Brongn. Weissig. — Sazronicum. . .|Reich, Freib. Cab, WR, on Dar on N. Schöna. — eretosum (mit |Reich., Freih. Cab, Cotta Seogn. breiteren Blät-| Wand. I ‚ P- 58. W.T. Ne. hl. : aan tern). N. Schöna. Algen Lindley. a Chondrütes Sternb. — fureillatus. Röm. Kr. Tab.1, Fig.1, Uns.p.98.| .. x Strehlen’! ! Pilze? L Sclerotites? m. Taf. XXIV, Fig. 1, 2, 8, p. 98. |Bannewitz,|Copitz bei Sächs. — dd ee a Cotta! irna, Schweiz. Stämme von Dikotyledonen| Taf. XXIV, Fig, 6. N. Schöna.| *--- nn” Land 0 0 n unbestimmten Fami- Bannewitz, ien, £ Taf. XXIV, Fig. 7, 8. Eee 20.08 Weinböhla| -- =» E Strehlen. / Böhmen.
Erklärung der Ab bildiun gem.
Taf, XV. 1. 2. 5. 112 Ptychodus latissimus Ag. (1. 2. im Freiberger und 3. im Prager Museum) p.63. 4. 5. Piychodus Schlotheimii Ag. (4. Prager und 5. Biliner Mus.) p. 63. 6. Ptychodus polygyrus Ag. (im Freib. geogn. Mus.) p. 68. 7, Ptychodus mammillaris Ag. (Prag. Mus.) p. 68. 8. 9. 10. 12. Piychodus decurrens Ag. (Prag. M.) p. 64. 13. 14. Enchodus halocyon Ag. p. 68. 15. a. b. c, Scheerenstücke und Schwanzschild eines Krebses von Luschütz (Bil.M,) p. 64. 16. 17. 18, Pollicipes gracilis Röm. (Bil. M.) p._65. 19. a. b., beide vergröfsert, Nodosaria undecimcostata m. (Bil. M,) p. 69. 20. vergrölsert, Nodosaria septemcosiata m. (Bil. M.) p. 69. 21. vergröfsert, Nodosaria linearis Röm. (Bil. M.) p. 69. 22. Frondicularia angusta Nilfs. p. 70. 25. Firgulina Reufsiü m. (Bil. M,) p. %. 24. vergrölsert, Robulina Comptoni Niljs. p. 48. 25. Aptychus cretaceus Mün, (Bil. M.) p. 69. 26. 27. 25, 29. Apiychus complanatus m. p. 69. 80. 31. Belemnites subquadratus? Rom, p. 68. 82, 30. 84. Belemnites minimus List. p. 68. s 35. Hamites intermedius Sow. p. 68. 86. Hamites alternans m. p. 68. Taf. AVDET Rostellaria Reufsii m. (Bil. M.) p. 21. 2. Rostellaria calcarata Sow, (Bil. M.) p. 70. 5. Rostellaria Parkinsonü Mant. p. %. 42 6. Rostellaria Buchi Mün, (6. Samml. des Hrn, Dr. Petzoldt in Dresden) p. 0. 9. Pleurotoma? remote lineata m. p. %. 7. Rostellariaz elongata Röm. (Bil. M.) p. 71. 2 8. Rostellaria papilionacea Goldf. (Bil, M.) p. @l. 9. Rostellaria acutirostris? Pusch. (S. d. Hrn. Dr, Petzoldt) p. 70. 10, Rostellaria coarctata m. (Bil. M.) p. 31. 11. 12. Rostellaria gigantea m. (Bil. M.) p. 71. 13. Pyrula fenestrata Röm, var. (Bil. M.) p. 72. 14. Natica dichotoma m. (Bil, M.) p. 48. 15. Natica rugosa Röm. (Bil. M,) p. 74. 16. Steinkern von Natica dichotoma (Bil. M.) 17. 17.* Natica unicarinata m. p. %4. 18. Conus cylindraceus m. (Bil. M.) p. ?2. 19. Trochus sublaevis m. (Bil. M.) p. 73. 20. Trochus concinnus Röm. (Freib, M.) p. 72. 21. a, A. Cerithium Luschützianum m. als Abdruck. @il M.) p. 22. 22. Cerithium imbricatum m. (Bil. M.) p. 32. 23, Patella Reujsi m. (Bil. M.) p. 74. 24. Fissurella depressa m, (Bil. M.) p. %. 23. 26. Dentalium medium Sow. (Bil. M.) p. 74. 27. Dentalium striatum Mant. p. 74. 23. Dentalium glabrum m. p, 74. Taf, XIX. 1. a. b. c. d. 2, 3. Terebratula triangularis Nilfs. vergröfsert, p. 82. 4. 5. Anomia truncata m. (Bil. M.) p. 87. 6. 7. 8. 9. 10. Hippurites undulatus m. (Bil. M.) p. 87.
er}
Taf. XX.
19. 20. 21. 22: 28. 25. 26. 27. 28. 80, 3l: 32. du. 34. 39. 86. 317. 38. 89. 40. 42, 43. 45. 46, 47. Taf. XXT. 1.
. 12. Hippurites subdilatatus m. (Bil. M.) p. 88.
. 14. Hippurites ellipticus m. (Bil. M.) p. 17. 59.
. Hippurites Saxoniae Röm. (Bil. M.) p. 18. (Sphaerulites Sazonicus.)
. Hippurites ......? (Bil. M.) p. 8. e
. Terebratula truncata Sow. (S. d. Hrn, Hauptm, Peschel in Dresden) p. 86.
. 19. Caprina laminea m. 19. a. und A. vergröfsert ist der Durchschnitt der Schale, p. 87, . Panopaea Gurgites Brongn. p. %.
. Panopaea plicata Sow. (S. d. Hrn. Dr. Petzholdt.) p. 75.
— XXV —
Panopaea? (Bil. M.) p. %5.
. Lawina circularis m. (Bil. M) p. %6. . Venus immersa Sow. p.%6. ;. 7. Venus parva Sow. (Bil. M.) p. 76.
Venus tenera Sow. (Bil. M,) p. 76. Venericardia tenuicosta Sow, (Bil. M,) p. %6. 11 (verzeichnet). Cucullaea trapezoidea m. (Bil. M,) p. 78.
. Arca furcifere Goldf. var. (Bil. M.) p- 78. . 14. Arca radiata Mün. (Bil. M.) p. 78.
. Cucullaen Römeri m. p. 50.
. Cucullaea ovalis Nilfs. (Bil. M) p. 78.
. Cucullaea orbicularis m. (Bil. M.) p. 38.
- Pectunculus Lens Nilfs. (Bil, M,) p. 77.
Pectunculus brevirostris? Sow. (Bil. M.) p. 8, Pectunculus ventruosus m. p. 32.
wie 19,
Nucula Mantellii m. (Bil. M.) p. 7%.
24. Nucula ovata Nil/s. (Bil. Mag.) p. 77.
Nucula truncata Nilfs. (Bil. M.) p. 77.
Nucula producta Niljs. p. 7%.
Nucula concentrica ‘m. (Bil. M.) p. 51.
29. Nucula siligua Goldf. p. 7%.
Nucula semilunaris v. Buch. (Bil. M.)\p. 7%.
Avicula semiplicata m. (Bil. M.) p. %9.
Tellina Goldfufsii Röm. p. 76.
Pectunculus Lens Nilfs. p. 77.
Modiola arcuata m. (Bil. M.) p. %9.
Modiola laevigata m. (Bil. M.) p. 78.
Gervillia Reichii Röm. var, (Bil. M.) p- 80.
Avicula pectiniformis m. (Bil. M.) p. %9.
Gervillie anomala Sow. p. 80.
Spondylus lineatus Goldf. (Bil. M. über dem Sauerbrunnen von Bilin.) p. 29. 41. Lima aequicostata m. (Bil. M.) p. 82.
Pectunculus ventruosus m. p. 77.
44. Lima aspera Mant. (Steinkern vom Postelberge im Bil. M.) p. 28. Spondylus fimbriatus? Goldf. von Strehlen. Avicula....? Fünffach vergröfsert. (Bil. M.) p. 79. Avicula radiata m. p. 79.
2. Trigonia Buchii m, vom 'Vunnel bei Oberau. p. 54. Trigonia sulcataria Lam, var. von Tyssa. p. 54.
Solen compressus Goldf. doppelt vergröfsert, p. 26. Pecten squamifer m. (Bil. M.) p. 83.
Pecten acuminatus m. von Tyssa,. p 34.
Modiola spathulata m. (Bil. M.) p. 79.
Pecten sguamula Lam. var, octosulcatus m. (Bil. M.) p. 82. Pecten laevis Nilfs. p. 83. \
Lima aspera Mant. vom Postelberge. (Bil. M.) p. 28.
. Cardium dubium m. var. vom Postelberge. (Bil. M.) p. 52. . Ostrea Hübleri m. Am Eingange des Plauen’schen Grundes p, 85. . Ostrea trapezoidea m. (Bil. M.) p. 34.
15. Ostrea plicato-striata aus der Hippuritenschicht bei Bilin. (Bil. M,) p. 85.
— XXV —
16. Ostrea subplicata m. (Bil. M.) p. 55. 17. Pholadomya biplicata m. p. %5. 18. Perna lanceolata m. Am Eingange des Plauen’schen Grundes. p. 80. 19. Astarte formosa Sow. vom Tunnel (S. d. Hrn. Hauptm. Pcschel.) p. 26. 20. Cardium dubium m. vom Postelberge, (Bil. M.) p. 52. Taf. XXIL, 1. Cidaris vesiculosa Goldf., a. b. in natürlicher Gröfse, C. vergröfsert, D. eine vergröfserte Tafel, E. vergröfserte Fühlergänge. (S. d. Hrn. Hauptm, Peschel.) p. 89. a. b. Comatula ... .? (Bil. M.) p. 89. _ a. B. vergrölsert. 4. Apiocrinites ellipticus Mill. (Bil. M.) p. 89. . Serpula pustulosa m. b. Durchschnitt. (Bil. M) p. 65. . Serpula septemsulcata Reich. b. Durchschnitt von Bannewitz. p. 66. ; . Serpula gordialis. var. infibulata. (Bil. M.) p. 65. 9. 10. Serpula subfalcata m. 8. 9. vom Postelberge. (Bil. M.) 10. von Dyssa. p. 6. 11. Serpula gordialis var. Planorbis (Bil. M.) p. 69. 12, a. b. Scyphia subreticulata Mün. von Bannewitz. p. 94. 13. Achilleum Morchella Goldf. von Hundorf. (Bil. M.) p- 96. 14. Siphonia piriformis? Goldf. von Hundorf, (Bil. M.) p. 9. 15. a. und B. vergröfsert. Astrea minuta m, p. 92. 16. a. und B. vergröfsert. Marginaria elliptica Hag. p. 9. 17. a. und B. vergröfsert. Eschara angustata m. var. von Strehlen. p. 94. 18. a. und B. C. vergröfsert, allein verzeichnet. A4strea geminita Goldf. p. 92. Taf, XXIII. 1. 2. Spongites Sazonicus m. von Bannewitz. p. 96. 3. Discoporae ....? Hippuritenkalk von Kutschlin. (Bil. M.) p. 93. 4. Scyphia cribrosa Pkill. (Bil. M.) p. 94. 9. Astrea.....? Plänergang bei Kutschlin. (Bil. M.) p. 92. 6 7
b
Ben
j. A. die Vergrölserung von a., B. die von b. Calamopora? von Goppeln. p. 9. . Ceriopora caespitosa? Röm. (Bil. M.) p. 9. 8. Calamopora catenifera m. Plänergang bei Kutschlin. (Angeschliffen im Bil. M.) p. 9. 9. Scyphia angustata Röm. von Schönau. p. 9. Taf. XXIV, 1. 2. 3. Höhlungen mit Sclerotites m. von Cotta und Goppeln. p. 9. 4. Araucarites Reichenbach? m. von Hundorf. (S. d. Hrn. Prof. Dr. Blochmann.) p. 98. 3. Sedites? Rabenhorstii m. von Strehlen. p. 97. 6. Fegetabil von Bannewitz. p. 100. 7, 8. Fegetabilien von Strehlen. p. 100.
Dresden, gedruckt bei Carl Ramming.
8. 832. 34. 83.
Berichtigungen.
. statt Trochus Rhodani lies Pleurotomaria distincta, statt Terebratula pisum lies T. triangularis. . st. Zyrodon scaber Bronn 1. Trigonia Buchü. . st, Belemnites mucronatus 1. B. minimus.
st. Squalus cornubicus 1. Otodus appendiculatus. 7. st. Inoceramus striatus Mant, 1. I. striatus Goldf.
. st. Spondylus truncatus 1. S, undulatus m., st. Serpula amphistaena 1. $. amphisbaena. . Serpula spirographis Goldf. fällt hinweg. . wie p. 3. 6. 7. 8. und st. Eschara cyclostoma 1. Scyphia subseriatae affinis.
83. wie p. 8. und st. Scyphia Murchisonii 1, S. subseriatae affinis. 85. st. Hxogyra undata 1. E. plicotula.
35. 36, wie p. 8. und st. Avicula gryphaeoides 1. Ostrea lateralis. wie p. 7,
Die Berichtigungen bei beschriebenen Arten gehen aus dem Index Petrefactorum hervor.
A.
1) Geognostische Beschaffenheit des Tunnelgebirges bei Oberau.
Der Tunnel erstreckt sich in einer Richtung von OSO nach WNW in einer Weite von 904 sächsischen Ellen. Die dort entwickelten Schichten der Kreideformation, deren Lagerung auf Gneils dem westlichen Ende zu sichtbar ist, haben bei einem Streichen h. 10,2 im Allgemeinen ein Fallen von 5° — 10° gegen Öst.
Im 'Tunnel beginnt 129 Lachterellen entfernt vom westlichen Mundloche der Gneifs, der weiterhin westlich im Einschnitte noch durchsunken ist, häufig mit Gängen von Granit durchsetzt.
a) Die unterste, aber recht bezeichnende Schicht der auf ihm ruhenden Ablager- ungen ist eine Conglomeratschicht. 137 Ellen weit ist sie im Innern des Tunnels aufgedeckt und noch eine ziemliche Strecke über das westliche Mundloch hinaus zu verfolgen. ’
ihr Muttergestein ist ein fester, dunkelgrüngrauer Mergel, aus zahllosen dunkel- grünen glaukonitischen Körnchen gebildet, welche mit Sand und Thon verkittet sind.
Eine Menge oft scharfeckiger Bruchstücke, theils von bedeutender Gröfse, theils von der einer kleinen Nuls, eines durch Verwitterung weilslich gewordenen Gneifses oder Granites werden davon umschlossen. Oit finden sich Gangausfüllungen dieses Con- glomerats in den zerklüfteten Gneifsmassen, wie das Profil des Tunnels Taf. A., sowie des Ortstolses am westlichen Ausgange desselben hinreichend zeigt.
Dafs diese Bildung jünger als die des Granites sei, von welchem Bruchstücke in diesem Schlamme einst eingehüllt und früher niedergeschlagen wurden, ehe sie noch durch längeres Bin- und Herrollen durch die Gewässer sich mehr abrundeten, darüber kann, wie mich dünkt, kein Zweifel mehr obwalten.
Bezeichnend für diese unterste Schicht ist Terebratula ovoides Sowerby, die in ihrer gröfsten Entwickelung in mannichfachen Abänderungen am westlichen Ausgange des Tunnels sehr häufig vorkam, Trochus Rhodani Lamk., Terebratula alata Lamk., Pecten notabilis Mün,, Lima aspera Mant., Osirea carinata Brongn. sind in ihr besonders auch leitend. | N
b) Merkwürdig ist eine Abänderung dieser Schieht, die 150 Ellen entfernt vom westlichen Mundloche aufserhalb des Tunnels durchsunken wurde, welche nur 30 Ellen lang, 8 Ellen breit, und 6“ — 8“ durchschnittlich mächtig war.
Dort lag sie unmittelbar auf dem Gneifse, auf ihr die Conglomeratschicht (a), in welche sie oft durch Färbung und ihre ganze Beschaffenheit übergeht. Meistens kann sie einem scheinbar zerfressenen Sandsteine verglichen werden, der in Unzahl eine Menge charakteristischer Versteinerungen einschlielst, die ihr jene bröckliche Gestalt eben zuertheilten. Jene Geschöpfe mögen selbst das Material zur Verkittung dieses Sandes geliefert haben.
Die Farbe dieser merkwürdigen Schicht ist vorzugsweise graulich weils, bisweilen in's Gelbliche oder Grünliche übergehend, ja oft sogar, zumal wenn das gewöhnlich sehr feine Korn gröber wird, und ganze Quarzstücke darin mit vorkommen, sich auch durch Färbung der Conglomeratschicht (a) nähernd. — Einige Univalven, Terebratula alata Lamk., Terebratula pisum Sow., Sphaeruliten und Diceras-Arten, Peoten notabilis Mün..
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Lima aspera Mant., Exogyra haliotoidea Sow., Stacheln von Üidarites vesiculosus Goldf. herrschen hier vor.
ce) Eine andere Modification der Conglomeratschicht geht ferner im Innern des Tunnels selbst von verschiedener Mächtigkeit und Breite fast parallel dem dort auftre- ten Gneilse,
Neben der lichteren Farbe zeigen die blätterigen Bruchflächen des Feldspathes, dafs sie der Zertrümmerung des Gneifses und Granites, dem sich etwas Sand und Kalk beigesellt hat, ihr Dasein verdankt. Es ist ein feines Conglomerat dieser Stoffe, ge- wöhnlich von ziemlicher Festigkeit, oft aber auch durch gröfsere Porosität der vorigen bröcklichen Sandsteinschicht sehr ähnlich. Wegen ihres gröfseren. Kalkgehaltes möchte man diese Schicht „kalkreiche Conglomeratschicht“ nennen, Die organischen Reste, die wegen geringerer Häufigkeit in ihr vermuthlich auch die festere Beschaffenheit be- dingen, weichen nicht ab von denen der vorher angeführten Schichten, Diceras Saxoni- cum mihi, Sphaerulites agariciformis de Blainv., Lyrodon scaber Bronn., Exogyra haliotoi- dea Sow. und Cidarites vesiculosus Goldf. gehören ihr, wie den vorigen an.
d) Diese Conglomeratschichten sind bedeckt mit dunkelgraugrünen sandigen Mer- gellagen, oft dunkler Grünsand genannt, die als identisch zu betrachten sind dem Mut- tergesteine der Conglomeratschicht (a), nur dafs die Bruchstücke von Gneils und Granit darin viel seltener werden, oder auch gänzlich fehlen. Es ist eine dunkelschwarzgrüne Masse, in welcher eine Menge dunkelgrüner glaukonitischer Pünktchen oder Flecken eingesprengt ist. 'Theils mehr oder weniger fest, theils thoniger oder mergeliger, zer- fällt sie bald bei'm Liegen an der Luft.
Es ist klar, dafs sich zwischen dieser Ablagerung, und den unter a, b und c be- schriebenen durchaus keine so bestimmte Grenze ziehen läfst. Unzweideutig schliefst sich diese Bildung der vorigen an, indem das Schwerere nur sich tiefer ablagern mufste als das, was feiner zertrümmert worden war. Man findet auch hier noch dieselbe Tere- bratula ovoides Sow., und aufserdem sind mir von dorther einige Zähne von Pfychodus Agass, bekannt, von denen ich gleichfalls auch einen aus der Oonglomeratschicht (a) besitze.
Auf diesem dunkelen Grünsande ruht eine Ablagerung, welche sowohl durch ihre Ver- steinerungen als auch durch ihre Beschaffenheit überhaupt eine andere Bildung bezeichnet. Am westlichen Ende des Tunnels beginnt sie mit ihren untersten Lagen und erstreckt sich im Einschnitte nach Ost zu bis über die Brücke hin, welche die Chaussee über die Eisenbahn führt. Weit mächtiger als die vorige ist diese gleichfalls höchst charakteri- stische Ablagerung; das östliche Mundloch giebt einen Durchschnitt allein dieser Schich- ten von 24° Höhe; schon an der Restauration sind die dort obersten Schichten die un- tersten, und die in der Nähe der Brücke aufgeschlossenen scheinen als die obersten Schichten des hier entwickelten Plänergebirges betrachtet werden zu müssen, so dals man für diese letztere Bildung wenigstens eine Mächtigkeit von 35° annehmen muls.
Das ganze Gestein ist ziemlich gleichartig an Farbe und Korn, durchgängig ein dunkelaschgrauer Plänermergel, der sich in Schichten von einigen Zollen bis zu mehreren Fufsen Mächtigkeit abgesetzt hat. Kalk, Sand und T'hon sind in unconstan- ten Verhältnissen darin vermengt, so dafs es bald fester, bald weicher erscheint, Im- mer aber zerfällt das erst feste Gestein nach sehr kurzer Zeit, so wie es dem atmosphä- rischen Einflusse blosgelegt worden, und ausgedehnte Halden sichern dem gewils bald darauf grünenden Weinstocke herrlich Gedeihen zu.
Die Farbe geht oft in’s Lichtere über, oder es ist auch die Oberfläche, wie in den mittleren Schichten namentlich, mit gelbem ocherigen Beschlag bedeckt.
Häufig finden sich knollenförmige Absonderungen darin, ‘die reicher an Kalk sind, in ihnen aber Ansammlungen seladongrünen Glaukonits, dessen Farbe oft in's Schwärzliche verläuft, mit welchem stets eine Anzahl von Serpula gordialis v, Schloth.
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verwebt ist. Sie mögen besonders zur Ansammlung des chloritartigen Glaukoniies, so wie im Ganzen wohl auch zur Bildung dieser Knollen erst Anlafs gegeben haben.
Vorzüglich den mittleren Schichten, besonders der aber, die von dem östlichen Tunnelende bis fast zur Restauration hin sich zieht, gehören die Knollen an, wiewohl sie auch in tieferen nicht selten auftreten.
Vereinzelt liegen aufserdem im Gestein nur eingesprengt häufige Flecke dessel- ben Glaukonits, so dals die Art des Auftretens dieser Substanz Sr ahl an und für sich, als auch in den Knollen, für,diese Schichten gleich leitend wird. Inoceramus striatus Mant., I. mytiloides Sow., Belemnites mucronatus v. Schloth. und jene Serpula gordialis v. Schloth. sind übrigens hier die charakteristischen Versteinerungen, Mit ihnen finden sich riesenartige Exemplare von Ammonites Rhotomagensis v, Buch, Nautilus elegans Sow. und Rosiellaria Parkinsonii Sow. Ausscheidungen von Schwefelkies, Spuren von kohliger Masse und Absonderungen der Gesteinsmasse selbst sind gleichfalls nicht selten, und so ist dieses östlich vom Tunnel in der Nähe der Brücke, wo die obersten Schichten dieser Bildung durchschnitten sind, eine häufige Erscheinung, während von Petrefaeten höchst selten nur eine Spur etwa noch von Izoceramus striatus Mant, zu finden ist.
in der Folge werde ich zeigen, wie sich diese Schichten des Plänergebirges zu den an anderen Orten aufgeschlossenen verhalten, Auf der westlichen Seite des Ein- schnittes, nicht weit vem dortigen Tunnelmundloch entfernt, bedecken neuere Bildungen von Diluvium die Conglomeratschichten. Sand- und Geröllmassen, die darin vorkommen, würden kaum der Erwähnung bedürfen, wenn nicht daran das Vorkommen einiger Fossile gebunden wäre, deren Vorhandensein hier uns zu interessanten Resultaten führen muls,
Gröfsere Blöcke von Raseneisenstein liegen darin vergraben, bröckliche Mas- sen, die sich jedenfalls an Ort und Stelle erzeugt haben erlsten. da sie dem Wellen- spiele nicht lange hätten widerstehen können.
Weit wichtiger aber als sie scheint unstreitig das. Vorkommen häufiger Stücke von Porcellanjaspis zu sein, der sich mit anderen Geröllmassen fremdartiger Gesteine zusammen vorfindet. Immer sind es vereinzelte, abgerundete Stücke, die ihren Ur- sprung nicht gut verleugnen können. Lavendelblaue und erbsengelbe Varietäten lassen nicht zweifeln, dafs sie, Producte der böhmischen Erdbrände, von dorther durch den einst viel grölseren Elbstrom uns zugeführt wurden. Wohl reiht sich hier nun der un- mittelbare Schlufs an, dafs die Zeit der böhmischen Erdbrände erst später als die Periode der Kreidebildung zu stellen sei. (Herr Hauptmann v. Gutbier wird hierüber in Kur- zem sich mehr werbr eiten.)
Einzelne abgewaschene Blöcke, wie sie sich zwischen Okrylla und Jessen und anderen benachbarten Orten zeigen, eines tertiären Sandsteines, der, eine grau- lichweilse Quarzmasse, mit gelblich grauem hornsteinartigen Bindemittel verkittet, nicht selten Stücke verkieselten Holzes umschliefst,. liegen oft auf der Oberfläche der dort- igen Bildungen, und zweifelsohne entstammen sie nur den nächsten Umgebungen.
Werfen wir endlich noch einen Blick auf das Alter des Tuunnelgebirges, so ergiebt sich aus den häufigen Bruchstücken des Granites, die in den Conglomeratschichten mit vorkommen, dafs Granit hier älter sein müsse als das auf ihm und dem Gneifse ruhende Plänergebirge. Spätere Einwirkungen jüngerer plutonischer Gesteine mochten aber auch hier die, wenn auch nur geringe Neigung der Schichten bedingen, wie sie ja ganz in der Nähe schen grolsartige Hebungen erveifiheen konnten.
2) Plänerkalkstein von Strehlen.
Südöstlich von Dresden, eine halbe Stunde entfernt, liegt mitten im aufgeschwemm- ten Lande ein abgerissenes Lager von Pläner. Wie gering seine Mächtigkeit von 10
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Ellen etwa im Ganzen, und der 4 Stunde nur grofse Umfang desselben auch ist, immer bleibt es von gröfster Wichtigkeit in zweierlei Hinsicht. Im angrenzenden Kalkofen wird dieses Gestein gebrannt und so theils zum Bauen, theils auf die Felder der Umge- gend zum Düngen mit Vortheil verwendet.
Wichtiger wurde es noch für die Beurtheilung unseres Plänergebirges. Denn von jeher war es eine reiche Fundgrube von Petrefaeten, und wohl seit einem Jahrhunderte schon wurde man aufmerksam auf die Reste der hier begrabenen Schöpfung. Chr. F. Schulze in seiner Betrachtung versteinerter Seesterne 1760 erwähnt deren, und viele neuere Forscher und Sammler haben dem seit 50 Jahren etwa eröffneten neuen Bruche einen grolsen Schatz ihrer Versteinerungen zu danken. In der neuesten Zeit ist es nun auch mir gelungen, gegen 100 verschiedene, zum Theil noch nicht gekannte Arten von dorther zu erlangen, und sie besonders überzeugten mich, dafs diese Bildung ganz anderer Art sei als jene verwandte der oberen Tuunnelschichten, die ich zum Unterschiede defshalb als Plänermergel bezeichnete.
Horizontale, in Alice en und stärkeren Platten sich absondernde Schichten eines mergeligen Kalksteins, von hellaschgrauer Farbe, blafsgelb beschlagend, von feinerdigem Strich und unebenem bis erdigem Bruch, bezeichnen diese Ablagerung, die ich des viel grölseren Kaikgehalts wegen Plänerkalkstein nenne.
Zur vergleichenden Uebersicht stelle ich hier die Resultate mehrerer chemischen Analysen von Plänerkalkstein und Plänermergel zusammen, 100 Theile des längere Zeit bei 100° ©, ausgetrockneten Pulvers enthielten:
Plänerkalk v. Strehlen, Plänerkalk v. Weinböhla, Plänermergel vom Tunnel,
kohlensauten Kalle) 2777/5501 W037 kohlensaure Magnesia 0,027 21 yore LFD RR EG, kohlensaures Eisen-
oxyduli „munanl. mn. ! ns allerhand OR EN IIE Eisenoxyd und Thon-
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Quarz, in Salzsäure un-
löslichen Thon, Bitu-
men und Wasser . 20,873 —H3 Wa TUN. HR INNEN AT Andere Stücke des Plänermergels vom Tunnel N nur 42 und 40 p. C. kohlen- sauren Kalkes. An andern Osten nimmt der Gehalt noch um Vieles mehr ab und wan- delt dadurch den Plänermergel in Plänersandstein um.
Darunter ist 6 tief eine thonige Mergelschicht aufgeschlossen, welche, wie ich mich an andern Orten hinreichend überzeugte, die Grenze bildet zwischen diesem Gestein‘ und dem unter ihr liegenden Plänermergel, wie er in den obern Tunnelschichten auftritt.
Die den TER von Str lan charakterisirenden Versteinerungen sind häu- fige Reste von Fischen, wie Zähne von Galeus pristodontus Agass., re cornubicus v. Schloth., Odontaspis rhaphiodon Agass., Oxyrrhina Agass., Schuppen und Koprolithen, Am- monites Sussexiensis Mant., Nautilus elegans Sow., mehrere Gasteropoden ,„ Terebratula plicatilis Sow., T. octoplicata Sow., T. pisum Sow., T. semiglobosa Sow., T. gracilis v. Schoth,, Pecten membranaceus Nils., Lima Hoperi Sow., Spondylus spinosus und duplicatus Goldf., Inoceramus Cuvieri und annulatus Goldf., Inoceramus latus Mant. und I, planus Mün., Steinkerne von Nuecula Lamk., Lyrodon Goldf., Cardium Lin. und Isocardia creta- cea Goldf,; aufserdem Spatangus cor anguinum Lamk., Ananchytes ovatus Lamk., Cidari- tes granulosus Goldf. und C, variolaris ren. Seyphien- und Manon-Arten, letztere oft in Schefelkies umgewandelt, herrschen vor. So sind in unserem Plänergebirge drei Regionen durch ihre Versteinerungen namentlich bestimmt verschieden, welchen ich bis- Bert noch alle übrigen von mir Desbächreten Schichten des Pläners unterordnen konnte,
+ . + . .
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wenn sie auch in ihrer äufseren Beschaffenheit noch so verändert auftreten, Con glo- meratbildungen, Plänermergel und Plänerkalkstein, letztere zwei durch eine thonige Mergelablagerung geschieden.
Späteren Betrachtungen sei es aufbewahrt, diese verschiedenen Bildungen jenen auf Englands klassischem Boden zu vergleichen.
3) Plänerkalkstein von Weinböhla, im Spitzgrund,. Plänermergel bei Zaschendorf, Öberau, Gröbern und Meifsen.
. Zu oft schon ist jener Eckert’sche Kalksteinbruch von Weinböhla beschrie- ben. da, wo durch Weifs und Carus zuerst auf die merkwürdigsten Verhältnisse zwi- schen Granit und Pläner aller Geognosten Aufmerksamkeit gelenkt werden mufste, als dafs ich hier noch nöthig hätte, über ihn mich ausführlicher zu verbreiten,
Eine ungefähr 300 Ellen lange Plänerwand, 14 — 16 Ellen durchschnittlich mäch- tig, wird durch oft 24 Ellen mächtige Syenitmassen überlagert. An ihrer Grenze aber zieht. sich längs der Wand eine dunkle, lockere Mergelschicht hin, 1— 14 Elle mäch- tig, die mir mit Naumann und Leonhard, Cotta und anderen ausgezeichneten Geognosten mit grölstem Rechte als Reibungsproduct zwischen Syenit und Pläner be- trachtet werden zu müssen scheint. Durchgängig von hellaschgrauer Farbe sondert sich der versteinerungsreiche Kalkstein in mehr oder weniger starken Platten ab. Ueberall findet man auch darin die charakteristischen Schal- und Schlofsstücke des Inoceramus annulatus und Cuvieri Goldf., eben so häufig Terebratula gracilis v. Schloth., Terebratula octoplicata und Pisum. Sow., semiglobosa und Mantelliana Sow., Lima Hoperi Sow., Spon- dylus spinosus und duplicatus Goldf., Ammonites Sussexiensis Mant, und Nautilus elegans Sow., Zähne von Fischen und Koprolithen ganz wie bei Strehlen, so dafs die Identität beider Kalkbildungen durchaus nicht wohl zu verkennen ist. Treppenförmige, Stylolithen ähnliche Absonderungen des Kalkes, die in gröfster Menge hier vorkommen, £nden hin- reichend Erklärung in der Neigung der Plänerschichten, und sie sind jedenfalls nur Pro- ducte der Reibung der einzelnen Schichten unter einander.
Erst in der neuesten Zeit wurde durch einen Stollen zum Abführen der Gewässer 5 Ellen tief eine Mergelsohle aufgeschlossen, die unter 20° nach dem Dorfe zufällt.
Ais ein festes, thoniges Mergelgestein, das wohl identisch ist mit jenem unter dem Kalkstein von Strehlen, reiht es hier diese Schichten unmittelbar an die oberen des Plänermergels vom Tunnel an. |
Im zweiten neueren Bruche, welcher zur Hälfte königlich ist, erreicht der Pläner- kalkstein die grölste Mächtigkeit, die mir bis jetzt in Sachsen an ihm bekannt ist. Bei einer Tiefe von mehr als 25 Ellen etwa unter dem Syenit, der an dem östlichen Ende des Bruchs den Pläner überlagert, ist die Mergelsohle noch immer bis jetzt nicht erreicht.
Das ganze Gestein ist nur wenig dunkler, bisweilen blaulicher als dasim Eckert- schen Bruch, die Bänke sind durchschnittlich mächtiger. Auch sie liefern gleich taug- lichen Kalkstein, und dieselben Petrefacten zeigen gleichmäfsige Bildung an. —
Im nahen Spitzgrund soll noch vor nicht zu langer Zeit ein schwaches Lager desselben Kalksteins gewesen sein, doch ist es jetzt erschöpft. Einige hundert Schritte von dort im Walde, dem Dorfe Brockwitz zu, baut jetzt ein armer Bergmann aus diesem Dorfe einen Versuchsstollen auf gleichen Kalkstein, doch wohl — vergeblich!
So wurde vor einigen Jahren auch an der nordöstlichen Seite des Spaargebirges zwischen Sörnewitz und Zaschendorf von Liebig aus Sörnewitz ein vergeblicher Versuch auf Kalk gemacht; doch dieses thonreiche, weilsliche Gestein scheint, gleich wie jene aus vorerwähntem Stollen herausgeführten Bruchstücke, den oberen Schichten des Plänermergels anzugehören; denn nur noch Reste von Inoceramus striatus Mant.,
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einzelne Ausscheidungen von Schwefelkies, oft von länglicher, eingeschnürter Gestalt, und einzelne glaukonitische Fleckcehen fand ich darin.
Auch jene Plänerschichten bei Oberau am Eingange des Moritzburger Wal- des, wo durch Naumann eine neue Ueberlagerung des Granites nachgewiesen ward, ferner die in der Umgegend von Gröbern blosliegenden Schichten he endlich die, welche den Syenit und den Feldspathporphyr der Baiheweinber ge von Meifsen be- decken, zeigen überall, wie durch Beschafienheit des Gesteins, so auch durch jene in ihnen Ahliretenden Knollen mit Anhäufungen von Serpeln und glaukonitischen Fleck- chen, durch kohlige Brocken, durch Spuren von Inoceramus striatus Mant. und 1. pro- pinquus Mün., dafs sie dem Plänermergel nur angehören,
Was die von Naumann aufgefundenen und von Leonhard beschriebenen Con- glomeratmassen im Granit bei Zscheila anlangt, so kann ich darüber aus eigener Er- fahrung nicht urtheilen, da der wissenschaftliche Eifer der Geognosten keine Spur mehr davon übrig liefs, Doch scheinen jene Massen den dort aufgefundenen Versteiner- ungen zufolge (nach Cotta’s geognostischen WanderungenI., p. 110. Terebratula bipli- cata Sow., m parvirostris Bronn, T. alata Nils., T. elle Sow., T. semiglobosa Sow., Pecten serratus Nils., P. decemcostatus Mün., Trochus nilotieiformis v. Schloth, Turitella?) der letzten Zeit der Conglomeratbildung zuzurechnen zu sein.
Dergleichen Bildungen scheinen mir aber als Spaltenausfüllungen im Granit be- trachtet werden zu müssen, ganz wie diefs auch ohne Zweifel am Eingange des Plauen’- schen Grundes geschehen mufste,
4) Pläner am linken Elbufer zwischen Gauernitz und dem Schooner Grunde,
Viel sind der Orte hier, wo dem Beobachter Gelegenheit wurde, die Plänerschich- ten zu studiren.
Links von der kleinen Chausee, die von Gauernitz nach Begenau führt, in ei- nem alten Fahrwege, ist oberer Plänermergel durchschnitten mit ziemlich vielen der oft schon erwähnten Knollen, Inoceramus Koh Sow, und I. striatus Mant. und Am- monites Sussewiensis Mant, \
Dieses Gestein fand ich wieder, nur thoniger, ähnlich dem bei Zaschenden im
"Garten des Fährmanns König in Constappel, mit Absonderungen von Schwefelkies
und Terebratula alata Lamk. Wiewohl am benachbarten Bergabhange bis Nieder- wartha hin die Schichten des Pläners ziemlich stark entwickelt sind, waren doch nur zwei Orte, einige hundert Schritte nach dem Hause von König, und eine Strecke weiter, da, wo an einer kleinen Brücke rechts ein Holzweg hinaufführt, die durch die mergelige Beschaffenheit des Gesteins, durch Inoceramus striatus Mant,, und durch glau- konitische Fleckchen den Plänermergel erkennen lielsen.
Lohnender aber als hier sind die Verhältnisse bei Nieder-Wartha. Hier an dem linken Gehänge der Schlucht, die in die nördlichen Granitberge sich hinzieht, wo durch steil an dem Granit aufgerichtete, ja sogar von ihm abstürzende Plänerschichten wiederum ein unzweideutiger Beweis ward von einer jüngeren Hebung dieses Granits, dann dreifsig Schritte nach dem Dorfe zu weiter oben am Bergweg und an den Ufern des Bachs, der in der Schlucht dem Dorfe zufliefst, endlich am Hügelgehänge nach Costebaude zu in einigen kleinen Brüchen, bezeichnen häufige Knollen mit grüner Substanz und Serpeln, Spuren von Kohle, Cidarites vesieulosus Goldf., ©. vario- laris Brongt., Inoceramus concentricus Sow,, I. striatus Mant., und I. propinguus Miün., Pecten arcuatus Sow., Spondylus truncatus Goldf., Rostellaria "Par hinsomü Sow. und Am- monites Susseriensis Mant, gleichfalls den Plänermergel.
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Aufgeschlossen ist dieses Gestein wiederum an dem Hause des Hegereiters auf der Berghöhe vor Costebaude, wo ich aufser den Knolien noch Krogyra Columba Goldf., Inoceramus striatus Mant. und stylolithenartige Gebilde fand.
Wendet man sich nun südlich von Costebaude hinauf auf die jenseitige Hügel- kette, so findet man bald auf der Höhe des Bergs eine gleichsam vereinzelte Partie Quadersandsteins. Dunkle, darin eingesprengte Glaukonitkörnchen stellen ihn als einen echten Grünsand dar, wo durch das häufige Auftreten von Krogyra Columba Goldf. und Spongites Saxonicus mihi der Charakter der Versteinerungen als ein ganz anderer er- scheint als in den darüber liegenden Schichten der Plänerbildungen.
Schon bei Merbitz findet man den Plänermergel wieder, und bei Bodnitz, in einem Bruche vom Dorfe südöstlich in geringer Entfernung, ist er mächtiger aufge- schlossen. Hier sieht man Bänke mit lockeren sandigen Stellen, in denen Serpeln be- graben liegen, ein gleiches Phänomen, wie ich bei Coschütz erwähnen werde, /noce- ramus striatus Mant. und I. propinguus Mün. und glaukonitreiche Knollen.
Wohl verdiente dieses Gestein wegen der sehr sandigen Beschaffenheit hier den Na- men eines Plänersandsteins.
Der liebliche Schooner Grund führt uns nach Priefsnitz. Noch eine Strecke vor Kemnitz ist ein mächtiger Bruch von Richter aus diesem Dorfe eröffnet. Ver- steinerungsleer scheinen diese starken Bänke zu sein, und sie würden nicht viel Interesse darbieten, sähen wir nicht in einer mergeligen Thonschicht, die, 1 — 14 Elle mächtig, in einer Höhe von 15 Ellen auftritt, ein neues Analogon der thonigen Mergelschicht un- ter den Kalklagern von Strehlen und Weinböhla, wenn gleich auch in diesem Bruch die Schichten darüber viel sandiger sind, ;
5) Verhältnisse des Pläners zwischen dem Schooner und Plauen’schen Grunde.
Fast 10 Minuten lang ist die Wand, die an der Elbe längs Priefsnitz sich hin- zieht. Ungefähr 20 — 24 Ellen Mächtigkeit hat dieser Plänermergel. Seine Schichten, verschieden mächtig, verschieden grau gefärbt, theils festerer, theils lockerer, mergeli- gerer und thonigerer Natur, zerblättern meist an der Oberfläche. Glaukonithaltige Knol- len mit Serpeln, /noceramus striatus Mant. und propinguus Mün., I. mytiloides Mant. und orbieularis Mün. treten hier auf, Exogyra undata Goldf. und Ostrea vesicularis Brongt, sind mir von dorther bekannt.
In enger Verbindung damit ist das Gestein, das in mehreren Brüchen im Felde bei Leutewitz zu Bausteinen u. s. w. gebrochen wird, nur ist es arm'an Versteiner- ungen, dann und wann finden sich aber darin kohlige Reste, und ohne Zweifel gehört diese ganze Region des Pläners zwischen dem Schooner und Plauen’schen Grunde dem Plänermergel an,
Bei'm Bau des Elbstollens ist es hinreichend aufgeschlossen worden, wie er den dunkelen Grünsand mit Conglomeratmassen da bedeckt. Aus den dabei durchschnittenen Schichten sind mir manchfache Versteinerungen bekannt, von denen ich hier nur aus dem dunkelen Grünsand, der das Analogon ist vom Sandstein bei Leiteritz, Krogyra Columba Goldf. und Spongites Saronicus mihi, Gruppen von Serpula amphistaena Goldf. und Serpula septemsulcata Reich als die häufigsten anführen will, Erogyra Aquila Goldf. E. cornu arietis Goldf. und E. haliotoidea Sow., Peeten aegquicostatus Lamk., Spondylus truncatus Goldf., Terebratula alata Lamk., Cidarites vesiculosus Goldf., bezeichnen die Region der Conglomeratbildungen, die wie am Tunnel und an mehreren anderen Orten von der dieses dunkelen Grünsandes nicht streng zu trennen sind, Jnoceramus striatus Mant.
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und Knollen mit Serpula gordialis kamen jedenfalls auch in dem dortigen Pläner- mergel vor.
.6) Pläner am Eingange des Plauen’schen Grundes.
Verhältnisse in der Natur, die so oft schon den geübten Forscherblick der Beob- achter fesselten, lassen stets noch dem nächsten Beobachter Raum für fernere Aus- beute. So dachte ich wiederum, als ich die am Eingange des Plauen’schen Grundes entwickelten Schichten des Kreidegebirges studirte. Ob es mir einigermalsen gelungen, das Alter dieser Schichten mit dem von anderen Bildungen in Einklang zu bringen, das überlasse jch der Sachkenntnils der geehrten Leser,
Auf der rechten Höhe des Plauen’schen Grundes, östlichüber Grassi’s Villa ist ein kleiner Plänerbruch, der nach Plauen gehört. Die unterste, vor einiger Zeit hier sichtbare Bank, 2’— 3° mächtig, ist ein fester Plänermergel, in Farbe variirend, theils blaulichgrau, theils gelblichweils, vielfach durchzogen mit bräunlichen oder dunkel- bläulichen Flecken. In ihr waren merkwürdige Reste der Vorwelt. Bruchstücke von versteinertem Holze, theilweise noch mit kohliger Rindensubstanz bedeckt, enthielten deutlich genug ausgefüllte Gänge vorweltlicher Borkenkäfer (s. T., VI. F. 2. u. 3.). Noch drei andere Bänke liegen auf dieser, wovon die beiden oberen 2’ mächtigen ihrer Structur nach auffallend werden mulsten.
Theils glasartig fest, dicht körnig, gleichartig blaugrau mit vorherrschendem Kalk- gehalt, er aber et besonders in ihren De Niallone in eine fast sandsteinartige Beschaffenheit übergehend, von gelblicher Farbe, enthält sie dann besonders unregel- - mäfsige Löcher, die mit ganz lockerem weifsen oder ochergelbem Sande erfüllt sind, so wie es bei Bodnitz der Fall war und wie ich auch an vielen anderen Orten wieder- kehren sah. Serpula gordialis v. Schloth. lag darin zerstreut und kleidete oft die Wände der Höhlungen aus, die einzige Verkieineraue, die ich aufser jenem Holze von dorther kenne. Eine 1 Fufs mächtige thonige Merselschieht mit kleinen knollenförmigen Zu- sammenziehungen kreidear ger Bhonmassen Seheidet die so eben erwähnten Bänke von dünneren, Aehlere Fufs hoch noch entwickelten Plänerschichten, in denen knollenförm- ige Stücke kalkreicheren Pläners nicht seltene Erscheinungen sind, Es scheint diese oe Mergelschicht der Zwischenbildung zwischen Plänerkalkstein und Plänermergel zu enanren en.
Wenden wir uns zu dem Bruche am Kalkofen auf der anderen Seite des Dorfes, unmittelbar über der Neumühle, so führt uns der Weg dahin über Plänermergel, der unmittelbar auf Syenit ruht, in der Nähe des Bruchs aber $elbst ist durch Quadersand- stein eine ältere Bildung angedeutet.
Einige X— 3 mächtige Bänke werden theilweise bedeckt mit einer dünnen lockeren Mer gelschicht, worüber gleichfalls gegen 4 Ellen hoch mehrere zerblätterte Bänke ge- lagert sind. In ihnen und der hier nur sehr untergeordneten Mer gellage finden sich gleichfalls häufige Kalkknollen, mantenl Vereinen darin a mir bisher Hoch nicht gelang.
Um so viel erfreulicher jedoch mufste das nicht seltene Auftreten derselben in den unteren Bänken sein. Ebenso variabel in Bezug auf Structur und Farbe ‚als die im vorher angeführten Bruche, wechseln kalkreichere und sandigere Stellen darin auf das Manchfachste ab, und feine ocherige Adern und Linien Ferbeilen dem Gestein oft ein zierliches Ansehen, Jene oben erahnen Höbhlungen, mit Sand erfüllt, wer den in dem oberen Theile sehr häufig gefunden (die Arbeiter nennen sie oft faule Flecke), ein Heer von Serpula gordialis v. Schloth. und spirographis @oldf. liegt darin und hinterläfst, wenn der lockere Sand schon ausgewaschen ist, oft Eralakiitenahukele Gruppen an den Wandungen haftender Serpein zuriick Einmal wird die unterste Bank ganz hornstein-
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artig; grüne glaukonitische Flecke werden häufig, und knollenformige Zusammenzieh- ungen, worin grölsere Partieen davon sich ansammelten, enthalten die stets leitende Serpula gordialis ganz wie im Tunnelgesteine, Wird man schon dadurch auf die Inden- tität dieser Schichten mit den oberen des "Tunnels hingeführt, so wird man es noch mehr durch die in ziemlicher Menge hier auftretenden Petrefacten.
Rostellaria Parkinsonü, Terebratula alata Lamk., Imoceramus striatus Mant. und eoncentricus Sow., Ostrea Hippopodium Nils., O. vesicularis Brongt., ©. carinata Laml., Peeten notabilis Mün., P. arcuatus Sow., P. serratus Nils., P. cretosus Defr., Exogyra haliotoidea Sow., Belemnites mucronatus v. Schloth., Cidarites variolaris Brongt, und ve- sieulosus Goldf., Eschara eyelostoma Goldf., Serpula amphistaena Goldf., S. septemsulcata Reich, S, gordialis v. Schloth. und 8. spirographis Goldf. sind vorherrschend.
So überzeugte ich mich, dafs hier die unteren Plänermergelschichten aufgeschlos- sen sind, während die in dem vorigen Bruche wohl dem oberen angehören mochten.
Wenige Schritte davon am benachbarten Waldsaume kommt @uadersandstein zum Vorschein, der hier an einer Stelle die merkwürdige Varietät des sogenannten Tiger- sandsteins bildet. Seine Bänke sind fast ebenso mächüg, als wir an anderen Orten, wo er in gröfserer Entwickelung auftritt, von ihm gewohnt sind. Merkwürdig ist über den zwei unteren Bänken eine Schicht lockeren Sandes, der eine Unzahl abgerundeter, mehr oder weniger aufgelöster Syenitbrocken gröfserer und kleinerer Art einschliefst, eine gleiche Erscheinung wie in den Conglomeratmassen, die der Elbstollen -Bau eröffnete. Bis in den Bruch im benachbarten Felde, der seit mehreren Jahren verlassen worden, zieht sie sich hin, wenigstens findet man dort eine ähnliche Schicht in dem oberen Dritt- theil, doch ist sie dort nur wenig noch mächtig. Vereinzelte, fast noch mehr aufge- löste Syenitkugeln liegen im Innern der Bänke an beiden Orten, und sie sind die Ur- sache, die diesen Sandstein zum technischen Gebrauche weniger tauglich machen. Von Versteinerungen darin konnte ich nur in den oberen Bänken /roceramus concentrieus Goldf. in seiner flachsten Varietät habhaft werden.
In die Epoche dieser Sandstein - Bildang scheint, wie mich dünkt, die Entstehung jener 5 vereinzelten Blöcke zu stellen zu sein, die unter dem Namen der Coschützer Muschelfelsen in gerader Linie fast am Bergabhange hervorragen.
Haufwerke zusammen verkitteter Schalthiere, worunter am häufigsten Peetunculus obsoletus Goldf. und Erogyra cornu arielis Goldf., eine Nerinea, Turitella? und eine Hippuriten-Art bisweilen vorkommen, durch eine geiblich gefleckte, verschieden gefärbte Grundmasse verkittet, machen es: wohl am. wahrscheinlichsten, dafs diese Blöcke an Ort und Stelle gebildet wurden.
Anderer Art scheinen bei'm ersten Anblick die Verhältnisse zu sein an dem gegen- überliegenden linken Syenitgehänge. Unmittelbar an dem Flofsrechen zieht eine Con- glomeratschicht sich hin, Spalten im Syenit ausfüllend, dessen eiföormig oder auch ku- gelig abgerundete Brocken sie umhüllt, Eine hornsteinartige, feinkörnige Kalkmasse läfst uns auf ein förmlich chemisches Eindringen in die Spalten des Syenits von kohlensau- rem Kalke, mit Kieselgallerte vermengt, schliefsen. Von mehr oder weniger Eisenoxyd oft röthlich gefärbt, ist die Verkittungsmasse verschiedenen Ansehens. Hier und etwas weiter oben, in der Nähe des Kanapee’s, wo ein seit mehreren Jahren angelegter Wein- berg die Auflagerung jetzt leider verdeckt, fanden sich in diesen hornsteinartigen Con- glomeraten charakteristische Versteinerungen.
Sphuerulites elliptieus mihi, Terebratula alata Lamk., T. ovoides Sow., Exogyra cornu arietis Goldf., E. haliotoidea Goldf,, häufige Schalenstücke einer Ostrea (der O0. falci- formis Goldf. am ähnlichsten),, Ostrea vesicularis Brongt., Pecten cretosus ‚Defr. und P, serratus Goldf., P. aeguicostatus Lamk, und P, notabilis Mün., Alveolen von Belemniten, Cidarites vesiculosus Goldf., Eschara cyclostoma Goldf. und andere mehr machen es un-
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zweideutig, dafs man es hier mit einem Analogon der Conglomeratschichten vom Tunnel zu thun habe,
Dieses Gestein ist hier nicht getrennt von dem Plänermergel, der an einigen Stel- len noch jetzt sichtbar, horizontal fast den Syenit überlagert und jedenfalls einst mit den entsprechenden Schichten am jenseitigen Ufer zusammenhing.
Ehe ich diese Stelle verlasse, sei es mir erlaubt, noch meine Ansichten über das re- lative Alter der hier entwickelten Schichten niederzulegen, Der älteste Quädersandstein mochte das Weilseritz-Thal einst ausgefüllt haben, wovon noch Ueberbleibsel in Günther’s Bruch auf dem Felde bei Coschütz sich finden. Er stand in engster Verbindung wohl mit dem an anderen Orten. Einzelne abgerundete Syenitgeschiebe wurden in ihn mit eingehüllt. Gröfsere Ansammlungen derartiger Syenitgeschiebe setz- ten sich bald darauf ab, eingehüllt in das Zer störungsproduet des Quadersandsteins, wie uns die Conglomeratschicht am Waldsaum sehr deutlich zeigt, die erst im nahen Sand- steinbruche Er auskeilt, und diesem Absatz der schweren Massen folgte ein Nieder- schlag des seiner Conglomerate beraubten Sandstein. Diels ist die Zeit der Con- glomeratbildung, am Tunpelzestein, nur dafs dort der leichter zertrümmerbare Granit und a entw eder feiner zertr ümmert wurde und die Modificationen der Conglomeratschicht (b) und (ec) schuf, oder, weniger lange in den Fluthen umhergetrieben, sich noch als scharfkantige Bruchstücke in der Conglomeratschicht (a) abscheiden konnte, während hier, sowie an einigen Stellen des Elbstollens, sich die Geschiebe des weit härteren Sye- nits durch länger dauernden Wellenschlag abrunden mufsten. — Dieser Epoche eben mag auch die Bildung der Muschelfelsen mit angehören. Anhäufungen dieser Schal- thiere, die, den allzugrofsen Wellenschlag meidend, in einer Spalte des Syenits Schutz suchten, wurden durch den von ihnen abgesonderten Schleim, kleine Quarzstückchen und den Kalk ihrer eigenen Schalen omkn fest verkittet, dafs sie der zerstörenden Zeit bis jetzt widerstanden. Wohl mochten sich mit dieser Bildung gleichzeitig jene In- filtrationen in kleineren Spalten am linken Gehänge, sowie bei Zscheila mit bilden. — Später wurden die bisher erzeugten Gebilde durch neue Strömungen wieder zer- stört, nur die entweder durch eigene Festigkeit, wie jene Muschelfelsen, oder durch ihre Lage geschützteren Massen derrender der Zerstörung, und erst nach einiger Zeit Meder entstand die neuere Bildung des Plänermergels, der sich an schicklichen Orten, wo Schutz ihm ward, auf Syenit eig. sblagern konnte. Jetzt ist das Meiste durch neuere Fluthungen wieder zerstört, und uns blieb nur in jenen vereinzelten Partieen noch eine schwache Ahnung grofsartiger Erdbildungsepochen zurück!
B.
Petrefacten des sächsischen Kreidegebirges
IL. Fische a) Cycloiden.
Palimphyes Agassiz.?2 T, II. a—c, Dieser Cycloiden-Gattung und vielleicht ?. longus Agass. (Poissons fossiles T. 19.) scheinen drei zusammengehörige Stücke aus dem Plänermergel von Gommern anzugehören, welche die innere Structur des Fisches recht schön veranschaulichen. Die Abbildung 1. a. zeigt das ganze Innere vom Ende des Kopfes bis an die Brustflosse. Nach der Bestimmung des Herrn Hofraths Dr. Ca- rus ist: @) mazilla superior, 8) marilla inferior, y) radii membranacei branchiostegi, d) ossa clavieularia (furcularia). 1. c. ist das Deckelstück von 1. a. und giebt aufser der
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Ansicht des os hyoideum &, auch noch ein Bild von der geringstrahligen Brustflosse £. 1. b. liefert eine Ansicht von vorn,
Schuppen. T. II. 2. a. stellt den Umrifs zusammengehäufter Schuppen dar, die bei ovaler Gestalt und ganzrandiger Beschaffenheit den Cycloiden - Charakter bezeich- nen, wie aus dem vergrölserten Exemplare ersichtlich wird. Nicht unmöglich wäre es, dafs sie der vorigen Gattung angehören,
ß). Ctenoiden.
F. 3, a,b und c repräsentiren die Ctenoiden unseres Pläners, Der Raum von 3, a, der mit schwacher Wölbung aus der umgebenden Gesteinsmasse heraustritt, ist dicht mit sehr dünnen Schuppen von 2 Linien Gröfse etwa bedeckt, von denen eine im ver- gröfserten Mafsstab gezeichnet ist. Offenbar gehört 3, b, wovon B die Vergröfserung ist, einer und derselben Art an, und zwar sind beide ganz dieselben, die in Mautell’s Geo- logy of Susser Tab, XXXIV, F. 1 und 3 aus dem lower chalk von Lewes abgebildet sind, und die auch schon Knorr mit anführt,
Rundlich viereckiger ' Umrifs und der in 4 — 5 Loben getheilte untere Rand un- terscheidet diese Schuppen von anderen.
3, ce und C, vergrölsert, ist bei elliptischem Umrifs am ganzen Rande fast in kleine Loben zerschnitten.
Alle drei Schuppenarten, wovon die F. 3, a die gewöhnlichste, fand ich im Pläner- kalke von Strehlen, eine undeutliche nur im Plänerkalke von Weinböhla.
y) Placoiden.
Galeus pristodontus Agass. (Poiss. foss. livr. V. p. 72. III, T. 26, F. 4—14.), (Leihaea g. p. 742, T. 33, F. 20.) Taf. I, 1, a, aa, b, c, cc,
Zähne von breit dreieckiger Gestalt, breiter als hoch, spitzig, stark gewölbt, auf dem einen Seitenrande gewöhnlich convex, auf dem anderen gerade oder concav, oft ge- gen die Basis hin unter stumpfem Winkel einen Vorsprung bildend. Längs der ganzen Schneide stehen feine, ziemlich spitze, oft nicht ganz gleichmäfsig grofse Zähnchen, s. die Vergröfserung des Randes ],aa. Strehlen! Weinböhla!
Galeus appendiculatus Agass. (Poiss. foss. livr. V, p. 72, T. 26, F, 3,) T.1, FE. 2, a, aa .
Diese Zähne unterscheiden sich von den vorigen nur dadurch, dafs der kleine Vor- sprung an der Basis der einen Schneide fast vom Ganzen getrennt ist und nur noch wie ein Anhängsel erscheint, indem die bei voriger Art gewöhnlich concave Seite oben zwar auch concavy, unten aber convex ist, und so mit dem Vorsprunge einen spitz ein- springenden Winkel bewirkt. Die kleinen Randzähne, 2, aa, als Vergröfserung sichtbar, sind im Gegensatz zu den vorigen hier ganz gleich und stumpf.
Strehlen!
Squalus cornubicus v. Schlotheim, (Agass. Poiss. foss. livr. V, p. 71, II, T. &, F. 30.) Taf. 1, 3a, b.
Diese Art bezeichnet nach Agassiz den Typus des gezus Lamna Cuvieri. Breit dreieckige Zähne, schwach gewölbt, auf der einen Seite mehr als auf der andern, auf jeder Seite wenigstens mit einem breiten Nebenzahne versehen. Die scharfen Schneiden sind ganz glatt, Hauptzahn und Nebenzähne spitz. Der Hauptzahn ist an der Basis erst aufrecht. oben aber wieder niederwärts gebogen. Vorliegende Exemplare aus Strehlen sind alle etwas nach der einen Seite hin gebogen. Wirbel dieses Haies, wiesie in der Le- thaea T. XXVU, F. 24, a, b, c abgebildet sind, besitzt von ausgezeichneter Schönheit das Freiberger akademische Cabinet aus Weinböhla.
Strehlen! Weinböhla!
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Odontaspis rhaphiodon Agass. Squalus ferox Risso. (Agass. Poiss. foss. livr. V, p 7 BERICHT IT.T, 5, 3b. c.
“ Die Gestalt dieser Zähne ist lang dreieckig, auf beiden Seiten fast gleich schwach gewölbt. Ränder glatt und scharf wie bei den vorigen, nur bisweilen, wie bei F. 5, c, sind sie weniger scharf. Sie sind weniger stark auf- und wieder niederwärtsgebogen als vorige. Nebenzähne spitz, i
Strehlen! Weinböhla! Tunnel im Plänermergel.
Oxyrhkina — Agass. (Poiss. foss. livr. V, p: 71,101, T.G.F.2.)T. L,F.4,a,b,o d,e.
Diese Zähne sind langdreieckig, halbkegelförmig, mit sehr scharfen ungezähnelten Rändern, stark auf-, nieder- und wieder aufwärts gebogen. Nebenzähne sah ich an der starken Zahnwurzel nie. F. 4, d und e weichen durch ihre Form von den übrigen ab, doch scheinen sie auch hierher zu gehören,
Strehlen! Weinböhla! Piychodus Agassiz. Diodon-Zähne. Taf. VII, F. 5, a, b, c, von oben und von 2 Seiten. (Lethaea p. 745 — 746, W. 33, F. 19, a, b, (2). Grofse quadratische oder etwas oblonge Pflasterzähne, auf der einen Seite concav, auf der Oberfläche mit einem rundlich quadratischen Felde bedeckt, das durch 9 — 12 starke Querfalten, die zuweilen unterbrochen und ästig sind, Ausgezeichnet ist. Der übrige seitliche Theil des Zahns bekommt durch warzige Erhöhungen des dicken Schmel- zes ein chagrinartiges Ansehen. Ein Exemplar aus dem Plänerkalkstein von Wein- böhla, das sich in dem Freiberger Cabinet befindet, scheint seiner bedeutenden Grölse halber von fast 27 7) Piychodus latissimus Agass. zu sein, andere, im dunkeln Grünsande vom Tunnel vorgekommene gleichen wegen der längeren Gestalt und geringeren Grölse mehr der Abbildung des Piychodus Polygyrus Agass. in Buckland’s Geol. and Min. V. El, P. 27. Verkrüppelte Exemplare finden sich nicht zu selten in Weinböhla. Auch das hier abgebildete Exemplar stammt von dort her, wiewohl mir auch ganz gleiche aus der Conglomeratschicht vom Tunnel bekannt sind, und so ist diese Art eine der wenigen, die von den ältesten Schichten unseres Pläners sich bis in die jüngsten noch erhalten haben. Flossenstacheln. Taf, I, F,6,a, «, £, F. 6, b, b, «, und F. 6, c, o, ß, y 0. Zwei zusammengehörige Stücke (F. 6, a und b) aus Strehlen zeigen, wie & rippenartige Körper von verschiedener Stärke dicht neben einander liegen; dafs diesel- ben animalischen Ursprungs sind, dafür spricht einentheils ihre äufsere und innere Stru- ctur, die der jener Knochenstücke, die ich zuweilen in den oberen Schichten des Thü- ringer Muschelkalkes auffand, sehr ähnlich ist, anderntheils aber auch die grolse Menge von phosphorsaurem Kalke, die durch die chemische Analyse ich darin nachwies. Sie sind in eine ocherig-spathige Masse verwandelt, auf der Oberfläche sieht man feine pa- rallele Längsstreifen (F. 6, a, £ vergröfsert). Von auffallenderer Structur aber ist das an dem einen Ende des ganzen Körpers umgeknickt erscheinende Stück (F. 6, b und F. 6, b, «a vergröfsert), das den Fortsatz bildet von den oberen rippenartigen Körpern, Es erscheint aus lauter dicht neben einander liegenden sägeförmigen Stacheln gebildet zu sein (F. 6, c, «, £, y und ö), wo die einzelnen kleinen Zähne, wie sich bei genauer "Betrachtung unter der Loupe ergiebt, durch ihre knetigen Erhöhungen eine Verästelung von Längsfasern beurkunden. Im Ganzen finde ich die grölste Aehnlichkeit in Bezug auf Form und Structur, sogar auf Grölse und Zunahme der Stärke mit den Flossen- stacheln von P/ychacanthus sublaevis Agass. (Poiss. foss. IN, T. 5, F. 1, 2 und 3.), nur dafs in dem vorliegenden Exemplare mehre solcher Stacheln neben einander liegen. Dafs dieselben durch Zusammendrücken ihre ursprüngliche Form etwas geändert haben, ist natürlich, dennoch erblickt man deutlich, wie diese Körper aus zwei an einander liegen- den fast gleichen Hälften bestehen (an dem Durchschnitte F. 6, « sichtbar), und es würden diese der zusammengedrückten Form von Agassiz’s Abbildung T,5, F.3, auch
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ziemlich entsprechend sein. — Uebrigens sind den so eben geschilderten Flossenstacheln in Manteli’s @eol. of Susser Wab, XXXiIX. aus dem Upper chalk von Lewes sehr ähnliche abgebildet.
0) Ganoiden.
Macropoma Mantellii Agass. Koprolithes Mamtellii, (Lethaea p- 740 — 741, T. XXXIV, F, 8, a,b, c.) Taf. II, 4, a, b, und 5,
Die allgemein jetzt als Exeremente dieser Ganoiden -Gattung anerkannten Gestal- ten haben in der That die gröfste Aehnlichkeit von Lärchenzapfen, wie sie auch Mantell, @eol. Suss. 103, pl. IX, F. 5—11 einst nannte. In eine schwach ochergelbe Kalkmasse verwandelt, finden sich Varietäten davon von verlängert eiförmiger, mehr oder weniger zusammengedrückter Form. Spiralförmige Reihen zusammenhängender schuppenartiger Körper zeigen oft deutliche Blätterüberlagerung (F. 5.), oft aber ist diefs nur sehr gering noch ne orgehoben (4a und b). Von den auf Taf. I, abgebil- deten Varietäten ist (5) wegen a ansehnlichen Gröfse, (4a und b) aber wegen der scharf ausgeprägten Gestalt etwas abweichend von den bisherigen Abbildungen. ae gleichen fast ganz genau .den Zeichnungen in der Lethaea,; 4a und b sind aus dem Königl. Mincralienesbinet zu Dresden nd 5 sind aus dem Plänerkalke von Strehlen, wo sie, sowie in Weinböhla, als charakteristische Versteinerungen nicht selten auf- treten,
I. Insecten.
Cerambyeites mihi? Taf. II, IV, V, und Taf. VL 1.
Aus dem Quadersandstein von Welschhufe besitze ich ein Stück in Sandstein verwandeltes Holz von 3° Länge fast, in welchem man den Verlauf der Fasern deutlich sieht. Sie liegen meist dicht in geraden Linien neben einander, bisweilen machen aber ganze Bündel von ihnen ellosnee ‚Biegungen, und es scheint dieses Stück Dico- tyledonen anzugehören.
Aus diesem Stamme kommen an den verschiedensten Stellen viele wuistförmige Ge- stalten ohne alle Regelmäfsigkeit der Vertheilung vor, Man sieht sie von länglicher, fast cylindrischer, oft aber breitgedrückter Gestalt aus dem Stamme herauskommen, an ihrem vorderen Ende stets abgerundet. — Die Gestalt dieser Körper, sowie die nicht selten mit ihnen zusammen sich findenden kugeligen oder ovalen Löcher, die in das Innere des Stammes hineingehen, machen es unzweideutig, daf; man es hier mit den Gängen vorweltlicher Holzkäfer zu thun habe. Zwei Dezuide Eintomologen , Herr Hofrath Dr. Reichenbach und Herr Professor Dr. Germar, theilen ganz meine Ansicht. Die Gestalt und Gröfse dieser Körper gleicht am meisten den Gängen von Cerambyx lıri- dus Fabric., welche von Ratzeburg: „die Forstinseeten Ir Theil, Berlin, Nikolaische Buchh. 1837“ p. 194 beschrieben und T. XIX, F. 2 und 3 abgebildet sind.
Ein ganz ähnliches Stück Holzstamm mit denselben Gängen fand ich in der aka- demischen Sammlung zu Freiberg vor.
Auf einem anderen, Taf. VI, F. 1 abgebildeten Exemplare aus dem Quadersand- steine von Rippchen in der Sammlung des Herrn Directors Langguth zu Dres- den beobachtet man zwei solcher Gänge, die fast genau dem von Ratzeburg T. XIX, F, 2 im Durchschnitte sichtbaren Gange gleichen, ihn aber an Länge noch über- treffen.
Vielleicht glückt es bald, diesen Cerambyeites selbst aufzufinden!
Andere Gänge, Taf. VI, F. 2 und 3, gehören einer andern Insectengattung an. Verhältnifsmäfsig länger und dünner als die vorigen, liegen sie schlangenartig rndt, manchfach durch a Auch hier sieht man oft rundliche‘ Tlöcher nd entspre-
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— 1 — “
chende Erhöhungen daneben. F. 3a erinnert fast an den Abdruck einer Larve davon. Die hier abgebildeten Exemplare fand ich in den Schichten des festen Plänermergels (Plänersandsteins) auf der rechten Höhe des Plauen’schen Grundes über Grassi’s Villa, wo sie aufser einigen Serpeln die einzigen Versteinerungen sind, die ich von dort- her erhielt, Diese Stücke sind immer noch mit braunschwarzer Rindensubstanz be- deckt, Taf, VI, 3, die oft die Structur des in festen Mergel verwandelten Holzes etwas bedeckt,
IL, Crustaceen
Astacus Leachii Mantell. (Geol. of Suss. T. XXIX, 1, 4, 5, T, XXX, 1, 2, 3, T. XXXL 1, 2, 3, 4.) Taf. VII, 4. Von Krebsen ist mir nur ein Scheerenstück aus den benachbarten Plänerschichten von Loosch und Hohndorf inBöhmen, die den Schich- ten des Plänerkalksteins von Strehlen und Weinböhla identisch sind, bekannt, Das vorderste Glied ist abgebrochen und die ganze Oberfläche, besonders der Rand der hin- teren Gelenkfläche mit stacheligen Knoten und Dornen versehen. Es hat dieses Stück die meiste Achnlichkeit mit der Abbildung von Mantell T. XXXIX, F. 4. Sammlung des Herrn Directors Blochmann zu Dresden.
IV. Mollusken T) Cephalopoden, 2) Gasteropoden, 3) Brachiopoden.
N erscheinen später:
Terebratula
A) Von den einfach gefalteten Terebrateln sieht man in unserer Formation die Coneinneen L. v. Buch’s vorherrschen.
1) Terebratula alata Lamk., Brognt., L. v. Buch. — Schale meist sehr breit; die Zahl der stets einfachen und stumpfen Rippen nach der gröfseren Breite variirend, gewöhnlich zwischen 30 und 40. Die Mitte der Ventralschale stets höher als der Rand.
a) T. gallina Brongniart, Es finden sich Varietäten mit Schale aus dem unter- sten Pläner von Teltschen und Steinkerne im Quadersandsteine von Bannewitz, in der Conglomeratschicht am Tunnel, die durch breite Form, durch einen Schlofskanten- winkel von wenigstens 120°, dirch convexe Seitenkanten der Schnabelklappe, die unter einem Winkel von 110° zusammenstofsen, durch eine, gegen den Rücken stumpfe Kan- ten bildende Area und einen langen Bogen bildende Oehrchen der T. gallina Brongnt. gänzlich entsprechen, die in der Lethaea p. 642. 643 beschrieben und T. XXX, F. 8, a— .d abgebildet ist. Sie sind kaum dreilappig, oft unregelmäfsig nach der einen Seite gebogen, nie aber sind die Falten durch eine glatte Seite des Mittellappens unterbrochen.
b) T. peetunculata v. Schlotheim. Andere, jedenfalls junge Exemplare aus der Conglomeratschicht des Tunnels und von Teltschen gehören jener flachen Varietät an, wo die Ventralschale bei einem fast gänzlichen Mangel des Sinus sehr flach ist, während die stark hervortretenden Ohren und die sehr stumpfen Rippen noch mehr die Aehnlichkeit mit 7, pectuneulata Schloth. bedingen (L. v. Buch p. 49, Lethaea T.XXX, E..8, ef)
c) T. plicatilis Bronn var. alata. Noch andere, die sowohl in den unteren Tun- nelschichten als auch bei Teltschen, bei Coschütz und im Elbstollen nicht selten auftreten, gehören jener T. alata Brongnt, und Lamk. an, die in der Lethaea p. 644 — 645 als Varietäten von T. plicatilis angeführt werden. Die geraden oder concaven Seiten- kanten der Schnabelklappe stofsen unter spitzem oder höchstens rechtem Winkel zu-
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sammen; sehr hohe Stirn, bestimmte Dreilappigkeit und steilabfallende glatte Seiten des Mittellappens zeichnen sie besonders noch aus,
Alle drei Varietäten treten fast nur in den untersten Plänerschichten und im Qua- dersandsteine auf.
2) Terebratula plicatilis Bronn. Lethaea p. 644. 645. Deutlich dreilappige Form, concave Schnabelränder, die unter spitzem oder höchstens rechtem Winkel zu- sammenstolsen, eine kleine runde Oeffnung des Schnabels, ein nicht sehr breites Delti- dium, eine auf beiden Seiten eingedrückte Area, die durch zwei stumpfe Kanten den Rücken begrenzt, ein Ohr endlich, das einen langen flachen Bogen bildet, zeichnen sie aus. Ihre einfachen Falten, die an Zahl eben so sehr variiren, als bei T\. alata, sind feiner und flächer als bei ihr, so dafs sie oft die Buckel der Schalen glatt erscheinen lassen,
a) T. plicatilis Sowerby. L. v. Buch. p. 51, Leth. p. 648. Durch breite Form und ziemlich flache Seitenlappen steht sie am nächsten der 7. alata. Die Ränder sind scharf; die Anzahl der flachen dichtstehenden Rippen ist gegen 40, wovon gegen 12 im breiten Rückensinus liegen, ohne von den seitlichen durch eine glatte Fläche getrennt zu sein, Von mittlerer Gröfse im Plänerkalkstein zu Strehlen und Weinböhla! Unterer Plänermergel des Tunnels?
b) 7. octoplicata Sow., L. v. Buch p. 47 und p. 51 (plicatilis), Leth. p. 646. 647, T. XXX, F, 9, a—d. Länger und stärker gewölbt als die vorige, mit stumpfen Seiten- rändern; 8 flache Rippen liegen im Sinus, 12—14 auf jeder Seite, ohne eine Lücke zu lassen. Sie ist von der vorigen kaum zu trennen, da eine Menge Uebergänge von längeren zu breiteren Formen, mit stumpferen und schärferen Rändern, mit wenigeren zu Bnenreren gleich flachen Rippen vorliegen.
Plänerkalkstein zu Strehlen und Weinböhla! Unterer Be des Tun- nels? Nach Bronn im Pläner unter dem Granit von Zscheila bei Meilsen,
c) T. pisum Sow., L. v. Buch p. 47; Lethaea p. 647. 648, T. XXX, F.7,a —al
Von der Gröfse einer grolsen Erbse, fast kugelförmig, stumpfrandig, unterscheidet sie sich fast nur durch geringere Gröfse von voriger, indem auch die Ime und Zahl der flachen Rippen dieselbe ist, Der Sinus der Rückenschale tritt bei ihr indefs noch mehr in den Hintergrund.
Plänerkalkstein zu Strehlen und Weinböhla! Conglomeratschicht am Tunnel. d) T. Mantellianea Sow. (Sow. T. 537, F.5, L. v. Buch p- 53). Von Gestalt und Gröfse der vorigen Art, mit der sie zusammen vorkommt, mit einer viel geringeren Anzahl der stärker hervortretenden und schneller breit werdenden Falten, deren im Gan- zen nur 15 — 20, im Sinus 2 — 4 vorhanden sind.
Strehlen! Weinböhla!
Die hier zusammengefalsten Abänderungen von T. plicatilis gehören im Gegentheil mit denen von 7. alata vorzugsweise den oberen Schichten des Pläners an, ein beson-
_ derer Grund, wefshalb ich hier die T, alata Lamk. mit jener von Bronn als Varietät von T. gallina bezeichneten vereinigte.
B) Unter den Dichotomen L. v. Buch’s sind einige Arten sehr bezeichnend.
3) T. chrysalis Schloth., L. v. B. p. 62 und 63, Leth. p. 651, T. XXX, F. 7. — Eins der vorliegenden Exemplare, das die entscheidenden Merkmale am befsten zeigt, ist bei länglicher Gestalt 5” lang, mit einem Schlofskantenwinkel von etwa 60°. Beide Schalen sind fast gleich gewölbt und fallen vom Buckel gleichmäfsig ab nach allen Sei- ten. 10 —12 feingekörnte Rippen spalten sich nach dem Rande zu in einige 40; die Dorsalschale zeigt längs der Mitte eine schmale Furche, die den unteren Rand einge- drückt erscheinen läfst, Der Schnabel ist wenig gebogen, so dafs die grolse Oefinung
— 1 — schief steht. Die Ventralschale hat ihre gröfste Höhe am Buckel selbst, wo sie noch mit 2 kleinen Oehrchen versehen ist.
Strehlener Plänerkalk.
4) T. gracilis Schloth. (heonh., min, Tasch, VII, F.3., L. v, Buch p: 64). Das grölste Exemplar, das ich kenne, ist 4" grofs, Fröhnlich findet man sie nur von der Hälfte der Gröfse. Diese Art ist fast kreisrund, indem nur das obere Viertel der fiachen oder sogar concaven Ventralschale in eine stumpfe Spitze ausgeht; der Schlofs- kantenwinkel ist stumpf, die Oefinung des Schnabels, so wie die Area ist nur sehr klein. Die Dorsalschale ist ohne Sinus; auf ihr gehen 9 breit gerundete Falten vom Schnabel aus, und viele kleinere, die zwischen ihnen nach dem Rande zu laufen, vermehren die Anzahl hier bis über 30. Feine Anwachsstreifen laufen über sie und die Zwischenräume hinweg.
Auch hier kommen Varietäten vor, die sich durch gröfsere Länge und schwache Wölbung der Ventralschalen unterscheiden. — '
Leitend im Plänerkalke zu Strehlen, Weinböhla, wo sie in kleinen Exem- plaren haufenweise zusammen liegen. Vereinzelt selten im Plänermergel, z. B. der Con- glomeratschicht (b) am "Tunnel,
5) T. striatula Mant,, Sow., (Defrancii Br, et.) Sow, 'T. 5386, FE. 3, 4,5, DZ»,
Buch W. p. 61 und 2. Yan erde Exemplare sind nur 4'"' — 5'",lang, von a iger Gestalt und ziemlich flach. Die Ventralschale erhebt sich am malen am Buckel, fällt plötzlich am Rande erst ab und ihre Seiten laufen unter spitzem Winkel gegen das Schlofs hin zusammen. Auf beiden Seiten lassen sich hier gleich unter dem Delti- dium zwei kleine ohrartige Fortsätze erkennen, die diese Art von T. subsiriata Schloth. unterscheiden. Der Schlofskantenwinkel ist sehr spitz. Der- Schnabe! der Dorsalschale, am höchsten fast in der Mitte, ist ziemlich lang und wenig gebogen, mit ziemlich grofser runder Oefinung und sectirendem Deltıdım versehen. Die Area ist ungeöhrt. Merkwürdig ist die Menge der aufserordentlich feinen Streifen, die beide Schalen be- decken, ayischeh welche sich dem Rande zu immer neue von gleicher Feinheit ein- schieben, wodurch meinen Exemplaren ein sehr fein chagrinartiges Ansehen ertheilt wird. Mir ist diese Art bis jetzt nur aus den untersten Tuunnelschichten bekannt.
C. Die glatten Arten unserer Formation gehören den Jugaten L. v. Buch’s an,
6) T. semiglobosa Sow, (L. v. Buch T. p. 96, Leth. p. 6597 — 659, T. XXX, BSH).
Länglich rund, fast kugelförmig gewölbt, ohne Längenkiel. Die Dorsalschale ist tiefer als die ernekei. Der en dicke Schnabel ist etwas über die Ventral- schale hinübergebogen und umschliefst eine sehr kleine Oeflnung. Das Deltidium ist verborgen, die Area mit einer stumpfen Kante begrenzt, der Schlofskantenwinkel kaum ein rechter. Während die Ventralschale in der Mitte am: höchsten ist, erreicht die an- dere ihre grölste Höhe vor der Mitte und senkt sich auf ihrem hinteren Theile in einen breiten flachen Sinus ein, dessen Boden über die Seiten vorspringt. Wulstförmige Er- höhungen der Ventralschale entsprechen ihm, so dafs der untere Rand eine Sförmige Gestalt bekommt, der oft sehr stark, oft weniger deutlich hervortritt. Die gewöhnliche Länge ist 1 — 14”.
Leitmuschel im Plänerkalkstein von Strehlen und Weinböhla!
T. carnea Sow, Leth p. 654. 655. nach Bronn (Leth. p. 655.) vielleicht zu Strehlen? Einige breite Varietäten von T. semiglobosa, welche mit ihr zusammen vor- kommen, nähern sich ihr unstreitig.
T. Eee Sow. L. v. Bass p-: 107 — - 109, kommt nach Cotta ( Cotta, geogn.
Wand. 3., p. 110) vielleicht in den von Granit umschlossenen conglomeratartigen Plä- nermassen bei Zscheila vor. 7
ne nn nn
SUR 2
D T. ovoides Sow. (Sow. T. 100, F. 1 und 2, L. ». Buch T. p. 98), Taf. VIH. F. a,b, c. Ausgewachsene Individuen 'haben eine Länge von 13”; die Länge herrscht bei ihnen mehr vor als die Breite; diese-ist stets am gröfsten erst unter der Mitte, wo ich sie bisweilen 14” breit fand, Bei allen ist die Ventralschale viel geringer gewölbt als die Dorsalschale, bei jüngeren ist sie fast flach. Mit einer stumpfen Spitze springt sie gegen das etwa rechtwinkelige, Schlols, und erhebt sich gegen die Stirn mit einer kleinen Wulst. Die Area ist breit, mit flachem Ohr und stark abgerundeten Dorsal- kanten. Das Deltidium ist nicht sichtbar. Die Dorsalschale ist entweder nicht oder nur sehr gering gekielt, so dafs die Stirnlinie gegen die Ventralschale hin nur wenig vorspringt. Die grolse kreisrunde Oeffnung des nur wenig gekrümmten Schnabels steht schief gegen die Richtung der Schalen. Starke concentrische Anwachsringe ertheilen den Ober- und Unterschalen ein blätteriges Ansehen.
In gröfster Häufigkeit in der Conglomeratschicht am Tunnel! In den Conglome- ratmassen am Eingange des Plauen’schen Grundes und in den untersten Plänerschichten bei Coschütz vorgekommene Exemplare sprechen aulser vielem Anderen für die Identität dieser Bildungen und bezeichnen diese Art als eine Leitmuschel für die un- terste Region des Pläners. 2
Terebratula ovoides Sow. var, minima mihi. In der Serpula-Schicht von Bannewitz, deren Beurtheilung ich bis zum nächsten Heft aufhebe, finden sich glatte weilse Schalen einer Terebratula, von 2“ — 3 Länge. Eiförmige Gestalt, geringe Wölbung, ein fast kaum bemerkbarer Rückensinus, der wenig gebogene Schnabel, in welchem die schiefstehende Oeffnung mit dem noch nicht geschlossenen Deltidium in Verbindung steht, und die breite Area scheinen in ihr die Jugendform dieser sonst so grolsen Terebratula ovoides erkennen zu lassen.
4) Rudisten.
Sphaerulites Desmoulins (Essai sur les Spherulites, Bordeaux). Lethaea p. 628,
S. agariciformis de Blainv. Taf. VII, F.3. (Leth. p. 630. 631, T. XXXL F. 6.). In unserer Abbildung ist das Exemplar, aus dem oberen Quadersandstein von Bannewitz, ven kreisrunder schwach convexer Gestalt, Viele, sowohl kantenförmig erhöhte, als auch vertiefte Ringe und feinere Streifen umgeben den Scheitel. Dicke strahlige Körper der Unterschale liegen an einer Seite über dem Rande der Schale, doch von ihr getrennt. Ein anderes Exemplar aus der Conglomeratschicht b vom Tunnel, ist eine flache Ober- schale, bedeckt mit einer feinen radialen Streifung, die durch viele erhöhete Ringe un- terbrochen ist. Darauf befindet sich ein korallenartig verzweigter Körper, der jedoch dem Zufall seinen Ursprung zu verdanken scheint.
Unterer Quadersandstein und Conglomeratschichten.
S. ellipticus mihi. T. VO, F 1, a—f.
Beide Klappen sind gegen einander gering geneigt. Die Basis, wo beide an ein- ander befestigt sind, ist von elliptischem Umrifs. Die Oberklappe, F. 1, a und b, er- hebt sich als stumpfer niedriger Kegel, der an der einen Seite etwas zusammengedrückt erscheint. Die Unterklappe dagegen, F. 1, c, d, mit einem Bruchstücke der oberen Klappe, läfst auf eine lange kegelförmige Gestalt schliefsen, die bei etwas verbogen elliptischem Durchschnitte (e) nur noch mehr nach vornhin zusammengedrückt erscheint, Diese hornsteinartigen Steinkerne zeigen auf Ober- und Unterklappen viele concen- trische feine, sowie auch starkwulstige Anwachsiinge und zarte, dieselben durchsetzende Längsstreifen. Auf Bruchstücken der ziemlich dünnen Schale treten letztere deutlicher noch hervor, !
Höchst wahrscheinlich gehört das F. 1, f, abgebildete Exemplar aus dem Muschel- felsen von Coschütz dieser Art an. Bei gleichem Durchschnitte mit der vorher be-
B)
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schriebenen Unterklappe, hat sie einen stark übergebogenen, gleichsam sich in sich ein- rollenden, dicken, stumpfen Wirbel,
Am Eingange des Plauen’schen Grundes rechts in den hornsteinartigen Infiltratio- nen in Syenitspalten.
S, Saronicus v, Römer T. VII. F, 2,2. b. c
Oberklappe von unregelmäfsig elliptischer Gestalt, schwach gewölbt. Vom Rande laufen breite abgerundete Rippen mit conformen Zwischenräumen nach oben, wo sie in der halben Höhe etwa mit einem concentrischen vertieften Ringe abschneiden,
Die Unterklappe zeigt einen kleinen, etwas nach vorn geneigten Buckel, der in ei- ner Höhlung liegt, die durch ihre breiten abgerundeten Längsrippen und Fuurchen die einstige Beschaffenheit der Schalenwände andeutet, Die Abbildung der Oberklappe 2, b, zeigt die gröfste Aehnlichkeit dieser Art-mit $. Jouannetii Desmoulins, ess. sur les Spherul. Pl, MM, F. 1 und 2. — Quadersandstein des 'T'haranter Waldes,
S. cylindracea Desmoulins? (Desm. Pl. IV, F.3.) Vielleicht sind hierher einige Steinkerne zu rechnen, die sich mit Diceras Saxonicum mihi zusammen in der Con-; glomeratschicht des Tunnels b fanden. Die Abbildung T. VIH, 6 zeigt, wie der nach der vorderen Seite hin stark eingebogene Buckel, auf dessen breitem Rücken eine flache Furche herabläuft, aus einer gebogenen ovalen Ansatzfläche herausragt. Aulserdem tre- ten in derselben Schicht längere, wenig gekrümmte Kegel auf, von denen es wegen ihrer Unvollkommenheit schwer zu Entacheiden ist, ob sie derseiben Art oder der Gatt- ung Diceras angehören.
Hippurites Desmoulins,
Kleine Exemplare, die am Muschelfelsen von Coschütz, am Eingange des Plauen’schen Grundes rechts, in den Conglomeratschichten am Tunnel vorkommen, konnte ich wegen ihrer zu grolsen Unyollkommenheit nicht näher bestimmen,
5) Conchiferem Diceras Lamarck. (Lethaea p. 359. 360. Goldfufs, Dieeras und Chama, I, p. 204 und 205).
Diceras Saronicum mihi. Taf. VII, 1, a, b, c, d.
Am befsten ist der Charakter ausgesprochen im Steinkerne a und b. Ein aufrech- ter, entfernt spiralförmig gewundener Kegel ist mit unregelmäfsigen Längsrunzeln be- a Der grolse Ohr könnree Ouerziin geht in den langeiförmigen Muskeleipeiugk über, welcher weit in den Kegel hineinsetzt. i
F. 1, c ist ein unregelmäfsig, bauchiger Kegel, der etwas nach vorn und seitwärts gebogen ist. Der Seitenzahn ist halb abgebrochen und der Muskeleindruck hier nicht zu sehen. i
Der Steinkern 1, e, wenig nach vorn gebogen, zeichnet sich aus durch eine selır tiefe Rückenfurche und einige tiefe Furchen und Wülste auf der vorderen Basalfläche.
Diese Art nähert sich übrigens sehr der Abbildung von Chama speciosa Münster, Goldf. T. CXXXIX, F. 1, b und c; doch möchten wohl das Vorkommen junserer Art in den Schichten des Kreidegebirges, ihre viel geringere Gröfse und der grölsere Muskel- eindruck das Aufstellen einer neuen Art rechtfertigen können.
Conglomeratschicht am Tunnel b.
Diceras falcatum mihi. Taf. VII, 2,
Dieser ganz glatte Steinkern weicht durch seihe sichelförmige Gestalö, durch sehr gleichmäfsig abackn ide Stärke, bei fast stielrundem Dutchschnitte und durch viel spitze- ven Seitenzahn sehr von den vorigen Exemplaren ab.
Mit voriger Art kommt er zusammen vor.
Osirea Lamarck. (Lethaea geogn. p. 311.).
u BE
O. carinata Lamk. (Leth. p. 663 u. 669).
Der öfters halbmondförmig; gebogene schmale Rücken ist mit einem Kiele ver- “sehen, aus welchem die starken Seitenfalten ohne Erhöhung an ihrem Ursprunge ent- springen. Die durch vielfache Ueberlagerung entstandene zickzackförmige Streifung der ziemlich scharfrückigen Falten fällt bei allen Bruchstücken schon sehr in die Augen. In der Conglomeratschicht des Tunnels « fand man Exemplare von bedeutender Gröfse. deren Schalenstücke von den Arbeitern oft für Fischreste gehalten wurden. Steinkerne aus dem Quadersandsteine im Grunde bei Goppeln, bei Bannewitz und Welsch- hufe übertreffen an Gröfse noch die Abbildung der Ostrea carinata Goldf. (0. peciinat« Lamk.) Goldf. T. LXXIV, F. 6.
Conglomeratschicht am Tunnel, unterer Quadersandstein von Bannewitz, Welsch- hufe, Tharanter Wald, Dippoldiswalda, Grünsand des Elbstollens,
O. diluviana Lin,? (Goldf. I. T. LXXV, F. 4, c.).
Dieser Abbildung am ähnlichsten sieht man bisweilen jüngere Individuen aus dem Quadersandstein von Dippoldisw alda und aus dem Plänermergel der Umgegend Dresdens.
0. flabelliformis Nils. (Goldf. I. T. LXXXVI, F. 1.).
Fast kreisrund, flach convex, unregelmälsig verbogen und höckerig, mit sparsamen, ausstrahlenden, grofsen, abgerundeten Falten.
Nicht selten im Plänerkalkstein von Strehlen. - ! \
0. Hippopodium Nils. (Goldf. U, T. LXXXL FE. 1.).
Ganz flach, länglich- oder quer-oyal. Der Rand der ganz aufgewachsenen Öber- schale steigt am Schlols, das wenig nach links gebogen ist, einige Linien senkrecht in die Höhe und verläuft aufserdem in eine unregelmäfsige Ausbreitung, die bei einigen Exemplaren glatt, bei anderen gekörnt, bei einigen auch am äufseren Rande ausgezackt erscheint. Immer sieht man unregelmäfsige Anwachsringe.
Plänerkalkstein von Strehlen.
Kleine glatte Oberschalen dieser Art mit etwas aufwärts gebogenem Rande kom- men im Plänermergel am Berge bei Nieder-Wartha, auf dem Wege nach Con- stappel und bei Coschütz vor; ein Exemplar aus der Conglomeratschicht des Tun- nels @ gleicht fast vollkommen der Abbildung von @oldf. T. LXXX1, F. 1. d.
O. lateralis Nils. (Goldf. I, T. LXXXI, F.1.).
Kleine flache, länglich ovale Austern, mit regelmäfsig emporstehenden Ansatzringen.
Bisweilen im Plänerkalke von Strehlen, häufiger im Quadersandsteine von Ban - newitz und im Plänersandsteine zwischen Goppeln und Rippchen.
O. vesicularis Brongn., Gryphaea vesicularis Lamk. (Leth.p. 670 — 672. T.XXXIL F.1; Goldf. U, p. 33 u. 24, T.LXXXH, F,2,)
Untere Schale tief und bauchig, mit unregelmäfsig alngesrtuteln, Buckel, obere flach, durch Blätterüberlagerung eoncentrisch gestreift, mit radialen Rissen oder zarter Streifung auf der Oberfläche.
Kleine Unterschalen besitze ich aus dem Quadersandstein von Banner und aus dem Plänersandstein von Kauscha, Das Innere einer Oberschale aus dem Plä- nermergel-Bruche am Kalkofen bei Coschütz mit der grolsen stark gekerbten Schwiele an beiden Seiten des Schlosses gehört der Varietät aurieulata Goldf. an und gleicht der Abbildung von @oldfufs F. 2,1. Eine andere Oberschale aus dem untersten hormstein- artigen Plänermergel über dem Syenitbruche am Eingange des Plauen’schen Grundes zeigt neben der feinen radialen Streifung recht schön die von Goldfufs p. 24 ange- gebene Veränderung der Schalenoberfläche durch einen Verkieselungsprocels, indem die starken concentrischen Änwachsringe aus gröfseren oder kleineren Halbringen gebildet
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sind. Sie befindet sich hier in der Sammlung des Herrn Hauptmanns Peschel. Aufser- dem im Quadersandstein des T'haranter Waldes, Elbstollen.
Ostrea — ? Eine breite, dickschalige Art, die ich wegen Unvollkommenheit der Exemplare zur Zeit noch nicht Betten konnte, zeigt sich am Muschelfelsen von Cöschütz und in jenen untersten Plänermassen am Eingange des Plauen’schen Grundes rechts, Ihrer ohrförmigen Gestalt nach, ihrer Gröfse und der vielfachen Blätterüber- lagerung halber, die an der Oberfläche scharrig ist und unregelmäfsige Wellenlinien bildet, wie diefs die Exemplare des Herrn Directors Langguth hier deutlich zeigen, schliefst sie sich der Ostrea faleiformis Goldf. IL, p. 22, T, XXXX, F. 4 am mehr- sten an. vr r
Exosyra Sowerby. (Goldf. p. 32. 33.)
e E. Columba Goldf. (Goldf. U., p. 34 u. 35, T. LXXXVI, F, 9; Lethaea p. 674 — 676, T. XXXI, F. 10.)
Die Unterschale ist stark gewölbt, halbkugelförmig bis länglich, mit links gewun- denem, meist weit hervortretendem, schlankem, in Steinkernen aber auch stumpfem Wir- bel. Oberschale flach, schwach convex. Die Glätte der Oberfläche dieser Steinkerne ist gewöhnlich nur durch schwache Anwachsstreifen, jene flache Rinne auf der Seite des Muskeleindrucks und durch den grofsen Muskeleindruck unterbrochen.
Ueberall im Quadersandstein! In den untersten Conglomeratschichten. des Tunnels und dem diesen entsprechenden dunkeln Grünsand des Elbstollens.
E. cornu arietis Goldf. (Goldf. I. p. 36. T. LXXXVIL, F. 2.), und
E. Aquila Goldf. (Goldf. p. 56, T. LXXXIL, F. 3.).
Die tiefe Unterschale, von eiförmiger Gestalt, windet sich mit ihrem schlanken Wirbel nach links. Das Ende desselben habe ich nie gesehen, und es isi wahrschein- lich eingewachsen. Ein stumpfer Rückenwirbel scheidet die zumal in der Nähe des Wirbels steil abfallende linke von der gewölbten rechten Seite. Theils mit dünner, theils mit sehr starker Schale versehen, theils auch als Steinkerne, lassen sich doch wellen- ‘ förmige concentrische Anwachsstreifen,, die 'auf der rechten Seite sich zu Knötchen .er- heben, sowie auch radiale, vom Wirbel ausgehende Streifung erblicken. Meine Exem- plare und das aus der Sammlung des dm Directors Ehe ih stimmen mehr mit E. cornu arietis überein, aid die des Freiberger Cabinets eher die Charaktere der E. Aquila annehmen.
Unterste Plänerregion am Eingange de Plauen’schen Grundes rechts, bei Co- schütz, am Muschörellestii im Elbstollen.
E. undata Sow. (Goldf. II, p. 36. T. LXXXVI, F. 10.)
Der mir vorliegende kleine Steinkern dieser, der Abbildung F.10, a sehr ähnlichen Art ist die Ausfüllung einer Unterschale. Der abgestutzte Wirbel wendet sich mit sei- nem stumpfen Kieler von welchem unregelmäfsige Furchen ausgehen, nach links.
Plänermergel bei Costebaude auf dem Berge an der Wohnung des Hegereiters.
E. haliotoidea Sow. (Leth. p. 673 u. 674, T. XXXU, F. 3; Goldf. II, p. 38, T. LXXXVII, F. 1.)
Ich besitze davon mehrere Exemplare grofs und klein; ohrförmig eirund, ist die Unterschale fast ganz aufgewachsen, ganz flachen, Ansehens und nur am hinteren Rande senkrecht emporsteigend. Die geringe Einwendung des Wirbels unterscheidet sie na- mentlich von der folgenden Art.
Conglomeratschicht b des Tunnels, unterster Plänermergel von Kauscha!
ee: Goldf. (Goldf. U. p. 39, T. LXXXVIIT, sh)
Aehnlich der vorigen, nur ist die Unterschale, die an der Basis radiale Streifen
zeigt, tiefer als jene, namentlich tritt aber hier die Windung des Wirbels bedeutend weiter in die Schale hinein,
a. a
Bei Bannewitzineiner lockeren Sandschicht mit Serpula spirographis Goldfufs u.s.w. zusammen!
Pecten Lamarck.
P. arcuatus Sow. (Goldf. II, p. 50, T. XCI, F. 6.).
Kleine Steinkerne, eiförmig kreisrund und flach. Sehr feine Linien strahlen in gröfster Menge vom Scheitel nach dem Rande zu, in dessen Nähe sie oft sich theilen, Die ungleichen Ohren sind linirt.
Quadersandstein bei Cotta, Rippchen; im dunkelen Grünsand des Elbstollens, im Plänermergel bei Coschütz, bei Nieder-Wartha und Priefsnitz.
P. undulatus Nils. (Goldf. IL, p. 50 u. 51, T. XCI, F. 7.).
Fast kreisrund, flach convex, mit vielen genäherten flachen und höheren scharfen Streifen, die durch sehr feine Wachsthumsringe geschlängelt erscheinen. Aufserdem be- merkt man auf allen Exemplaren noch gröfsere Wachsthumstinge. Auf den ungleichen Ohren sind ähnliche Anwachsstreifen und auch noch dieselbe Streifung selbst auf den Steinkernen hervorgehoben. Ober- und Unterklappen von 1,5% — 1,75” Längsdurch- messer.
Im Plänerkalke von Strehlen und Plänermergel bei Coschütz.
P. complicatus Goldf. (Goldf. Il, p. 51 u. 52, T. XCI, F. 11.).
Flach, spitz eiförmig, mit 11 flachen Falten, zwischen denen sich zwei niedrigere erheben. Falten und die Spree Zwischenräume sind gestreift. Von den Ohren konnte ich immer nur das eine wenig stumpfwinkelige sehen.
Plänerkalk von Strehlen!
P. decemcostatus Mün. (Goldf. II, p. 53, T. XCH, F.2.).
Die Schale ist spitz-eiförmig, flach gewölbt, mit 10 erhabenen, convexen, gleich- formigen Rippen. Ohren klein, fast gleich, gleichschenkelige Dreiecke bildend,
Herr Dr. Cotta besitzt Exemplare aus dem Plänermergel bei Zscheila in der Nähe der Kirche und aus dem Quadersandsteine der sächsischen Schweiz.
P. Beaveri Sow. (Goldf. I. T. CXU, F. 3.).
Fast kreisförmig, flach, mit 15 bis 16 schmalen scharfen Rippen, die gewöhnlich mit eben so vielen kleineren abwechseln. Die flach concaven Zwischenräume sind concen- trisch gestreift; die Ohren lang und fast gleichschenkelig,
Nach Cotta im Quadersandstein bei Schandau.
P, cicatrisatus Goldf. (Goldf. Il. p. 56, T. XCIII, F. 3.).
Flach convex, spitzeiförmig,, mit 8 gewölbten, gleichförmigen Rippen und entspre- chenden Furchen. Beide sind mit ausstrahlenden, gedrängten, ziemlich dicken Linien bedeckt. Die Mittellinie auf der Höhe jeder Rippe ist breiter als die En und mit entfernten Schuppennarben besetzt.
Im Freiberger Cabinet aus dem Quadersandstein bei Naundorf.
R Be: v. Römer.
Die Charaktere sind mir noch unbekannt.
In der Cotta’schen Sammlung aus dem Quadersandstein des Tharanter Waldes.
P. ternatus Mün. (Goldf. U, p. 52, T. XCI, F. 13.).
P. multicostatus Nils. (Goldf. I. p. 53, T. XCII, F. 3.).
Der Umfang der flach convexen Schale bildet einen grolsen Kreisabschhitt. 16 — 24 breite ausstr ahlende Rippen mit flach convexem Rücken erheben sich steil zwischen den nicht ganz so breiten Zwischenfurchen, über welche, nebst den Rippen, schwache con- centrische Streifen hinweggehen.
Grolfse Steinkerne im Quadersandstein von Rippchen, im Grünsand des Elbstol- lens und in den Conglomeratschichten am Tunnel.
6
— 22 —
P. aequicostatus Lamk. (Leth, p. 673— 680, T. XXX, F, 17, @oldj. IL, p. 54, T XCH,.E 6).
Die linke Klappe ist stark gewölbt, mit übergreifendem, gebogenem Wirbel, die rechte flach. Ohren gleichförmig, gewölbt wie die Klappen. 25 — 30 gleichförmige Rippen strahlen vom Wirbel aus,
Als Steinkerne leitend für die Schichten des Quadersandsteins von Rippchen, Pabstenau, Dippoldiswalda, Tetschen, Niederschöna u. s. w., wo sie mit Exogyra Columba besonders sich häufig finden, sowie im Grünsand des Elbstollens,
P.longicollis v, Jkömer. scheint nur Varietät davon mit stärker entwickeltem und schlankeren Wirbel zu sein.
Aus dem Grünsand des Elbstollens in der Cotta’schen Sammlung. Quadersand- stein des Tharanter Waldes,
P. quadricostatus Sow. (Leth, p. 680 u. 681, T.XXX, F.17; Goldf.1l, p. 54. 55, T.XCH, E77.)
Ziemlich ganz von der Gestalt der vorigen Art, mit 6 grölseren, am Rande her- vorstehenden Rippen, zwischen denen drei kleinere liegen,
Exemplare aus dem Eilbstollen, dem Quadersandstein von Schandau und -dem Tharanter Walde in der Cotta’schen Sammlung.
P. quinquecostatus Sow. (Leth. p. 673—680; Goldf. II, p. 55, T. XCHI, F.1.).
Von der vorigen nur dadurch unterschieden, dafs sich zwischen den 6 grölseren Rippen je vier kleine finden.
Plänerkalk von Strehlen. Quadersandstein des Tharanter Waldes, bei Kö- nigstein, Naundorf bei Freiberg, Schandau.
P. notabilis Mün. (Goldf. II. p. 56, T. Xc1Ul, F. 3.).
An Gestalt der vorigen ganz ähnlich. Die linke Schale mit stark über gebogenem Rande bekommt durch 6 Nohe Rippen einen sechsseitigen unteren Rand. Die Rippen und tiefen Zwischenfurchen sind mit 3 — 5 fast SRH starken kleinen Längsrippen be- setzt, die wiederum in sehr feine radiale Linien abgetheilt sind, über welche feine con- centrische Streifen hinweglaufen. Die Ohren sind grofs und verlaufen in eine Spitze, Die Oberschale ist flach, doch auch hier sind die hohen 6 Rippen und feine Linivung dazwischen zu sehen. Es scheint die Jugendform von P. quinquecostatus zu sein, da sich die Streifung mit der Zeit verliert und nur noch die gröfseren Rippen übrig bleiben.
Nach Cotta’s geogn. Wand. p. 58 im Quadersandstein des Tharanter Wal- des und Tetschen, in der Conglomeratschicht a des Tunnels, im Grünsand des Elb- stollens, im Quadersandstein von Rippchen, Bannewitz u. s. w., in dem untersten Plänermergel von Kauscha!
P. striatocostatus Goldf. (Goldf. TI. p. 55 u. 56, T. XCII, F. 2.).
Aehnlich der vorigen Art, nur dafs zwischen den 6 gröfseren Rippen nur 2 kleinere: liegen, die gleichfalls, sowie die Zwischenfurchen und grolsen Rippen, durch mehrere Linien abgetheilt sind.
Im Freiberger Cabinet aus dem Quadersandstein von Tyssa.
P. serratus Nils. (Goldf. U. p. 58, T. XCIV, F. 3.).
Eiförmig, flach convex mit zahlreichen schmalen, wenig erhabenen gezähnten Rip- pen, von denen kleinere und gröfsere unregelmälsig wech.älh. Die ziemlich entfernt stehenden Schuppen der Rippen bilden else len Ueber die Rippen und die viermal breiteren flachen Zwischenfurchen alten neeruzche Streifen hinweg.
Conglomeratschicht a und b am Tunnel; Plänermergel -bei Koschütz, nach Cotta im untersten Pläner des Elbstollens, am Kirchberg bei Zscheila, im Freiber- ger Cabinet aus dem Quadersandstein bei Tyssa in Böhmen.
P, cretosus Defr. (Goldf. U. p. 58, T. XC1V, F, 2.).
. Eiförmig zugespitzt, fiach convex, mit zahlreichen gröfseren und kleineren Rippen, welche oft von einer oder zwei kleineren begleitet werden, so dafs sie grofsentheils Bü- schel bilden. Alle Rippen sind mit scharfen emporstehenden Schuppen dicht besetzt. Die Zwischenräume sind glatt, Ohren ungleich und concentrisch gestreift.
Unterste Schicht des Plänersandsteins von Kauscha; an beiden Gehängen des Plauen’schen Grundes im untersten Pläner; überhaupt voriger Art ganz entsprechend in den untersten Schichten des Pläners.
P. asper Lamk. (Goldf. I, p. 58, T. XCIV, F. 1.).
Gleichschalig, fast kreisrund, convex mit 17 — 18 Rippen und glatten, gerunde- ten, schmalen Zwischenfurchen. Jede Rippe besteht aus drei kleineren, die in 2 bis 3 Linien zertheilt und mit starken Schuppenstacheln besetzt sind, Die Ohren sind un- gleich und gestreift.
Aus den Schichten des Elbstollens im Freiberger Cabinet und dem ‚Quadersand- stein der sächsischen Schweiz im königl. Cabinet zu Dresden.
P. Squamula Lamk. (Goldf. U. p. 75, 'T. XCIX, F. 6.).
Kleine, flache Exemplare dieser gleichseitigen, fast kreisrunden Art, ausgezeichnet durch dünne, glattglänzende Schale, auf deren innerer Fläche 9 — 12 flache Rippen liegen, besitze ich aus den untersten Bänken des Plänerkalksteins von Strehlen und Weinböhla.
P. membranaceus Nils. (Goldf. I, p. 75, T, XCIX, F. 7.).
Flach, eiförmig; kreisrund mit fast gleichen, wenig stumpfen Ohren.
Ganz glatt in Strehlen mit sehr dünner glänzender Schale von $ — 1” Gröfse. Steinkerne sind ‚ziemlich häufig im Dale von Bannewitz, Kohlsdorf, Tetschen u. s, w.
P. Nilsoni Goldf. (Goldf. DH. p. 76, T. XCIX, F. 8.).
Von der Form eines Halbkreises, etwas convexer als vorige Art, mit welcher es übrigens den Glanz der gleich dünnen Schale theilt. Höchst feine gedrängte concentrische Streifen und eine Andeutung radialer Streifen am Rande sind kaum sichtbar. Ohren fehlen im vorliegenden Exemplar aus dem Plänerkalke von Strehlen.
P.laminosus Mant. (Goldf. 11. p. 76, T. XCIX, F. 9.).
Oval kreisförmig, flach gewölbt. Die stumpfwinkeligen, etwas verschiedenen Ohren bilden an der Schlofslinie einen stumpfen, einspringenden Winkel. Ueber die glatte, oft glänzende Schale laufen eine Menge fast gleichweit entfernt liegender vertiefter con- centrischer Linien hinweg.
Plänerkalk von Strehlen; Conglomeratschicht d am Tunnel.
P. circularis Goldf. (Goldf. II, p. 76, T. XCIX, F.10.).
Flache, kreisrunde Schalen, durch viele ziemlich regelmäfsige erhabene concen- trische Ringe charakterisirt, die wie Lamellen senkrecht emporstehen. Bruchstücke be- sitze ich davon aus der untersten Plänerschicht von Kauscha und aus dem Quader- sandsteine von Peterswalda,
| Lima Deshayes.
L. lamellosa v. Römer. Meine Exemplare sind schief eiförmig kreisrund, mit starkem Höfchen. Ueber die glatte Oberfläche der schwach gewölbten Schalen gehen lamellenartig eine Menge krmeheines in ziemlich regelmäfsigen Entfernungen hinweg.
Pine von Strehlen: neklermisigir von Cotta; Quadersandstein von Schandau in der Cotta’schen Sammlung.
L. aspera Mant. (Goldf. II. p- 90, T, CIV, F. 4.).
Flach gewölbt, schief oval, vorn abgeschnitten und ein eingedrücktes g elattes Höf- chen end Ueber die zahlreichen, fach gerundeten Linien, die mit en Zwi-
a a
schenfurchen die Oberfläche bedecken, laufen diehte concentrische Linien hinweg, so dafs die erhabenen Linien körnig, die vertieften punctirt erscheinen. i
Es finden sich Varietäten von länglich- und breitovaler Form in den Conglomerat- schichten des Tunnels ziemlich häufig.
L Hoperi Sow. (Leth. p. 682 | u. 683, T. XXXIL F. 8. Goldf, II, p. 91, T, cıy, F. 8.) und
Plagiostoma Mantellii Brongn. (Goldf. I, T. CIV, F. guy:
Se convex, schief halbkreisformig, am ganzen vor deren Rande abgeschnitten, mit vielen entfernten, sowohl in der Mitte Schar bei jüngeren, als auch vorzüglich bei älteren Individuen undeutlicher werdenden radialen Linien, die gekörnt ee Das Höfchen ist eingedrückt oder flach, die kleinen Ohren sind durch Anwachslinien ge- streift.
Plänerkalk von Strehlen und Weinböhla!
L. canalifera Goldf. (Goldf. Il, p- 89 u. 9, T, CIV, E. 4.).
Flach convex, schief eiförmig, vorn abgeschnitten und einen scharfwinkelig, ein- springenden Hof bildend, welcher mit bogenförmigen Linien besetzt ist. 20 male, hohe Rippen lassen nebst ihren breiteren een concentrische Streifung, mit blofsem Auge schon, sogar auf Steinkernen erblicken. Nach Goldfufs sind az klei- nen Ohren ae linirt.
Plänerkalk von Sirehlen; Plänermergel bei Nieder-Wartha und Coste- baude. ’
L. Reichenbachi mihi. T. VIII, F, 4, a und b,
Schwach convex, schief eiförmig, vorn abgeschnitten und einen einspringenden Hof bildend, welcher mit Längs- und Querlinien besetzt ist. Gegen 8 breite, hohe, oben ab- gerundete Rippen laufen en Rande zu. Diese, sowie die etwas schmäleren Zwischen- räume sind mit deutlichen Längslinien besetzt. Aufserdem nimmt man viele unregel- mälsig entfernte Nanaskemalen wahr. Ohren sind nicht zu sehen. Diese Art hat mi meiste Verwandtschaft mit L. canalifera, unterscheidet sich aber durch Form und die viel geringere Anzahl der Rippen.
Einige Exemplare aus der Sammlung des Herrn Directors Langguth und Herrn Secretairs Nagel hier liegen mir vor aus dem untersten Pläner am Eingange des Plauen’schen Grundes. Im Freiberger Cabinet finden sich einige gleiche Stücke aus der durch Pläner ausgefüllten Porphyrspalte bei Janegg unfern Teplitz.
I: ei mihi. T. VIII, F. 3, a und b.
Von schief halbkreisförmiger Gestalt sind beide Schalen gleich stark elle an der vorderen Seite abgeschnitten, unter spitzem Winkel einen Hof bildend, der mit vie- len Linien bedeckt ist. 25 — 30 breite, oben convexe Rippen, mit entsprechenden, aber nicht ganz so breiten Zwischenfurchen bedecken die Oberfläche. Concentrische Streifen laufen in Menge darüber. Ich habe für diese Art gerade diesen Namen ge- wählt wegen der grofsen Aehnlichkeit einiger Steinkerne mit denen von Peeten multi- costatus Nils., womit Bruchstücke leicht verwechselt werden können, zumal da sie beide zusammen nicht selten vorkommen. Steinkerne von 3” Gröfse, von vorn nach hinten, sieht man im Quadersandstein von Rippchen, unterhalb Königstein, unweit Frei- berg bei Naundorf, von wo her dasFreiberger Cabinet einige schöne Exemplare besitzt.
Das abgebildete Exemplar von Rippchen ist in der Sammlung des Herrn Di- rectors Langguth,
Spondylus Deshayes.
S. spinosus Brongnt. (Leth, p. 684 — 68%, T. XXXI, F. 6; Goldf. UI. p. 9. m. CV. F. 5.)
BRNO) a Br,
Schale frei, eiförmig, bald breiter, bald länger, gleichklappig, fast symmetrisch, auf jeder Seite mit 25 — 30 hohen, rundrückigen Rippen mit etwas schmäleren Zwi- schenfurchen. Die rechte Schale ist unregelmäfsig mit langen Stacheln besetzt... Die hohen Wirbel stehen nach vorn; die kleinen ‚Ohren sind fast gleich.
Plänerkalk von Strehlen! Weinböhla! Loosch und Hohndorf in Böh- men! Plänermergel am Eingange des Plauen’schen Grundes.
S. duplicatus Goldf. (&oldf. 11. p. 9, %. T. CV, FE. 6).
Unterscheidet sich von voriger nur durch ihre in mehrere zertheilte Rippen, durch meistens breitere Form und durch geringere Anzahl der Stacheln auf der rechten Klappe.
In Bezug auf Gestalt konnte ich kaum einen Unterschied wahrnehmen.
Mit voriger überall zusammen und gleich häufig! Conglomeratschicht am Tunnel,
S. lineatus Goldf. (@oldf. I, T. CVI, F. 3).
Die Schale ist schief oval, stark convex, mit gedrängten, gerundeten, glatten . Rippchen besetzt. Die Zwischenräume sind theils enger, theils breiter als sie. Durch
herabsteigende Randfalten ist die untere Schale befestigt. Stacheln sind sparsam oder
fehlen. Plänerkalk von Strehlen. S. fimbriatus Goldf. (Goldf. I, p. 97, T. CVI, F. 2).
Gröfse gewöhnlich gering. Eiförmig kreisrund, vorn etwas abgeschnitten, stark.
gewölbt, mit 20 — 25 ausstrahlenden, ziemlich gleichen Rippen und entsprechenden Zwischenfurchen bedeckt. Ohren sehr klein; Wirbel ein wenig übergreifend.
Sehr bezeichnend für die Quadersandsteinschichten unmittelbar unter dem Pläner, so bei Bannewitz und Cotta, wo es mit Peeten arcuatus und membranaceus, Ostrea lateralis u. s. w. zusammen vorkommt; Tyssa in Böhmen und bei Bilin.
S. iruncatus Goldf. (Goldf. U, p. 97, 98, T. CVI, F. 4. Leth. p. 686, 687. T. XXXI, F. 7.).
Gestalt mehr oder weniger lang oval. Die rechte Klappe ist stark gewölbt, mit einem langen, am Ende abgestutzten Wirbel festsitzend, die linke ist flacher, Die ganze Oberfläche ist mit vielen, manchfach gebogenen, radialen Linien bedeckt, die durch feine Anwachsstreifen gekräuselt und durch starke und unregelmäfsige Wachsthumsringe un- terbrochen sind. |
Plänermergel bei Nieder-Wartha; bei Plauen und Coschütz; Conglomerat- schicht am Tunnel; Plänerkalk von Strehlen.
Inoceramus sSowerby.
I. concentricus Sow, (Goldf. II, p. 111, T. CIX, F. 8.).
Spitzig eiförmig, vorn unter dem Wirbel eingedrückt, ungleichschalig. Weit er- streckt sich der schlanke, hakenförmig eingebogene Wirbel der rechten Schale nach vorn. Schwächer ist die linke Schale gewölbt, und ihr Wirbel tritt weniger hervor. Die kurze Schlofslinie macht einen schiefen Winkel mit der Axe. Die ganze Oberfläche ist mit regelmäfsigen concentrischen Linien und einigen unregelmäfsigen Falten bedeckt.
Ein Steinkern aus den oberen Schichten des Tunnels gleicht der Abbildung F. 8, b und e von Goldfufs. Ganz ähnliche Steinkerne, doch mit weniger stark nach vorn gebogenen Wirbeln, finden sich im Quadersandstein von Rippchen, Klein-Naun- dorf, Schandau und im Tharanter Walde. Flächere Varietäten kommen im Quadersandstein bei Coschütz, in den Conglomeratschichten am Tunnel und in dem Grünsand des Elbstollens vor.
I, propinguus Mün. (Goldf. p, U. 112, T. CIX, F.9.). -
Fast gleichklappig, spitzig eiförmig, hoch gewölbt, vorn steil abfallend. Die Wir-
T
x
bel sind von gleicher Gröfse, schlank und hakenförmig eingebogen; die Schlofslinie ist kurz und geneigt. Unregelmälsige,; grofse concentrische Falten und Linien dazwischen bedecken die Oberfläche und bilden unter dem Wirbel einen Eindruck.
Quadersandstein bei Cotta, überall leitend im unteren Pläner, z. B. bei Priefls- nitz, Nieder-Wartha, Constappel u. s. w. Plänerkalk von Strehlen und Weinböhla?
I. striatus Mant, (Goldf. I. p. 115 u. 116, T. CXIL, F. 2.).
Ungleich klappig, länger oder breiter eiförmig, ziemlich hoch gewölbt, oft aber auch ganz flach gedrückt, vorn abgerundet und unter dem Wirbel flach vertieft. Nach hinten zu breiten sich beide Klappen in lange Flügel aus und sind mit feinen, gedräng- ten concentrischen Streifen und flachen unregelmälsigen Runzeln bedeckt. Die Schlofs- linie bildet mit der Axe einen rechten Winkel.
An meinen Steinkernen, von der Gröfse bis zu 4,5", die der Abbildung von Gold- fufs sehr ähnlich sind, sind die Wirbe! gewöhnlich noch schlanker als dort und biegen sich über der Schlofslinie zusammen.
Häufig im Quadersandsteine von Bannewitz, Rippchen, Welschhufe, Klein-Naundorf, Tetschen, ganz charakteristisch für den Plänermergel des Tun- nels und für die demselben entsprechenden Schichten bei Nieder-Wartba, Prie(snitz und vielen anderen Orten, sind sie mit vorigen beiden Arten, oft noch mit Schalen- stücken bedeckt, ausgezeichnet leitende Versteinerungen für die untere Region des Plä- ners und den darunter liegenden Quadersandsteins,
I. cordiformis Sow. (Goldf. Il, p. 115 u. 114. T. CX, F. 6.).
Hohe Wölbung, herzförmiger Umrifs und ähnliche Vertiefung an der vorderen Seite, schlank-übergreifende Wirbel, eine grofse flügelartige Verlängerung nach hinten, hohe concentrische Runzeln, die durch tiefe Rinnen von einander getrennt sind, zeichnen sie nach Goldfufs vor allen anderen hinreichend aus, Das Schlofs ist an einem halb so grolsen Exemplare, als die Abbildung von Goldfuls F. 6, a zeigt, ziemlich rechtwin- kelig gegen die Axe.
Plänerkalk von Strehlen.
Nach Goldfufs im Quadersandstein von Schandau?
I. annulatus Goldf. (Goldf. I. p. 114, T. CX, F. 7.).
Hiernach ist diese Art hoch gewölbt, spitzig eiförmig, auf der Oberfläche mit 8 bis 12 hohen, mehr oder weniger regelmälsigen, concentrischen Ringen und etwas ent- fernten regelmäfsigen Streifen versehen. Die vordere Seite ist steil abschüssig und hat unter dem Wirbel einen Eindruck, während sich der hintere oben in einen kleinen Flü- gel ausbreitet. Das Schlofs bildet einen spitzen Winkel.
S. folgende Art.
I. Cuvieri Sow. (Goldf. II, p. 114, T. CXI, F. 1.).
Unterscheidet sich von voriger Art nur durch einen schief eiförmigen Umrifs, durch verhältnifsmäfsig gröfseren Durchmesser von vorn nach hinten und grolse unbestimmte Falten. Es scheinen indefs Uebergänge zwischen beiden stattzufinden. Beide erreichen nicht selten eine Gröfse von mehreren Fufsen, wo dann ihre dicke faserige Schale und das 4" —3'' starke Schlofs schon zu allerhand unrichtigen Deutungen, wie von Fischen, Pilzen u. s. w. Anlals gab.
Leitmuschel für Plänerkalkstein. Weinböhla, Strehlen, Hohndorf, Te- plitz! Ein Bruchstück einer Schale ist mir aus dem Plänersandstein bekannt. Im Quadersandsteine scheinen beide Arten gänzlich zu fehlen!
1. Lamarckii Sow. (Goldf. II, p. 114 u. 115, T. CXI, F\, 2.).
Eiförmig, sehr hoch gewölbt, vorn mit fast senkrecht abgestutztem Wirbel. Stein-
a
kerne mit vielen conventxischen Runzeln und Streifen bedeckt, scheinen hierher zu ge- hören.
Quadersandstein von Bannewitz? Sehandehe in der Cotta’schen Sammlung.
I. Brongniarti Park. (Goldf. II, p. 115, T. CXL, F. 3.).
Aehnlich der vorigen, nur ist die rechtwinkelig liegende Schlofslinie länger als bei ihr und die Wölbung des Rückens geht nicht, wie bei jener, allmählig in den flügel- artigen Fortsatz über, sondern ist durch einen Eindruck von demselben geschieden. Auch sind die Wirbel erhabener und treten namentlich bei vorliegendem Exemplare weit über die Schlofslinie hinaus.
In der Sammlüng des Herrn Directors Langguth aus dem Quadersandstein von Klein-Naundorf. Nach Goldfufs im Quadersandsteine von Schandau. In der Cotta’schen Sammlung aus Strehlen?
I. alatus Goldf. (Goldf. U, p. 116, T. CXI, F. 3.).
Er ist von vierseitigem Umrifs, an der vorderen Seite gewölbt, unter dem Wirbel
‘tief eingedrückt, und verläuft nach hinten in einen grofsen Flügel. Der Wirbel ist spitzig und die lange Schlofslinie steht rechtwinkelig. Hohe concentrische Falten ver- laufen in regelmäfsigen Abständen.
Nach eolafuts als Steinkern im Quadersandstein bei Schande: nach Cotta bei Bannewitz?
]. Cripsii Mant. (Goldf. I, p. 116, T. CXII, F. 4.),
Umrifs quer oval. Der Durchmesser von vorn nach hinten doppelt so grofs als der von oben nach unten. Die lange Schlofslinie macht einen sehr spitzen Winkel ge- gen die höchste Wölbung des Rückens. Scharfe concentrische Rippen bilden fast regel- mälsige Halbkreise,
Als Steinkern im Plänerkalke von Strehlen, im Plänermergel bei Zaschen- dorf; im Quadersandstein zwischen Eula und Schneeberg im Freiberger Cabinet.
I, latus Mant. (Goldf. Il, p. 117, T. CXU, F. 5.).
Eiförmig, rhomboidal, flach, vorn unter dem- Wirbel etwas eingezogen, hinten eine grolse Ausbreitung bildend. Die lange Schlofslinie macht mit der Axe einen spitzen Winkel. Eine Menge concentrischer Linien und flacher Falten bedeckt die Oberfläche.
Mit und ohne Schale Plänerkalk von Strehlen. Im Freiberger Cabinet aus dem Quadersandstein von Welschhufe, Cotta, Lohmen und in dem Plänerkalke von Teplitz.
I. planus Mün. (Goldf. II, p. 117, T. CXII, F. 1.).
Unterscheidet sich von voriger Art durch querovalen Umrifs und dadurch, dafs der stumpfe Wirbel fast in der Mitte. liegt, von zwei fast gleichen Seiten begrenzt.
Mit voriger zusammen in Str nn
I. orbicularis Mün. (Goldf. U, p. 117, T. CXIIL, F. 2.).
Flach, mit fast gleichförmigen Sa und stumpfem Wirbel in der Mitte. Die Zahl der scharfen, etwas unregelmäfsigen Rippen ist geringer als bei der vorigen Art.
Strehlen im Plänerkalke; Prie/(snitz im Plänermergel.
I. mytiloides Mant. (Goldf, II, p. 118, T. CXIIN, F. 4; Leth. p. 695 u. 696, T. XXXIH, F. 10.).
Lang eiförmig, an der vorderen Seite höher gewolbt als an der hinteren. Mehr oder weniger regelmäfsige Falten laufen schief von vorn nach hinten, so dafs der we- nig vorstehende, doch spitze Wirbel ein etwas verdrehtes Ansehen bekommt.
Als Stehkerai im Plänermergel von Priefsnitz; im Quadersandsteine von Schan- dau, Cotta, Tetschen u. s. w.; im Plänerkalke von Strehlen (im Freiberger Ca- binet).
1. undulatus Mant. (Goldf, I, p. 115, T. CXII, F. 1.).
\ — 25 —
Halbeiförmig, wenig convex, vorn abgerundet, nach hinten sanft abschüssig in eine Ausbreitung übergehend, Die lange Schlofslinie ist rechtwinkelig mit der Axe. Scharfe concentrische Rippen wechseln mit regelmäfsigen, breiten, flach concaven Zwischenräumen.
Plänermergel bei Coschütz im En Cabinet.
a. ER Mün, (Goldf. II, p- 113, 0X, F. 3, a, b,).
Die Schalen sind dreiseitig, in eine en Spitze verlaufend, an der vorderen Seite unter den Wirbeln glatt abgeschnitten, an der hinteren sanfter geneigten sind sie mit einer Falte versehen, Der Schlofsrand steht schief; concentrische Rippen und häu- fige Zwischenlinien bedecken die Oberfläche.
Plänerkalk von Strehlen in der Cotta’schen Sammlung.
I. sulcatus Sow, (Goldf. II, p. 112, T. CX, F. 1.).
Eiförmig zugespitzt, hoch gewölbt, ungleichklappig. 8 — 9 Rippen erscheinen etwas verdreht, da sie nicht alle die Spitze des Wirbels erreichen. Der linke, Wirbel ist schlank und hakenförmig gekrümmt, der der rechten Schale aber viel kürzer. Der Winkel des Schlofsrandes gegen die Axe ist mäfsig. spitz.
Nach Goldfufs bei Coschütz im ı Grünsand, wahrscheinlich in dem mit Pläner- mergel bezeichneten Gestein.
Erklärung der Abbildungen.
Taf. A. Geosnostisches Profil eines Theils des Tunnels bei Oberau und des Ortstolses am westlichen Ausgange "desselben, pP 1—8.
Der durch Ziımmerung verdeckte Raum im Profile ist aus Mangel an Platz etwas zu kurz ge- zeichnet. Die ursprüngliche Aufnahme dieser Profile geschah von Seiten des Königl, Sächs, OHESHEnBange zu Freiberg.
Taf.I. a,b. Zähne von Galeus pristodontus Agass. in natürlicher Grölse, aus dem Plänerkalkstein von Seen aa und ce sind vergröfserte Randzähne von a und c, p. 11,
2,a. ein Zahn mit vergrölserten Randzähnen aa, von Galeus appendiculatus Agass. ausStrehlen. p.11.
8, a und b, Zähne von Squalus cornubicus v. Schloth, aus Strehlen, p. 11.
4, a, b, c, d, e, Zähne von Oxyrhina Agass. aus Strehlen. p. 12.
5, a, b, c. Zähne von Odontaspis rhaphiodon Agass. aus Strehlen. p. 12,
6, a mil b. Zwei auf einander gehörige Stücke von Flossenstacheln aus Strehlen. 6, ist der Durchschnitt von 6, a, 6, a. B, 6,b, @, 6, c, &, &, y, ö sind vergröfserte zu beiden Haupt- stücken gehörige Theile, p. 12 15,
Taf. II. 1,a,b,c. Palimphyes longus Merası, ? p. 10 und 11, aus dem Plänermergel bei Gommern.
2, a. Schuppen einer Uycloiden- Gattung aus Strehlen, p. 11, in natürlicher Größse und vergröfsert.
8, A, b, ec. Schuppen von Ctenoiden aus Strehlen. p- 11, in natürlicher Gröfse und vergrölsert.
4, a, b, und 5. Koprolithes Mantellü Agass. p. 13. 4, a und b aus dem Plänerkalke, im ı Königl. Naturaliencabinet zu Dresden. 5 aus Strehlen, in der Sammlung des Herrn Directors Langguth.
Taf. III, IV, v zusammengehörige Stücke eines Baumstammes mit Gängen von Cerambyeites mihi? aus a Quadersandsteine " von Welschhufe, p. 18.
Taf. VI, 1. Ein anderes Stück mit ähnlichen Gängen ebendaher, in der Sammlung des Herrn Directors L anggu th, 2 u.2. Gänge einer anderen iInsecten-Gattung aus dem Plänermergel beiCoschütz. p.13u. 14,
Tat VI. 1, a, ode Sphaerulites elliptieus mihi,
a und b as Oberklappe, e, d die Unterklappe mit einem Theile der Oberklappe, e die Basal- fläche. 17 u, 35. In der Sammlung des Herrn Directors Langguth, aus den hornstein- artigen Bisrkemalsen am Eingange des Plauen’schen Grundes, l, £ ist eine wahrscheinlich auch hierher gehörige Unterklappe aus dem Muschelfeisen von Coschütz.
2, a und b, Sphaerulites Saxonicus v. Römer, p. 18, Aus dem Quadersandsteine des Tharanter Waldes in der Sammlung des Herrn Dr. Cotta.
8. Sphaerulites agariciformis de Blainv. p- 17. Aus dem Quadersandsteine von Bannewitz.
4, Ein Scheerenstück von Astacus Leachii Mant. p.14. Aus dem Plänerkalke von Hohndorf in Böhmen in der Sammiung des Herrn Directors Blochmann,
> a, b, e. Ein Zahn von Piychodus. Agass. p. 12, Aus dem Plänerkalkstein von We inböhla, in der Sammlung des Herrn Seeretairs Nagel hier.
Taf. VII. 1, au.b, 1,c u.d. Diceras Saxonicum mihi, p.18. Aus der Conglomeratschicht b aın Tunnel.
2: Diceras Faleatum mihi. p, 15. von ‚ebendaher.
3 a u, b. Lima multicostata mihi. p, 24. Aus dem Quadersandstein von Rippchen.
4,au, b, Lima Reichenbachi mihi. p. 24. Aus den untersien Plänerschichten bei Coschütz,
5, a. bu. c. Terebratula ovoides Sow, p. 1%. Aus der Conglomeratschicht a am Tunnel.
6. Sphaer ulites cylindracea Desmorl,2 p. 18, Aus der Conglomeratschicht b am Tunnel.
TEEN ERIFERSG mm
Inde
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Diceras falcatum mihi » . . «
Diceras Saxonicum mihi . . » Diodon-Zähne - -. . x... > Exogyra Aquila Goldf. . - « E. auricularis Goldf. x » + E. Columba Goldf. . . -
E, cormu avietis Goldf. » » + E. halioloidea Sow. . x» . »
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Galeus appendiculatus Agass. .
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I, Brongniarti Park. . . .
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I. mytiloides Mant, . . . » I. orbicularis Mün, . . 2...» IS plans I, propinguus Mün, . » .
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I. undulatus Mant. . . » Koprolithes Mani. . .» . - - ‚ Lärchenzapfen Mant. Laomna Cwieri . . . Lima aspera Mani... . ... L. canalifera Goldf. . . . . L. Hoperi Sow, Re L. lameliosa v. Röm,; . L. multicosiata mih: 2. Reichenbachi mihi ee Macropoma Maniellii Agass. . Odontaspis rhaphiodon Agass. . Ostren carinata Lamk,
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A. 1) Allgemeines Verhalten des Pläners und Quadersandsteins zwischen dem. Plauen’schen Grunde und Dohna . : : iu & b 3 N E .. pöl 2) Pläner und Quadersandstein zwischen dem Plauen’schen und Goppelner Grunde : - 31 — 54 8) Pläner und Quadersandstein zwischen dem Goppelner Grunde und Lockwitzthale . - 34 — 56 4) Pläner und Quadersandstein zwischen dem Lockwitz- und Müglitzthale ; : -86 — 37 9) Pläner bei Dohna, Grofs- und Klein - Sedlitz 2 > 3 » , 5 -317— 88 B. Petrefacten des sächsischen Kreidegebirges. I. Fische R : > E 6 ; Ä - £ > 3 2.0.88 II. Insecten. s. Char. H.p. 1 . 5 5 5 5 : - e > -89 11T. Crustaccen - : > 0 . & , © 5 : : - 39 IV. Mollusken > h . h h ; . - h . ; - 89 1) Cephalopoden . 5 2 R : 2 : ; 2 i £ -89 — 45 a) Decapoden . : : 2 n : & ; i & : -59—45 _ b) Foraminiferen : x ö { 3 } 5 i s - 45 2) Gasteropoden . B 6 c ! 6 i ; ? e 0.48 — 49 38) Acephlen . . . > A i : ; . 5 ; - 49 — 60 a) Conchiferes dimyaires Lam. . © . £ h - : 5 - 49 — 55 b) Conchiferes monomyaires Lam. . 6 , i ; i © Ä - 59 — 58 Brachiopoden : : > 2 . © : A E > -535—59
Rudisten x : 5 & : £ . 2 ; 2 ; -59 — 60
Inde
x Petrefactorum.
Ammonites einetus Mün. p: 39 \ Names alternatus Mant. p. 4 } Pina depressa Mün. . .p.5 A. inflatus? Sow. 0. -40\ |m. aitenuatus Mant. - 4 n pyramidalis Min. . .-5 A. Lewesiensis Mant. . . -80\H. baculoides? Mant. . - 41 \ P. quadrangularis Goldf. . - 3 A. monile? v. Buch. . .-40\H. ellipticus Mant. - 4L\P. restituta Goldf: R .-5 A. Rhotomagensis v. Buch. - 89 \m. plicatilis Mant. - 41 \P. tetragona Sow. rn) A. rustieus Sow.. . . - 89H. rotundus Sow. 4 NVeodonaie striata Deft.. . -58 A. Sussexiensis Mant.. . - 89 | Hippurites ellipticus m. - 59 \ Psammobia semicostata Röm. - 49 A. varians? Sow. 0. = 40H. Germari m.
Arca carinata? Sow. A. tenuistriata? Mün. . . - 50 A. trisulcata? Mün. . . - 50 Astacus Leachii Mant. .-89
Avicula gryphaeoides? Sow. 57 \ Litorina rotundata Fit! . - 45 \ \ Scaphites aequalis Sow. . - 40 A.rdditam. . . . -56\Tucina Reichii Rom. - 49 \s. Mills? Fit... . - al A. Reichüi Rom. . . .-56 \ Macropoma Mantellii Ag. . - 89 \ S. striatus Mant. SEAN Belemnites Listeri Mant. . - 42 \ Modiola Cottae Röm. - 56 \ S. agariciformis de Blainv. -59 B. mucronatus v. Schl. 42, \ ı Myophoria. - 54 \ Sphaerulites elliplicus m. . - 59 Belemniten-Schnabel ? .-4 \ Mytilus & - 56 \ Spondylus fimbriatus Goldf. - 52 Cardita Esmarkü Nils. . - 52 \M. angustus Goldf. - 56 8. radiatus? Gold. . . - 58 €. obliqua Pusch. v0. } Natica canaliculata Fitt. - 4% \ S. striatus Goldf. 1 a C. parvula Mn... . . -D \n. dichotoma m. , - 48 \ Terebratula Gibbsiana Sow. - 59 €. striata m. Re = \N. nodosa m. - 4 \ T. gracilis Schloih., . . - 59 Cardium asperum Mün. . - 52 \ Nautilus Comptoni Sow.° . - 43 \ T. ornata Rom. . . .-59 €. dubium m. : i .-52 \N. elegans Sow. - 42 \ T. striatula Sow. . NE €. Hillenum Sow. 20. = 58 \ Nerinea Borsonü Catullo. - 43 \ T. triangularis Nilfs. . . - 59 €. Neptuni Goldf. “0 = 58 | Notidanus microdon Ag. . - 88 \ Trigonia de Buchii m. 5 54 ©. pustulosum Mün. . . - 532 \ Nucula Blochmanni m. . - 50T. sulcataria Lamck.. . - 54 Cerithium excavatum? Brongt. - 45 \ N. concentrica m. ra \ Trochus. : 0. 46 Cirrus depressus Mant. 9 Ostrea diluviana? Lin. . 58, \ T. Basteroti an Ba 2 Ctenacanthus major Ag. . - 8 \ \ Oxyrrhina Mantellii Ag. . - 88 \ T. granulatus m... . . - 46 Cuollaa ° : 2. -50 \ Patella ! 0-48 \T. lavis? Nilf.. ., . -M6 C. eraltata Nil/s. H .- 4) | Pecten? dubius Reich, . - 57 T. linearis Mant. . : . - 46 C. glabra Goldf. . 6 .-49 } Pectunculus obsoletus Goldf. -51 T. Reichi m. Rn serrteilT5) €. Römeri m. = 0200-50 \P. sublaevis? Sow. . . -Ö51\T. Rhodani Brognt. . . - 46 Dianchora striata Sow. . - 58 \P. umbonatus Sow. . .-äl \ Turbo rotundatus Sow . - 45 Exogyra laciniata Goldf. . - 53 \ Pedipes glabratus Röm. . - 48 N Turrilites undulatus Mant. - 42 E. undata Sw . . .-58 } Pholadomya Albina Reich. - 49 \ Turritella concava? Sow. - 45 Fissurella de Buchii m. . - 48 | Pinna compressa Gold. . - 55 N T. granulata Sw . .-44 Frondicularia ovata Röm. . - 48 'P Cotiae m. ae) \ T. propinqua m. . 0.48 Fuuss . . 2.0200. -44\P. decussata Goldf. -B Venus. . . 2009020249
- 50 } Isocardia cretacea Goldf.
- 60 | Piychodus. Flossenstacheln, - 88 - 55 \ Purula;ı.. © 10.0 Koss - 54 \ Rostellaria acutirostris Pusch. - 44 -43 \ R. Parkinson Mani... . -44 ET \ Scalaria pulchra? Fitt. . -45
VI. ventricosa Pusch. Nalentimztlites Comptoni Nilfs. N Lima arcuata m. .
A.
1) Allgemeines Verhalten des Pläners und Quadersandsteines zwischen dem Plauen’schen Grunde und Dohna.
Der Pläner zwischen genannten Gegenden hat im Ganzen einen sehr monotonen Charakter. Er tritt meistens als ein sehr feinkörniger, thoniger Sandstein auf, biswei- len ganz oder schmuzig, weils gefärbt, meistens mit gelblichen und röthlichen Flecken und Adern, öfters auch glaukonitischen Fleckchen mannichfach durchzogen, oder von bläulicher Farbe, wenn er durch gröfseren Kalkgehalt sich dem Plänermergel nähert, dessen gleichzeitige Bildung der Plänersandstein ist, indem man oft in Hand- stücken schon den Uebergang zwischen beiden Gesteinen nachweisen kann.
Pecten cretosus Defr., Pecten notabilis Mün,, Exogyra haliotoidea Sow., Exogyra undata Goldf., Ostrea vesicularis Brongt., Terebratula ovoides Sow., Terebratula alata Brongt., Cidarites vesiculosus Goldf., Scyphia Murchisonii? Goldf., Serpula spirographis Goldf. und Serpula gordialis v. Schl, sind darin recht leitende Petrefacten.
Durch eine fast überall nachweisbare, gegen 1 Elle mächtige Thonschicht, ‘welcher die Dörfer des linken Elbthales zwischen Dresden und Pirna zum Theil ihr Wasser verdanken, ist Plänersandstein von dünnplattigen, scherbenartigen Schichten eines bläulichen Pläners überdeckt, welcher den Plänerkalk von Strehlen und Wein- böhla vertritt, wiewohl jene Schichten auf diesem ganzen Terrain wegen geringen Kalkgehaltes sich fast niemals zum Brennen, nicht einmal als Dünger eignen würden. Man benutzt sie indefs bei'm Bau als Einlagen zwischen stärkere Platten.
Eine sandige Thonablagerung, mehrentheils einige Ellen mächtig, unterla- gert den Plänersandstein und trennt ihn vom unteren Quadersandsteine, welcher sich durch etwas stärkeres Korn, als das des Plänersandsteines war, durch gröfsere Lockerheit und eine meistens viel gleichmäfsigere Farbe, sei es nun, dafs diese weils, ochergelblich, röthlich oder grünlich ist, von ihm unterscheidet. Noch mehr aber ist der Unterschied durch gewisse Petrefacten bedingt, von denen vor allen anderen 4m- monites Rhotomagensis v. Buch, Cardium Neptuni Goldf., Pinna pyramidalis Mün., Avi- eula Reichii Römer, Pecten aequicostatus Lamk., Imoceramus propinguus Mün., Exogy- ra Columba Goldf.! Cardium dubium mihi, Scyphia subreticulata Mün. und Spongites Sa- zonicus mihi zu nennen sind.
Nach unten zu wird dieser Sandstein fester und mächtiger, und seine bisweilen 5 bis 6 Ellen starken Bänke werden zur Bildhauerarbeit weit und breit gesucht.
2) Pläner und Quadersandstein zwischen dem Plauen’schen und Goppelner Grunde. Links an dem Wege von Koschütz nach Gittersee ist ein kleiner Bruch mit
mehreren entblöfsten Plänerschichten. Die unteren Bänke sind 4/ bis mehrere Fufs mächtig, darüber liegt jene thonige Schicht mit vielen knolligen Plänereinschlüssen,
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und über ihr zeigen sich bis zu einer Höhe von 3 — 4 Ellen dünnere, plattenförmige Schichten “eines scherbenartig zerbrochenen Pläners. Versteinerungen fand ich hier nicht.
Bei Gittersee, an der südöstlichen Seite des Dorfes, sieht man drei gangbare Brüche in demselben Plänersandsteine, wovon die untere einellige Bank sandige Höhl- ungen und verwitterte Nieren von sandigem Roth- und Brauneisenstein enthält. Das Gestein hat das gewöhnliche gelblich - en bläulich-weilse, theilweise ocherig gefleckte Ansehen, feines Korn, und führt Osirea vesicularis Brongt., Exogyra undata Goldf., Inoceramus concentricus Sow., eine Pinna und Arca, Spuren verkohlten Holzes und un- deutliche wulstförmige Gestalten. Plattenföormige dünnere Schichten bedecken die un- teren Bänke.
Rollstücke von Pläner trifft man überall in dem Kaiditzer Grunde an, und an einigen Orten, wie in der Nähe der ersten Mühle oberhalb Kaiditz, ferner östlich vom Dorfe, da, wo der Fufsweg aus dem Thale wieder auf die Dippoldiswaldaer Chaus- see führt, und etwas weiter hin, an der rechten Seite der letzteren sieht man ihn an- stehen. Ueberall erkennt man in diesem Gesteine, das an der Mühle mehr sandstein- artig, an letzteren Orten mehr mergelig auftritt, den Plänersandstein wieder mit seinen glaukonitischen Knollen und Serpeln, Inoceramus coucentricus Sow. und I, propinguus Mün.
» Bei Nöthnitz am rechten Gehänge desselben Baches, der sich in der Nähe von Strehlen mit dem KaiditzerBache vereinigt, sind zwei Brüche, in denenBänke von 3% Ellen, 13 Ellen und i Elle starkem Plänersandstein mit glaukonitischen Knollen und Ostrea vesicularis übereinander liegen.
Eine einellige Thonschicht und ungefähr 4 Ellen schwache Schichten von Pläner überlagern denselben. In der Nähe liegen einige Blöcke von lockerem Sandsteine, wel- chen man ‚unter dem Plänersandsteine hervorgeholt hat, die sich alsbald durch ihre gleichmäfsige Farbe, lockere Beschaffenheit und ihre Petrefacten, als Pecten arcuatus Sow. und cretosus Defr., Cardium dubium m., Serpula septemsulcata Reich und Spon- gites Saxonicus m. als Om lorsnnbke zu erkennen geben.
Bei Eutschütz im Dorfe iritt dieser als ächtester Grünsand auf, indem dort eine 4 Ellen mächtige Bank durch seine zahllosen glaukonitischen Fleckchen mit gröfs-" tem Rechte diesen Namen verdient. Exogyra Columba Goldf., Pecten aequicostatus Lamk., Inoceramus concentricus? Sow., Spongites Saxonicus m. müssen dem Beobachter dort sogleich in die Augen fallen. Ueber ihr liegen dünne, weifsgraue, thonigere Schichten.
Am Hause des Wagners von Bannewitz, welches zwischen diesem Dorfe und Nöthnitz an der Chaussee liegt, wird Plänersandstein gebrochen, welcher zum Bauen verbraucht werden kann. Die untere Bank, die auch hier die befsten Steine liefert, war gegen 2° stark. Vereinzelt fand ich darin Ostrea vesicularis Brongt., Exogyra undata Goldf., Holz mit Insectengängen, wie in dem Bruche über Grassi’s Villa, kleine wulstförmige Körper und Ausscheidungen verwitterten Eisenkieses, Man kennt darunter noch einige starke und brauchbare Bänke desselben Gesteines, und über der Werkbank sind noch einige Ellen dünnplattigen Pläners entwickelt.
In dem verlassenen Bruche gleich hinter dem Hause sind die Verhältnisse gleich, nur scheinen Versteinerungen hier noch seltener zu sein.
Ein Quadersandsteingebilde, das im Südwesten gegen das Rothliegende steil ab- fällt, nach Nordosten zu aber sich unter die Schichten des Plänersandsteins ein- schiebt, zieht sich von Tschiedgen bis nach Pabstenau in derRichtung von N. W. nach 8.0. hin. Einige Male nur wird es durch die Thalbildungen des Klein-Naun- dorfer Baches und Goppelner Grundes unterbrochen, so dafs die Quadersandstein- Ablagerungen von Bannewitz, Rippchen und Pabstenau ein halbkreisartiges Ansehen bekommen.
Die bedeutenden Brüche von Bannewitz liegen westlich vom Dorfe. Der erste
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des Freiherrn von Burgk ist vor allen der interessanteste. Der weilse, feinkörnige, zur Bildhauerarbeit ausgezeichnete Sandstein bricht hier in Bänken, von denen die un- tere (Niederbank) 4 Ellen 15%, die zwei oberen zusammen 5} Ellen stark sind. 21 Ellen sandigen Thons scheiden diesen Quadersandstein von Schichten, die offenbar der Region des Pläners angehören. Ein höchst feinkörniger, lockerer Sandstein nämlich, von schneeweifser, im hinteren Theile des Bruches röthlicher und gelblicher Färbung, ent- behrt in den unteren Bänken vorzüglich so sehr eines Bindemittels, dafs er hier oft in einen ganz losen feinen Sand übergeht, welcher aus den weiten Höhlungen herausge- bracht und als Streusand verkauft wird. Zahllose Serpeln, worunter besonders Serpula spirographis Goldf.! doch auch Serpula gordialis v, Schl. und Serpula septemsulcata Reich., fanden hier einst ihren Untergang. Mit ihnen kommen Scyphia Murchisonii? Goldf. wie bei Kauscha und Koschütz, eine kleine noch unbestimmte Scyphia, wie bei Kauscha, Cidarites vesiculosus Goldf.! Exogyra undata Goldf.! Terebratula ovo- ides? Sow. (minima m.), alle noch mit ihren schneeweifsen, kieselig gewordenen Scha- len, vor. Diese so lange problematisch gewesene Schicht müfste demnach wohl unbe- dingt als die gleichzeitige Bildung der Conglomeratschichten des T'unnels, des Muschel- felsens bei Koschütz und der an anderen Orten hornsteinartigen untersten Plänerre- gion zu betrachten sein.
Im benachbarten Bruche des Herrn von Könneritz arbeitet man in einer acht- elligen Quadersandsteinbank, über welcher der Thon, der Sand und der Plänersandstein ein ähnliches Verhalten zeigen, wie in dem vorigen, Bruche. Auch derWinter’sche Bruch weicht wenig von den vorigen ab und in einem nach Klein-Naundorf gehörigen, der von den vorigen etwas westlich am Waldsaume liegt, sind die Verhältnisse fast noch dieselben, nur kann man hier die Ueberlagerung des Plänersandsteins nicht so verfolgen.
Oestlich von der Chaussee, auf Welschhufaer Flur, ist der bedeutende Bruch des Herrn van der Beck in einer 7—8 Ellen mächtigen Quadersandsteinbank , wel- che von 2 Ellen Thon und, ganz wie in dem Bruche des Herrn von Burgk, von einem theils festeren, theils loseren Plänersandsteine mit Serpula spirographis Goldf. und ande- ren überdeckt wird,
Der Quadersandstein dieses u so wie der des vorigen, schliefst dem Petre- factologen ein überaus reiches Feld auf. Von der Menge hier vorkommender Arten führe ich nur alsdie denunterenQuadersandstein EN bezeichnenden folgende an: Ammonites Rhotomagensis v, Buch, Cardium Neptuni Goldf., Pinna pyramidalis Mün., Inoceramus striatus Goldf., I. concentricus Sow,, Pecten aegquicostatus Lamk., Cardium dubium m,, Exogyra Columba Goldf.! Holzstämme mit Cerambyeites m. ie Spongites Saronieus m. in seiner schönsten Entfaltung!
Auf der östlichen Seite des Gölig-Berges bei Rippchen bricht der Steinmetz- germeister Hiller aus Dresden zu seinem Gebrauche einen vortrefflichen Sandstein. Das Korn ist fein, die Farbe weils und röthlich, Adern erhöhen sein zierliches Ansehen. Die Petrefacten der achtelligen Quadersandsteinbank weichen nicht von den vorher ange- führten ab. _Der sandige Thon über ihm wird nach oben zu immer sandiger, bis er ein noch feinkörnigerer Plänersandstein wird. Eigenthümliche Nieren eines sandigen Eisensteines findet man hier häufig in den thonigen Schichten.
Ihre Gestalt gleicht der einer Niere oder eines flachgedrückten, kugeligen Kör- pers; ihre Oberfläche ist röthlich-sandig und mit runzeligen oder warzenförmigen Er- höhungen bedeckt, Sie bestehen gewöhnlich aus einigen concentrischen Schichten eines sandigen, bisweilen dicht werdenden Rotheisensteines, und das Erin Innere ist mit Sea en Rotheisensteinsande erfüllt,
Vor dem Dorfe Rippchen bricht man an dem Wege Hart Goppeln einen
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schmuzig gelb gefärbten Quadersandstein, dessen Ansehen aber in seinen unteren Thei- len mehr das eines lichten Grünsandes bekommt, und der Erogyra Columba Goldf, in gröfster Menge umschlielst.
Am Wege von hier nach Goppeln berührt man noch drei kleinere Brüche und einen bedeutenderen im Plänersandsteine.
Als ich den letzteren zum letzten Male besuchte, war man eben mit Abräumen der dünnen, sehr eisenocherreichen Plänerschichten beschäftigt, welche, getrennt durch die mehrfach erwähnte 13ellige Thonschicht, welche zum Theil von den Töpfern be- nutzt wird, 9 Ellen Plänersandsteins bedecken. Die unteren mächtigsten Bänke dessel- ben enthalten oft Höhlungen, worin loser Sand liegt, während das ganze Gestein eine ziemlich feste Beschaffenheit zeigt und sich zum Bauen vortrefflich eignet,
Aufser Spuren von Inoceramus, Ostrea vesicularis Brongt. und einigen Resten ver- kohlten Holzes fand ich nur wenige Versteinerungen darin.
Im Bruche von Rietschel in Goppeln ist der nämliche Plänersandstein aufge- schlossen. Die unterste Bank ist hier 3 Elle, die folgende aber $ Elle stark und mit vielen sandigen Höhlungen oder faulen Stellen, wie es die Arbeiter nennen, durchsetzt. Eine Bank darüber von 1} Elle Höhe wird in ihrer oberen Hälfte ganz blau und möchte sich wegen ziemlichen Kalkgehaltes zum Brennen für Mergeldüngung wohl eignen.
Diesen Bänken verdanke ich einen. ganz flachen Ammonites Lewesiensis Mant., Ostrea vesicularis Goldf,, Peceten notabilis Mün., Pecten cretosus Defr., einige Korallen und Knollen mit Glaukonit und Serpeln.
Auch die Thonschicht darüber enthält hier eineMenge kleiner, weilser, kalkreicher Mergelkugeln, 2
In der Nähe des Rietschel’schen Bruches, am Fahrwege nach dem Thale herab, stand im vorigen Spätherbste eine Grube der Beobachtung offen, welche aber nach einigen Wochen schon wieder verschüttet worden. Der Besitzer hatte geglaubt, bauwürdige Pläner zu finden, traf aber nur einen lockeren Sandstein an, welcher durch seine gleichartige Beschaffenheit und seine Petrefacten sich als unterer Quadersand- stein zu erkennen gab.
_ Der Reichthum an vorweltlichen Geschöpfen darin war so grofs, dafs ich nach kurzer Zeit über 20 verschiedene Arten darin entdeckt hatte. Ich führe als sicher be- stimmte davon nur folgendean: Höhlungen, von Belemnites mucronatus ? herrührend, Turri- tella granulata Sow., Pinua pyramidalis Mün., Inoceramus concentricus Sow., Avicula Rei- chi! Röm., Cardium Aubium,! m. Goldf., Pecten membranaceus! Nilss,, arcuatus Sow,, serratus Nilss., notabilis Mün., Ostrea lateralis Nilss., Ostrea "vesieularis Goldf., Serpula septem- sulcata! Reich., 'S. spirographis Goldf., Cidarites vesiculosus G@oldf., Fungia coronula Goldf. und Spongites Saronicus m,
Ein kleiner Plänerbruch auf dem Wege von Goppeln nach Leubnitz verdient kaum einer Erwähnung, da ich in seinen dünnplattigen Schichten bisher noch keine Spur einer Versteinerung wahrnehmen konnte. Es sind jedenfalls die über der Thon- schicht liegenden, welche fast niemals Versteinerungen führen, die ich jedoch ihrer La- gerung nach den Strehlener Schichten parallelisiren mufste.
Von den letzteren aber versuchte ich schon in dem früheren Hefte eine kurze Schilderung zu geben, da sie durch die grofse Anzahl ihrer Petrefacten zur Verständ- nifs unseres Kreidegebirges von höchster Bedeutung sein müssen.
3) Pläner und Quadersandstein zwischen dem Goppelner Grunde und Lockwitzthale,
Südöstlich von Kauscha ruht Pläner auf glimmerreichem Gneifse, welcher an
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einigen Stellen durch Verwitterung und Aufnahme von Kalk dem bedeckenden Pläner so ähnlich geworden, dafs man, zumal da die untere Schicht des letzteren zertrümmer- ten Gneifs enthält, beim ersten Anblicke beide Bildungen mit einander verwechseln könnte, wären sie nicht durch ihre Schichtung so sehr von einander verschieden. Der Pläner ist fast horizontal auf den stark geneigten Schichten des Gneifses abgelagert und hat theilweise Spalten und Risse in ihm ausgefüllt, Seine unterste Bank, wohl ı bis 4 Elle stark, ist durchschnittlich sandsteinartig, hat sich jedoch an einigen Stellen, vorzüglich dem nördlichen Ende des Bruches zu, durch Aufnahme von vieler Kiesel- säure in hornstein-, calcedon-, sogar feuersteinartige Massen umgewandelt. Eine ähn- liche Erscheinung beobachtete ich schon an der untersten Bank des Plänersandsteins am Kalkofen bei Koschütz. Hier ist es auch, wo die für die unterste Bildung die- ses Gesteins charakteristischen Petrefacten neben glaukonitischen Fleckehen auftreten, welche die Kauschaer Schichten durchaus mit den Conglomeratbildungen des Pun- nels identifieiren. Hauptsächlich sind es:
Exogyra haliotoidea! Sow,. Ostrea vesieuläris! Brongt., Pecten notabilis' Mün, Pee- ten cretosus Defr., Scyphia Murchisoni2 Goldf., wie bei Koschütz und Bannewitz, und einige andere Corallen, Cidarites vesieulosus! Goldf., Serpula spirographis Goldf., S, gordialis v. Schl. und $. septensulcata! Reich. Darüber liegende Bänke sind zwar bedeutend mächfiger als sie, aber arm an Versteinerungen, so dafs sich höchstens ein Peeten notabilis oder ein Ostrea vesicularis oder ein Cidariten-Stachel in sie verloren hat. Uebrigens finden sich, wie bei Goppeln, darin viele sanderfüllte Höhlungen.
‘An dem rechten Gehänge des 'Thales in der Richtung nach Gaustritz fand ich in dem Gebüsche, welches den Namen „der Geber‘ führt, in einem Wasserrisse diese Schichten wieder mit Jnoceramus concentricus Sow. und Ostrea vesicularis Brongt.; ineinem anderen aber waren die darunter gelegenen Schichten des Quadersandsteins aufgedeckt, in denen ich bald Cardium dubium m., Serpula septemsulcata Reich. und eine glatte Terebratula wieder erkannte.
In einem stärkeren Wasserrisse, der von dem Dorfe Gaustritz nach dem Thale unter Goppeln führt, sah ich über dem Rothliegenden den dem vorigen analogen dunkelen Grünsand anstehen und gewahrte in ihm die häufige Erogyra Columba Goldf., Pecten aequicostatus Lamk. und Spongites Saronicus m.
Zwischen Gaustritz und Golberoda ist ein kleines 'Thal, dicht bewachsen mit Bäumen und allerhand Gesträuch, das in de Nähe der Mühle von Goppeln in das Thal mündet. Gröfsere Blöcke desselben unteren Quadersandsteins liegen hier zer- streut-und sollen vor einigen Jahren noch ergiebige Quellen von Versteinerungen ge- wesen sein.
Etwa hundert Schritte davon in östlicher Richtung nach Gaustritz zu steht in einem kleinen Bruche derselbe lockere Quadersandstein an, mit gleichen und gleich vielen Versteinerungen, wie ich an dem jenseitigen Gehänge in jener Grube bei Gop- peln gefunden hatte, die nach Kurzem wieder verschüttet war.
Veber dem Quadersandsteine findet sich hier die thonige Sandschicht, über wel- cher noch 5—6 Ellen Plänersandsteins aufliegen.
An der östlichen Seite von Golber be wiederholt sich in einem kleinen Bruche dies wieder, denn man findet da Quadersandstein mit seinen Spongiten, darüber die Thonschicht und lockeren Plänersandstein* Eiwas entfernt von der westlichen Seite des Dorfes zeigen drei Brüche am Rande des Goppelner Thalgehänges solche Ueberlagerung abermals, und in der mehrelligen Quadersandsteinbank liefsen sich aufser den gewöhnlichen Petrefacten noch Ostrea carinata Brongt. und Scyphia subreticulata Mün. erkennen.
Im Dorfe Pabstenau war man eben beschäftigt, in einem Sandsteinbruche die
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oberen Bänke von Plänersandstein abzuräumen, um Quadersandstein abbauen zu können. Das Gestein ist sehr eisenschüssig und enthält nicht selten Inoceramus concentrieus. Einige hundert Schritte südwestlich vom Dorfe sind mehrere kleine verlassene und ein gröfserer, noch gangbarer Bruch in demselben Gesteine mit dem hier in Menge vor- kommenden leitenden Versteinerungen. s ‘ In der Nähe von Sobrigau stölst man wieder auf festen Plänersandstein, und
so fand ich am nördlichen Ausgange des Dorfes zum Bessern des Weges Stücken von Plänersandstein aufgefahren, welche im Dorfe selbst in einem Keller gebrochen waren. Aufser mehreren glaukonitischen Fleckchen hatte ich bald aus dem gelblichen oder fleischfarbenen Gesteine, welches den Kauschaer Schichten ganz gleichartig ist, nachfolgende Petrefacten herausgehämmert:
Tronicn ovata Röm., Modiola Cottae Röm., Inoceramus concentricus? Sow. Pecten notabilis! Mün., Pecten cretosus Defr., Pecten arcuatus Sow., Pecten membrana- ceus Nilss., Cardium dubium m., Exogyra haliotoidea Sow,, Ostrea vesieularis! Brongt., Serpula spirographis Goldf., Serpula septemsulcata Reich., Cidarites vesiculosus ‚Golaf. und einige Korallen.
Am Fahrwege nach Lockwitz selbst sind zum Theil ähnliche Schichten durch- schnitten, und in el Brüchen am linken Gehänge der Lockwitz sieht man sie ent- wickelter anstehen. Der Plänersandstein unter der 'Thonschicht wird bier gegen 7 Fllen tief abgebaut und enthält, jedoch selten, Ostrea vesicularis Brongt., Exogyra auricularis @oldf. und Reste von Holz und Insectengängen, wie bei Koschütz. Das Gestein ist durchgängig weifslich, allein sehr mit bläulichen, gelblichen Streifen und Flecken und rauchgrauen, mehrentheils viereckigen Fleckchen durchzogen. Einige Ellen von dünneren Plänerlagen bezeichnen auch hier wieder die Schichten von Strehlen.
4) Pläner und Quadersandstein zwischen dem Lockwitz- und Müglitzthale.
Sudlich von Burgstädtel wird Plänersandstein gebrochen. Feinkörnig und fest, wie fast überall, ist.er auch hier von weilslicher Farbe und gelblich gefleckt, Aufser Ostrea vesicularis Brongt. liegen nicht selten Eisenkuollen und Mergelkugeln darin, Die Schichten über demselben bildet plastischer, die darunter liegenden sandiger Thon.
In Grofs-Borthen hat man früher an verschiedenen Orten Pläner zum Bauen gebrochen, jetzt bezieht man dieselben meistens aus vorher erwähntem Bruche. Ein kleiner verlassener Bruch in diesem Gesteine hinter der Gartenmauer su Rittergutes Klein-Borthen ist kaum zu nennen.
Auch würde der kurz vor Lockwitz an dem rechten Gehänge des Thales gele- gene kaum eine Berücksichtigung verdienen, da in den 2 zweielligen Bänken aufser dem Vorkommen von gröfseren Sandhöhlungen darin nichts Besonderes zu. bemerken wäre.
Der Fufsweg von Lockwitz nach Dohna führt auf dem Hügel, welcher die Lugaer. Schenke: trägt, über einige Schichten von Plänersandstein und Plänermergel hinweg, die ähnlich An bei Priefsnitz, durch den Einfluls der Atmosphärilien zerblättert erscheinen, und zwischen Meuscha und Gamig fand ich in einzelnen Glaukonit führenden Stücken aus den entsprechenden Schichten Peeten notabilis Mün., Cardium dubium m., Avicula gryphaeoides? Sow. Ostrea vesicularis Brongt. und Serpu- ‚la gordialis v. Schl. auf.
Von einer viel bedeutenderen Entwickelung hingegen zieht sich an dem linken Ufer der Müglitz eine fast senkrechte Wand von Plänersandstein hin, welcher in
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seinen oberen Lagen in thonig-sandigeres Gestein übergeht. Ihren Beginn kann man von der bei Mügeln gelegenen Erlichtmühle annehmen, wo man auch früher die Bausteine zu dieser Mühle selbst gebrochen hatte,
Wenn auch die ganze Wand bis zur Brandmühle vollkommen entblöfst ist, so ist sie doch wegen ihrer Steilheit erst dort etwas zugänglicher. In einem Bruche hinter der Mühle baut man noch jetzt mehrere Bänke ab, die durch ihr bläuliches Ansehen, ihre Versteinerungen, als Frondiculariae ovata Röm., Imoceramus concentricus Sow., Pecten notabilis Mün., Cardium dubium m., Spondylus truncatus Goldf., Bruchstücke einer rundlichen glatten Ostrea und kalkreiche Knollen mit Glaukonit und Serpeln, denen von Koschütz am nächsten stehen,
In Gorknitz war neuerdings in einem gleichen Gesteine eine neue Grube im Gange; westsüdwestlich aber von diesem Dorfe trifft man im Gebüsche den darunter liegenden Quadersandstein an, in dessen eisenschüssigen Bänken ich Inoceramus concen- drieus Sow., Pecten aequicostatus Lamck., Cardium dubium m., Exogyra Columba Goldf., Scyphia subreticulata Min. und Spongites sazonicus m, auffand, Seit einigen Jahren schon hat man hier nicht mehr gebrochen,
Im benachbarten Sürsen war der einzige Plänerbruch im vergangenen Winter verschüttet worden, und man erkannte nur noch’ die dessen Schichten bedeckenden $ Elle Thon und 3—4 Ellen Lehm. ray
Dagegen sieht man an dem Fahrwege, welcher von Dohna nach Ploschwitz führt, auf der Höhe des Berges den Granit durch Plänermergel oder Sandstein über- lagert, und dieser fälst sich bis nach Falkenhain hin verfolgen. Man hat diefs Gestein zu dem Baue des dortigen Kalkofens unmittelbar daneben gebrochen, während zum Brennen selbst, hier wie überall in der Umgegend weit und breit, jener älteste Kalk, welcher in dem Thonschiefer an mehreren benachbarten Orten bricht, verwendet wird, N
5. Pläner bei Dohna, Grols- und Klein-Sedlitz.
Der Pläner auf dem rechten Ufer der. Müglitz, welcher von Dohna nach Hei- denau zu den Granit überdeckt, tritt an den mir bekannten Orten, namentlich in Dohna selbst und an dem sogenannten Schäferhofe, wo er zu Bausteinen gebrochen wird, und in einigen Schichten, die in einem Granitbruche der Brandmühle gegen- über aufliegen, als bläulicher Plänersandstein auf. Die mehrerwähnte Thonschicht ist im Bruche am Schieferhofe noch nachweisbar. Er ist ein unfruchtbares Land für pe-
_trefactologische Forschungen, da ich ihm auch nicht einmal mehr Osirea vesicularis abgewinnen konnte,
Um so interessanter aber ist das Vorkommen eines Pläners bei Gro(s- und Klein- Sedlitz. Rechts am Fufswege zwischen-dem königlichen Kammergute und dem Dor- fe Gro(s-Sedlitz sind im dortigen Granitbruche als Abraum einige Schichten ent- b!öfst worden, welche allen anderen bisherigen Untersuchungen fast Hohn zu sprechen schienen. Das Gestein, das ich davon, Feiich nur in etwas verwittertem Zustande, sah, ist von weifser oder rauchgräuer Grundfarbe und mit glaukonitischen Fleckchen und Resten von, Petrefacten, harennlich einer Ostrea, so Änrehselkt, dafs es ein eigen- thümliches Ansehen bekommt.
Ein Troceramus, Zähne von jenem Odontaspis, der in den Strehlener Schichten so häufig ist, Erogyra haliotoidea Sow., E, undata Goldf., Ostrea vesicularis Brongt., . Cidarites vesiculosus Goldf,, undStacheln von ©. elaviger Mant. (Geol, Suss. T. XV, 17,78.) von der bekannten eiförmigen Gestalt, wie sie mir aus unserem Pläner noch von keinem anderen®Orte her bekannt sind, endlich Serpula Amphistuena Goldf. sind hier sehr
re 2,
häufig: Der Gehalt an Kalk ist grofs und dürfte wohl zu re für eine baldi- ge Anwendung des Gesteins zum Düngen berechtigen.
So scheint es bei’m ersten Anblick wohl, als wenn diese venigen Schichten in pe- trographischer und petrefactologischer Hinsicht die ganze mächtige kalkige und sandi- ge Plänerbildung repräsentirten, wenn nicht durch glaukonitische Fleckchen, Cidarites vesitulosus! Golf., Exogyra haliotoidea! Sow. und Ostrea vesieularis Brongt. ihre Stell- ung als unterster Pläner bestimmt würde.
B. Petrefacten des sächsischen Kreidegebirges. | L Fische BR yo
”
Placoiden, (Char, H. 1]. p. 11 bis 13.)
Oryrhina Mantellii Agass. (Poiss. foss. vol. 3. Tab. 33. 1 bis 2. Char. H. 1. p- 12. Taf. 1. 4. a, b, c, d, e,)
Notidanus microdon Agass, (Poiss. foss. v. 3. Tab. 27. 1; Mant. @eol, Suss. T. XXXIIL 22.) Taf. IX. 2, a und A. vergröfsert. Ein spitzer, chief kegelförmiger Zahn mit 4 bis 5 kleineren, fast gleichgrofsen Nebenzähnen, welche dieselbe Gestalt und die geringe Convexität des gröfseren haben und wie dieser nach der einen Seite hin etwas geneigt sind. An dem unteren Theile des gröfseren Zahnes gewahrt man auf der anderen Seite oe noch ein kleineres Nebenzähnchen. Die Wurzel ist grols.
Im Plänerkalke von Strekien >
Piychodus Agass. (Char. H.I. p. 12.) P. latissimus Ag. (P, f. v. 3. Tab. 25. a; Tab. 25. b, 24 bis 26.)
P. polygyrus Ag. (P. £. v. 3. Tab. 95. b: 21 bis =) Char. _ I. Taf. VI. 5. a, b, c.
Flossenstacheln von Piychodus. Char. H. 1. Taf. I. 6. p. 12.
Sie haben die gröfste Aehnlichkeit mit den von Agassiz vol. 3. un 10°. abgebil- deten. So gleichen die Stücke 6, a und b. der Abbildung Tab. 10°, 1, dagegen 6, b, « vollkommen der Vergröfserung Tab. 10°, 6, so dafs kein Zweifel mehr über die. Identität beider Stücke obwalten kann, und da in unserem Plänerkalke, aus’ welchem diese Flossenstacheln herstammen, nur Ptychodus latissimus Ag. und Piychodus polygy- rus Ag. vorkommen, so ist es auch sehr wahrscheinlich, dafs sie zu einer dieser beiden . Arten ern,
Cienacanthus major Ag. (P. f. vol. 3. Tab. 4.) Taf. XIL, 1.
Flossenstacheln mit der deutlichsten Gliederung mufste ich als diese Art bestim- ; men, da denselben nichts ähnlicher sein kann als beide Zeichnungen von Agassiz. Da, wo,ihre eigentliche Substanz abgerieben ist, sieht man die Gesteinsmasse in convergir- ende, schmale, abgerundete Rippen und flache, breitere Rinnen umgewandelt. Die Gliederung der Flossen ist eng, und die unterliegenden Rippen und Furchen ertheilen derselben ein wellenförmiges Ansehen.
Im Plänerkalke von Strehlen. ®
Macroponia Mantellii Ag. (P. f. vol. 2. Tab. 65. a.) Char, H. 1. p. 13. Taf. IL. 4.5
Die Koprolithen dieser Art haben in unserem Plänerkalke mehrentheils Aehnlich- keit mit den von Agassiz Tab. 65. a, 5, abgebildeten. °
“
2
Be U. Insecten (Char. H.I p. 13. und 14.) =
N. Crustaceen, (Char. H, Ip. 14.)
Astacus Leachii Mant. (Char, H. ]. p. 14. Taf. VII, 4.) Taf. IX. 1.
Dieses ausgezeichnete Exemplar aus dem Plänerkalke von Strehlen giebt das deutlichste Bild des Rückenschildes und einer Schere dieser Art, welche mit unserem Flufskrebse nahe verwandt war. Der Thorax ist in Folge der Zusammendrückung nur schwach gewölbt, sechslappig und mit einem starken Rande eingefalst, weicher durch eine tiefe Furche von der übrigen Fläche getrennt ist. Die ganze Oberfläche, auf der sich nur noch Bruchstücke der Schale. fmden, ist mit zahlreichen spitzen Knötchen besetzt, welche nach der Stirn hin gröfser werden. Von der Schere sind nur die bei- den Zangen mit ihrer dicken, kalkigen Schale und ihren hohen, stumpfdornigen Fort- sätzen an dem inneren Rande erhalten. Der übrige Theil, welcher in der Abbildung, des ersten Heftes ersichtlich ist, sowie auch die hinteren Glieder, sind nur als Abdruck vorhanden. Auch ihre Oberfläche ist mit vielen Knötchen und starken Vertiefungen, die von den Knoten herrühren, geschmückt.
IV, Molluskem 1) Cephalopoden Lamk. a) Decapoden Des,
Ammonites L. v. Buch.
A, Rhotomagensis v. Buch. (Ammon, p.15, Leth, g. p. 722 und 723, T, XXXIIT, f. 1. a, b, 3. a, b, A, rusticus Sow. Min, ©. Il. pl. 177., Mant. @. S. E. Engl. p. 377; A. Sussexiensis Mant. Geol. Suss. T. XX, 2, und T. XXI, 10, p. 114 und 115.)
Ammoniten, welche im Quadersandsteine sich oft von bedeutender Gröfse finden, zeichnen sich durch ihre dicken, fast achtkantigen Umgänge aus, auf deren jedem sich ungefähr 20 hohe Rippen erheben, die über den breiten Rücken hinweglaufen. Die Hälfte derselben beginnt an dem inneren Rande der Umgänge, die abwechselnden aber nehmen erst unter der Mitte der Seiten ihren Anfang. Erstere erheben sich: bald nach ihrem Anfange zu einem hohen Knoten; zwischen dem Rücken und den Seiten erblickt man bei allen einen noch stärker entwickelten, welcher durch Verschmelzung zweier Knoten meistens eine längere Form bekam; längs der Mitte des Rückens erscheint bis- weilen durch flachknotige Erhöhungen der Rippen ein unterbrochener Kiel.
Unterer Quadersandstein von Rippchen, Welschhufa, Bannewitz. Pläner- mergel vom ‘Tunnel bis zur Gröfse von 26 Zollen im Durchmesser.
A. Lewesiensis: Mant. (Geol. Suss. p. 199 und 200. T. XXI, 2.) (4. einetus Mün, nach der Bestimmung des Herrn Grafen Münster in der Sammlung; des Herrn Hauptmanns Gatbier in Zwickau.) Taf, XI, 2 a und b. Taf. XIII, 4.
Unter den Hunderten vou Ammoniten aus dem Plänerkalksteine von Strehlen und Weinböhla, die ich zu beobachten Gelegenheit hatte, waren es doch nur wenige, welche eine annähernde Bestimmung zuliefsen,
Die äufsere Windung dieser Art überdeckt 3 ‚der früheren, öfters noch mehr, und fällt meistens stark convex nach ihr ab. Zehn stumpfe, wenig gekrümmte Rippen, ‚wel- che, nahe am inneren Rande mit einem flachen’ Knoten beginnend, nach dem Rücken - zu breiter und: undeutlicher werden, verlaufen nach dem stumpfen Kiele. Die gröfste Dicke der äufseren Windung; ist dem inneren Rande nahe, von wo aus sich die Ober- fläche nach dem Kiele zu fast in eine Ebene verflacht. Die Abbildung Taf. XII, 2a,b. stellt: in ‚natürlicher Gröfse ein Exemplar dar, wie sie am häufigsten im Plänerkalke
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vorkommen, und giebt ein deutliches Bild von dem Verlaufe der Rippen, welche aber in dieser Zeichnung fast noch ein wenig zu stark hervortreten.
.Auf Taf. XIII, 4, sieht man in halber Gröfse ein noch viel flacheres Exemplar aus dem Plänersandsteine von @oppeln, das sich durch noch stärkere Zunalıme der Windungen und den gänzlichen Mangel der Rippen von dem vorigen unterscheidet und mit der Mantell’schen Abbildung daher mehr übereinstimmt. Die äufseren Windungen fallen hier förmlich von einer Seitenkante nach innen zu langsamer ab.
Exemplare dieser Art erreichen bisweilen eine Gröfse von 11 Fufs und darüber, wo sie dann gewöhnlich dicker erscheinen.
Aufser den vorherangeführten Fundorten fand ich sie noch in dem Plänermergel von Nieder-Wartha.
Ammonites....?
Eben so häufig, aber noch unvollkommener als die vorige Art, kommt mit ihr eine andere vor, welche meistens nur von geringerer Grölse auftritt. Ihre Gestalt ist der der vorigen ähnlich. Die frühere Windung wird von der folgenden } bis 3 überdeckt. Die gröfste Dicke derselben ist nahe am unteren Rande, so dafs .der Durchschnitt stumpf pfeilförmig ist. Hier stehen auf jeder Windung etwa 10 stark hervortretende Knoten, von denen entweder unmittelbar, oder in geringer Entfernung 2 bis 5 Rippen ausgehen, welche, unter einem spitzigen Winkel nach vorn zu an einem wenig stumpfen Kiele zusammenstofsen und in der Nähe desselben sich zu einem zweiten kleinen Kno- ten erheben. Bisweilen geschieht die Theilung der Rippen nur unvollkommen, und es stehen alsdann 2 kleinere Rippen, oder eine davon. mehr parallel neben den gröfseren. Ein Exemplar zeigt aufser den eben erwähnten 2 Knotenreihen noch eine dritte im oberen Drittheil der Seitenflächen, ähnlich dem 4. Rhotomagensis. Mehrere Individuen haben ziemliche Aehnlichkeit mit Ammonites inflatus Sow, M. C. tab. 176. Brogn. descr. geol. d. env. d. Par. Pl. VI. fig. 1., andere nähern sich dem Ammonites varians Sow. und Maxi., allein es fehlt ihnen jener glatte charakteristische Kiel.
Plänerkalk von Strehlen und Weinböhla!
A. monile? Sow. (Min. ©. I, 35, pl. 117, f, 1, 2. v. Buch, Ammon, $. 15., Letk. S. p- 724 und 725, T. XXXIH, f. 5, a, b, c.) Taf. XII, 3?
Seine Windungen sind fast kreisrund, breiter als hoch, ohne Kiel. Einfache hohe, reifartige Rippen gehen ununterbrochen um die sehr wenig involuten Windungen, Die kleinen Höcker,. welche die Rippen dieser Art bedecken, sind bei einem jungen Exem- plare aus Strehlen so verschmolzen, dafs sie kaum sichtbar sind.
Vielleicht gehört das sehr junge, in der Abbildung Taf. XI. 3. vorliegende Exem- plar aus dem Plänermergel des Tunnels hierher, obgleich es wegen der gar nicht in- voluten Windungen, welche die vorhergehenden kaum berühren, mehr den Charakter eines Scaphiten trägt.
Der kleinste Ammonit aus unserem Plänergebirge ist aus der untersten Schicht bei Klein- und Grofs-Sedlitz und kaum von der Gröfse einer halben Pariser Linie, Im Durchschnitt sieht man die deutlichsten convexen Kammern.
Scaphites Sow,, Kahn-Ammonit, Leth. g. p. 727.
S. aequwalis Sow. (Leth. g. p. 728 und 729. Tab. XXXII, f. 8, a, b. 8. stria- tus Mant. Geol. Suss. T. XXI, 3, 4, 9, 11. S. obliquus Sow..)
Die Schale bildet erst einige regelmäfsige Umgänge, . wird plötzlich breiter und dicker, geht eine kurze Strecke geradeaus und biegt sich dann wieder um, wobei sie sich anfangs verengert. Auf den Seiten der ersten Umgänge gewahrt man feine Rip- pen, die sich in 2 bis 3 feinere Linien spalten, welche über den Rücken hinweglaufen. Die Seitenrippen, welche vom geraden Theile der Schale ausgehen, werden sparsamer,
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gröfser und sind mit stumpfen Knoten versehen, von wo sie sich in 2 bis 6 Linien trennen,
Bis zur Grölse von 14 Par. Zoll finden sie sich in Strehlen und Weinböhla.
Scaphites Hillsii2 Fitton. (Geol. Trans. 2. d. Series Vol, IV, Pl. XV, 1, 2, 3.) Taf. XIII, 2a, b
Das vorliegende Bruchstück dieses seltenen Scaphiten ist elliptisch gebogen, nimmt regelmäfsig an Stärke zu und zeigt einen lang elliptischen Querdurchschnitt (2, b). Die Oberfläche ist mit flachen, nach oben wenig sichelförmig gekrümmten Rippen be- deckt, die mit ihren ihnen entsprechenden Furchen über den Rücken hinweg laufen. Hier und da erblickt man noch Spuren der vielgezackten Scheidewände.
Strehlen.
Hamites Parkinson, Haken-Ammonit.
(Leth. g. p. 729 und 730.)
“ H. rotundus Sow. Min, C. I, 136, pl. 61, fig. 2, 3; Letk. g. p. 730 und 731. T. XXXIH, f. 9; HA. attenuatus Mant.? Geol, Suss. 122, T, XXIU, 8 und 13. (Sow. M. ©. 61, 4, 5, Brong. env. d. Par. Tab. VII, f.5; Geol, Trans. Sec. Series Vol. IV. Pl. XII, 1, 2. rotundus, 3 attenuatus.) Taf. X, 7, a in natürlicher Gröfse, A. vergrö- fsert. Der Querdurchschnitt dieses bogenförmig gekrümmten Bruchstückes ist fast kreisrund. Die ganze Oberfläche wird mit ringförmigen Querrippen bedeckt, welche nur wenig gebogen sind. Durch ihre grofse Flachheit nähern sie sich mehr der Maz- tell’schen Abbildung als jener in der Lethaea. Die Scheidewände der Kammern sind sehr zusammengesetzt, so dafs die Loben und Sättel vielfach zerschlitzt erscheinen. Die in der Vergröfserung A. deutlich sichtbare Oberfläche zeigt den Ventrallobus (V. L.) und die Seitenloben, während die Rückenfläche beschädigt ist.
Strehlen.
H, baculoides? Mant. (Geol. Suss. p. 123. T. XXI, f. 6, 7.) Taf. XII, 6.
Ein eylindrischer, nur wenig gebogener Steinkern, der mit schiefen, regelmäfsig entfernten Wellenlinien bedeckt ist, welche die Oberfläche der flachen Rippen theilen.
1 aus den Quadersteinen von Rippchen.
“ H. ellipticus Mant. (Geol. S. p. 122. T. XXIM. f. 9.)
Die Krümmung ist elliptisch, der ganze Körper seitlich zusammengedrückt, die Oberfläche mit glatten, regelmäfsig entfernten Erhöhungen bedeckt, deren jede an der äufseren Grenze mit 2 schmalen Tuberkeln geziert ist.
In Strehlen nicht selten. nn
H. alternatus Mant, (Geol. S. p. 122. T. XXI. f. 10, 11.) Taf, XII, 5.
: Wenig gekrümmt, fast cylindrisch, ohne von oben etwas zusammengedrückt, mit
schiefen Ringelrippen und 2 entfernten Reihen von Tüberkeln auf der Höhe des Rückens, Von diesen Knoten aus theilen die Rippen sich meistens in 2, welche fast parallel der Bauchseite zulaufen. Zwischen den knotigen Rippen stehen bisweilen auch glatte und ungetheilte.
1 aus Strehlen.
H. plicatilis Mant, (Geol. 8. p. 121 und 122. T. xx, Finde 2.) PAERIE